18 Millionen gestohlene E-Mail-Konten, letzte Sicherheitsupdates für Windows XP, CCleaner für Android

Fahnder stoßen auf 18 Millionen gestohlene E-Mail-Konten beim bisher größten Fall von Cyberkriminalität in Deutschland, Windows XP und Office 2003 erhalten letzte kritische Sicherheitsupdates und CCleaner startet in der Beta-Version für Android – der Nachrichtenüberblick.

  • 18 Millionen gestohlene E-Mail-Passwörter: Beim bisher größten Fall von Datendiebstahl in Deutschland hat die Staatsanwaltschaft in Verden gestohlene Zugangsdaten für 18 Millionen E-Mail-Konten ausfindig gemacht. Alle großen deutschen E-Mail-Anbieter sind betroffen.
  • Windows XP und Office 2003: Am 8. April 2014 läuft der Support für Windows XP aus. Gleichzeitig wird Microsoft die letzten kritischen Sicherheitsupdates für Windows XP und Office 2003 veröffentlichen.
  • CCleaner für Android: Das beliebte Windows-Tool CCleaner zum Aufräumen und Optimieren des Systems ist jetzt auch als Beta-Version für Android verfügbar. Auch auf mobilen Geräten gibt es eine Ein-Klick-Option zur schnellen Reinigung sowie einen App-Manager zur leichten De-Installation von Anwendungen.
  • Adblock Plus: Der Werbeblocker Adblock Plus akzeptiert seit einiger Zeit unaufdringliche Werbung. Der Hersteller des Browser-Plugins war für das Freischalten von Werbung in die Kritik geraten. Jetzt will sich Adblock mit einem Manifesto für akzeptable Werbung erklären.
  • Windows Phone 8.1: Die neue Version von Microsofts mobilem Betriebssystem steht Geräteherstellern ab dem 14. April 2014 zur Verfügung. Kurz darauf können Entwickler und auch Privatanwender Windows Phone 8.1 bekommen.
  • iOS  7-Fehler wird zur Sicherheitslücke: Durch einen Fehler in iOS 7 ist es möglich, die Ortungsfunktion Find my Phone auszustellen. Durch Zugriff auf die iCloud lässt sich ein gestohlenes iPhone dann zurücksetzen. Der Fehler kann nicht ausgenutzt werden, wenn das Gerät mit einer Sperre geschützt ist.
  • Messenger-App Threema getestet: Die Experten der deutschen Perfect Forward Secrecy Group (PSW Group) testen neun verbreitete Messenger-Apps. Nach der Untersuchung des ersten Kandidaten WhatsApp ist die Testreihe inzwischen bei der ebenfalls beliebten App Threema angelangt.
  • Firechat für Android: Nach einem Start für iOS ist die Messenger-App FireChat jetzt auch für Android verfügbar. Die Anwendung bietet Chats über WLAN ohne eine Datenverbindung.
  • Sechs Sender für Zattoo: Abo-Kunden der TV-App Zattoo erhalten sechs weitere Sender. Durch eine Vereinbarung von ProSiebenSat.1 mit dem Streaming-Anbieter stehen zahlenden Nutzern ab sofort SAT.1 und SAT.1 Gold, ProSieben und ProSieben MAXX, kabel eins sowie sixx zur Auswahl.

Updates

Spiele

  • Elder Scrolls Online: Das Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online verlässt offiziell die Beta-Phase. Heute öffnet die Welt von Tamriel für alle Spieler ihre Pforten.
  • Family Guy: Das Spiel zur Serie startet am 10. April für Android und iOS. Family Guy: The Quest for Stuff ist kostenlos spielbar mit In-App-Käufen. Wie auch bei Die Simpsons: Springfield handelt es sich um ein Aufbauspiel.
  • Minecraft: Ein Update für Minecraft bringt eine lang erwartete Funktion: Endlich können Spieler ihren Namen ändern. Die neue Version 1.7.6 ist allerdings nicht mit dem Vorgänger Minecraft 1.7.5 kompatibel.

Welche ist die beste Start-Klasse für The Elder Scrolls Online?

The Elder Scrolls Online ist wie die meisten Online-Rollenspiele ein Zeitfresser. Damit ihr die Zeit nicht mit einer schlechten Start-Klasse vergeudet, geben wir ein paar Tipps, welche Klasse am besten zu eurem Spielstil passt.

Kenner von Skyrim und vorherigen Elder-Scrolls-Spielen wird das System zur Steigerung der Kampfkraft kaum überraschen. Waffen und Rüstungen verbessern sich durch Gebrauch. Hinzu kommen für Levelaufstieg erworbene Fertigkeitspunkte, mit denen ihr spezielle Eigenschaften freischalten könnt. Mit diesen Punkten durchbrecht ihr die scheinbar starre Klassenvorgabe und besorgt euch Fertigkeiten anderer Klassen.

Das vorab gesagt, legt ihr mit der Klasse zumindest zu Beginn eure bevorzugte Spielweise fest. Damit es kein böses Erwachen gibt, solltet ihr die Klasse überlegt wählen:

Die Klassen von The Elder Scrolls Online

Dragonknight – Der Schadensfresser

Elder Scrolls Online - DragonknightDer Dragonknight ist ein knallharter Krieger. Am liebsten hüllt er sich in schwere Rüstungen, wirft sich mitten ins Kampfgetümmel und steckt eine Menge ein. In Gruppen stellt er sich vor die Feinde und schützt seine Gruppe als Tank. Die Klasse eignet sich dank der guten Nehmer-Qualitäten auch für Solo-Streifzüge.

Die wichtigsten Skills des Dragonknight:

Um mit Schild und Schwert effektiv die Gruppe zu schützen – zu tanken – empfiehlt es sich, Crippling Slash auf die Schnellleiste zu legen. Die Fähigkeit verringert Angriffskraft der Feinde für einige Sekunden. Kombiniert ihr diese Aktion mit Shielded Assault, könnt ihr Feinde obendrein betäuben.

Wichtig sind auch die passiven Eigenschaften. Als Schild-Tank solltet ihr besonders Battlefield Mobility erlernen. Mit dieser Fertigkeit könnt ihr euch auch mit gehobenem Schild flinker bewegen und Angriffen ausweichen.

Nachtklinge (Nightblade) – Diebisches Vergnügen

Elder Scrolls Online - NightbladeNightblades sind Kämpfer, die bevorzugt aus dem Schatten und Hinterhalt angreifen. Schleichen und heimliche Angriffe gehören zur Spezialität dieser Klasse. Nightblades lassen sich sehr flexibel ausbilden und gehören damit zu der wohl vielseitigsten Klasse in The Elder Scrolls Online.

Wer gern mit Schwertern in beiden Händen auf Gegner eindrischt, kann sich mit der Nachtklinge richtig austoben. Vergesst aber nicht, dass ihr das fehlende Schild mit einer gescheiten Rüstung ausgleichen müsst. Nützlich sind für solche Dual-Wield-Kämpfer Skills, die die Lebenskraft der Gegner anzapfen. Etwas einfacher spielt sich diese Klasse mit Bogen und Fernkampf-Skills.

Die wichtigsten Skills der Nachtklinge:

Haltet eure Feinde mit dem Scatter Shot auf Abstand und macht euch mit Shadow Disguise unsichtbar. Ganz nebenbei wird nach etwas Training noch eure Ausdauer wiederhergestellt, was besonders in Kämpfen gegen mehrere Feinde ausgesprochen praktisch ist.

Sorcerer – Der Magier

Elder Scrolls Online - SorcererAnhänger von Magie kommen kaum am Sorcerer vorbei. Der Spezialist für arkane Fähigkeiten bevorzugt den Kampf aus der Ferne mit Hilfe von Zaubersprüchen und magischen Begleitern.

Bedenkt, dass Zauberer leichte Roben bevorzugen und im Nahkampf wenig einstecken können. Nutzt euren Begleiter klug, um Feinde abzulenken. Sorcerer spielen ihre Stärke in der Gruppe aus, etwa wenn ein Dragonknight die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich lenkt.

Die wichtigsten Skills des Sorcerers:

Ruft stets einen Begleiter herbei, der euch im Kampf unterstützt, indem er Feinde ablenkt oder selbst mitkämpft. Praktisch sind auch Daedric Mines als Fallen, die bei Berührung zerstörerischen Magieschaden entfesseln. Zu den Standard-Angriffen zählt der Magic Splash, der nach etwas Training von besiegten Gegnern die Zauberenergie Magicka zurückgibt.

Templar – Der vielseitige Heiler

Elder Scrolls Online - TemplarTemplar sind eine interessante Heilerklasse in The Elder Scrolls Online. Sie können Teammitglieder einer Gruppe am Leben halten, aber auch als Einzelkämpfer gehörig auf den Putz hauen. Solospieler sollten ihre Skillpunkte in Gesundheit und Ausdauer stecken, heilende Teamplayer auch Magicka mitleveln. Für den Kampf legt man am besten Einhandwaffe und Schild an.

Wichtigste Skills des Templars für den Kampf:

Kämpfende Templar sind Nahkämpfer, die sich neben Dragonknights in der direkten Nähe von Feinden am wohlsten fühlen. Nutzt Shield Charge, um euch rasch ins Getümmel zu werfen. Mit dem Power Bash verwirrt ihr die Gegner vorübergehend. Stehen mehrere Feinde eng beisammen, könnt ihr mit dem flächigen Magie-Angriff Puncturing Strike alle auf einmal erwischen.

Für alle Klassen empfiehlt sich obendrein, den Silver Bolt der Kämpfergilde zu erlernen. Mit diesem Angriff können auch Nahkämpfer einen Fernangriff durchführen oder einzelne Gegner anlocken.

Die richtige Rasse für die Klasse

Neben der Klasse hat auch die Rasse Einfluss auf bestimmte Charakterfertigkeiten und kann eine Spezialisierung unterstützen:

  • Bretonen erhalten Boni auf Magicka und Zauberresistenz
  • Hochelfen erhalten Boni auf magischen Schaden und beschleunigte Magicka-Wiederherstellung
  • Argonier erhalten Boni auf Heilkraft, Wiederherstellung und Giftresistenz
  • Orks erhalten Boni auf schwere Rüstungen und Gesundheitswiederherstellung
  • Waldelfen erhalten Boni auf Kampf mit Bögen, Ausdauer und Verbergen
  • Dunkelelfen erhalten Boni auf Kampf mit zwei Schwertern (Dual Wielding), Feuermagie und Feuerresistenz
  • Redguards erhalten Boni auf Schilde und Ausdauer-Regeneration
  • Khajiitts erhalten Boni auf Verbergen, Gesundheitsregeneration und Kampf
  • Nord erhalten Boni auf zweihändig geführte Waffen, Gesundheitswiederherstellung und Kälteresistenz
  • Imperiale (für Käufer der Imperial Edition) erhalten Boni auf Ausdauer, Gesundheit und Glück

Entscheidungsfrage

Wer sich bevorzugt allein durchschlägt oder im Team am liebsten den Monstern aus direkter Nähe in die Augen blickt, sollte mit dem Dragonknight anfangen. Teamplayer können auch zum Sorcerer oder Templar greifen. Letzter ist besonders in kniffligen Dungeons eine gern gesehene Hilfe, sollte sich aber zu diesem Zweck auf Heilung spezialisieren. Wer sich überhaupt nicht festlegen möchte, kann mit dem Templar auch eine Mischung aus Nahkämpfer und Heiler skillen.

Wenig empfehlenswert sind leicht gepanzerte Nahkämpfer wie der Dual-Wield-Nightblade für den Einstieg in The Elder Scrolls Online. Besser ist es, einen Nightblade zunächst mit Bogen zu beginnen. Im Verlauf des Spiels sollten aber auch Fernkämpfer eine Strategie entwickeln, sich nähernden Feinden zu trotzen. Das können magisch geladene Minen oder eine andere Waffe sein. Ab Stufe 15 könnt ihr zwischen zwei Waffen-Sets wechseln. Macht von dieser Möglichkeit in brenzligen Situationen Gebrauch!

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Fazit: Die Wahl der richtigen Klasse bringt euch mit Vollgas ins Spiel

Die Klassen haben in The Elder Scrolls Online eine gewisse Durchlässigkeit. Wer Fertigkeitspunkte geschickt verteilt, kann sich mit einigen Einschränkungen seine Wunschklasse selbst bauen. Dennoch ist die Wahl der richtigen Klasse gerade für den Start wichtig und prägt das Wohl- oder Frustgefühl in der Anfangsphase des Spiels.

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Minecraft 1.8 erlaubt endlich das Ändern von Spielernamen

Minecraft erhält mit der Version 1.8 eine lang erwartete Funktion: Endlich können Spieler ihren Namen ändern. Mit dem aktuellen Update auf 1.7.6 identifiziert schon jetzt eine ID alle Nutzer eindeutig, so dass sie sich in Zukunft nach Belieben umbenennen können, sofern der Name noch nicht vergeben ist.

Die Nutzer-ID verhindert den Diebstahl von bereits existierenden Namen. Mojang warnt davor, dass die Aktualisierung auf Mincecraft 1.7.6 Änderungen am Server und am Protokoll erfordert. Daher ist die neue Version nicht mit Minecraft 1.7.5 kompatibel. Die Neuerung wird aber alle Spieler freuen, die mit ihrer bisherigen Namenswahl nicht zufrieden sind.Minecraft Update 1.7.6 pre-release ScreenshotWeiterhin bringt das Update natürlich die üblichen Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen. Es handelt sich bei Minecraft 1.7.6 noch um eine pre-release-Version. Die finale Veröffentlichung steht also noch aus.

Downloads

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Quelle: Mojang

18 Millionen gestohlene E-Mail-Passwörter – Bisher größter Fall von Datendiebstahl

Die Staatsanwaltschaft in Verden hat gestohlene Zugangsdaten für 18 Millionen E-Mail-Konten ausfindig gemacht. Wie Der Spiegel berichtet handelt es sich um den bisher größten Fall von Datendiebstahl in Deutschland, von dem alle großen deutschen E-Mail-Anbieter betroffen sind. Einige Konten sind momentan noch in missbräuchlicher Verwendung.

Derzeit ist unklar, wie viele deutsche Nutzer wirklich betroffen sind, da es sich auch um internationale E-Mail-Adressen mit .com Endungen handelt. Die Behörden schätzen die Anzahl der Opfer in Deutschland auf etwa drei Millionen. Die Daten sind aktuell und zum Teil noch für kriminelle Aktivitäten in Gebrauch, beispielsweise für den Spam-Versand.

Laut Der Spiegel -Informationen hängt der Fall mit dem Diebstahl einer E-Mail-Datenbank im vergangenen Jahr zusammen. Durch Zufall stießen damals die auf Cyberkriminalität spezialisierten Ermittler auf 16 Millionen gestohlene Adressen mitsamt Passwörtern. Die Spur führte ins Baltikum, der Fall ist aber noch nicht aufgeklärt. Der Unterschied zum aktuellen Fall: Ein Großteil der im vergangenen Jahr gestohlenen Daten war veraltet und nicht mehr für kriminelle Zwecke zu gebrauchen.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte den Fund gegenüber dem Spiegel, wollte aber aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben machen. Da E-Mail-Konten mit sozialen Netzwerken und eventuell Online-Banking oder Kreditkarten zusammenhängen, ist es für alle Nutzer deutscher Provider ratsam, ihr Konto zu überprüfen oder gleich das Passwort zu ändern.

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Quelle: Der Spiegel

Neuerungen in Windows Phone 8.1: Endlich gleichauf mit Android und iOS!

Windows Phone 8.1 steht in den Startlöchern. Dank Neuerungen wie dem Action-Center, dem Sprachassistenten Cortana und einer rekordverdächtigen Tastatur kann Microsoft Android und iOS endlich wirklich Paroli bieten.

Der Sprachassistent Cortana

Die Cortana-Präsentation von Windows-Chef Joe Belfiore auf der jährlichen BUILD-Konferenz hatte es in sich. Cortana klingt nicht nur besser als Apples Siri, Microsofts Sprachassistent kann auch deutlich mehr. Denn Cortana beherrscht nicht nur Standardaufgaben wie Web-Recherche, Abfrage von Uhrzeit, sprachgesteuertes Wählen und Textdiktat.

Im Vergleich zu Apples Siri oder Google Now wird man Cortana auch in speziell optimierten Apps von Drittanbietern nutzen können. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Sprachgesteuerte Spiele, Apps für Blinde oder für Spracheingabe optimierte Office-Anwendungen werden dadurch möglich.

Cortana soll auch mehr persönliche Daten automatisch auswerten um über die Zeit immer besser zu werden. Dafür erstellt der Dienst ein ausgeklügeltes Nutzerprofil anhand verschiedenartigster Daten wie Einkäufe, Aufenthaltsorte, wichtigen Kontakten und durch das Nutzerverhalten ermittelter Interessen. Die aktuelle Debatte um Sicherheit und Privatsphäre dürfte Microsoft mit dieser Strategie weiter anheizen.

Action Center

Ein global erreichbares Menü für Meldungen und Einstellungen ist bislang eine große Schwachstelle von Windows Phone. Android und iOS bieten hier bislang deutlich mehr Komfort. Mit dem neuen Action-Center von Windows Phone 8.1 merzt Microsoft diese Scharte aus.

Das Action Center blendet man bequem per Wischgeste überall ein. Ohne Umwege kann man dann Datenverbindungen ein- oder ausschalten und die neuesten Meldungen abfragen. Welche Meldungen erscheinen, ist für einzelne Apps gezielt auswählbar. Per Fingertipp hat man im Action Center auch schnellen Zugriff auf die restlichen Systemeinstellungen.

Tastatureingabe

Wie bei Cortana zeigt sich Microsoft auch bei der Texteingabe ambitioniert und legt mit Word Flow eine besonders flott per Wischgesten nutzbare Tastatur im Stil von Swype für Android vor. Laut Joe Belfiore ist Microsofts Swype-Tastatur schneller nutzbar als die von iOS und Android bekannten Versionen.

Guiness Weltrekord: Windows Phone vs. Android

Anders als von Belfiore behauptet, war die Windows Phone Tastataur bislang eher kein Glanzstück. Besonders das Markieren, Kopieren und Einfügen von Text ist unter Windows Phone bislang wenig elegant. Mit besonders flotter Texteingabe kann Microsoft deshalb bei vielen Anwendern Punkte machen, ist doch chatten bei Whatsapp, Viber, Line und Co. für viele die Hauptaktivität auf dem Smartphone. Windows Phone 8.1 hält nach Angaben von Microsoft den aktuellen Guiness Weltrekord für Texteingabe.

Design-Schnickschnack: Wallpaper und Sperrbildschirm

Beim Design musste sich Windows Phone bislang nicht verstecken. Die originelle Kacheloberfläche ist bereits unter Windows Phone 8 ansprechend und sehr flexibel. Doch auch hier bessert Microsoft nach und legt einen animierbaren Sperrbildschirm und Wallpaper-Kacheln vor. Das sieht wirklich schick aus!

Fazit: Windows Phone wird erwachsen

Mit Windows Phone 8.1 wird Microsofts Smartphone-OS endlich erwachsen. Das Action Center schließt eine große Schwachstelle. Und mit Cortana und der Swype-Tastatur hat Microsoft tolle Extra-Features in Petto, auf die sogar verwöhnte Android- und iPhone-Nutzer neidisch sein werden.

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Facebook Messenger: Telefonieren über WLAN und Verbesserungen für Windows Phone

Die Chat-App Facebook Messenger hat sowohl für Android und iOS als auch für Windows Phone ein Update erhalten. Android-Nutzer können jetzt Gruppenchats direkt auf dem Homescreen ablegen, unter iOS und Android fügt die Anwendung kostenlose Telefongespräche über WLAN hinzu. Die Version für Windows Phone erlaubt das Speichern von Fotos und erhält verbesserte Benachrichtigungen.

Facebook Messenger für Android und iOS

Nach einem Update der iOS-Version aktualisiert Facebook auch die Android-App des Facebook Messenger auf Version 4.0. Damit bringt die Anwendung kostenlose Gespräche über WLAN mit anderen Nutzern der App. In der rechten oberen Ecke des Chat-Fensters dient ein Button zum Aufbau des Gesprächs. Facebook weist darauf hin, dass über die mobile Datenverbindung Gebühren entsprechend des Tarifs anfallen können. Diese Option steht sowohl unter Android als auch iOS zur Verfügung.

Außerdem lassen sich jetzt Freunde in Gruppen einteilen, was das Verschicken von Nachrichten an mehrere Empfänger erleichtert. Im Gegensatz zu iOS erlaubt die Android-Version aber das Ablegen von Gruppenchats als schwebenden Chat Head auf dem Homescreen für schnellsten Zugriff.

Facebook Messenger für Android und Windows Phone

Facebook Messenger: Links die Windows Phone-Version, rechts die Android-Variante.

Facebook Messenger für Windows Phone

Unter Windows Phone steht die Anwendung erst seit Anfang März 2014 zur Verfügung. Das aktuelle Update bringt die Möglichkeit, empfangene Bilder zu speichern. Außerdem verbessert Facebook die Benachrichtigungen der App, damit Anwender keine Nachricht verpassen. Die neue Version des Facebook Messenger läuft stabiler und verbraucht weniger Daten.

Im Gegensatz zum Ausbau der Anwendung für mobile Geräte hat Facebook die Messenger-App für Windows und als Plug-in für Firefox im vergangenen Monat eingestellt. Ebenso wie Facebook E-Mail-Dienst hat die Windows-Anwendung an einer geringen Nutzerzahl gelitten.

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Quelle: Google Play Store | Windows Phone Store

Gmail für Android: Google testet Schlummer-Funktion und Anheften von E-Mails

Google testet in der Gmail-App für Android neue Funktionen. Screenshot-Leaks zeigen ein radikal überarbeitetes Design. Außerdem erinnert eine neue Schlummer-Funktion an das Beantworten von E-Mails und besonders wichtige Nachrichten lassen sich im Posteingang anpinnen.

Gmail erlaubt das Einteilen des Posteingangs in Kategorieren wie Reise, Finanzen und Soziales. Diese tauchen als einzelne Punkte im Menü auf. Beim Einsatz der Schlummer-Funktion legt Gmail die markierten Nachrichten unter dem Punkt In Kürze ab und erinnert Nutzer zu einem späteren Zeitpunkt an die ausstehende Antwort. Dieses Feature gibt es bereits in der E-Mail-App Mailbox, die der Cloudspeicher-Anbieter Dropbox gekauft hat. Neue Icons und unterschiedliche Farben sollen das Menü und die Oberfläche zusätzlich übersichtlicher gestalten.

Am oberen Rand befindet sich ein Button zum Anpinnen von E-Mails. Diese Funktion scheint ein Ersatz für das bisherige Stern-System zu sein. Die mit einem Stern versehenen E-Mails landen momentan in einem separaten Ordner, wo sie schnell vergessen werden. Angeheftete Nachrichten sind dagegen immer zuoberst präsent und erinnern an ihre Dringlichkeit.

Die aufgetauchten Screenshots zeigen vermutlich eine interne Version der Gmail-App. Es ist nicht klar, welche der zu sehenden Funktionen Google für alle Nutzer einführen wird.

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Quelle: Geek

Verein, Band, Fanclub: So erstellen Sie kostenlos eine Smartphone-App für Ihre Facebook-Fanpage

Egal ob Verein, Musikband, Fanclub, Unternehmen oder Künstler – um eine Facebook-Fanseite für Marketing-Zwecke kommt man heutzutage kaum herum. Wer darüber hinaus seine Facebook-Aktivitäten auf Smartphones unter die Leute bringen will, macht seine Facebook-Seite einfach zu einer App. Mit der Web-Anwendung chayns geht das ohne weitere Kenntnisse.

Wir haben die Software des deutschen Herstellers Tobit einmal ausprobiert und zeigen, wie man aus seiner Facebook-Seite in wenigen Klicks eine App für iPhone, Android-Handys, Windows-Phone und Blackberry-Telefone macht.

1. Facebook-Fanseite ist Voraussetzung

Zunächst braucht man eine Facebook-Fanseite, nicht zu verwechseln mit einer normalen Facebook-Profilseite. Sollten Sie für Ihren Verein, Club, Ihre Band oder sonstigen Unternehmungen noch keine Facebook-Fanseite benutzen, können Sie diese kostenlos bei Facebook anlegen.

Eine Facebook-Fanpage allerdings reicht noch nicht ganz: chayns setzt 100 Likes, zwei Fotoalben und fünf Postings voraus, um eine gewisse Popularität sicherzustellen.

2. chayns-Anwendung mit dem Facebook-Profil verbinden

Zunächst meldet man sich im Webbrowser bei Facebook an und öffnet dann diesen Link. Auf der chayns-Webseite klicken Sie auf Jetzt einrichten.

Chayns einrichten

Anschließend gewähren Sie der chayns-Anwenndung per Facebook Connect Zugriff auf Ihr öffentliches Profil und Ihre Freundesliste. Dazu klicken Sie auf OK.

3. chayns-Symbol auf Ihrer Facebook-Seite

Anschließend erscheint auf Ihrer Facebook-Seite das Symbol von chayns. Klicken Sie darauf.

chanys facebook seite

4. App auf Facebook einrichten

In den folgenden Schritten richten Sie Programm-Icon, Name und Layout für Ihre zukünftige Smartphone-App ein. Im ersten Schritt legen Sie ein Programm-Symbol fest. Verwenden Sie dabei eine ansprechende und einprägsame Grafik, die Sie bereits vorher am Rechner entworfen haben.

Chanys Icon

Legen Sie den Namen für Ihre App fest. Dieser darf maximal 12 Zeichen lang sein.

Chayns NameWählen Sie das Farbschema aus. chayns bietet sieben vorgefertigte Farbprofile.

Chayns FarbschemaGeben Sie im nächsten Schritt die Beschreibung ein, die in den App-Stores neben Ihrer App erscheinen soll.

Chanys Beschreibung

Tragen Sie anschließend noch Ihre Kontaktdaten ein und schließen Sie die Einrichtung Ihrer App ab.

5. Wann erscheint meine App im App Store oder bei Google Play?

Sollte Ihre App den Richtlinien des Herstellers entsprechen, heißt es jetzt trotzdem erst einmal abwarten. Nach fünf bis zehn Tagen wird Ihre App dann von Tobit im Apple App Store, Windows Phone Store, der BlackBerry App World und bei Google Play veröffentlicht und steht dann zum kostenlosen Download bereit.

Ihre App erscheint im deutschsprachigen Markt sowie in den App Stores von Großbritannien und Holland. Jetzt heißt es kräftig Werbung machen für Ihre App – nutzen Sie dazu alle Ihre Kontakte in Sozialen Netzwerken oder im E-Mail-Verteiler.

Chayns Google Play

6. Wie funktioniert die App?

Mit chayns erstellte Apps funktionieren im Prinzip alle ähnlich. In mehreren Tabs zeigt die App Inhalte der Facebook-Seite an. Unter Aktuell erscheinen das Profilbild und alle veröffentlichten Posts nach Datum sortiert.

Das Tab Bilder präsentiert die Bildergalerien, während unter Termine die aktuell geplanten Termine dargestellt werden. Im Kontakt-Tab erscheinen Informationen zur Adresse, sofern diese auf der Facebook-Seite unter Info vorhanden sind.

Das sind einige Beispiele für chayns-Apps:

Chayns_Beispiele7. Inhalte und Statistiken

Im sogenannten Backend bei Facebook verwalten Sie die Inhalte der App und können Statistiken einsehen. Zur App-Verwaltung gelangen Sie über das chayns-Symbol auf Ihrer Facebook-Seite.

Im Backend verändern Sie an zahlreichen Einstellungen wie Titelbild, virale Funktionen oder Kundendaten. Wer mag, kauft hier noch weitere kostenpflichtige Features hinzu.

Interessant sind sicherlich die Statistiken: Hier kann man exakt sehen, wie oft die App für welches mobile System installiert wurde und wie viele direkte Push-Nachrichten man bereits verschickt hat.

Chayns Statistiken

Fazit: Ideale Ergänzung zur Facebook-Fanpage für Vereine, Unternehmen oder Bands

Eine chayns-App für die eigene Facebook-Fanpage ist die ideale Ergänzung, um die eigenen Inhalte direkt auf Handys zu bringen. Die kostenlosen Funktionen der App sind zwar recht eingeschränkt und auch mit der zwar dezenten, aber doch vorhandenen Hersteller-Werbung muss man leben.

Wer aber eine einfache und konkurrenzlos günstige Option sucht, eine eigene Smartphone-App zu erstellen, ist bei chayns sicherlich gut aufgehoben.

Dem Autor Wolfgang Harbauer auf Twitter folgen.

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Die Rückkehr des Windows-Startmenüs: Microsoft scheint Nutzerwünsche zu erhören. Während einer Präsentation auf der Entwicklerkonferenz BUILD 2014 in San Francisco hat der Softwarehersteller eine neue Version des Start-Menüs gezeigt. Nach vielen Klagen über den Wegfall des Bedienelementes in Windows 8 will Microsoft mit einem zukünftigen Update eine überarbeitete Ausgabe einführen.

Am ersten Tag der Konferenz hat Microsoft das Windows 8.1 Update 1 für den 8. April 2014 angekündigt. Die erste Aktualisierung bringt bereits viele Verbesserungen bei der herkömmlichen Bedienung von Windows 8.1 mit Maus und Tastatur. Die Rückkehr des Start-Menüs sollte das Betriebssystem für viele Nutzer vertrauter machen.

Die neue Version des Menüs zeigt sich im Design von Windows 7, ergänzt durch Kacheln in der rechten Hälfte. Eine Suchleiste im unteren Bereich ergänzt das Menü und dient wie gewohnt dem schnellen Finden von Apps, Dokumenten und Inhalten. Weitere Knöpfe bieten einen schnellen Zugriff auf die Funktionen Ruhemodus, Herunterfahren und Neustart.

Von Microsoft gibt es keine genaue Angabe, wann das neue Start-Menü kommen soll. Mit dieser Anleitung, nutzen Sie das alte Start-Menü in Windows 8 aber bereits jetzt.

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