Persönliche Karten mit Google My Maps für Android

Die Suche nach einer neuen Wohnung ist eine mühselige Aufgabe. Man recherchiert tagelang im Internet, vereinbart Termine für Wohnungsbesichtigungen und fährt in der ganzen Stadt hin und her.

Google My Maps für Android erleichtert diese Suche. In der App stellen Sie eine persönliche Karte mit allen für Sie interessanten Wohnadressen zusammen. Diese Adressen lassen sich dann in einzelne Kategorien unterteilen. So fahren Sie nicht quer durch die Stadt und teilen sich Ihre Zeit gut ein.

Laden Sie zunächst My Maps für Android herunter und installieren den Dienst.

1. Eine neue Karte erstellen

Öffnen Sie My Maps. In der App sehen Sie eine klassische Google Maps Karte mit dem Suchfeld. Über den Tab unten links öffnen Sie eine neue Karte.

google-my-maps-create-new-map-1

Wählen Sie den Befehl +Neue Karte und auf dem Bildschirm öffnet sich die Option Karte erstellen. Dort geben Sie Ihrer neuen Karte einen beliebigen Namen. In unserem Beispiel heißt die Karte Eine neue Wohnung suchen:

Create new map

2. Ebenen erstellen

Fügen Sie nun eine oder mehrere Ebenen ein. So können Sie die unterschiedlichen Adressen in Gruppen unterteilen. Die Karte bleibt somit übersichtlich.

Für eine neue Ebene tippen Sie auf den nach unten gerichteten Pfeil neben dem Namen der Karte und dann Ebene hinzufügen.

New Layer

Die Ebenen in der Beispiel-Karte repräsentieren die Wochentage mit den einzelnen Treffen mit den Immobilienfirmen zur Besichtigungen neuer Wohnungen.

3. Adressen in die Karte einpflegen

Nun schreiben Sie die erste Adresse zur Besichtigung in das Suchfeld. Danach wählen Sie einfach die gewünschte Adresse.

google-my-maps-add-address-1

Klicken Sie auf Markierung erstellen, wählen Sie eine der Ebenen – hier den Tag der Verabredung – und klicken auf Nächster Schritt. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Klick auf Speichern. Auf Wunsch fügen Sie auch eine Beschreibung hinzu. Zum Beispiel, wo Sie die Wohnung gefunden haben oder die Nummer des Maklers.

Add Address

Auf diese Art und Weise tragen Sie auch die restlichen Adressen ein.

4. Die individuelle Karte aufrufen

Auf dem Startbildschirm von Google My Maps kommen Sie über den kleinen Tab unten links zur Ansicht Ihrer personalisierten Karten.

Create new map

Ihre Karte erscheint in der Seitenleiste mit allen dazugehörigen Ebenen: Die grün markierte Ebene ist gerade aktiv und Sie betrachten nur die Adressen in dieser Ebene. Die grauen Ebenen sind ausgeschaltet und die darin enthaltenen Adressen daher nicht sichtbar.

Layers view

Möchten Sie jedoch alle Adressen sehen, klicken Sie einfach auf das blaue Quadrat rechts neben einer Ebene. Anschließend gehen Sie auf Alle Ebenen.

Google My Maps: Many layer view

Durch das Berühren eines Markers können Sie der Adresse Details hinzufügen und die Position bearbeiten. Ein praktischer GPS-Navigator führt Sie leicht zum Zielort.google-my-maps-selecting-a-marker

Erweiterte Bearbeitungsfunktionen bisher nur in der Webversion

Erweiterte Funktionen wie unter anderem die Änderung der Farbeinstellung und die Art der Marker gibt es allerdings nur in der Webversion von My Maps.

Die Synchronisation der in der App erstellten Karten mit der Web App erfolgt automatisch. So haben Sie jederzeit und überall Zugriff auf Ihre persönlichen Karten.

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Über App-Erweiterungen erlaubt Apple das Teilen in anderen Anwendungen unter iOS 8, und mit der neuen Version von Chrome für iOS steht die Funktion bereits zur Verfügung. Beim Surfen können Nutzer so Bilder in sozialen Netzwerken wie Pinterest oder Instagram teilen und Notizen mit Evernote anlegen, ohne den Browser verlassen zu müssen. Die Funktion lässt sich im Chrome-Menü anwählen.Google optimiert Chrome für iOS 8 mit neuem Teilen aus dem Browser

Chrome 37.0.2062.60 erfordert mindestens iOS 6 und ist kompatibel mit iPhone, iPad und iPod touch. Trotz der Kompatibilität mit iOS 8 ist der Browser aber nur für iPhone 5 optimiert, nicht aber für die Display-Größen des iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

Quelle: Google Chrome

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Werbebanner verbreiten Windows-Trojaner und weitere Schadsoftware

Werbebanner im Internet haben über einen Zeitraum von mehreren Wochen Windows-Rechner mit Schadsoftware infiziert. Inzwischen hat Google die entsprechenden Anzeigen entfernt. In Deutschland sind nur wenige Rechner von dem Angriff betroffen.

Wie Malwarebytes berichtet, sind unter anderem die zu Google gehörenden Werbenetzwerke Doubleclick und Zedo von den infizierten Anzeigen betroffen. Vor allem in den USA, Israel, Kanada, England und Frankreich hat sich die verteilte Schadsoftware verbreitet. Werbebanner mit Malware tauchten unter anderem auf der Musikseite Last.fm auf.Werbebanner verbreiten Windows-Trojaner und weitere Schadsoftware

Die Anzeigen nutzen Sicherheitslücken in Adobe Flash, PDF oder Internet Explorer und installieren auf Windows-Systemen den Trojaner Trojan.Agent-BPEN, der auf allen Windows-Versionen funktioniert. Auf infizierten Rechnern installiert die Anwendung weitere Schadsoftware, beispielsweise für Klickbetrug, und sammelt Informationen über das System und die Rechte des Benutzers.

Derartige Angriffe finden bereits seit Ende August 2014 statt. Nach Hinweisen hat Google inzwischen die entsprechenden Anzeigen aus den Netzwerken entfernt. Anti-Exploit von Malwarebytes kann den Angriff identifizieren, das Malicious Software Removal Tool von Microsoft erkennt und beseitigt den Trojaner auf infizierten Rechnern.

Quelle / Bilder: Malwarebytes 1Malwarebytes 2

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News des Tages: Werbebanner mit Schadsoftware, Assassin’s Creed, FIFA 15

Werbebanner im Internet haben Schadsoftware für Windows verbreitet, Ubisoft hat die erste Spielerweiterung für Assassin’s Creed: Unity angekündigt sowie das Action-Spiel Assassin’s Creed Chronicles: China und die FIFA 15 Ultimate Team Companion-App für Windows Phone ist jetzt erhältlich – die News des Tages.

  • Werbebanner mit Schadsoftware: Die Publisher Doubleclick und Zedo haben über mehrere Wochen Werbebanner mit Schadsoftware ausgeliefert. In Deutschland waren nur wenige Seiten betroffen. Der installierte Windows-Trojaner schleust weitere Schadsoftware auf den Rechner, das Malicious Software Removal Tool von Microsoft und viele Antivirenprogramme erkennen den Trojaner aber.
  • Zeitreisen mit der Timetraveler-App: Die App Timetraveler für Android und iOS macht per Augmented Reality Geschichte erlebbar. Mit Filmen und Fotos aus der Vergangenheit können Anwender an Originalschauplätzen die Geschichte der Berliner Mauer erforschen.

Updates

  • Google Chrome für iOS 8: Google hat den Browser Chrome für iOS 8 aktualisiert und bietet ein neues Menü zum Teilen von Inhalten auch in anderen Apps.
  • FRITZ!App WLAN: Die neue Version der FRITZ!Box-App für Android von AVM bringt NFC-Unterstützung. Inhalte lassen sich über Android Beam und NFC teilen, außerdem können per NFC WLAN-Verbindungen aufgebaut werden.

Spiele

  • Assassin’s Creed: Noch vor dem Erscheinen von Assassin’s Creed: Unity hat Ubisoft die erste Spielerweiterung angekündigt. Dead Kings spielt nach der Handlung von Uni in den Katakomben von Saint Denis und bietet drei neue Missionen. Außerdem hat Ubisoft mit Assassin’s Creed Chronicles: China ein Action-Spiel in 2D vorgestellt, das im China des 16. Jahrhunderts spielt.
  • FIFA 15: Die Begleit-App zu FIFA 15 Ultimate Team ist für Android, iOS und Windows Phone erschienen. Spieler können ihr Team verwalten und ihre Manager-Werte unter Beweis stellen. Die App ist kostenlos mit In-App-Käufen und unterstützt auch die Xbox-Anbindung.
  • Neues Spiel für Windows Phone: Microsoft hat angekündigt, dass in Kürze ein großer Spieletitel für Windows Phone erscheinen soll, bei dem es sich nicht um Age of Empires handelt. Spekulationen zufolge ist es noch zu früh für Minecraft – Pocket Edition, also könnte es sich um FIFA 15 handeln.

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Gmail: Google zwingt neue Nutzer nicht mehr zu einem Google+-Profil

Google hat den Zwang zu Google+ für neue Gmail-Nutzer aufgehoben. Wer sich neu für Gmail registriert, muss nicht mehr ein Profil auf Googles sozialem Netzwerk anlegen.

Google hat mit mehreren Maßnahmen Nutzer dazu bewegen wollen, Google+ zu nutzen und sich für den Dienst zu registrieren: Das Unternehmen hat das Kommentarsystem von YouTube durch Google+ ersetzt und ein Google+-Profil für Angebote wie Drive und Gmail vorausgesetzt. Ab sofort können neue Gmail-Nutzer aber auf Google+ verzichten.Gmail: Google zwingt neue Nutzer nicht mehr zu einem Google+-Profil

Es ist unklar, ob Google mit dem Schritt auf Kritik an der Zwangsintegration der sozialen Plattform reagiert, oder ob Google+ in Zukunft eine weniger bedeutende Rolle spielen soll.Erst im Juli 2014 hat Google den Zwang zum Klarnamen aufgehoben und damit die Debatte um YouTube-Kommentare etwas entschärft.

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Google Play Store: Google führt neue Sicherheitsmaßnahmen für In-App-Käufe ein zugunsten von Verbrauchern

Ab Ende September 2014 verbessert Google die Sicherheit im Play Store zugunsten von Verbrauchern. Anbieter kostenpflichtiger Apps müssen dann ihre Adresse hinterlegen, außerdem müssen In-App-Käufe noch besser als bisher gekennzeichnet sein, um auf mögliche anfallende Kosten hinzuweisen.

Entwickler müssen ihren Wohnsitz im Play Store angeben

Ab Ende September 2014 zwingt Google Anbieter von Apps, die kostenpflichtig sind oder In-App-Käufe enthalten, eine physische Adresse im Play Store anzugeben. Eine Postanschrift reicht nicht aus, bei Firmen ist die Betriebsstätte gefordert, bei einzelnen Entwicklern der Wohnsitz. Bei Nichterfüllung der Auflage droht die Entfernung der App aus dem Play Store.

Google will diese Adresse aber nicht nur in einer Datenbank speichern: per Klick im Play Store sind die Daten für jeden ersichtlich. Das Unternehmen nennt als Grund den Zwang zur Konformität mit Verbraucherschutzgesetzen. Gerade unabhängige Entwickler sehen den Datenschutz und ihre Privatsphäre gefährdet und wollen Google mit einer Petition umstimmen.

Kosten durch In-App-Käufe

Eine weitere Neuerung kommt ebenfalls Verbrauchern entgegen: Zum gleichen Zeitpunkt will Google In-App-Käufe noch besser als bisher kennzeichnen. Vor dem Herunterladen einer App soll der Play Store über mögliche Kosten informieren, die durch In-App-Käufe entstehen können.

Anfang September hat das Unternehmen bereits das Zeitfenster für die Rückgabe kostenpflichtiger Anwendungen erweitert. Bei Nichtgefallen ist die Erstattung des Kaufpreises jetzt innerhalb von zwei Stunden statt bisher nur fünfzehn Minuten möglich.

Quelle: Google Developer Console

Via: Android Authority

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Android L: Google bietet mehr Sicherheit mit Standard-Datenverschlüsselung

Google will die Sicherheit und den Datenschutz von Android-Geräten verbessern. Ab der kommenden Version Android L ist die Verschlüsselung aller Inhalte auf dem Smartphone oder Tablet Standard. Ohne das korrekte Passwort besteht kein Zugriff, was sensible Daten im Falle von Verlust, Diebstahl oder Beschlagnahmung des Gerätes schützt.

Google bietet in Android bereits jetzt die Möglichkeit, die gespeicherten Inhalte zu verschlüsseln, allerdings nutzen nur wenige Anwender die Option zur zusätzlichen Sicherheit. Unter Android L soll die Geräte-Verschlüsselung Teil des Aktivierungsprozesses während der Einrichtung des Smartphones oder Tablets sein. Beim Einschalten ist dann ein zusätzliches Passwort erforderlich, ohne dass keine Entschlüsselung stattfindet und sich das Gerät nicht nutzen lässt.Android L: Google führt die Datenverschlüsselung für mehr Sicherheit ein

Die notwendigen Schlüssel verbleiben dabei auf dem Gerät, Google hat nach eigener Aussage keinen Zugriff. Dadurch können Angreifer die Schlüssel nicht vom Unternehmen stehlen. Ebenso können Ermittlungsbehörden keine Herausgabe der Schlüssel von Google fordern.

Durch die Neuerung verbessert sich auch das Zurücksetzen des Geräts. Die Sicherheitsexperten von Avast hatten im Juli 2014 gezeigt, dass sich trotz des Zurücksetzens auf Werkseinstellungen gelöschte Daten wiederherstellen ließen. Das verschlüsselte Speichern der Inhalte bietet hier zusätzlichen Schutz.

Mit Android L bringt Google nach eigener Aussage die größten Veränderungen des Android-Betriebssystems. Android L steht momentan nur als Vorab-Version für Entwickler zur Verfügung. Die Veröffentlichung der finalen Version wird für Herbst 2014 erwartet. Google hat noch keinen offiziellen Starttermin genannt.

Quelle: The Washington Post

Via: Ars Technica

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Google Maps: My Maps bringt die Funktion Meine Karten für eigene Übersichten wieder zurück

Google bringt die Funktion für eigene Karten in Google Maps zurück. Früher als Meine Karten bekannt können Nutzer mit My Maps eigene Karten anlegen und Routen, Sehenswürdigkeiten und andere Orte festhalten, mit anderen Nutzern teilen oder öffentlich zur Verfügung stellen in der Google Maps-Galerie.

Nachdem Google die Funktion Meine Karten eingestellt hatte, standen eigene Karten nur über Google Maps Engine zur Verfügung. Mit My Maps können Nutzer jetzt wieder Urlaubsziele, Wanderwege oder andere Routen planen, Sehenswürdigkeiten und wichtige Orte festhalten und selbst angelegte Inhalte mit anderen teilen.

Das Importieren bereits mit Meine Karten angelegter Karten in die neue Funktion My Maps ist ohne Probleme möglich, außerdem lassen sich eigene Karten mit Youtube-Videos, Bildern und Daten aus Tabellen anreichern. In der Google Maps-Galerie stellt Google interessante und sehenswerte Karten aus, etwa zum Thema vermisste Flugzeuge, historische Karten oder die Ebola-Ausbreitung 2014.Google Maps: Mit My Maps steht die Funktion Meine Karten für eigene Routen und Übersichten wieder zur Verfügung

My Maps steht Nutzern in der Web-Version von Google Maps zur Verfügung oder mobil über eine eigenständige Android-App. Wir haben die Hauptfunktionen des Werkzeugs zusammengefasst.

Quelle: Google Maps

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Android Browser: Sicherheitslücke in allen Versionen vor Android 4.4 KitKat gefährdet die Privatsphäre

Im Standard-Browser des Android Open Source Projects (AOSP) sorgt ein Fehler für eine Sicherheitslücke. Angreifer können diese für Zugriff ausnutzen und alle offenen Tabs und Cookies auslesen. Betroffen sind alle Versionen der Anwendung vor Android 4.4 KitKat.

Viele Anwender setzen auch beim Surfen auf dem Smartphone oder Tablet auf Google Chrome, Mozilla Firefox, Opera oder einen anderen Browser eines Drittanbieters. Der AOSP-Browser ist auf viele Geräten aber der Standard-Browser, und Android-Versionen vor 4.4 KitKat beanspruchen noch rund 75 Prozent Marktanteil.

Diese Geräte mit einer AOSP-Browser-Version vor 4.4 KitKat sind für eine Javascript-Sicherheitslücke anfällig. Mithilfe präparierter Internetseiten können Angreifer die sogenannte Same Origin Policy umgehen, eine Sicherheitsfunktion, welche die Manipulation von Internetseiten untereinander mithilfe von Skriptsprachen verhindern soll.

Von der Schwachstelle betroffene Browser gewähren Zugriff auf alle geöffneten Tabs und Fenster und ihre Inhalte sowie auf die Session-Cookies, mit denen das Abfangen und die Übernahme einer Sitzung möglich sind.

Betroffene Nutzer können sich auf einfache Weise vor dem Problem schützen und einen anderen Browser verwenden. Der Fehler ist bereits seit dem 1. September 2014 bekannt und der Entdecker hat Google davon in Kenntnis gesetzt. Vom Unternehmen gibt es bislang keine Stellungnahme zur Sicherheitslücke. Google selbst pflegt den AOSP-Browser nicht mehr.

Quelle: Rapid 7

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Datendiebstahl: Zugangsdaten zu 5 Millionen Gmail-Konten kursieren im Netz

In einem russischen Sicherheitsforum sind Zugangsdaten zu rund 5 Millionen Gmail-Konten aufgetaucht. Die Herkunft der Daten ist unklar, angeblich sollen aber mehr als die Hälfte der E-Mail-Adressen und Passwörter funktionieren. Nutzer, die ihre Adresse auf der Liste finden, sollten aus Sicherheitsgründen ihr Passwort ändern.

Die Liste von Nutzerdaten enthielt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sowohl Nutzerkennungen und Passwörter für Gmail, Google+ und weitere Google-Dienste. Die Betreiber des Bitcoin Security-Forums haben aber inzwischen zumindest die Passwörter entfernt. Auf diese Weise können Anwender noch überprüfen, ob sich ihre Daten auf der Liste finden.

Bislang ist nicht bekannt, woher die Daten stammen, wie alt die Zugangsdaten sind und wie viele wirklich real existierende Konten sind.

Als generelle Sicherheitsmaßnahme gilt: Nutzer sollten für jedes Konto ein eigenes, sicheres Passwort verwenden und dieses regelmäßig ändern. Wir haben zudem weitere Tipps gegen Passwort-Diebstahl zusammengefasst und erklären, wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung funktioniert und zusätzlichen Schutz bieten kann.

Quelle: Bitcoin Security Forum

Via: RT

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