Adventskalender 8. Dezember: Ab in die Wolkenbox

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Dropbox ist in Sachen Cloudspeicher eine graue Eminenz und dabei nie stehengeblieben. Der Dienst ist fast seit seinem Beginn mein stetiger Begleiter und bis jetzt konnte mich noch kein Konkurrent abwerben.

Die schlichte funktionale Oberfläche ist ganz nach meinem Geschmack. Die Foto-Sammlung vom letzten Ausflug teile ich mit wenigen Klicks mit Familie und Freunden. Gerade wenn man in einem anderen Land wohnt und sich nicht häufig sieht, lernt man solche Möglichkeiten zu schätzen.

Automatischer Bilder-Upload

Besonders praktisch ist auch der automatische Bilder-Upload vom Handy. Sobald ich mich in einem WLAN befinde, synchronisiert die Dropbox-App meine unterwegs aufgenommenen Fotos. So habe ich die Schnappschüsse, ohne einen Finger zu krümmen, direkt auf dem Rechner.

Dropbox

Von Windows zu Android zu Linux…

Das systemübergreifende Datenteilen ist eine weitere Stärke von Dropbox: Die Android-App läuft auf meinem Smartphone ebenso problemlos wie das virtuelle Laufwerk auf Windows- und Linux-Rechner zu Hause. Bin ich nicht an einem meiner eigenen Geräte, greife ich einfach per WebApp auf meine Dropbox zu.

Es gibt sicher ansprechendere Möglichkeiten, Fotos zu Weihnachten zu teilen. Aber wenn man zu gar nichts mehr Zeit hat: Ein paar nette Fotos auf die Dropbox geladen und verschickt – der Empfänger braucht nicht mal ein Konto: Das ist schnell gemacht und auf jeden Fall ein netter Adventsgruß.

Hier geht es zum gesamten Softonic Adventskalender.

Downloads

Dropbox für Windows

Dropbox für Mac

Dropbox für Android

Dropbox für iOS

Dropbox für BlackBerry

Dropbox für Windows 8

Dropbox WebApp

iOS 8: Ein Fehler führt zu Datenverlust beim Zurücksetzen des Gerätes

Ein aktueller Fehler in iOS 8 kann zu Datenverlust führen. Beim Zurücksetzen aller Einstellungen auf dem Gerät löscht das System Nutzerdaten in Apples Cloud-Speicher iCloud. Der Fehler besteht auch in der Version iOS 8.0.2.

Der Datenverlust tritt auf, wenn iOS 8-Nutzer in den Systemeinstellungen den Punkt Alle Einstellungen zurücksetzen wählen. Ein Warnhinweis erläutert, dass dabei keine Löschung von Daten und Inhalte stattfindet. Trotzdem verschwinden beim Einsatz der Funktion iCloud-Daten. Der Fehler betrifft Dateien, die Nutzer mit iWorks-Apps erstellt haben.iOS 8: Ein Fehler führt zu Datenverlust beim Zurücksetzen des Gerätes

Apple liefert die Office-Apps Pages, Numbers und Keynote kostenlos mit neuen Geräten aus. Das Unternehmen hat sich noch nicht zum Problem geäußert, viele Nutzer berichten auf MacRumors aber vom Auftreten des Fehlers.iOS 8: Ein Fehler führt zu Datenverlust beim Zurücksetzen des Gerätes

Beim Einsatz einer Vorab-Version von Mac OS X Yosemite ist doppelt Vorsicht geboten: Nach dem Verschwinden der iCloud-Daten synchronisieren sich die Geräte und OS X löscht die Dateien ebenfalls auf dem Desktop-Rechner.

Bis Apple einen Patch oder ein Update für iOS 8 veröffentlicht, sollten Anwender ihr Gerät vorsichtshalber nicht zurücksetzen. Mit iOS 8.0.2 musste das Unternehmen bereits Probleme mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus beheben.

Quelle: MacRumors

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iCloud: Apple aktiviert die Zweistufige Bestätigung für mehr Sicherheit des Cloudspeichers

Nach der Ankündigung von verbesserten Sicherheitsmaßnahmen führt Apple jetzt die Zweistufige Bestätigung für den Online-Speicher iCloud wieder ein. Damit ist für den Zugriff die Eingabe einer per SMS verschickten PIN erforderlich. Das Unternehmen hatte die Funktion im Juni ohne Angabe von Gründen eingestellt.

Die Zweistufige Bestätigung ist Apples Form einer Zwei-Faktor-Authentifizierung und erfordert die Verknüpfung des Kontos mit einer Mobilfunknummer, um die Bestätigungscodes empfangen zu können. Zusätzlich zur Anmeldung mit Apple-ID und Passwort müssen Nutzer eine vierstellige PIN eingeben, die sie per Textnachricht erhalten. Diese zweite Stufe erhöht die Sicherheit und den Schutz vor unbefugtem Zugriff.iCloud: Apple aktiviert die Zweistufige Bestätigung für mehr Sicherheit

Für den Fall eines verlorenen oder kaputten iPhones können Nutzer eine zweite Mobilfunknummer für die Bestätigungscodes angeben. Apple benachrichtigt Nutzer außerdem per E-Mail über Zugriffe auf ihren iCloud-Speicher.iCloud: Apple aktiviert die Zweistufige Bestätigung für mehr Sicherheit

Nach dem iCloud-Datendiebstahl bleibt nur die Frage, ob das Unternehmen das Vertrauen seiner Kunden wiederherstellen kann. Sicherheitsfragen werden sich auch mit Apples mobilem Bezahlsystem Apple Pay ergeben.

Quelle: Apple iCloud

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Office Online: Excel-, Word- und PowerPoint-Dokumente auf mehreren Geräten bearbeiten

Sie sind gerade nicht zu Hause, aber müssen unbedingt ein Office-Dokument bearbeiten. Dies geht ganz einfach dank Office Online.

Egal ob Word, PowerPoint oder Excel – per Internetverbindung haben Sie die wichtigsten Dokumente überall schnell bei der Hand.

Office Online synchronisiert alle Office-Dateien in der Cloud. So bearbeiten Sie Ihre Office-Dokumente von einem anderen PC aus.

1. Online speichern

Am besten speichert man die gewünschten Dokumente in der Cloud in OneDrive, um diese später zu öffnen.

Sobald Sie mit der Bearbeitung des Word-Dokuments, der Excel-Datei oder der PowerPoint-Präsentation fertig sind, klicken Sie auf Speichern unter. Wählen Sie OneDrive aus und melden Sie sich unter Anmelden an.

Connect OneDrive

2. Microsoft-Konto erstellen

Haben Sie noch kein Microsoft-Konto, dann können Sie mit ein paar Klicks auf dieser Seite ein eigenes Konto erstellen. Ein Microsoft-Konto umfasst mehrere Dienste wie den Online-Speicher OneDrive und eine Outlook-E-Mail-Adresse. Außerdem können Sie Ihren PC mit Windows 8.1 oder dem Smartphone synchronisieren.

3. Anmeldung über OneDrive

Nachdem Sie sich mit Ihrem OneDrive-Konto angemeldet haben, reicht ein einziger Klick, um Ihre Office-Dokumente in der Microsoft-Cloud zu speichern.

4. Dokumente überall bearbeiten

Aber wie können Sie Ihre Dokumente auf einem anderen Computer bearbeiten? Ganz einfach: Sie öffnen den Webbrowser und gehen auf die Office-Homepage. Dann klicken Sie oben rechts auf Anmelden und geben Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein.

Email Office Online

Geben Sie Ihre Nutzerdaten ein und gelangen auf den Online-Speicher.

5. Dokument auswählen

Von hier aus können Sie auf Ihre Word-, PowerPoint– oder Excel-Dokumente zugreifen. Wählen Sie nun das gewünschte Programm aus.

Wählen Sie Zuletzt verwendete Dokumente aus und öffnen das Dokument Ihrer Wahl. Zum Bearbeiten klicken Sie einfach auf das Dokument. Fertig!

Recent documents Office Online

Edit in Word Online

Die Webseite präsentiert sich in einer Office 2013-ähnlichen Nutzeroberfläche. Die Dokumente werden automatisch gespeichert.

Auf Ihrem PC finden Sie dann alle Texte, Tabellen und Präsentationen so, wie Sie diese zuletzt abgespeichert haben.

Mit diesem kleinen Trick öffnen und bearbeiten Sie Ihre Dokumente zu Hause, im Büro oder unterwegs. Solange Sie auf dem Mac, PC oder Laptop eine Internetverbindung haben, ist das kein Problem.

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Windows 9: Cloud-Backup-Funktion und günstiges Update für Windows 7-Nutzer

Die russischen Leak-Spezialisten Wzor wollen neue Details zur kommenden Windows-Version haben. Die Vorab-Version des Betriebssystems soll den Titel Windows 9 Enterprise Technical Preview tragen. Eine neue Funktion erlaubt das Sichern und Wiederherstellen von Systemabbildern in der Cloud, außerdem will Microsoft mit günstigen Angeboten Windows 7-Nutzer zum Update auf die neue Version bewegen.

Die in der Vergangenheit zuverlässigen Experten von Wzor haben folgende Informationen zu Windows 9 Threshold durchsickern lassen:

  • Windows 9 erlaubt mit einer neuen Backup-Funktion das Sichern und Wiederherstellen von Systemabbildern und anderen Sicherungskopien in Microsofts Cloud-Speicher.
  • Mit attraktiven Angeboten will Microsoft bestehende Kunden zum Wechsel von Windows 7 zu Windows 9 bewegen.
  • Auch Windows 8-Kunden sollen Rabatt-Angebote erhalten.
  • Die Modern UI-Benutzeroberfläche soll in der Enterprise- und Server-Version von Windows 9 standardmäßig deaktiviert sein.
  • Windows 9 soll 3D für Ultra High Definition-Fernsehern unterstützen.

Außerdem  gibt es von Wzor folgende technische Angaben zu Windows 9:

  • Die Technische Vorschau von Windows 9 ist bereits vorbereitet.
  • Eine Test-Version von Windows 9 RT für Tablet-PCs ist ebenfalls einsatzbereit, lässt sich aber nur auf Surface 3-Tablets ausführen.
  • Mit Cloud Hypervisor will Microsoft virtuelle Maschinen in der Cloud realisieren.

Microsoft will die Vorab-Version Windows 9 Enterprise Technical Preview am 30. September im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen.

Quelle: My Digital Life Forum

Via: Microsoft-News

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Cloud-Speicher im Vergleich: Vier Dienste, ein Sieger

In den letzten Jahren hat sich das Speichern von Dateien im Netz zu einer gängigen  Praxis im Alltag entwickelt. Denn Online-Speicherdienste lösen zwei Probleme, die wir alle haben: Der Speichermangel auf unseren Computern und Smartphones und das Datenchaos durch doppeltes Abspeichern.

Aber woher wissen wir, welcher Service am besten zu unseren Anforderungen passt? Um diese Frage zu beantworten, haben wir uns die vier wichtigsten Cloud-Speicherdienste im Vergleich näher angesehen.

Unsere Kandidaten sind Dropbox, Google Drive, OneDrive (ehemals: SkyDrive) und iCloud.

Wir haben folgende Kriterien unter die Lupe genommen.

  • Größe und Einschränkungen beim Gratis-Speicher
  • Zahl und Qualität der Clients für Computer und Smartphone
  • Service
  • Sicherheit und Privatsphäre

Größe und Einschränkungen beim Gratis-Speicher

Dropbox: 22 GB

Der Gratisspeicher beträgt 2 GB. Für Dokumente allein reicht das völlig aus. Für umfangreiche Backups und Fotoalben benötigen Sie jedoch viel mehr Speicherplatz.

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder kaufen Sie mehr Speicherplatz oder Sie laden Freunde zu Dropbox ein. Für jeden angenommene Einladung gibt es 500 MB extra, bis zu einer Grenze von 16 GB.

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Für die Eröffnung eines Mailbox-Kontos gibt es 1 GB extra.

Zudem sorgt das automatische Hochladen von Smartphone-Fotos über Dropbox oder die Foto-App Carousel für 3 GB zusätzlichen Speicherplatz. Insgesamt können Sie so bis zu 22 GB gratis Speicherplatz ergattern.

Die maximale Größe für jede Datei, die Sie über die Web-App hochladen, beträgt 10 GB. Nutzt man die Desktop-Anwendung oder die mobilen Apps, ist die Größe unbegrenzt.

Die verfügbare Bandbreite beträgt 20 GB Traffic pro Tag für kostenlose Konten und 200 GB pro Tag für die kostenpflichtigen – diese Einschränkung gibt es bei Google Drive und OneDrive nicht.

Google Drive: 15 GB

Google bietet 15 GB verteilt auf alle angeschlossenen Dienste mit Online-Speicherplatz wie unter anderem Google Mail.

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Videos unter 15 Minuten und Bilder bis 2048 x 2048 Pixel zählen hierbei nicht.

In Google Music speichern Sie bis zu 20.000 Songs. Diese zählen auch nicht zu den 15 GB.

Die maximale Größe für jede Datei beträgt 5 TB (bezahlte Konten speichern bis zu 16 TB an Daten). Die verfügbare Bandbreite an Traffic ist unbegrenzt.

OneDrive (vormals SkyDrive): 15 GB

7 GB ist die Grundausstattung an kostenlosem Speicherplatz bei Microsoft. Sie bekommen 3 GB kostenlos für ein Jahr dazu, wenn Sie das automatische Hochladen von Smartphone-Fotos aktivieren. 500 MB gibt es für jeden eingeladenen Freund bis zu einem Maximum von 5 GB extra. Der maximale kostenfreie Speicherplatz beträgt also 15 GB.

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Die Maximalgröße pro Datei beträgt 2 GB, weniger als bei den Mitstreitern.

Nach 270 Tagen Inaktivität auf dem Konto werden die Dateien automatisch gelöscht. Die verfügbare Bandbreite des Traffics ist nicht begrenzt.

iCloud: 5 GB

Apple bietet 5 GB gratis für jedes Konto, das man für Backups von Geräten, App-Daten, Dokumente und iCloud-Mails verwendet. Der einzige Weg zu mehr Speicher führt über den Geldbeutel.

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Der Sieger dieser Disziplin

Bei der Größe des Speichers streiten sich Dropbox und Google Drive ums Zepter.

Es stehen bei Dropbox kostenlose 22 GB gegenüber 15 GB beim Google-Service. Dafür zählen bei letzerem Fotos unter 2048 x 2048 Pixel und Filme kürzer als 15 Minuten sowie die Musik von Google Music nicht mit.

Die Wertung in dieser Kategorie: ein Unentschieden.

Menge und Qualität der Clients für Computer und Smartphones

Dropbox

Dropbox bietet Clients für PC, Mac, Linux, iPhone, Android und BlackBerry.

Die Nutzung des Dienstes gestaltet sich recht intuitiv. Im Client für Mac, PC und Linux sehen Sie Ihre Dropbox-Ordner und verwalten diese auf dem Computer wie lokale Ordner. Sie fügen Dateien hinzu, entfernen und bearbeiten Dateien.

Dropbox - Client PC

Dropbox hat keinen eigenen Editor, aber per Computer und mit mobilen Geräten lassen sich Dateien mit den dafür vorgesehenen Anwendungen wie Word für den PC oder iPad bearbeiten.

Dropbox enthält auf dem Smartphone auch einen Viewer für fast alle gängigen Dateitypen wie PDF, Tabellen und Text-Dokumente. Außerdem spielt Dropbox MP3-Dateien und die gebräuchlichsten Videoformate ab.

Auch der Client für mobile Geräte ist so einfach zu bedienen, wie die Web-App – praktisch, einfach und funktionell.

Dropbox - Client iPhone

Google Drive

Google Drive bietet Clients für PC, Mac, iOS und Android.

Wie bei Dropbox ermöglicht auch der PC- und Mac-Client von Google Drive das Verwalten des Speichers in einem Ordner.

Google Drive - Client PC

Darüber hinaus bietet die Client-Installation die Web-Apps und mobilen Anwendungen Google Tabellen, Google Präsentationen und Google Docs (Download für iOS | Android). Diese Apps öffnen und bearbeiten Dokumente direkt im Browser.

Die Oberfläche ist sehr nutzerfreundlich und mit der mobilen App laden Sie die mit Google Docs erstellten Dateien herunter, bearbeiten die Dateien offline und synchronisieren diese mit der Cloud.

OneDrive

OneDrive bietet Clients für PC, Mac, iOS, Android, Windows Phone, Xbox 360 und Xbox One.

Die Anwendung zeigt eine übersichtliche Oberfläche, ist zuverlässig, für jedermann verständlich und leicht bedienbar.

OneDrive - Client iPhone

iCloud

Der Apple-Service unterscheidet sich stark. Er ist in OS X und iOS integriert. Daher sprechen wir hier nicht von einem Client.

Die einzige Ausnahme ist der PC mit dem iCloud Control Panel. iCloud für Windows hat jedoch weniger Funktionen als iCloud für Mac.

iCloud Control Panel

Die Werkzeuge der iCloud sind ganz auf das Betriebssystem von Apple ausgelegt, im Fall des PC extrem eingeschränkt und für alle anderen Plattformen gar nicht vorhanden.

Der Sieger dieser Disziplin

Dropbox bietet Clients für die meisten Plattformen an.

OneDrive macht zwar eine gute Figur, doch die Organisation der Cloud für die Konsole hat weniger Funktionen als für Linux und Blackberry. Hinsichtlich der verfügbaren Werkzeuge gewinnt Dropbox, obwohl der Service keinen integrierten Datei-Editor hat.

Die rote Karte geht an iCloud. Dieser Dienst stellt nur für treue Apple-Nutzer eine gute Wahl dar.

Der Service

Dropbox

Dropbox ist wie eine echte Festplatte in der Cloud mit allen Funktionen.

Aber der Cloud-Speicher bietet unter anderem einen guten Dienst für die automatische Synchronisation von Smartphone-Fotos, so dass die Bilder immer auf allen Geräten zur Verfügung stehen.

Über den Service teilen Sie Dateien per Link mit wem immer Sie möchten. Der Empfänger benötigt dazu kein eigenes Dropbox-Konto.

Dropbox Link

Über die Sharing-Option teilen Sie ganze Ordner. Im Client auf dem PC klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen Share this folder.

In Dropbox können zwei Nutzer nie gleichzeitig dasselbe Dokument bearbeiten. Wenn mehr als eine Person zur gleichen Zeit daran arbeitet und es verändert, ergeben sich beim Speichern zwei separate Dokumente.

Ofizielle oder von der Community gestaltete Add-ons wie SendToDropbox erweitern das Service-Angebot.

Google Drive

Die Editoren zum Erstellen und Bearbeiten von Textdokumenten, Tabellen, Präsentationen, Formularen oder Vorlagen sind einer der Höhepunkte des Dienstes. Mit den Bearbeitungs-Werkzeugen bearbeiten auch mehrere Personen gleichzeitig dieselbe Datei.

Die Möglichkeiten, Daten zu teilen sind umfangreich. Sie können jeder Person unterschiedliche Bearbeitungsberechtigungen geben.

Zudem lässt sich eine automatische Synchronisierung der Smartphone-Fotos aktivieren und einstellen.

OneDrive (zuvor: SkyDrive)

Der Dienst ist in die Desktop-Version von Office sowie in Office Online integriert und ähnelt Google Drive sehr. Hier lesen Sie einen Vergleich der beiden Dienste. Mit diesem Programm arbeiten Sie flexibel, die Microsoft-Online-Suite ist kostenlos und für alle zugänglich.

Die Bedienung geht leicht von der Hand. Per Drag & Drop ziehen Sie lokale Ordner auf einen OneDrive-Ordner und synchronisieren diese.

Es gibt auch wie bei Dropbox einen öffentlichen Ordner, in dem Sie Dateien für alle Nutzer zugänglich machen können. Der Dienst integriert die wichtigsten sozialen Netzwerk. Zudem können Sie ganze Ordner als Zip-Datei mit einem Limit von 4 GB oder bis zu 65.000 einzelne Dateien herunterladen.

Mit OneDrive greifen Sie von überall aus auf Ihre Dateien mittels Fetch Files in den Programmeinstellungen zu. Dort wählen Sie Einstellungen > Allgemein > OneDrive zum Abrufen meiner Dateien auf diesem PC verwenden.

iCloud

Anders als bei seinen Konkurrenten gibt es bei iCloud keinen Ordner mit Drag & Drop-Funktion.

Der Speicherplatz ist an Apple-Geräte und -Produkte geknüpft und dient hauptsächlich als Backup-Möglichkeit für Mac und iOS-Geräte für Mails, Kontakte, Kalender, Notizen, Memos und Dokumente des Pakets iWork für iCloud.

Dafür garantiert iCloud die vollständige Automatisierung der Synchronisation von vielen Apple-Anwendungen und -Diensten. Für Nutzer von Apple-Produkten ist das ein wirklich bequemer Service.

Doch auf der WWDC 2014 hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass iCloud mit der Einführung von iOS und OS X 8 10.10 Yosemite im Herbst 2014 stark umgebaut und auf eine ähnliche Funktionsweise wie bei Dropbox & Co. eingerichtet wird.

Die Abschottung von iCloud von anderen Betreibern macht den Dienst für potenzielle Nutzer unattraktiv.

Der Sieger dieser Disziplin

Dieser Sieg geht an iCloud. Die Fülle der Leistungen und der Automatisierung ist bemerkenswert und die angekündigte Annäherung an die Philosophie von Dropbox wird den Dienst noch wettbewerbsfähiger machen.

Wie OneDrive und Google Drive, bietet auch iCloud mit iWork für iCloud leistungsstarke Bearbeitungstools für Texte, Tabellen und Präsentationen im Netz. Weitere Dienste sind Meine Freunde suchen, Mein iPhone suchen, iCloud Schlüsselbund, um Kennwörter auf allen Apple-Geräten zu synchronisieren, Mein Fotostream und iTunes Match.

Mit dem kostenpflichtigen iTunes Match speichern Sie Ihre Musik-Bibliothek in der Cloud bis zu einem Maximum von 25.000 Songs im AAC-Format mit 256 kbit / DRM-free und belegen damit nichts von dem 5 GB freien Speicherplatz.

Fotos von Mein Fotostream bleiben 30 Tage lange in dem Speicher archiviert, bevor die Bilder vom Stream entfernt werden.

OneDrive erhält für die Integration in Office Online und die Fetch Files-Funktion den zweiten Platz.

Sicherheit und Privatsphäre

Dropbox

Dropbox bietet eine Zwei-Schritt-Authentifizierung und eine automatische Verschlüsselung mit 256-Bit-AES. Im Laufe seiner Geschichte hat der Dienst unter einigen technischen Problemen gelitten, die ein Risiko für die Privatsphäre der Nutzerdaten darstellten. Dennoch können wir in der Regel von der Sicherheit des Dienstes und dem Respekt vor der Privatsphäre seiner Nutzer ausgehen.

Google Drive

Der Cloudservice von Google bietet eine AES mit 128 bit sowie eine Zweischritt-Authentifizierung. In Sachen Privatsphäre gilt für Drive die gleiche Richtlinie wie für alle Services.

OneDrive (früher SkyDrive)

Mit den AGBs akzeptiert der Nutzer, dass Microsoft die Daten nach Urheberrechtsverletzungen und Pornografie durchsucht. Das unterlässt Dropbox beispielsweise. Daher hinkt OneDrive den anderen Diensten in Sachen Privatsphäre hinterher.

In Bezug auf die Verschlüsselung bietet Microsoft SSL-Codierung der Daten beim Hoch- oder Herunterladen.

iCloud

Als Verschlüsselung der Daten kommt 128-Bit-AES zum Einsatz. Doch – wie Microsoft – scannt auch Apple die Dateien auf der Suche nach illegalem Material.

Der Sieger in dieser Disziplin

Es gibt keinen Zweifel: Dropbox liegt vor der Konkurrenz in Bezug auf Privatsphäre und Sicherheit. Der Dienst bietet eine leistungsfähigere Verschlüsselung und wühlt nicht im Material des Nutzers.

Der GesamtsiegerCloud Gesamtsieger

Google Drive bietet viel Platz, gleichzeitiges Bearbeiten von Dateien, eine hervorragende Infrastruktur und ist in eine breite und umfassende Umgebung integriert.

OneDrive verfügt über eine hervorragende Integration in den Microsoft Office-Programmen. iCloud bietet einen hohen Grad an Automatisierung von Backups und viele Funktionen, einschließlich der kostenlosen Online-Office-Suite iWork for iCloud.

Dropbox geht dank des Umfangs und der Zuverlässigkeit seines Dienstes letztendlich als Sieger hervor.

Welchen Cloud-Speicher verwenden Sie und warum? Schreiben Sie einen Kommentar.

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Dropbox vereinfacht den Zugriff auf Daten aus mehreren Konten

Zwei Dropbox-Konten sind besser als eins – vor allem, wenn man private Dateien und geschäftliche Dinge trennen will. Der Cloudspeicher-Dienst will in Kürze das Umschalten zwischen zwei Konten erheblich erleichtern. Bisher muss man sich umständlich bei Dropbox ab- und wieder anmelden.

Gerade für Unternehmen ist die Trennung von privaten und geschäftlichen Dropbox-Konten wichtig, um die Sicherheit von eventuell vertraulichen Daten zu garantieren. Aber auch beim Datenaustausch mit Freunden kann es hilfreich sein, gleichzeitig Zugriff auf ein weiteres Konto zu haben.

In Zukunft macht Dropbox Daten aus mehreren Konten, zum Beispiel privat und geschäftlich, gleichzeitig auf allen Geräten verfügbar. Geschäftskunden von Dropbox erhalten außerdem zusätzliche Administratorfunktionen zur Kontenübertragung, Fernlöschung oder Freigabe.Dropbox Screenshot Windows

Dropbox wird die neuen Funktionen auf einer Pressekonferenz am 9. April 2014 vorstellen und zum gleichen Zeitpunkt verfügbar machen. Nach eigenen Angaben von Dropbox nutzen weltweit über 200 Millionen Menschen und 4 Millionen Unternehmen den Dienst.

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Quelle: Dropbox