Android testet jetzt App-Backups nach Maß: mehr Kontrolle pro App

Google erprobt laut eigenen Angaben in einer geschlossenen Beta für Android-Smartphones und -Tablets eine neue Backup-Funktion. Zum ersten Mal lässt sich dabei für jede einzelne App festlegen, ob ihr Backup aktiviert oder deaktiviert sein soll.

Mehr Kontrolle über App-Backups

In der Beta können Sie zum ersten Mal bestimmen, welche Apps überhaupt in die Gerätesicherung aufgenommen werden.

Bisher lief das meist so: Fast alles wurde automatisch gesichert. Mit der neuen Option lässt sich das pro App steuern, einzelne Anwendungen können also gezielt außen vor bleiben.

Gerade für Nutzer, die bestimmte Apps nicht in der Cloud haben möchten oder keine überflüssigen Daten mitsichern wollen, ist das spannend.

Auf den ersten Blick wirkt die Änderung klein. Für Android schließt sie aber eine Lücke , die schon länger auffällt.

Googles Backup-System unter Android war bislang eher grob gestrickt: an, aus oder weitgehend automatisch, aber ohne echte Feinsteuerung.

Vor allem im Vergleich zu Apples iCloud-Backup unter iOS kam seit Jahren Kritik auf. Viele Nutzer fanden, dass Backup und Wiederherstellung bei Google weniger transparent sind und sich teils schwerer nachvollziehen lassen.

So funktioniert Androids App-Backup bisher

Seit Android 6.0 sichert die Funktion „Auto Backup for Apps“ laut Google App-Daten automatisch in einem privaten Ordner im Google-Drive-Konto.

Pro App stehen dafür nach Angaben von Google bis zu 25 MB bereit. Dieser Speicherplatz wird laut Google nicht auf das reguläre Google-Drive-Kontingent angerechnet.

Als Standardsicherung ist das bequem. Der Haken war bisher nur klar: Sie konnten kaum beeinflussen, welche Apps überhaupt mitgesichert werden.

Manchen reichte das völlig aus. Andere empfanden genau das als unnötigen Kontrollverlust, etwa bei sensiblen Anwendungen oder bei Apps, deren Daten sich ohnehin schnell wieder herunterladen lassen.

Mehr Privatsphäre und weniger Datenmüll

Der größte Gewinn liegt bei Datenschutz und Übersicht.

Künftig lassen sich zum Beispiel Messenger, Gesundheits-Apps oder andere sensible Anwendungen gezielt aus der Sicherung herausnehmen. Das gibt Ihnen spürbar mehr Kontrolle über den eigenen digitalen Fußabdruck.

Dazu kommt der Sicherheitsaspekt: Auf Geräten mit Android 9 und neuer sind Backup-Daten laut Google per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Displaysperre des Geräts.

Bei älteren Geräten muss das Schutzniveau nicht zwingend gleich ausfallen.

Praktisch dürfte die Funktion ebenfalls etwas bringen, etwa weil weniger unnötige Backups anfallen und die Wiederherstellung beim Wechsel auf ein neues Gerät übersichtlicher wird.

Teil eines größeren Umbaus

Die neue App-Auswahl sieht nicht nach einer isolierten Änderung aus.

Google schraubt schon seit Längerem an den Android-Backups. Dazu gehört laut Google unter anderem auch das Sichern von Dateien aus dem Downloads-Ordner.

Hinzu kommen Berichte, nach denen Backup und Wiederherstellung auf neueren Google-Pixel-Geräten unter Android schneller und verlässlicher geworden sein sollen.

Offen ist allerdings weiter, wie viele Beta-Nutzer die Funktion tatsächlich schon zu sehen bekommen, wie viel Speicher sie im Alltag wirklich spart und wie Entwickler mit möglichen Problemen bei der Wiederherstellung umgehen, wenn Sie App-Backups gezielt abschalten.

Downloads: Google Drive für Android

Der Sekiro-Anime erhält einen neuen Trailer und alle Details zu seiner Premiere

Kadokawa hat einen neuen Trailer zu Sekiro: No Defeat veröffentlicht, zur Anime-Adaption des beliebten Videospiels von From Software. Auch wenn sie über seine Geschichte noch nichts verraten haben, abgesehen von dem, was wir aus dem Videospiel wissen, lässt der Trailer erkennen, dass er einige der Elemente, die wir bereits im Spiel gesehen haben, etwas ausführlicher ausarbeiten wird, wobei man versucht, der ursprünglichen Geschichte etwas mehr Kontext zu geben.

Crunchyroll Herunterladen

Ein Film, den wir vorerst kaum sehen werden

Der Anime, der ein Film sein wird, feiert am 4. September in Japans Kinos Premiere und wird drei Wochen lang exklusiv laufen. Und falls Sie in diesen Tagen nicht in Japan sind, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Nach Ablauf dieser Zeit wird er auf Crunchyroll erscheinen, auch wenn sie nicht angekündigt haben, ob die Premiere exklusiv in Japan oder weltweit stattfinden wird. Aber da es sich um Crunchyroll handelt, ist zu erwarten, dass er, selbst wenn die Premiere nicht unmittelbar erfolgt, letztlich auch im Westen erscheinen wird.

Sekiro: No Defeat ist ein von den Studios Qzil.la und ARCH entwickelter Film, und dies ist ihre erste große Produktion dieser Art. Produktionsseitig ist es eine Zusammenarbeit zwischen Crunchyroll und der Kadokawa Corporation, die eine wegweisende Vereinbarung geschlossen haben, Animationswerke zu produzieren, die auf deren Lizenzen basieren. Das eröffnet die Möglichkeit, dass sie, falls es ein Erfolg wird, andere Videospiele von From Software oder aus ihrem umfangreichen Manga- und Videospielkatalog adaptieren.

Bislang bestätigt ist, dass das Opening des Films vom leider verstorbenen Ryuichi Sakamoto stammen wird, genauer gesagt sein Lied Blu, das bereits in diesem Trailer zu hören ist. Und auch wenn wir noch warten müssen, bis wir ihn sehen können, haben wir nach diesem spektakulären Trailer keinen Zweifel daran, dass er in Japan und international ein voller Erfolg sein wird.

So erstellst du ein USB-Installationsmedium für macOS Golden Gate

Mit der Einführung von macOS 27, wenn auch vorerst nur in der Beta-Phase, ist das Erstellen eines USB-Installers von macOS Golden Gate eine sehr effiziente Möglichkeit, das System auf mehreren Macs zu installieren und den gesamten Vorgang bei langsameren Verbindungen zu beschleunigen. Schauen wir uns die wenigen Schritte an, damit unser USB vorbereitet und einsatzbereit ist, wenn wir ihn brauchen.

Den USB-Speicher vorbereiten und das Installationsprogramm laden

Um unseren USB-Installer zu erstellen, brauchen wir ein Laufwerk mit mindestens 16 GB. Jedes Laufwerk funktioniert, vom USB-Stick bis zur tragbaren SSD, solange es im Format Mac OS Extended (Journaled) formatiert ist, um die bestmögliche Kompatibilität zu gewährleisten. Falls nötig, können wir das Festplattendienstprogramm öffnen und Löschen wählen, nachdem wir den Speicher in der Seitenleiste ausgewählt haben, um das richtige Format festzulegen.

Ist das erledigt, laden wir das Installationsprogramm von macOS Golden Gate über das Terminal. Wenn wir noch eine Beta laden, gehen wir zu Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate, um den Zugriff auf diese Beta zu aktivieren. Dann öffnen wir die App und geben ein:

softwareupdate –list-full-installers

So können wir die verfügbare Version ermitteln und dann Folgendes ausführen:

softwareupdate –fetch-full-installer –full-installer-version 27.0

Das Installationsprogramm erscheint im Ordner Programme als „macOS Golden Gate installieren“.

Das Installationsprogramm Schritt für Schritt erstellen

Mit angeschlossenem USB öffnen wir den Ordner Programme, klicken mit der rechten Maustaste auf „macOS Golden Gate installieren“, wählen Paketinhalt zeigen und gehen zu Contents > Resources. Wir tippen sudo in das Terminalfenster, gefolgt von einem Leerzeichen. Dann **ziehen wir aus dem geöffneten Ordner die Datei createinstallmedia in das Terminal und ergänzen –volume und ein Leerzeichen*. Zum Schluss ziehen wir das USB-Volume vom Schreibtisch in das Terminalfenster.

Wir drücken die Eingabetaste und bestätigen mit unserem Passwort. Wenn das System uns danach fragt, schreiben wir „y“ ins Terminal und drücken die Eingabetaste. Ab diesem Punkt wird der Vorgang den USB-Speicher löschen und die Systemdateien kopieren. Nach ein paar Minuten haben wir ein startfähigen Installer, bereit, jeden Mac schnell zu aktualisieren.

Steam baut sein Gratis-Angebot aus: acht neue dauerhaft kostenlose Spiele

Steam hat sein Gratis-Angebot für Windows, Mac und Linux noch einmal erweitert. Laut den aktuellen Steam-Einträgen lassen sich ab sofort acht weitere Spiele kostenlos herunterladen und dauerhaft der eigenen Steam-Bibliothek hinzufügen.

Acht neue Spiele zum Nulltarif

Man sollte nur sauber unterscheiden, worum es hier geht: In den meisten Fällen sind das keine klassischen Geschenkaktionen für Spiele, die sonst Geld kosten, sondern Free-to-play-Titel, die von Haus aus gratis angeboten werden. Sie können die neuen Spiele also ab sofort wie jeden anderen Free-to-play-Titel Ihrer Steam-Bibliothek hinzufügen.

Mit dabei sind laut den aktuellen Steam-Einträgen unter anderem Spiele aus den Bereichen Mystery, Survival-Shooter, Platformer, Horror und RPG. Viele dieser Neuzugänge kommen von kleineren oder unabhängigen Studios.

Zwei Wege zu kostenlosen Spielen

Für Spieler ist vor allem angenehm, dass kein Zeitdruck entsteht. Anders als bei befristeten Gratis-Aktionen müssen Sie sich die Titel nicht innerhalb weniger Tage sichern, nur damit sie später in der Bibliothek bleiben.

Auf Steam gibt es damit weiter zwei Modelle: dauerhaft kostenlose Spiele und zeitlich begrenzte Free-to-keep-Aktionen für Titel, die eigentlich kostenpflichtig sind. Für Nutzer ist beides spannend, wirtschaftlich funktioniert es aber auf ganz unterschiedliche Weise.

Gratis als Teil der Plattformstrategie

Kostenlose Spiele sind schon lange mehr als nur ein netter Zusatz. Für Steam sind sie ein fester Teil der eigenen Plattformstrategie. Das große, frei zugängliche Angebot senkt die Hürde für neue Nutzer, hält bestehende Spieler aktiv und stärkt die ohnehin dominante Position der Plattform im PC-Downloadmarkt.

Der Unterschied zum Epic Games Store springt dabei schnell ins Auge. Epic ist vor allem für seine wöchentlichen Gratis-Aktionen mit Premium-Spielen bekannt, die normalerweise Geld kosten würden. Steam setzt stärker auf Menge, Vielfalt und auf ein dauerhaft großes kostenloses Angebot.

Für Sie heißt das vor allem eins: Auf Steam gibt es fast immer irgendetwas Neues zum Ausprobieren. Für Valve, also den Betreiber von Steam, ist das ein ziemlich wirksamer Weg, um Nutzer immer wieder zurück auf die Plattform zu holen.

Chance für Indies, aber nicht ohne Haken

Gerade unabhängige Entwickler können von diesem Modell profitieren. Ein kostenloser Release hilft oft dabei, schneller Reichweite aufzubauen, eine Community zu finden und bei potenziellen Fans überhaupt erst sichtbar zu werden.

Dass sich Gratis-Angebote trotzdem rechnen können, zeigt unter anderem eine viertägige Gratis-Aktion zu Graveyard Keeper. Sie soll rund 250.000 US-Dollar eingebracht haben, vor allem über DLC-Verkäufe. Ganz ohne Schattenseiten läuft das Modell aber nicht: Viele Free-to-play-Titel finanzieren sich über teils aggressive Mikrotransaktionen.

Dazu kommen Shovelware und die Frage, ob ein Überangebot an Gratis-Inhalten den gefühlten Wert klassischer Premium-Spiele auf lange Sicht drückt. Für Spieler, die neue Genres entdecken oder unbekannten Indie-Projekten eine Chance geben möchten, wirkt der Trend erst einmal positiv.

Downloads: Steam für Windows, Mac und Linux herunterladen

Pokémon Legends 3 im Leak: Mittelalter-Galar statt Arenen

Pokémon Legends 3 ist heute im Zuge eines Leaks rund um den Entwickler Game Freak aufgetaucht. Im sogenannten Teraleak wird ein nie angekündigtes drittes Spiel der Pokémon-Legends-Reihe für Nintendo-Plattformen erwähnt, das intern angeblich unter dem Codenamen „Project Ringo“ lief. Eine offizielle Bestätigung für das Projekt gibt es nicht.

Pokémon GO Herunterladen

Die Pokémon-Legends-Reihe gilt schon länger als der experimentellere Zweig der Serie. Gerade deshalb ist das im Teraleak erwähnte, nie angekündigte Projekt so spannend: Es könnte zeigen, wie weit Game Freak dieses Format noch treiben wollte.

Der Auslöser für die aktuelle Debatte ist eben jener Teraleak. Darin taucht ein mögliches drittes Pokémon-Legends-Spiel für Nintendo-Plattformen auf, intern angeblich unter dem Namen „Project Ringo“ geführt. Bestätigt wurde das von offizieller Seite bisher nicht.

Leak deutet auf Mittelalter-Galar hin

Wenn die geleakten Angaben aus dem Teraleak stimmen, sollte das Spiel in Galar spielen, etwa 1.000 Jahre vor den Ereignissen aus Pokémon Schwert und Schild für Nintendo Switch. Anstelle moderner Arenen und riesiger Stadien hätte die Region wohl deutlich ursprünglicher gewirkt, mit einer klar mittelalterlichen Ästhetik.

Besonders ins Auge fällt dabei der angebliche Zeitraum der Handlung. Die Geschichte soll noch vor der Erfindung der Pokébälle angesiedelt gewesen sein. Damit hätte ausgerechnet eines der Grundprinzipien der Reihe, das Sammeln und Kämpfen mit Pokémon, komplett neu gedacht werden müssen.

Genau das macht für viele Fans den Reiz der Legends-Spiele aus, weil sie an bekannten Formeln rütteln und sie lockern.

Andere sind deutlich vorsichtiger. Aus ihrer Sicht könnte so ein harter Bruch auch dazu führen, dass der klassische Charme der Reihe verloren geht oder zumindest verwässert.

Pokémon-Schwärme statt Standard-Kämpfe

Für den meisten Gesprächsstoff sorgen im Moment die angeblichen Gameplay-Ideen.

Den Leaks aus dem Teraleak nach sollte „Project Ringo“ ein System nutzen, das eher an Pikmin erinnert als an ein klassisches Pokémon-Spiel. Die Spieler hätten demnach ganze Schwärme von bis zu 30 Pokémon gleichzeitig kommandiert, um riesige Dynamax-Gegner zu bekämpfen.

Auch bei der Story scheint das Projekt, wenn die Angaben stimmen, deutlich aus dem gewohnten Rahmen zu fallen.

Im Mittelpunkt soll laut den geleakten Informationen die Erschaffung des ersten Gigadynamax-Pokéballs gestanden haben. Das würde den Mythos rund um Galar neu aufrollen und gleichzeitig erklären, warum Dynamaxing in dieser möglichen Vorgeschichte so eine große Rolle spielt.

Gerade diese Mischung aus historischem Setting und experimenteller Spielmechanik spaltet die Community.

Was das für die Reihe bedeuten könnte

Selbst ohne offizielle Ankündigung wirkt die Idee nicht völlig abwegig, weil sie ziemlich gut zur Identität der Subreihe passt.

Schon Pokémon Legenden: Arceus für Nintendo Switch war deutlich experimenteller angelegt als die Hauptspiele.

Und Pokémon Legenden: Z-A für Nintendo Switch, das für 2025 geplant ist, zeigt ebenfalls, wie offen die Reihe inzwischen mit ihren Settings umgeht. Dort geht es nicht in die Vergangenheit, sondern in eine futuristische Version von Lumiose City.

Falls ein Galar-Legends-Spiel tatsächlich existiert oder einmal existiert hat, wäre ein Release wohl frühestens 2027 realistisch. Mehr als Spekulation ist das im Moment aber nicht.

Auffällig ist außerdem, dass sich die bisherige Berichterstattung vor allem auf Leak-Details aus dem Teraleak und auf erste Reaktionen westlicher Fans stützt. Eine breitere Einordnung für die Pokémon-Marke fehlt bislang weitgehend, etwa mit Blick auf wichtige asiatische Märkte.

Aktuell ist kein offizieller Download für Pokémon Legends 3 für Nintendo-Plattformen verfügbar.

Wuthering Waves 3.5 startet am 10. Juli auf Xbox: Mengzhou, neue 5-Sterne und weniger Speicherbedarf

Wuthering Waves springt laut Kuro Games am 10. Juli auf Version 3.5. Gleichzeitig startet das Free-to-play-Action-RPG offiziell auf Xbox Series X|S. Für das Studio ist das kein gewöhnlicher Patch. Hier fallen ein großer Versionssprung und der Start auf einer weiteren Plattform zusammen, entsprechend umfangreich ist das Update angelegt. Nach Angaben von Kuro Games erscheint Version 3.5 für Xbox Series X|S, PC, PlayStation 5, iOS und Android.

Wuthering Waves Herunterladen

Xbox-Start als nächster Schritt in der Multiplattform-Strategie

Mit Version 3.5 bekommt Wuthering Waves laut Kuro Games nach den Veröffentlichungen auf PC, iOS, Android und später PlayStation 5 nun auch seine Xbox-Fassung. Gerade bei einem Live-Service-Spiel ist die Mischung aus großem Inhaltsupdate und Konsolen-Debüt besonders wichtig, weil Kuro Games damit die bestehende Spielerschaft bei der Stange halten und zugleich neue Nutzer ansprechen will.

Seit dem Launch im Mai 2024 hat Wuthering Waves früh viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Vor dem Release kamen laut Kuro Games bereits mehr als 30 Millionen Vorregistrierungen zusammen. Der Start auf Xbox Series X|S könnte dem Spiel jetzt noch einmal zusätzlichen Schub geben.

Mengzhou und neue 5-Sterne-Resonatoren

Im Zentrum von Version 3.5 steht laut Kuro Games Mengzhou, auch als Land von Xuanfang bekannt. Die neue Region bringt ein weiteres frei erkundbares Gebiet mit eigenem Stil, zusätzlichen Story-Inhalten und neuen Erkundungsmechaniken.

Wer nach dem bisherigen Kartenmaterial auf frischen Nachschub für Open World und Endgame gewartet hat, dürfte vor allem deshalb wieder genauer hinsehen. Mengzhou gehört klar zu den wichtigsten Gründen für einen Wiedereinstieg.

Auch der Kader wächst weiter. Neu hinzu kommen laut Kuro Games die beiden 5-Sterne-Resonatoren Yangyang: Xuanling als Havoc-Schwert-DPS sowie Suisui als Glacio-Rectifier-Charakter mit Schwerpunkt auf Heilung und Buffs. Außerdem erhält Rover laut Kuro Games eine neue Variante mit Elektro-Attribut, was Ihnen zusätzliche Build-Optionen eröffnet.

Banner, Komfortfunktionen und geringerer Speicherbedarf

Version 3.5 liefert laut Kuro Games außerdem neue Waffenbanner und ein spezielles Reverb-Convene-Banner. Darüber können Sie noch einmal auf bereits beliebte Charaktere ziehen, was besonders für Rückkehrer und Sammler spannend sein dürfte.

Dazu kommen mehrere Komfortverbesserungen. Kuro Games nennt hier ein überarbeitetes Story-Autoplay-System, individuell anpassbare Sprachpakete und ein überarbeitetes Anfänger-Event-System.

Auffällig ist auch die technische Seite, vor allem auf dem PC. Durch Komprimierung soll sich die Dateigröße laut Kuro Games um rund 20 GB verringern. Auf Mobilgeräten können Sie zusätzlich nicht benötigte Sprachdaten löschen, um Speicherplatz freizumachen.

Vorfreude in der Community, aber auch Kritik

In der Community kommt der Xbox-Release grundsätzlich gut an, weil damit nun auch eine weitere große Konsolenplattform unterstützt wird. Ganz ohne Kritik läuft es trotzdem nicht: Einige Nutzer stören sich daran, dass Xbox-Spieler wegen des späten Starts die jüngste Zusammenarbeit von Wuthering Waves mit Cyberpunk: Edgerunners verpassen.

Daneben laufen bekannte Debatten weiter, etwa zur Balance im Endgame und zur Frage, ob neue Figuren ältere Charaktere zu schnell verdrängen. Trotzdem ist die Aktualisierung für alle Nutzer empfehlenswert.

Downloads: Download Wuthering Waves für Xbox Series X|S, PC, PlayStation 5, iOS und Android

Samsung Messages wird eingestellt: Abschaltung im Juli 2026

Samsung nimmt die Nachrichten-App Samsung Messages in den USA vom Netz. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens ab Juli 2026 Galaxy-Smartphones mit Android 12 oder neuer.

Samsung Messages wird eingestellt: Wer betroffen ist

Bestätigt ist das Aus der Nachrichten-App bisher in erster Linie für den US-Markt. Konkret geht es um Galaxy-Smartphones, auf denen Android 12 oder eine neuere Version läuft.

Wer noch ein älteres Gerät mit Android 11 oder älter nutzt, ist nach dem aktuellen Stand zunächst nicht direkt betroffen. Offen ist trotzdem, wann der Schritt in anderen Regionen ansteht.

Eine klare internationale Roadmap hat Samsung bisher nicht veröffentlicht. Für Nutzer außerhalb der USA dürfte die Umstellung also ebenfalls kommen, nur beim genauen Zeitplan hält sich der Konzern noch bedeckt.

Google Messages wird zur Standardlösung

Samsung verweist betroffene Nutzer für die Zukunft auf Google Messages als zentrale App für SMS, MMS und RCS-Chats. Ganz aus dem Nichts kommt das nicht.

Schon seit der Galaxy-S21-Reihe ist Google Messages auf vielen Samsung-Geräten die Standard-App. 2024 hat Samsung außerdem aufgehört, Samsung Messages auf neuen Flaggschiff-Smartphones vorzuinstallieren.

Der jetzt angekündigte Schritt wirkt deshalb weniger wie ein plötzlicher Kurswechsel, sondern eher wie der offizielle Schlusspunkt unter einen Übergang, der schon länger läuft.

Für Bestandsnutzer wichtig: Samsung sagt, dass der Chatverlauf automatisch in Google Messages erscheinen soll. Wer wechselt, muss aber etwas Geduld mitbringen, denn die Migration der Nachrichten kann laut Samsung bis zu 24 Stunden dauern.

Warum Samsung auf Google und RCS setzt

Hinter der Entscheidung steht vor allem der stärkere Fokus auf RCS als modernen Nachfolger der klassischen SMS. Samsung und Google arbeiten in diesem Bereich schon seit Längerem eng zusammen.

Google Messages sorgt für ein einheitlicheres Nutzungserlebnis, etwa mit Lesebestätigungen, Tippanzeigen, besseren Gruppenchats und dem Versand von Fotos und Videos in höherer Qualität. Inzwischen unterstützt auch Apple RCS in iOS. Das verbessert die Kommunikation zwischen Android- und iPhone-Nutzern spürbar.

Genau dazu passt auch, dass Samsung keine eigene Nachrichten-App mehr parallel weiterführen will.

Was Nutzer jetzt beachten sollten

Alle werden den Wechsel wohl nicht gut finden. Samsung Messages hat nach wie vor seine Fans, zum Beispiel wegen der Oberfläche oder einzelner Funktionen, an die sich langjährige Galaxy-Nutzer über Jahre gewöhnt haben.

Trotzdem deutet im Moment vieles darauf hin, dass Google Messages im Samsung-Ökosystem bald die einzige wirklich relevante Standardoption sein wird. Dazu kommt: Rund um die Umstellung ist Vorsicht bei verdächtigen Textnachrichten angebracht.

Unbekannte Links in angeblichen Wechsel- oder Bestätigungsnachrichten sollten Sie nicht antippen. Änderungen nehmen Sie am besten nur direkt in den offiziellen Apps vor.

Downloads: Download Google Messages für Android

Dead or Alive 6 Last Round startet auf Steam: schon größtenteils negativ

Koei Tecmo hat Dead or Alive 6 Last Round laut Steam am 25. Juni 2026 für PC auf Steam veröffentlicht. Seit diesem Datum wird damit nicht mehr das ursprüngliche Dead or Alive 6 verkauft, sondern die neue Fassung. Das Original wurde laut Steam bereits am 11. Juni 2026 aus den digitalen Stores entfernt. In der Fighting-Game-Community kommt das schlecht an, auch weil Besitzer des alten Spiels weder ein kostenloses Upgrade noch einen vergünstigten Wechsel bekommen. Auf Steam steht der Titel schon bei „Größtenteils negativ“. Nach Beobachtungen aus der Community sollen zwischenzeitlich sogar mehr als 70 Prozent der Reviews negativ ausgefallen sein.

Kaum neue Inhalte, aber wichtige Online-Standards fehlen

Was Fans am meisten stört, ist schnell gesagt: Viele sehen Dead or Alive 6 Last Round nicht als wirkliche neue Version, sondern als Neuveröffentlichung eines inzwischen sieben Jahre alten Spiels, der nur ein paar Extras spendiert wurden. Laut Steam-Seite bringt die neue Fassung vor allem einen Fotomodus mit, dazu fünf DLC-Charaktere, die zuvor schon veröffentlicht worden waren.

Schwerer fällt für viele ins Gewicht, was gar nicht enthalten ist. Dead or Alive 6 Last Round kommt auf dem PC weder mit Rollback-Netcode noch mit Crossplay. Beides gehört bei modernen Fighting Games inzwischen fast zum Pflichtprogramm, weil genau solche Funktionen für stabilere Online-Matches und eine größere aktive Spielerschaft sorgen. Dass ein 2026 neu angebotenes Prügelspiel darauf verzichtet, stößt bei vielen auf blankes Unverständnis.

Vollpreis, aber kein Upgrade-Modell

Noch gereizter fällt die Reaktion aus, weil Käufer des Originals im Grunde wieder bei null anfangen sollen.

Und das betrifft nicht nur das Hauptspiel, sondern teils auch zusätzliche Inhalte. Laut Berichten aus der Community müssen manche bereits im Original gekauften Crossover-Inhalte noch einmal bezahlt werden. Dazu sollen unter anderem die King of Fighters-Charaktere gehören.

Hinzu kommt ein Vorwurf, der die Reihe schon seit Jahren begleitet: die aggressive DLC-Politik. Rechnet man alle Zusatzinhalte zusammen, sollen laut Community-Berichten mehr als 1.700 Euro zusammenkommen. Selbst für eine Serie, die seit Langem für teure Kostüm-Pakete bekannt ist, ist das eine Summe, bei der viele Spieler schlicht aussteigen.

Fans zweifeln am Preis-Leistungs-Verhältnis

In Foren und Nutzerreviews taucht deshalb immer wieder derselbe Punkt auf. Ohne echte Online-Verbesserungen und ohne größere technische oder spielerische Neuerungen hätte Dead or Alive 6 Last Round aus Sicht vieler eher als kostenloses Update oder als günstiges Upgrade erscheinen müssen, statt als eigenständiges Vollpreis-Spiel.

Für Koei Tecmo ist die Reaktion damit ein ziemlich klares Warnsignal. Dead or Alive hat noch immer eine treue Fangemeinde. Bei Dead or Alive 6 Last Round überwiegt im Moment aber der Eindruck, dass hier vor allem bekanntes Material noch einmal verkauft wird. Wenn beim Preis, beim Upgrade-Modell oder bei den Online-Features nichts nachgebessert wird, dürfte sich die Stimmung so schnell kaum drehen.

Downloads: Download Dead or Alive 6 Last Round für PC via Steam

Google Translate: Neues Streak-Widget für Android in Arbeit

In Android-Vorabversionen finden sich Hinweise darauf, dass Google Translate an einem neuen Widget für Android arbeitet. Es soll die Streak der Practice-Funktion direkt auf dem Startbildschirm anzeigen. Google greift damit ein Prinzip auf, das viele längst von Duolingo kennen: tägliche Serien, die einen bei der Stange halten. Offiziell hat Google die Funktion bisher nicht angekündigt. Entsprechend ist noch offen, wann das Widget breit ausgerollt wird, welche Sprachen zum Start dabei sind und ob iPhone-Nutzer unter iOS ebenfalls zeitnah darauf zugreifen können.

Google Translate Herunterladen

Google Translate: Ein neues Widget für Streaks ist offenbar unterwegs

Das Widget, an dem offenbar gearbeitet wird, hat vor allem eine Aufgabe: Es soll Nutzer regelmäßig zurück in die Practice-Funktion holen. Bislang öffnet man Google Translate meist dann, wenn man gerade einen Satz, ein Schild oder ein einzelnes Wort übersetzen will. Mit so einem Widget wäre die App deutlich sichtbarer im Alltag. Ein Blick auf den Homescreen würde dann reichen, um zu sehen, ob die eigene Serie noch läuft.

Genau diese Art von Gamification funktioniert in Lern-Apps seit Jahren erstaunlich gut. Duolingo hat das Streak-Prinzip fast schon zum eigenen Erkennungszeichen gemacht. Die Logik dahinter ist simpel: Wer schon mehrere Tage am Stück geübt hat, will diese Serie nur ungern reißen lassen. Und genau das führt oft dazu, dass man eher jeden Tag ein paar Minuten investiert, statt nur ab und zu eine längere Lerneinheit einzuschieben.

Practice soll aus Translate mehr als nur ein Werkzeug machen

Die Practice-Funktion gehört bei Google Translate noch zu den neueren Bereichen. Sie bietet interaktive Übungen und personalisierte Lektionen, die nicht einfach nur stumpfes Vokabellernen nach Schema F abspulen. Stattdessen geht es stärker um echte Gesprächssituationen und um Sprache, wie sie im Alltag tatsächlich benutzt wird. Damit entfernt sich Google Translate ein gutes Stück von seiner früheren, klar umrissenen Rolle als reines Übersetzungswerkzeug.

Duolingo Herunterladen

Das fügt sich in eine größere Entwicklung der App ein. Google will mit Translate offenbar längst nicht mehr nur Wörter und Sätze von einer Sprache in die andere schieben, sondern Sprache insgesamt besser verständlich machen. Dazu zählen natürlichere Formulierungen, mehr Gefühl für Kontext, Redewendungen und unterschiedliche Tonlagen. Vor diesem Hintergrund wirkt Practice wie der folgerichtige nächste Schritt.

Mehr Sprachen, mehr Druck für Duolingo und andere Lern-Apps

Google hat Practice zuletzt schon erweitert. Englischsprachige Nutzer können ab sofort unter anderem auch Deutsch und Portugiesisch lernen, zusätzlich zu Französisch und Spanisch. Andersherum wurde auch das Englischlernen für weitere Sprachen ausgebaut, darunter Bengalisch, Deutsch, Hindi, Italienisch, Niederländisch, Rumänisch, Schwedisch und vereinfachtes Chinesisch.

Damit wird Google Translate als Konkurrent für Duolingo und ähnliche Apps plötzlich deutlich spannender. Googles großer Vorteil liegt auf der Hand: Die App ist auf Millionen Smartphones ohnehin schon installiert und wird regelmäßig verwendet. Gerade für Gelegenheitslerner dürfte der Schritt vom schnellen Übersetzen hin zu ein paar Minuten täglichem Üben deshalb ziemlich klein ausfallen.

Noch ist allerdings unklar, wie viel von der in Android-Vorabversionen entdeckten Funktion am Ende tatsächlich in der fertigen Version für Android landet, und ob womöglich auch iOS etwas davon abbekommt. Solche App-Teardowns zeigen oft, woran Unternehmen gerade arbeiten. Sie zeigen nicht automatisch, was später wirklich veröffentlicht wird. Falls das Widget erscheint, wäre das trotzdem ein ziemlich klares Signal dafür , wohin sich Google Translate als Nächstes entwickelt.