Flappy Bird kommt wieder: Das süchtig-machende Spiel kehrt in neuer Auflage mit Multiplayer-Modus zurück

In einem Interview mit CNBC hat sich der Entwickler Dong Nguyen zur Zukunft seines erfolgreichen Spiels Flappy Bird geäußert. Der Flattervogel kehrt vermutlich im Sommer in einer neuen Ausgabe zurück, mit Multiplayer-Option und weniger Suchtgefahr. Weltweit hat es das Original mit dem einfachen Spielprinzip auf über 50 Millionen Downloads gebracht und so für eine wahre Sucht gesorgt, weshalb der Entwickler das Spiel aus den App Stores entfernt hat.

Trotz geschätzten Werbeeinnahmen von bis zu 50.000 US-Dollar pro Tag entschloss sich Dong Nguyen, Flappy Bird nicht weiter anzubieten. Der Suchtfaktor des Spiels stellte für ihn ein Problem dar, erklärte er in einem Interview mit Rolling Stone. Gleichzeitig hat er eine Rückkehr in Aussicht gestellt.

Dong Nguyen (Bild von Miaka Elan)

Der 28-jährige Programmierer und Entwickler von Flappy Bird, Dong Nguyen.

Die Wiederkehr von Flappy Bird nimmt nun konkrete Formen an: In einem CNBC-Interview verriet Dong Nguyen Details. Im August 2014 soll die neue Ausgabe fertig sein und einen Multiplayer-Modus bieten. Unklar ist, ob Spieler damit gegen- oder miteinander spielen können und wie sich das verminderte Suchtpotenzial auswirkt.

Außerdem arbeitet der Entwickler an vielen weiteren Spielen: Beim Nachfolger von Flappy Bird geht es darum,  mit der Spielfigur von Gebäude zu Gebäude zu hüpfen. Das klingt irgendwie aufgewärmt und wirft die Frage auf, ob Dong Nguyen mit Flappy Bird 2.0 an den früheren Erfolg anknüpfen kann, und ob seine neuen Spiele eine ähnliche Anziehungskraft erreichen können.

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Quellen: Donna Burton auf Twitter | Kelly Evans auf Twitter

Foto: Miaka Elan

Make It Rain: Das antikapitalistische Spiel überrascht mit Flappy Bird-Erfolg und scheffelt virtuelles und echtes Geld

Make It Rain: The Love of Money ist ein Spiel für Android und iOS, bei dem es im wahrsten Sinne um den Geldregen geht. Durch Wischgesten über den Smartphone-Bildschirm werfen Spieler mit virtuellen Geldscheinen, hohe Geschwindigkeit belohnt die App mit noch mehr Barem. Der Erfolg des Spieles reicht an Flappy Bird heran, dabei sieht der Entwickler selbst seine Erfindung eigentlich als antikapitalistischen Gag.

Weltweit haben Spieler Make It Rain bereits mehr als 1,6 Millionen mal heruntergeladen, vor allem in der iOS-Version. Durch In-App-Käufe und Werbung im Spiel nimmt der Hersteller SpaceInch täglich 50.000 US-Dollar und mehr ein. Ein Großteil dieses Erfolges und der Installationen haben sich erst in der vergangenen Woche eingestellt, dementsprechend überrascht sind die Entwickler.

Josh Segall, einer der Erfinder von Make It Rain, zeigte sich verwundert. Den Erfolg habe man nicht abgesehen. Die Beliebtheit des Spiels hat SpaceInch nicht erwartet, ansonsten hätten die Entwickler nach eigener Aussage mehr Zeit investiert.

“Das neue Flappy Bird handelt von Einkommensungleichheit und politischer Korruption.”

Die Spieler fassen Make It Rain unterschiedlich auf, sagte Segall. Zynische Sätze wie “Die Liebe zum Geld ist die Ursache allen Übels” begleiten das Scheffeln. Einige verstehen den Gag schnell, andere brauchen länger. Wer schneller Scheine wischen kann, scheffelt schneller neues Geld im Spiel. Das Spiel bietet die Möglichkeit zur Investition in Fabriken oder Firmen, als In-App-Käufe erhältliche Gegenstände helfen, den Gewinn weiter zu multiplizieren. Bestechung und Steuerhinterziehung sind an der Tagesordnung.Make It Rain: The Love of Money Screenshot

Die Entwicklung von Make It Rain hat SpaceInch um die 11.000 US-Dollar gekostet, inklusive einer kleinen Anzeigenkampagne auf Facebook. Laut Segall sei das Spielprinzip von Make It Rain schnell erschöpft, ein baldiges Ende des Erfolges ist also abzusehen.

Bei Make It Rain kann der Geldbeutel des Spielers nicht über 18 Billiarden US-Dollar hinaus anwachsen. Dieses Limit muss SpaceInch wohl bald anheben, da einige Spieler ihre Taschen schon reichlich gefüllt haben.

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Quelle / Bilder: Make It Rain: The Love of Money

Via: re/code

Google Street View als Zeitmaschine, Die Sims 4, Heartbleed-Fehler in Android-Apps

Google ermöglicht das Betrachten alter Street View-Aufnahmen von 2007 und danach, Hersteller EA Maxis wird Die Sims 4 auf der Spielemesse E3 2014 im Juni in Los Angeles zeigen und die Sicherheitsexperten von FireEye haben sich mit dem Heartbleed-Fehler in Android-Apps auseinandergesetzt – der Nachrichtenüberblick.

  • Google Street View Zeitmaschine: Google erlaubt jetzt das Betrachten von früheren Aufnahmen des Dienstes Street View. Dadurch können Nutzer die Entwicklung von Straßen und Städten nachverfolgen und in der Zeit zurück reisen – zumindest bis ins Jahr 2007, aus dem die ersten Aufnahmen stammen.
  • Heartbleed-Fehler und Android-Apps: Die Sicherheitsexperten von FireEye haben den Heartbleed-Fehler in Android-Apps analysiert. Ihrem Test zufolge arbeiten nicht alle Heartbleed-Checker zuverlässig. Laut FireEye sind es unter den populären Android-Apps vor allem Spiele, die noch eine fehlerhafte Version von OpenSSL einsetzen.
  • Twitter Passwort-Reset: Vorsicht vor Phishing-Angriffen in Zusammenhang mit Twitter. Bei Problemen mit einem Konto fordert Twitter seine Nutzer per E-Mail zur Passwortänderung auf. Laut sueddeutsche.de nutzen Angreifer dies aus und verschicken gefälschte E-Mails, die Twitters Aufforderung ähneln. Auf den richtigen Absender ist unbedingt zu achten.
  • Beliebte Messenger-Apps: Line veröffentlicht erstmals Angaben zu den aktiven Nutzern pro Monat: Weltweit kann der Dienst 150 Millionen vorweisen. Der Facebook Messenger bringt es auf 200 Millionen aktive Nutzer pro Monat. WhatsApp bleibt Nummer eins mit 500 Millionen.

Updates

  • Fernsehsuche auch für iPhone: Die Suchmaschine für Inhalte von Fernsehsendern läuft jetzt auch auf dem iPhone. Bisher war die iOS-Version Tablet-Nutzern vorbehalten. Mit Fernsehsuche für iOS lässt sich Sehenswertes und aktuelle Sendungen in den Sender-Mediatheken finden.
  • Vevo für iOS: Vevo bietet Zugriff auf die größte Sammlung offizieller Musikvideos. Die neue iOS-Version kommt mit einem komplett neuen Design, neuen Kanälen und einem Fenster zum gleichzeitigen Anschauen und Suchen von Videos.
  • Instagram: Die Plattform zum Teilen von Fotos hat die Explore-Funktion überarbeitet. Instagram präsentiert unter diesem Reiter in der App ab sofort mehr Bilder aus dem Follower-Kreis, also Aufnahmen, die Freunden und Bekannten gefallen, gemischt mit aktuellen Trends.

Spiele

  • Flappy48: Die Mischung macht’s – Flappy48 kombiniert die beiden erfolgreichen Spiele Flappy Bird und 2048 zu einem süchtig-machenden Meisterwerk. Flappy48 ist kostenlos für Android verfügbar und lässt sich mit dem Unity Web Player auch im Browser spielen.
  • Die Sims 4: Der Hersteller des beliebten Spiels Die Sims hat bestätigt, die vierte Ausgabe des Spiels auf der Spielemesse E3 in Los Angeles zeigen zu wollen. Die Veröffentlichung von Die Sims 4 wird für Herbst 2014 erwartet.
  • XCOM: Enemy Unknown: Das rundenbasierte Strategiespiel soll bald auch für Android erscheinen. XCOM: Enemy Unkown lässt den Spieler eine Spezialeinheit aufbauen und gegen außerirdische Invasoren in den Kampf führen. Nach Aussagen des Herstellers steht die Android-Version kurz vor der Fertigstellung.
  • H1Z1: Das Zombie-Überlebensspiel von Sony zeigt sich in einem ersten Video. H1Z1 für den PC soll in nur wenigen Wochen starten und bietet eine riesige Spielwelt, mit der mehrere tausend Spieler gleichzeitig interagieren können.

Assassin’s Creed in Paris, neue Google-Sprachkommandos, Windows 7 Rekordverkäufe

Screenshots zeigen den neuen Teil Unity der Assassin’s Creed-Serie, die Google Suche erhält neue Sprachkommandos für Fotos und Videos, und Windows 7 stellt neue Verkaufsrekorde auf – der Nachrichtenüberblick.

Updates

  • Google Keyboard für Android: Die neue Version 3.0 von Google Keyboard lernt jetzt von Eingaben in anderen Google-Apps. Dadurch kann die Tastatur-App bessere Vorschläge für Korrekturen und Wörter präsentieren. Die gesammelten Daten werden nur lokal und nicht in der Cloud gespeichert.

Spiele

  • Assassin’s Creed Unity: Screenshots zeigen die neue Ausgabe der Serie Assassin’s Creed. Das Spiel mit dem Codenamen Unity spielt in Paris zur Zeit der Französischen Revolution und erscheint dieses Jahr für Xbox One und PlayStation 4.
  • Flappy Bird kehrt zurück: Fans von Flappy Bird löchern den Entwickler auf Twitter mit Fragen, ob er das Spiel wieder anbieten wird. Dong Nguyen hat jetzt geantwortet: Ja – Flappy Bird kommt wieder, aber nicht so bald.
  • Bear Simulator auf Kickstarter: Nach dem Goat Simulator folgt das nächste Tier. Entwickler wollen Fans von Simulationsspielen (k)einen Bären aufbinden und haben ein Kickstarter-Kampagne gestartet. Bei erfolgreicher Finanzierung des Bear Simulator können Spieler im virtuellen Wald Lachse fangen und Honig schlecken.

Die Rückkehr von Flappy Bird? Entwickler Dong Nguyen im Interview

Der Entwickler von Flappy Bird, Dong Nguyen, denkt über eine Rückkehr von Flappy Bird nach. In einem Interview mit Rolling Stone sprach der 28-jährige Programmierer aus Vietnam über den Erfolg des Spiels und seine Entscheidung, die App aus den App Stores zu entfernen. Er erwähnte auch den Suchtfaktor von Computerspielen und eine mögliche Rückkehr von Flappy Bird.

Im Interview sagte der Programmier, er spiele mit dem Gedanken, Flappy Bird wieder in den App Stores anzubieten. Dieses Mal will er aber einen Warnhinweis einbauen, der Spieler auf die Suchtgefahr des Spiels aufmerksam machen soll. Flappy Bird machte mit seinem einfachen Prinzip Spieler weltweit süchtig nach dem Flattervogel. Dong Nguyen geriet in die Kritik. In einer E-Mail beschuldigte eine besorgte Mutter den Programmierer, “die Kinder der Welt abzulenken.”

Dong Nguyen (Bild von Miaka Elan)

Der 28-jährige Programmierer und Entwickler von Flappy Bird, Dong Nguyen.

Die Anschuldigung beschäftigte ihn sehr. Nguyen erinnert sich, in seiner Jugend selbst zu viel Counter-Strike gespielt zu haben und deswegen durch Schulprüfungen gefallen zu sein. Den Erfolg von Flappy Bird und die Sucht, die Spieler weltweit erfasste, sah er als Bedrohung.

Schätzung zufolge genierte das Spiel bis zu 50.000 US-Dollar pro Tag an Werbeeinnahmen. Trotzdem entschloss sich Dong Nguyen, das Spiel nicht weiter anzubieten und entfernte Flappy Bird am 9. Februar 2014 aus den App Stores. In einem erklärenden Tweet bezeichnete er sein Werk als Problem und das Entfernen als Lösung.

Andere Entwickler sprangen auf den Trend auf und unzählige Klone von Flappy Bird überschwemmten den Markt. Rolling Stone geht davon aus, dass alle 24 Minuten ein weiterer Nachmacher erscheint. Nguyen äußerte sich wie folgt dazu:

Andere können die App wegen ihrer Einfachheit klonen, aber sie werden nie einen zweiten Flappy Bird erschaffen.

Kommt also das Original zurück? Der Entwickler sagte, er hätte den Erfolg von Flappy Bird nicht vorhersehen können. Er denke über eine Rückkehr nach. Die Frage ist, ob Flappy Bird seine frühere Anziehungskraft und damit die Spieler zurückgewinnen kann, oder ob das Original nur eine von vielen Flatter-Apps bleiben wird.

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Quelle: Rolling Stone

Bild: Miaka Elan

Rückkehr von Flappy Bird, Google Drive startet Add-Ons, WhatsApp-Chats sind nicht sicher

Der Entwickler von Flappy Bird denkt über eine Rückkehr des Flattervogels nach, Google Drive startet mit Erweiterungen von Drittanbietern und ein Sicherheitsexperte demonstriert, dass WhatsApp-Chats nicht sicher sind – der Nachrichtenüberblick.

Google Drive Add-Ons: Ab sofort kann der Leistungsumfang von Google Drive über Add-Ons erweitert werden. Drittanbieter können Erweiterungen für Google Dokumente und Tabellen zur Verfügung stellen.

WhatsApp-Chats nicht sicher: Android-Apps können auf den Chat-Verlauf von WhatsApp zugreifen und diesen zum Beispiel auf einen Server hochladen. Der Sicherheitsexperte Bass Bosschert demonstrierte, wie der Datenklau durch eine andere Android-App möglich ist.

MS-Office für Mac: Der Microsoft-Chef Deutschland kündigt eine neue Version von Office für Mac für das zweite Quartal 2014 an.

Anonymes soziales Netzwerk Cloaq: Unter dem Titel Cloaq arbeiten zwei Entwickler an einer anonymen Plattform. Nutzer sollen Inhalte teilen und selbst entscheiden können, wie viel sie von sich preisgeben. E-Mail-Adresse und Telefonnummer sollen nicht erforderlich sein.

Online Shield für Android: Auf der CeBIT hat die Softwarefirma Steganos eine Android-Version seiner VPN-Anwendung Online Shield vorgstellt. Mit der App kann der gesamte Datenverkehr des Smartphones per VPN über Server von Steganos geleitet werden. Der Anbieter betreibt Server in 17 Ländern weltweit.

Updates

Instagram für Android: Eine Aktualisierung verbessert die Instagram-App für Android. Die neue Version unterstützt noch mehr Geräte, bringt ein überarbeitetes Design und läuft allgemein flotter als vorher.

Spiele

Flappy Bird: Der Entwickler Dong Nguyen überlegt, das erfolgreiche Spiel wieder in den App Stores anzubieten. Wegen des hohen Suchtfaktors hatte er sich ursprünglich entschlossen, Flappy Bird nicht weiter zu vertreiben. Hier geht es zu den besten Alternativen zu Flappy Bird.

Details zu Mirrors Edge 2: Rocket Chainsaw fasst alle bisher bekannten Informationen und Gerüchte zum zweiten Teil von Mirror’s Edge zusammen.

Aus für Flappy Birds: Entwickler löscht Spiel in den Stores

Der Indie-Game Entwickler Dong Nguyen hat gestern das populäre Freizeitspiel Flappy Bird aus dem App Store und Google Play Store entfernt. Nguyen hatte den Schritt einen Tag vorher bei Twitter angekündigt.

“Ich werde Flappy Bird runternehmen. Ich kann das einfach nicht mehr ertragen.” Mit diesen Worten beendete Nguyen am Samstag einen langen Tag voller dramatischer Tweets, der noch am Samstag vieler Orts als Nervenzusammenbruch und Marketing-Gag belächelt wurde.

Doch @dongatory hat seine Drohung wahr gemacht. Gestern Abend gegen 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit verschwand Flappy Bird zunächst aus dem Apple App Store und kurze Zeit später auch aus dem Google Play Store.

Flappy Bird wird nicht verkauft

Sollte Dong Nguyen bei seiner Meinung bleiben, verschwindet Flappy Bird nun für immer aus dem App Store und Play Store. Denn auch die Tür für einen möglichen Verkauf hat der Entwickler via Twitter geschlossen. “Ich werden Flappy Bird auch nicht verkaufen, also bitte fragt nicht.”

Das kostenlose Freizeitspiel Flappy Bird zählte zuletzt alleine bei im Google Play Store fast 50 Millionen Spieler und bescherte dem Entwickler zahlreichen Berichten nach rund 50.000 Dollar Umsatz pro Tag.