News des Tages: Android-Sicherheitslücke, Apple Maps, Minecraft – Pocket Edition

Eine Sicherheitslücke in mehreren Android-Version ermöglicht kostenpflichtige Anrufe durch Schadsoftware, Apple Maps in iOS 8 bindet die Navigation von Google ein und die neue Version von Minecraft – Pocket Edition erscheint heute – die News des Tages.

  • Kostspielige Android-Sicherheitslücke: Eine Sicherheitslücke in mehreren Android-Versionen ermöglicht es Schadsoftware, kostenpflichtige Anrufe zu tätigen, Anrufe zu unterbrechen und zu belauschen. Betroffen sind die Versionen 4.1 bis 4.3 Jelly Bean sowie 4.4.1 bis 4.4.3 KitKat, jedoch nicht 4.4.4 KitKat. Nutzer sollten unbedingt prüfen, welche Apps sie installieren und in jedem Fall die Berechtigungen beachten.
  • Video Tuner für Windows Phone 8.1: Microsoft hat die professionelle Anwendung Video Tuner zum Bearbeiten von Videos für Windows Phone 8.1 veröffentlicht. Alle wichtigen Funktionen stehen zur Verfügung und die App zeigt Änderungen in Echtzeit an. Außerdem lässt sich Hintergrund Musik einfügen.

Updates

  • Apple Maps in iOS 8: Die neue Version von Apple Maps in iOS 8 erleichtert die Navigation mit Drittanbietern. Natürlich bietet Apple selbst auch Routenführung an, ein Menü erlaubt aber den Start von Google Maps oder eines anderen Navigationsdienstes.
  • Skype für Windows: Die neue Version von Microsofts Videotelefonie-Anwendung für Windows bringt einige Fehlerbehebungen. Skype 6.18 verbessert die Anmeldung, Video-Chats und das Importieren von Facebook-Kontakten.
  • Google Maps mit Entfernungsmessung: Google hat seinem Kartendienst eine Funktion zurückgegeben. Ab sofort lässt sich wieder die Entfernung zwischen zwei oder mehr Punkten auf der Karte messen. Durch die Auswahl eines Pfades sind individuelle Routen möglich.
  • Vevo für Android: Die App zum Streamen von Musikvideos Vevo für Android hat ein neues Design erhalten. Neben dem überarbeiteten Live-Streaming zählen Verbesserungen beim Erstellen und Abspielen von Playlisten zu den Neuerungen.
  • Gmail für Android: Nach der Web-Version von Gmail erhält auch die Android-App die Möglichkeit, Bilder und Dateien direkt von Google Drive anzuhängen. Gleichzeitig lassen sich die Optionen zum Teilen von Drive-Inhalten direkt in Gmail anpassen.

Spiele

  • Die Sims 4 Demo: Maxis stellt eine Demo-Version der Erstelle einen Sim-Funktion zur Verfügung. Ausgewählte Tester durften die Möglichkeiten zum Erschaffen von Spielfiguren schon ausprobieren und teilen ihre Eindrücke in Videos. Das Spiel selbst erscheint am 4. September 2014 für Windows und Mac.
  • Alien Isolation: Das Spiel Alien Isolation bringt die Besetzung des ersten Alien-Films wieder zusammen. Vorbesteller können als Ellen Ripley (im Film dargestellt von Sigourney Weaver) spielen. Alien Isolation erscheint am 7. Oktober 2014 für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360.
  • Dragon Age: Inquisition: Ein ausführliches Video zeigt Details des Rollenspiels Dragon Age: Inquisition. Die Entscheidungen des Spielers beeinflussen das Verhalten der Gegner in der Umgebung und erlauben so unterschiedliche, taktische Spielzüge.
  • Euro Truck Simulator 2: Die neue Beta-Version von Euro Truck Simulator 2 beinhaltet bereits die Aktualisierung Road to Venice, so dass Spieler mit ihrem Brummi Italiens malerische Lagunen-Stadt ansteuern können.
  • Watch Dogs Browserspiel: Mit We Are Data veröffentlicht Ubisoft ein Browserspiel, das Parallelen zwischen Spiel und Realität zieht. Der Spieler erhält Zugriff auf jede Menge öffentliche Informationen wie Tweets, Standortendaten undVerkehrskameras in internationalen Metropolen wie Berlin und Paris. Auf diese Weise lässt sich das Hacken im Spiel Watch Dogs nachempfinden.
  • Minecraft – Pocket Edition: Mojang veröffentlicht heute die neue Version 0.9.0 von Minecraft – Pocket Edition für Android und iOS. Zu den Neuerungen zählen unbegrenzte Spielwelten, neue Blöcke und Wölfe.

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Cortana: Microsoft plant die Sprachassistentin auch für Android und iOS

Microsoft hat Details zu den Plänen für die Sprachassistentin Cortana bekannt gegeben. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens sprachen auf der SMX-Konferenz über das Vorhaben, mit Android und iOS auch weitere Plattformen zu unterstützen.

Mit Cortana will Microsoft nicht nur eine verbesserte Suche anbieten, sondern auch das Verhalten von Smartphone-Nutzern grundlegend verändern. Durch gesprächsartige Interaktion mit dem Nutzer lernt die Assistentin und kann passende Informationen zum richtigen Zeitpunkt präsentieren.

Für Rob Chambers, den Leiter der Anwendungen und Dienste für Microsoft, hat die Sprachsuche einen Art Schneeball-Effekt: Je mehr Anwender sie einsetzen, desto bequemer finden sie die Funktion. Nach seinen Erwartungen wird Microsoft Cortana daher auch auf anderen Plattformen des Unternehmens anbieten. Einem Gerücht zufolge ist eine Version für Windows bereits in Arbeit.

Mit der Verbreitung von Windows Phone 8.1 in Europa und China wird die Sprachassistentin auch international verfügbar, und Microsoft nimmt die Konkurrenz ins Visier: Für den Windows Phone-Leiter Marcus Ash sind die beiden Betriebssysteme iOS und Android interessant und er sieht eine entsprechende Erweiterung als möglichen Schritt an.

Microsofts Suchmaschine Bing bildet die Grundlage von Cortana. Unter iOS und Android müsste die Assistentin an relevante Nutzerdaten gelangen, um passende Ergebnisse liefern zu können. Zugriff mit Cortana auf Gmail zum Beispiel stellt für Microsoft mit Sicherheit eine interessante Option dar.

Gleichzeitig hat Marcus Ash auf die konkurrierenden Sprachassistenten verwiesen: Wenn sich Anwender für Windows Phone entscheiden, weil sie Cortana gegenüber Siri oder Google Now bevorzugen, dann begrüßt Microsoft den Effekt auf alle Fälle.

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Quelle: WMPoweruser

Gmail für Android: E-Mail-Anhänge in Google Drive speichern und Details zu Spam-Nachrichten

Google hat die Gmail-App für Android aktualisiert. Neben der Möglichkeit, E-Mail-Anhänge jetzt direkt in Google Drive zu speichern, erhält die Anwendung eine verbesserte Navigation dank des Seitenmenüs. Außerdem bietet Gmail ab sofort Erklärungen an, warum bestimmte Nachrichten im Spam-Folder landen.

Speichern in Google Drive

Anstatt E-Mail-Anhänge auf dem Gerät zu speichern, erlaubt Gmail für Android jetzt das Sichern in Google Drive. Dadurch lässt sich wertvoller Speicherplatz auf dem Smartphone oder Tablet sparen, und die Dateien stehen plattformübergreifend auf mobilen Geräten und Desktop-Rechnern zur Verfügung.

Spam-Erklärungen

Die Gmail-App bietet jetzt Erklärungen, warum eine bestimmte Nachricht aussortiert wurde und sich im Spam-Ordner befindet. Diese neue Funktion ist für alle interessant, die immer schon einmal wissen wollten, nach welchen Kriterien Google beim Filtern von Spam vorgeht.

Gmail-App für Android Update ScreenshotSpeichern in Google Drive und Spam-Erklärungen in der Gmail-App für Android.

Schneller Zugriff auf das Seitenmenü

Im Seitenmenü finden sich die Einstellungen, Hilfe und Feedback. Während man Nachrichten liest, lässt sich das Menü schnell und einfach durch Wischen von links nach rechts aufziehen, um überall Zugriff auf diese wichtigen Funktionen zu bieten.Gmail-App für Android Update Screenshot

Das Seitenmenü bietet von überall aus Zugriff auf die Einstellungen.

Weitere Neuerungen

Zusätzlich verbessert Google die Unterstützung der Anwendung speziell für Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, also beispielsweise Arabisch, Hebräisch oder Persisch. Bei entsprechender länderspezifischen Einstellung des Gerätes finden sich die Profile auf der anderen Seite und das Seitenmenü lässt sich umgekehrt aufziehen.

Google stellt die neue Version von Gmail für Android über den Google Play Store zur Verfügung. Die Neuerungen werden nach und nach für alle Nutzer zur Verfügung gestellt.

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Quelle / Screenshots: Gmail auf Google+

Beta-Phase der verschlüsselten E-Mail ProtonMail, Gmail für Android Update, Minecraft Realms weltweit verfügbar

Der Schweizer E-Mail-Anbieter ProtonMail bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist mit einer offenen Beta-Phase gestartet, Gmail für Android erlaubt das direkte Speichern von Anhängen in Google Drive und Minecraft Realms ist jetzt weltweit verfügbar – der Nachrichtenüberblick.

  • ProtonMail: Vergangene Woche ist der Schweizer E-Mail-Anbieter ProtonMail mit einer offenen Beta-Phase gestartet. Die überwältigende Resonanz führte zu einer Serverüberlastung, jetzt erweitert das Unternehmen die Kapazitäten. ProtonMail ist ein Projekt des CERN und MIT und bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für E-Mails.
  • Klout für Android: Klout hat seine erste Android-App veröffentlicht. Ähnlich der iOS-Version empfiehlt die Anwendung Inhalte zum Teilen über soziale Medien wie Twitter und erlaubt das Takten von Posts entsprechend der Aktivität der Follower.
  • Google auf Instagram: Der Internetriese Google ist jetzt auch bei Instagram zu finden. Als ersten Beitrag teilt das Unternehmen den Zauberwürfel, das gestrige Google Doodle.
  • Twitter an Soundcloud interessiert: Gerüchten zufolge interessiert sich der Kurznachrichtendienst Twitter für das Berliner Startup Soundcloud. Der Marktwert des Unternehmens wird derzeit auf 700 Millionen Dollar geschätzt. Sollte die Übernahme stattfinden, wäre das der größte Deal eines deutschen Startups.

Updates

  • Gmail für Android: Google hat die Gmail-App für Android aktualisiert. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge direkt in Google Drive zu speichern. Außerdem bietet die Anwendung bessere Navigation über das Seitenmenü und Erklärungen, warum bestimmte Nachrichten im Spam-Ordner landen.
  • Firefox Mobile mit Sprachauswahl: Ab Version 32 erlaubt Firefox für Android die Auswahl der Sprache, und zwar unabhängig von der Systemsprache. Die Änderung der Sprache für die Benutzeroberfläche des Browsers erfordert keinen Neustart. In Zukunft lässt sich wie in der Desktop-Version auch die bevorzugte Sprache für Webinhalte festlegen.
  • Rdio in 60 Ländern: Der Anbieter zum Streamen von Musik Rdio steht inzwischen in weltweit 60 Ländern zur Verfügung – das sind vier mehr als der Konkurrent Spotify. Rdio ist kostenlos als App und Web-Version erhältlich, ein kostenpflichtiges Premium-Angebot bietet unbegrenztes Streamen.

Spiele

  • Minecraft Realms weltweit verfügbar: Mojang stellt das kostenpflichtige Online-Abo Minecraft Realms jetzt weltweit zur Verfügung. Der Dienst erleichtert das Zusammenspiel mit anderen erheblich und bietet eigene Server des Herstellers Mojang.
  • Assassin’s Creed Pirates: Nach dem großen, kostenlosen Update La Boca del Diablo stellt Ubisoft eine Gratis-Probeversion des Piratenspiel  zur Verfügung, die sich im Browser spielen lässt. Die Web-Version von Assassin’s Creed Pirates hat der Hersteller zusammen mit Microsoft entwickelt. Das Spiel ist für Internet Explorer 11 und Tablets optimiert, funktioniert aber auch mit anderen Browsern und Geräten.
  • Batman: Arkham Knight: Als finales Kapitel der Arkham-Serie erscheint Batman: Arkham Knight am 14. Oktober 2014 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Jetzt hat der Hersteller auf Twitter neue Screenshots veröffentlicht, die unter anderem Batmans neuen Kampfanzug und das im Spiel zur Verfügung stehende Batmobil zeigen.

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Gmail: Google testet in der Web-Version des E-Mail-Dienstes ein neues Layout und neue Funktionen

Google testet intern ein neues, vereinfachtes Layout für die Web-Version des E-Mail-Dienstes Gmail. In Screenshot-Leaks zeigt sich eine neue Oberfläche speziell für die automatische Anpassung an unterschiedliche Bildschirmgrößen. Außerdem bietet die neue Version Pins statt Sterne für wichtige E-Mails. Damit lassen sich wichtige Nachrichten am oberen Rand des Postfachs anheften.

Beim sogenannten Responsive Design positioniert eine Internetseite die Inhalte automatisch entsprechend dem zur Verfügung stehenden Platz. Damit bietet die neue Web-Version von Googles E-Mail-Dienst unabhängig von der Bildschirmgröße ein einheitliches Design. Im linken Menü finden sich Ordner und unterschiedliche Posteingänge. Rechts unten bietet ein Menü schnellen Zugriff zum Verfassen einer Nachricht oder zum Start von Hangouts. Die Mitte des Bildschirms steht dem Postfach zur Verfügung.Gmail Web-Version Screenshot Leak

Durch die neu hinzugewonnene Breite bietet das Design mehr Platz für die Darstellung langer Betreffzeilen. Auf den Screenshot-Leaks fehlen Werbeanzeigen von Google, was aller Wahrscheinlichkeit nach darauf zurückzuführen ist, dass es sich noch um eine Test-Version handelt.Gmail Web-Version Screenshot Leak

Anwender können wichtige Nachrichten mit Pins statt wie bisher mit Sternen markieren. Dadurch lassen sich E-Mails am oberen Rand des Postfachs anheften und erhalten einen größeren Bereich zur Vorschau des Inhalts. Ein Nebeneffekt von dieser Funktion ist, dass Nutzer bei vielen angepinnten Nachrichten früher nach unten blättern müssen, um zu weiteren E-Mails zu gelangen.

Beim dargestellten Design handelt es sich um Screenshot-Leaks ohne Kommentar oder Angabe zur Veröffentlichung von Google. Sollte das Unternehmen diese Testversion aber in den nächsten Wochen fertig stellen, wäre eine Vorstellung auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Juni 2014 möglich.

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Quelle / Bilder: Geek

Gmail Web-Version: Fotos vom Smartphone per Auto Backup als Anhang verschicken

Google erleichtert es Gmail-Nutzern, mit dem Smartphone oder Tablet aufgenommene Fotos auch in der Web-Version unkompliziert als E-Mail-Anhang zu verschicken. Voraussetzung ist die Sicherung der Bilder über die Auto Backup-Funktion auf Googles Servern.

Die Web-Version von Gmail bietet einen neuen Button zum Einfügen und Anhängen von Bildern beim Verfassen einer E-Mail. Ein Klick auf das Foto-Symbol in der Menüleiste am unteren Rand öffnet eine Übersicht der Auto Backup-Bilder. Die Anordnung entspricht der von Google+. Reiter teilen die Sammlung in kürzlich aufgenommene Bilder und bereits angelegten Alben ein.Gmail Auto Backup Fotos Anhang Menü

Mit der neuen Funktion können Nutzer ganze Alben teilen, außerdem lassen sich die einzeln eingefügten Bilder bequem in der Größe anpassen.Gmail Fotos einfügen Auto Backup Screenshot

Die bisherigen Optionen zum Hochladen eines lokalen Bilds vom Rechner oder zum Einfügen einer URL bleiben natürlich bestehen.

Gmail Fotos einfügen Auto Backup Screenshot

Das automatische Sichern von Bildern per Auto Backup steht unter Android und iOS zur Verfügung. Google bewirbt die eigene soziale Plattform Google+ als Foto-Dienst zum Speichern von Bildern in der Cloud. Das Angebot hat inzwischen die Web-Version von Picasa abgelöst. Google führt die neue Funktion für Foto-Anhänge nach und nach für alle Gmail-Nutzer ein.

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Quelle / Bilder: Official Gmail Blog

Google weist in den neuen Nutzungsbedingungen auf das automatische Scannen von E-Mails hin

Google hat die Nutzungsbedingungen aktualisiert und weist jetzt ausdrücklich auf das Scannen von E-Mails bei Gmail hin. Ein- und ausgehende Nachrichten werden automatisch von einer Software analysiert, um gezielt persönlich angepasste Anzeigen ausliefern zu können.

In der Web-Version präsentiert Gmail beim Lesen von E-Mails in einer Spalte Textanzeigen, die treffend gut zum Inhalt der angezeigten Nachrichten passen. Um derart passende Werbung ausliefern zu können, analysiert Google die Inhalte des Postfachs.

Diese Praxis hat dem Unternehmen in jüngster Vergangenheit mehrere Gerichtsverhandlungen in den USA beschert, die Entscheidung eines Richters verhinderte aber eine groß angelegte Sammelklage. Die Kläger warfen Google die Verletzung der Privatsphäre durch das Erstellen geheimer Nutzerprofile vor. Das Unternehmen argumentierte dagegen, die Nutzer hätten der gezielten Auslieferung von Werbung zugestimmt und sie als Teil des E-Mail-Dienstes anerkannt.

Mehr Klarheit für die Nutzer

Jetzt hat Google reagiert und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen überarbeitet. Dadurch will das Unternehmen bei Nutzern größere Klarheit schaffen, betonte der Google-Sprecher Matt Kallman gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Den Änderungen liegen die Rückmeldungen von Anwendern der vergangenen Monate zugrunde, sagte er.

Der in die Nutzungsbedingungen eingefügte Absatz bezüglich des Scannens von E-Mails lautet in der deutschen Übersetzung:

Unser automatisiertes System analysiert Ihre Inhalte (einschließlich E-Mails), um Ihnen persönlich relevante Produktmerkmale zu bieten, beispielsweise angepasste Suchergebnisse, auf Sie zugeschnittene Werbung und die Erkennung von E-Mail-Spam und Schadsoftware. Diese Analyse findet beim Senden, Empfangen und Speichern von Inhalten statt.

Mit dem Hinweis auf den Schutz vor Spam-Nachrichten und Schadsoftware will Google die für Anwender positiven Aspekte der automatischen Analyse hervorheben. Bisher war es ein offenes Geheimnis, dass Google mit Gmail zwar einen kostenlosen Dienst anbieten, die Nutzer aber mit ihren Daten bezahlen und personalisierte Werbung in Kauf nehmen. Ob der Hinweis in den Nutzungsbedingungen hilft, das Bewusstsein dafür zu stärken, bleibt fraglich – nur die wenigsten beschäftigen sich mit dem “Kleingedruckten”.

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Quelle: Reuters

Office Online im Chrome Web Store, Windows Universal Apps, Google bervorzugt verschlüsselte Seiten

Microsoft aktualisiert Office Online und stellt das Paket an Office-Anwendungen auch im Chrome Web Store zur Verfügung, außerdem verbindet das Unternehmen den Windows Store mit dem Windows Phone Store und Google überlegt, verschlüsselte Internetseiten in den Suchergebnissen zu bevorzugen – der Nachrichtenüberblick.

Office Online: Microsoft bietet ab sofort Office Online auch im Chrome Web Store an. Damit steht das Office-Paket auch in Googles Browser oder unter Chrome OS zur Verfügung. Außerdem erhalten die einzelnen Office-Anwendungen Word, Excel, Powerpoint und OneNote Aktualisierungen mit neuen Funktionen.

Windows Universal Apps: Microsoft verbindet den Windows Store mit dem Windows Phone Store, um Apps plattformübergreifend anzubieten. Wer eine Anwendungen auf einer Plattform kauft, kann diese auf allen Geräten einsetzen.

Google bevorzugt verschlüsselte Seiten: Matt Cutts, bei Google zuständig für den Kampf gegen Webspam, würde gerne Internetseiten mit Verschlüsselung in den Suchergebnissen bevorzugen. Das berichtet das Wall Street Journal. Nutzer könnten von der gestiegenen Sicherheit profitieren, eine offizielle Stellungnahme von Google gibt es noch nicht.

Scannen von E-Mails bei Googlemail: Google hat die Geschäftsbedingungen von Gmail aktualisiert. Google erwähnt jetzt ausdrücklich, E-Mails beim Senden, Empfangen und Archivieren automatisch zu scannen, um gezielt Werbung und angepasste Suchergebnisse ausliefern zu können.

TransferWise für Android: Die App zum internationalen Geld-Transfer ist jetzt auch für Android erhältlich.

Updates

Update auf Android 4.4.3: In den USA gibt der Mobilfunkanbieter Sprint bekannt, das Update auf Android 4.4.3 für das Nexus in Kürze zu verteilen. Android Central geht davon aus, dass alle Besitzer eines Nexus 5 die Aktualisierung erhalten. Nutzer können sich vom Update vor allem Fehlerbehebungen erhoffen.

Spiele

Grand Theft Auto V: Die Gerüchte reißen nicht ab: Jetzt beteiligt sich auch Saturn und nennt Juni 2014 als Erscheinungstermin für GTA 5 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Das gibt zumindest die Werbefigur Tech-Nick bekannt und weist darauf hin, dass es sich um Gerüchte handelt.

Angry Birds Bad Piggies: Rovio hat jetzt auch Bad Piggies für Windows Phone veröffentlicht. Die Auskoppelung aus der Angry Birds-Reihe bietet über 200 Level und lässt den Spieler in die Rolle der bösen Schweine schlüpfen.

Assassin’s Creed: Unity: Ubisoft hat für den 9. Juni 2014 eine Pressekonferenz auf der Spielemesse E3 in Los Angeles angekündigt. Mit dabei sind die Entwickler-Teams von Assassin’s Creed: Unity und dem Rennspiel The Crew.

World of Darkness: Die Entwickler von EVE Online haben das Online-Rollenspiel World of Darkness abgesagt. Acht Jahre Entwicklung am Vampirspiel sind damit umsonst, 56 Entwickler müssen gehen.

Gmail für Android: Google testet Schlummer-Funktion und Anheften von E-Mails

Google testet in der Gmail-App für Android neue Funktionen. Screenshot-Leaks zeigen ein radikal überarbeitetes Design. Außerdem erinnert eine neue Schlummer-Funktion an das Beantworten von E-Mails und besonders wichtige Nachrichten lassen sich im Posteingang anpinnen.

Gmail erlaubt das Einteilen des Posteingangs in Kategorieren wie Reise, Finanzen und Soziales. Diese tauchen als einzelne Punkte im Menü auf. Beim Einsatz der Schlummer-Funktion legt Gmail die markierten Nachrichten unter dem Punkt In Kürze ab und erinnert Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt an die ausstehende Antwort. Dieses Feature gibt es bereits in der E-Mail-App Mailbox, die der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox gekauft hat. Neue Icons und unterschiedliche Farben sollen das Menü und die Oberfläche zusätzlich übersichtlicher gestalten.

Am oberen Rand befindet sich ein Button zum Anpinnen von E-Mails. Diese Funktion scheint ein Ersatz für das bisherige Stern-System zu sein. Die mit einem Stern versehenen E-Mails landen momentan in einem separaten Ordner, wo sie schnell vergessen werden. Angeheftete Nachrichten sind dagegen immer zuoberst präsent und erinnern an ihre Dringlichkeit.

Die aufgetauchten Screenshots zeigen vermutlich eine interne Version der Gmail-App. Es ist nicht klar, welche der zu sehenden Funktionen Google für alle Nutzer einführen wird.

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Quelle: Geek

Google führt verschlüsselte Verbindungen für Gmail ein

Google bietet allen Gmail-Nutzern verschlüsselte Verbindungen. Bereits 2010 führte Google sichere HTTPS-Verbindungen als Standard ein. Seit Donnerstag sind diese zusätzlich verschlüsselt.

Durch diese weitere Maßnahme erhöht Google die Sicherheit für Gmail-Nutzer. Unabhängig davon, ob diese ein öffentliches WLAN, ein Smartphone oder den heimischen PC benutzen – die Verschlüsselung erschwert das Abfangen und Ausspähen von E-Mails erheblich.

Außerdem garantiert Google, dass die Übertragung jeder einzelnen Nachricht auch intern zwischen Google-Servern verschlüsselt erfolgt. Im Zusammenhang mit der NSA-Affäre hatte Google diesen Schritt im Sommer 2013 zur obersten Priorität erklärt. Selbst wenn ein Geheimdienst oder Angreifer Zugang zu den Google-Servern bekommen sollten, müssten sie zusätzlich noch diese Verschlüsselung knacken, um an E-Mails zu gelangen.

Google hat die Bekanntmachung der verschlüsselten Verbindungen auch genutzt, um auf die Erreichbarkeit der Gmail-Server hinzuweisen. Im vergangenen Jahr schaffte es Google, seinen E-Mail Dienst zu 99,97 Prozent erreichbar zu machen. Im Klartext bedeutet das einen jährlichen Ausfall von weniger als zwei Stunden pro Nutzer. Außerdem erinnert Google an die zusätzliche Sicherheitsmaßnahme der Bestätigung in zwei Schritten. Dabei ist zum Anmelden bei Gmail neben dem Passwort ein SMS-Code erforderlich.

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Quelle: Official Gmail Blog