iOS 8: Apple veröffentlicht die neue Version des mobilen Betriebssystems

Heute ist der Starttermin für iOS 8. Zusammen mit der Vorstellung des iPhone 6 und iPhone 6 Plus hat Apple iOS 8 für kompatible Geräte angekündigt. Die Aktualisierung des mobilen Betriebssystems ist kostenlos erhältlich über die Update-Funktion in den Einstellungen des Systems.

Noch nicht alle Funktionen verfügbar

Zum Start von iOS 8 stehen aber noch nicht alle angekündigten Funktionen des neuen Betriebssystems zur Verfügung. Der SMS-Versand von anderen Geräten aus funktioniert erst im Oktober, andere Funktionen wie die Bibliothek von iCloud-Fotos bleiben in der Beta-Phase. Die Anbindung an OS X Yosemite ist ebenfalls noch nicht möglich, da Apple das neue Desktop-Betriebssystem noch nicht veröffentlicht hat.

Online-Backup iCloud Drive funktioniert nur mit OS X Yosemite

Mit iCloud Drive bietet Apple die Synchronisation von Dateien und Inhalten von Mac, iOS und sogar Windows mit dem Cloudspeicher iCloud. Mit dem Update auf iOS 8 können Nutzer diese Option bereits aktivieren, allerdings funktioniert iCloud Drive nur mit Geräten, auf denen iOS 8 oder Mac OS X Yosemite installiert ist. Bis zur Verfügbarkeit des Desktops-Betriebssystems lässt sich das iCloud-Upgrade auch überspringen.iOS 8: Apple veröffentlicht heute das Update auf die neue Version des mobilen Betriebssystems

Start in Deutschland am 17. Spetember 2014 um 19.00 Uhr

In Deutschland veröffentlicht Apple das Update auf iOS 8 am 17. September 2014 um 19.00 Uhr. Wegen der großen Nachfrage kann es zu einer entsprechenden Auslastung der Apple-Server und Wartezeiten kommen. Die neue Version des mobilen Betriebssytems ist kompatibel mit dem iPhone ab der Version 4s, mit dem iPad ab der Version 2 und mit allen Ausgaben des iPad mini. Wir haben die neuen Funktionen zusammengefasst und bieten eine Übersicht über die Anbindung an OS X Yosemite sowie eine Installationsanleitung für iPhone und iPad.iOS 8: Apple veröffentlicht heute das Update auf die neue Version des mobilen Betriebssystems

Quelle / Bilder: Redmond Pie | Realmac

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News des Tages: iOS 8 startet heute, Google My Maps, Assassin’s Creed: Unity

Apple veröffentlicht heute um 19.00 Uhr das Update auf iOS 8 für alle kompatiblen Geräte, Google bringt mit My Maps die Funktion Meine Karten in Google Maps zurück und Ubisoft zeigt in einem Trailer den kooperativen Mehrspieler-Modus von Assassin’s Creed: Unity – die News des Tages.

  • Windows Phone 9: Gerüchten zufolge soll im Januar die Entwickler-Vorschau von Windows Phone 9 erscheinen. Die Neue Version soll einen Multitasking-Modus mit geteiltem Bildschirm für Tablet-Nutzer bringen.
  • iOS 8 und iCloud Drive: Apple stellt iOS 8 heute zur Verfügung, in Deutschland ist der Start des Updates um 19.00 Uhr. Nutzer sollten die Backup-Funktion von iCloud Drive aber nocht nicht verwenden, da diese nur mit Mac OS X Yosemite funktioniert. Die neue Version des Desktop-Betriebssystem ist noch nicht erschienen.
  • Facebook Moments: Das soziale Netzwerk entwickelt eine neue App Moments, mit der Nutzer private Inhalte mit Freunden und Familie teilen können. Die Anwendung soll Nutzer die Angst vor komplizierten Einstellungen zur Privatsphäre nehmen und das öffentliche Teilen aus Versehen verhindern.

Updates

  • Google My Maps: Google bringt die Funktion Meine Karten für Google Maps zurück. Das neue My Maps ermöglicht das Erstellen und Teilen eigener Karten mit Routen und Sehenswürdigkeiten. Bereits angelegte Karten lassen sich importieren, eine My Maps App für Android ergänzt das Angebot.
  • WhatsApp:Der beliebte WhatsApp Messenger bietet unter iOS die Möglichkeit, Chat-Backups in Apples Cloudspeicher iCloud zu sichern. Mit der neuesten iOS-Version ist WhatsApp schon fit für iOS 8, allerdings funktionieren die Online-Sicherungen der Chat-Gespräche nicht mehr.
  • iCloud: Nach einer Ankündigung verbessert Apple die Sicherheitsmaßnahmen von iCloud und führt mit der Zweistufigen Bestätigung die Zwei-Faktor-Authentifizierung wieder ein. Zum Zugriff auf den Cloudspeicher ist dann eine PIN erforderlich. Diese erhalten die Nutzer per SMS.
  • OneNote und Office Lens: Microsoft aktualisiert die Notiz-App OneNote und unterstützt damit ab sofort auch iOS 8 und Android Wear. Windows Phone-Nutzer erhalten außerdem ein Update für Office Lens. Mit der App können die Nutzer Fotos von Notizen in Word- und PowerPoint-Dokumente verwandeln.
  • Swype: Zum Start von iOS 8 sind eine Reihe an Tastatur-Apps von Drittanbietern verfügbar: Swype und SwiftKey zählen zu den beliebtesten Anwendungen mit Möglichkeiten zur Eingabe per Gesten.

Spiele

  • Assassin’s Creed: Unity: Ubisoft hat einen Trailer zu Assassin’s Creed: Unity veröffentlicht, in dem der kooperative Mehrspieler-Modus zu sehen ist. Vereint euch lautet der Slogan der diesjährigen Ausgabe von Assassin’s Creed, und im neuen Video zeigt der Hersteller zum ersten Mal den gemeinsamen Kampf der Meuchelmörder.
  • Watch Dogs: Ein Video vermittelt erste Eindrücke von Bad Blood, der ersten Story-Erweiterung für Watch Dogs. Bad Blood bringt neue Inhalte und Missionen, darunter auch kooperative Aufträge. Die Erweiterung erscheint am 30. September 2014.
  • Resident Evil Revelations 2: Der zweite Teil des Zombie-Actionspiels soll im Frühjahr 2015 für PC und Konsolen erscheinen. Der offizielle Trailer verrät immerhin, dass dasselbe Team den Nachfolger entwickelt. Könnten mit Resident Evil HD und Resident Evil 7 2015 also drei Teile der Spielereihe erscheinen?

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iOS 8: Zum Start am 17. September 2014 fehlen einige angekündigte Funktionen

Am 17. September 2014 startet Apple mit der nächsten Version des mobilen Betriebssystems iOS. Zu Beginn stehen aber nicht alle angekündigten Funktionen von iOS 8 zur Verfügung, etwa der SMS-Versand von anderen Geräten aus. Andere Funktionen wie die Bibliothek von iCloud-Fotos bleiben in der Beta-Phase.

SMS-Versand mit Continuity steht erst im Oktober zur Verfügung

Continuity nennt Apple die Funktion, mit der die Übergänge zwischen mobilen Geräten wie iPhone und iPad sowie Desktop-Mac fließend möglich sein sollen. Anwender können am Mac eine E-Mail verfassen und sie auf dem Smartphone abschließen. Allerdings stehen Textnachrichten zunächst nicht geräteübergreifend zur Verfügung. Erst ab Oktober sollen Anwender dann ihre SMS auch auf dem iPad oder Mac lesen können. Umgekehrt ist das Verfassen von Chat-Nachrichten auch aus Safari auf dem Desktop-Rechner oder auf anderen Geräten als dem iPhone möglich. Einen genauen Termin zur Verfügbarkeit nennt Apple allerdings nicht.iOS 8: Zum Start am 17. September 2014 stehen nicht alle Funktionen zur Verfügung

iCloud-Fotobibliothek noch in der Beta-Phase

Die iCloud-Fotobibliothek synchronisiert die iPhone-Aufnahmen automatisch mit Apples Cloudspeicher iCloud. Die Funktion findet sich aber nicht in der Golden Master-Version von iOS 8, der letzten Ausgabe vor der finalen Veröffentlichung. Mit dem Erscheinen der offiziellen Version von iOS 8 bleibt die iCloud-Fotobibliothek in der Beta-Phase. Von Apple gibt es keine Angabe, ob hier ein Zusammenhang mit dem iCloud-Datendiebstahl besteht.iOS 8: Zum Start am 17. September 2014 stehen nicht alle Funktionen zur Verfügung

Siri und Shazam

Unklar ist außerdem, ob die Musikerkennung mithilfe der Sprachassistentin Siri in iOS 8 enthalten sein wird. Die Funktion wird von Shazam unterstützt, ist allerdings in der Golden Master-Version des mobilen Betriebssystems ebenfalls nicht enthalten. Bis zum Erscheinen könnte Apple hier aber noch nachbessern.

Anbindung an OS X 10.10 Yosemite

iOS 8 setzt auf die Anbindung an Apples Desktop-Betriebssystem. Das Unternehmen hat allerdings noch keinen Erscheinungstermin für die offizielle Version von OS X Yosemite genannt. Die entsprechenden Funktionen von iOS 8 zur Integration mit Desktop-Rechnern lassen sich dann zunächst nur mit einer Beta-Version des Betriebssystems ausprobieren.

Quelle / Bilder: Apple 1 | Apple 2

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iCloud: Apple kündigt Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen an

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iCloud: Apple verschickt E-Mail-Benachrichtigungen bei iCloud-Zugriff aus dem Browser

Nach dem Datendiebstahl-Debakel rund um Apples Cloudspeicher iCloud hat das Unternehmen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit angekündigt. Mit E-Mail-Benachrichtigungen, die über den Cloud-Zugriff von einem Browser aus informieren, geht Apple jetzt den ersten Schritt.

Es handelt sich nur um eine kleine Verbesserung, die Angriffe auf iCloud- und Apple ID-Konten nicht verhindern kann. Die E-Mail-Benachrichtigungen setzen iCloud-Nutzer aber über den Zugriff von einem Web-Browser aus in Kenntnis. So sollen sich unerlaubte Zugänge schneller identifizieren lassen. Die Benachrichtigung erfolgt selbst dann, wenn Nutzer den verwendeten Browser in der Vergangenheit bereits autorisiert haben. Die Maßnahme ist allerdings eine einmalige Nachricht, die Apple für die identische Kombination aus Rechner und Browser nicht wiederholt.

Die verschickten E-Mails ähneln den Sicherheitswarnungen von Facebook, enthalten aber keine detaillierten Informationen zu IP-Adresse und Browser. Zu den kommenden Maßnahmen zählen weitere Benachrichtigungen über Passwort-Änderungen, das Zurücksetzen des mit dem Apple-Konto verknüpften Gerätes sowie die Anmeldung von einem neuen Gerät aus.

Quelle: MacRumors

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News des Tages: Mehr iCloud-Sicherheit, WhatsApp für iOS 8, FIFA 15 Demo

Apple will mit E-Mail-Benachrichtigungen vor eventuellen Angriffen auf den Cloudspeicher iCloud warnen, WhatsApp für iOS erhält neue Video-Funktionen und ist schon bereit für die neue Version iOS 8 und die spielbare Demo-Version der Fußball-Simulation FIFA 15 erscheint heute – die News des Tages.

  • Apple iCloud: Apple führt eine kleine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen für den Cloudspeicher iCloud ein. Nutzer erhalten jetzt E-Mail-Benachrichtigungen beim iCloud-Zugriff über einen Web-Browser, um über eventuelle Angriffsversuche aufzuklären.
  • Android 5.0: Wie heißt die nächste Android-Version? In Benchmarks der diesjährigen Ausgabe von Googles Nexus-Smartphone zeigt sich Android 5.0 mit der Bezeichnung Lion – wie der Schoko-Riegel.
  • Twitter: Der Kurznachrichtendienst testet einen neuen Button zum Kaufen von beworbenen Inhalten. Nutzer können damit direkt aus gesponserten Tweets heraus ein Produkt erwerben. Twitter will den zunächst kleinen Kreis an Testern in den USA beständig erweitern.
  • Todoist: Die Premium-Version der Organisationsapp Todoist lässt sich jetzt sechs Monat kostenlos ausprobieren.

Updates

  • WhatsApp: Die beliebte Messenger-App WhatsApp für iOS hat ein Update erhalten und ist schon fit für iOS 8. Besitzer eines iPhone 5s können jetzt Slow-Motion-Videos aufnehmen und verschicken, außerdem lassen sich Bilder vor dem Verschicken zuschneiden. Eine neue Schaltfläche bietet außerdem schnellen Zugriff auf die Kamera-Funktionen.
  • Maxdome: Die Online-Videothek Maxdome entwirft sich neu und startet ab sofort mit einem dreiteiligen Angebot, dem Monatspaket, Store und Live. Für 7,99 Euro im Monat bietet das Monatspaket mehr als 50.000 Inhalte, auch in HD-Qualität. Der Store ergänzt das Angebot um weitere Spielfilme und Serien, während Live Sport-Übertragungen und Events als Pay-per-View bereithält.
  • Google Play Movies & TV: Wie in der Android-Version auch können jetzt Nutzer von Google Play Movies & TV für iOS Inhalte herunterladen, um diese offline ohne Internetverbindung zu konsumieren. Nach wie vor fehlt allerdings die Möglichkeit, Video-Inhalte direkt in der App zu kaufen.

Spiele

  • FIFA 15: Heute startet die spielbare Demo-Version der Fußball-Simulation für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360. Das Spiel erscheint am 25. September 2014. Der Konkurrent Pro Evolution Soccer 2015 erhält erst nach der Veröffentlichung am 13. November 2014 eine spielbare Demo-Version.
  • Batman: Arkham Knight: Nach Verzögerungen erscheint Batman: Arkham Knight jetzt am 2. Juni 2015 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Das Spiel soll in zwei verschiedenen Versionen erhältlich sein, die sich aber nur in den mitgelieferten Gimmicks unterscheiden.
  • Mortal Kombat X: Die neue Ausgabe des Prügelspiels erscheint am 14. April 2014 in den USA, der europäische Start dürfte um nur wenige Tage verschoben erfolgen. Vorbesteller erhalten exlusiv Goro als spielbaren Kämpfer. Mortal Kombat X  ist für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 geplant.

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iCloud: Apple kündigt Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen an

Apple-Chef Tim Cook hat Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Apples Cloudspeicher iCloud angekündigt. Nutzer sollen in Zukunft Benachrichtigungen bei Aktivität erhalten, um unerlaubten Zugriff festzustellen. Beim jüngsten Fall von Datendiebstahl haben die Angreifer dieselbe Software verwendet, mit der auch die Ermittlungsbehörde FBI und der Geheimdienst CIA auf iCloud-Konten zugreifen.

Apple kündigt Verbesserung der iCloud-Sicherheit an

Nach dem Hack von Apple-Konten mehrerer Prominenter mit anschließendem Datendiebstahl aus Apples Cloudspeicher iCloud hat das Unternehmen eine Stellungnahme veröffentlicht und eine generelle Sicherheitslücke des Angebots ausgeschlossen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal hat Apple-Chef Tim Cook erweiterte Sicherheitsvorkehrungen für die kommenden zwei Wochen angekündigt.

In Zukunft sollen iCloud-Nutzer E-Mail- und Push-Benachrichtigungen erhalten beim Versuch einer Passwortänderung oder Datenwiederherstellung. Auch das Hinzufügen eines neuen Gerätes zum Nutzerkonto ist mit einer Warnung verbunden, so dass Anwender reagieren können. Auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung will Apple stärker einbinden und bewerben. Mit dem Erscheinen von iOS 8 ist die Zweistufige Bestätigung auch beim iCloud-Zugriff von mobilen Geräten aus möglich.

Hacker haben dieselbe Software wie FBI und CIA benutzt

Beim Datendiebstahl der Fotos von Prominenten haben die Angreifer wahrscheinlich eine Software verwendet, die Geheimdienste und Ermittlungsbehörden einsetzen: Phone Password Breaker von Elcomsoft. Softonic hat mit dem Chef von Elcomsoft, Vladimir Katalov, in einem Telefoninterview gesprochen.

Es ist ein zweischneidiges Schwert, das sowohl für Gutes als auch Schlechtes eingesetzt werden kann.

So Katalov über die eigene Software. Die russische Firma Elcomsoft hat sich auf Computer-Forensik spezialisiert. Wie Business Insider berichtet, haben die Täter des iCloud-Datendiebstahls Phone Password Breaker verwendet, um Fotos von Prominenten wie Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, and Kate Upton zu erbeuten.

Phone Password Breaker ahmt ein Gerät nach, um auf das zugehörige Cloud-Backup des Smartphones oder Tablets zugreifen zu können. Dazu sind im iCloud-Fall Apple-ID und Passwort nötig, welche die Angreifer aller Wahrscheinlichkeit automatisiert ausprobieren konnten oder durch Phishing und das Beantworten der Sicherheitsfragen herausgefunden haben. Der eigentliche Kontobesitzer erhält derzeit keine Nachricht über einen Zugriff von Phone Password Breaker.

Vladimir Katalov betont, dass die Software für Regierungen und Ermittlungsbehörden gedacht ist, auch wenn sie anfänglich als Anwendersoftware entwickelt wurde. Rund 75 Prozent aller verkauften Elcomsoft-Produkte gehen aber nicht an Privatanwender. Insgesamt bietet das Unternehmen um die 25 Programme zum Thema Computer-Forensik an.

Katalov stellt den Nutzen für Anwender in den Vordergrund. Für ihn überwiegen die Vorteile von Phone Password Breaker und anderen Anwendungen seines Unternehmens. Die Software ist für jeden käuflich erwerblich, zusätzlich findet eine illegale Verbreitung statt.

Phone Password Breaker von Elcomsoft an sich ist aber nicht illegal. Die Anwendung gibt es bereits seit zwei Jahren und nutzt keine Schwachstelle in Apples Angebot aus. Apple überträgt und speichert iCloud-Daten verschlüsselt. Die eigentliche Angriffsfläche ist der reine Schutz mit Apple-ID und Passwort ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Windows-Software iCloud Control Panel erfordert ebenfalls keine Zweistufige Bestätigung.iCloud Control Panel for Windows screenshot

Apple arbeitet momentan mit dem FBI zusammen, um den Fall von iCloud-Datendiebstahl aufzuklären. Über eine mögliche Rolle der Elcomsoft-Anwendung zeigte sich Vladimir Katalov nicht erfreut, wies aber darauf hin, dass Phone Password Breaker nicht die einzige Software dieser Art ist und den Tätern noch diverse weitere Optionen zur Verfügung standen.

Quelle: Wall Street Journal

Titelbild-Hintergrund: leolintang via Flickr

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News des Tages: Facebook Privatsphäre-Einstellungen, iCloud, Die Sims 4

Facebook bietet mit Privacy Checkup eine neue Überprüfung der Einstellungen zur Privatsphäre, Apple will die Sicherheitsmaßnahmen beim eigenen Cloudspeicher iCloud verbessern und illegale Kopien von Die Sims 4 sind nicht spielbar – die News des Tages.

  • Facebook Privatsphäre-Einstellungen: Facebook stellt seinen Nutzern eine neue Hilfe zur Überprüfung der Einstellungen zur Privatsphäre bereit. Der sogenannte Privacy Checkup soll Mitgliedern des sozialen Netzwerkes besser verständlich machen, mit wem genau sie welche Inhalte teilen.
  • G-Data USB Keyboard Guard: Die kostenlose Anwendung USB Keyboard Guard von G-Data bietet die Überprüfung von angeschlossenen USB-Sticks und warnt vor Schadsoftware, die das System übernehmen kann.
  • Steven: Die App Steven für iOS teilt automatisch den Standort als Emoji-Statusmitteilung, beispielsweise ein Haus, wenn der Nutzer zu Hause ist. Anwender können die Meldungen mit Fotos anreichern.
  • iCloud Sicherheitsmaßnahmen: Apple-Chef Tim Cook hat Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Apples Cloudspeicher iCloud angekündigt. Nutzer sollen in Zukunft Benachrichtigungen bei Aktivität erhalten, um unerlaubten Zugriff festzustellen. Sicherheitsexperten haben inzwischen gezeigt, wie Hacker aber auch FBI und CIA auf iCloud-Konten zugreifen.
  • Wunderlist: Die Produktivitäts-App zur Listenverwaltung Wunderlist ist für Windows 8 und Windows Phone 8 erschienen, eine Ausgabe für Windows 7 der neuen Version ist ebenfalls in Planung.

Updates

  • Adblock Plus: Die Version 1.8.4 des beliebten Werbeblockers ist für Chrome, Opera und Safari erschienen. Da Update beseitigt Probleme mit der Überlagerung des Buttons zum Blockieren von Inhalten und bringt Neuerungen wie das Sperren von YouTube-Werbung auch mit dem HTML5-Player für Safari.
  • Google Camera: Die Kamera-App für Android von Google unterstützt mit der neuesten Version die Auslösung per Android Wear-Smartwatch. Außerdem erhält die Photo Sphere-Funktion eine neue Oberfläche und Nutzer können zwischen neuen Seitenverhältnissen wählen.
  • Evernote: Die Notiz-App Evernote für Android hat eine neue Benutzeroberfläche erhalten, die Anwender besser bei der Arbeit unterstützen soll. Außerdem gibt es eine Überarbeitung für Layout sowie Navigation und Verbesserungen der Handschrifterkennung.

Spiele

Tweet des Tages

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iCloud-Sicherheitslücke: Zweistufige Bestätigung lässt sich unter Windows umgehen

Eine Sicherheitslücke erlaubt es, die Zweistufige Bestätigung beim Zugriff auf Apples Cloudspeicher iCloud zu umgehen. Mit der offiziellen Anwendung iCloud Control Panel ist es unter Windows möglich, private Daten aus der Cloud abzurufen. Dazu ist nur die Eingabe von Apple-ID und Passwort nötig, der zusätzliche Schutz einer Zwei-Faktor-Authentifizierung fällt weg.

Mit iCloud Control Panel bietet Apple auch für Windows-Rechnern die Synchronisation von E-Mail, Kontakten, Kalenderdaten und Browser-Lesezeichen sowie Downloads und Fotos von verknüpften iOS-Geräten. Die Zweistufige Bestätigung ist Apples Version einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der zusätzlich zu Apple-ID und Passwort noch die Eingabe einer per SMS verschickten PIN erforderlich ist. Im Gegensatz zu anderen Apple-Angeboten wie App-Käufen ist die Anwendung iCloud Control Panel aber nicht durch diese Maßnahme geschützt.iCloud-Sicherheitslücke: Zweistufige Bestätigung lässt sich unter Windows umgehen

Anwender, welche die Zweistufige Bestätigung von Apple nutzen, dürfen eigentlich erwarten, dass die Schutzmaßnahme auch unter Windows funktioniert. Die bestehende Lücke in Zusammenhang mit iCloud Control Panel ist ein schwerwiegendes Versehen von Apple und sollte dringend behoben werden.

Trotzdem empfehlen wir die Verwendung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, da das Verfahren grundsätzlich mehr Sicherheit bietet als die reine Kombination aus Nutzername und Passwort, ob es sich jetzt um Google-Dienste, ein E-Mail-Konto oder einen Cloudspeicher-Anbieter handelt. Wir haben weitere Hinweise zum Passwort- und Datenschutz zusammengefasst.

Quelle / Bild: TUAW

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Apple hat eine Beta-Version von iCloud für Windows gestartet. Mitglieder des Testprogramms AppleSeed können eine entsprechende Windows-Anwendung bereits ausprobieren. Apples Cloudspeicher iCloud Drive ist Bestandteil von iOS 8 und OS X Yosemite und bietet plattformübergreifenden Zugriff auf abgelegte Dokumente.

Die Beta-Version von iCloud für Windows erfordert außer einem AppleSeed-Konto mindestens Windows 7. Momentan empfiehlt Apple die Nutzung nur zu Testzwecken und nicht auf wichtigen Rechnern. Mit der Beta-Version von iOS 8 gab es vorab schon Hinweise auf die Verfügbarkeit von iCloud für Windows.

iCloud Drive sollte Nutzern gleichzeitig mit dem offiziellen Start von iOS 8 und OS X Yosemite zur Verfügung stehen. Apple wird die neue Version des mobilen Betriebssystems kurz nach der Produktvorstellung am 9. September 2014 veröffentlichen, OS X Yosemite könnte aber bis Oktober auf sich warten lassen.

Quelle: MacRumors

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Nach dem Hack von Apple-Konten mehrerer Prominenter mit anschließendem Datendiebstahl aus Apples Cloudspeicher hat das Unternehmen eine Untersuchung des Vorfalls bekannt gegeben. Abschließend hat Apple jetzt eine Stellungnahme veröffentlicht, die eine generelle Sicherheitslücke und einen allgemeinen Hack ausschließt. Die Angreifer seien zielgerichtet vorgegangen und hatten es speziell auf die Konten der prominenten Opfer abgesehen.

Nach mehr als 40 Stunden Untersuchung schließt Apple in der Pressemitteilung aus, dass die Sicherheit des Cloudspeichers iCloud an sich beim Vorfall gehackt worden ist und die Funktion Mein iPhone Suchen eine Sicherheitslücke aufweist. Der Datendiebstahl gelang mit gezielten Angriffen auf ausgewählte Konten.

Letzten Endes haben die Angreifer die nötigen Passwörter oder Sicherheitsfragen erraten – Apple gibt aber nicht an, inwieweit dabei automatisierte Versuche zum Einsatz kamen. Die strafrechtlichen Ermittlungen der Behörden dauern in den USA an.

Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt vor einem derartigen Angriff. Der Vorgang, von Apple als Zweistufige Bestätigung bezeichnet, erfordert vor dem Zugriff zusätzlich zu einem Passwort die Eingabe eines SMS-Bestätigungscodes und bietet Nutzern so zusätzliche Sicherheit.

Wir haben wichtige Hinweise zur Einrichtung des iPhone und des iCloud-Angebotes zusammengefasst.

Quelle: Apple

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