Windows 9 und Windows 365: Details zur neuen Ausgabe von Windows und zu Office 2015

Der chinesische Leak-Spezialist Faikee hat Details zu kommenden Microsoft-Produkten veröffentlicht. Ein Bildschirmfoto zeigt die Arbeit des Softwareherstellers an Windows 9 für Server und Windows Phone. Außerdem entwickelt das Unternehmen anscheinend eine Cloud-Version des Betriebssystems unter dem Titel Windows 365.

Diese Software ist bei Microsoft in Arbeit

Der Screenshot zeigt die Arbeit des Softwareherstellers an der Entwicklung folgender Programme und Produkte:

  • Windows 9: Die nächste große Version von Microsofts Betriebssystem ist in der Entwicklung, zumindest in der Server-Ausgabe  und für mobile Geräte. Der aktuelle Status ist eine Alpha-Version, die auf Windows Core basiert.
  • Windows 8.1 Update 2: Das nächste Update für die aktuelle Windows-Version findet sich auch in der Liste, Details wie ein möglicher Termin sind aber unkenntlich. Dafür wissen wir bereits, dass Microsoft zur Installation das Update 1 zur Bedingung macht.
  • Office 2015: Auch die nächste Ausgabe von Microsofts Office-Paket ist in Arbeit.
  • Windows 365: Diese Version des Betriebssystems ist besonders interessant. Im April haben die russischen Leak-Spezialisten von WZOR bereits von einer kostenlosen Windows-Version mit dem Titel Windows Cloud gemunkelt. Denkbar ist, dass eine Internetverbindung und ein Microsoft-Abo erforderlich sind, offline und kostenlos aber nur eine eingeschränkte Funktionalität zur Verfügung stehen.

Faikee Screenshot-Leak zu Windows 9, Windows 365 und Office 2015

Bereits jetzt bietet Microsoft mit Office 365 eine Abonnement-Suite für Office-Kunden an. Die Möglichkeit zur Installation auf mehreren Geräten für verschiedene Benutzer wird durch Cloud-Speicherplatz und Skype-Freiminuten ergänzt. Es bleibt abzuwarten, ob das Softwareunternehmen ein ähnliches Modell für das Windows-Betriebssystem einführen wird.

Der chinesische Leak-Spezialist Faikee bot außer dem Screenshot keine weiteren Details an, außer dem Gerücht, das Windows 9 für Nutzer von Windows 8.1 kostenlos sein soll.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

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Lohnt sich Office 365 für mich?

Hinter dem Namen Office 365 verbirgt sich eine Abonnement-Suite von Microsoft. Aber lohnt sich der Preis auch? Wir verraten, warum Office 365 eine geeignete Lösung für Sie sein könnte.

Abonnement und Lizenzen für mehrere Rechner

Office 365 Home Premium ist eine Abonnement-basierte Version von Microsoft Office. Die Suite umfasst die Office-Programme für PC, Mac, iPad, iPhone und Android. Neben der Art der Bezahlung unterscheidet Office 365 sich von der Desktop-Suite Office 2013 in der Möglichkeit, die Programme auf mehr als einem Computer mit verschiedenen Benutzerkonten zu installieren.

Darüber hinaus bietet Office 365 Home Premium zusätzlich Speicher in der Cloud sowie Freiminuten für Skype-Anrufe auf normale Telefone. Office 365 zielt auf unterschiedliche Benutzer ab und bietet verschiedene Abonnements – für Familien dürfte die Option Home am interessantesten sein.

Das Angebot Office 365 Home

Office 365 Home Premium kostet 10 Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr und umfasst:

  • Die Programme Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Publisher und Access, installierbar auf bis zu fünf PCs (ab Windows 7), Macs (OS X 10.6 und höher) und Tablets (ab iOS 7.0).
  • 20 GB zusätzlichen Cloudspeicher auf OneDrive für jedes Konto bis zur Maximalzahl von fünf.
  • 60 Freiminuten pro Monat fürs telefonieren von Skype auf herkömmliche Telefone.
  • Die Web-Apps von Word, Excel, PowerPoint, die auch Teil von Office Online sind. Die Programme kann man über den Browser nutzen. Dabei bieten sie im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie die jeweiligen Desktop-Versionen.

Warum sollte ich Office 365 Home Premium benutzen?

Also Office 365 verwenden? Oder doch Office 2013 oder die Online-Version? Die Antwort hängt vom Nutzererhalten ab. Wer nur gelegentlich eine heruntergeladenen Word-Text öffnet, nur sporadisch Excel benutzt und keinen E-Mail-Client wie Outlook benötigt, ist mit Office 2013 oder der Online-Version bestens bedient.

Wenn hingegen mehrere Nutzer umfangreichen Gebrauch von Microsoft Office-Programmen machen sollen – vor allem für geschäftliche Zwecke – dann ist Office 365 die bessere Wahl. Und wenn Sie Office auf dem iPad verwenden möchten, ist ein Abonnement von Office 365 ohnehin Voraussetzung.

Mehr zu Office:

Microsoft Office für iPad: Erstes Update bringt die Druck-Funktion über AirPrint und SmartGuides für PowerPoint

Microsoft hat im vergangenen Monat Office für iPad veröffentlicht. Jetzt erhält das Office-Paket bestehend aus Word, Excel und PowerPoint die Möglichkeit, Dokumente zu drucken.

Der Vorgang erfolgt drahtlos und benötigt einen AirPrint-kompatiblen Drucker. Mit diesem ersten Update von Office für iPad reagiert Microsoft nach eigener Aussage auf den Anwender-Wunsch Nummer Eins. Die Aktualisierung ist kostenlos erhältlich.

Das Drucken aus den Anwendungen von Microsoft Office für iPad heraus nutzt die AirPrint-Technologie von Apple. Diese Schnittstelle erlaubt das drahtlose Senden von Dokumenten an einen kompatiblen Drucker und erfordert keine umständliche Installation von Drucker-Treibern. Der Druck-Dialog von Word, Excel und PowerPoint liefert Anwendern eine Vorschau und erlaubt die Auswahl von einzelnen Seiten.

Microsoft Office für iPad Druck-DialogDer Druck-Dialog von Microsoft Word für iPad.

Microsoft hat außerdem die Funktionalität von PowerPoint für iPad verbessert. Die Anwendung unterstützt jetzt SmartGuides, eine intelligente Hilfe zum Ausrichten von Textfeldern, Bildern und Objekten in Präsentationen.

Microsoft Office für iPad: SmartGuidesMicrosoft Office für iPad: SmartGuides zum einfachen Ausrichten von Objekten in PowerPoint.

Office für iPad besteht aus den drei einzelnen Anwendungen Word, Excel und PowerPoint. In der kostenlosen Ausgabe erlauben die Anwendungen das Betrachten und Drucken von Dokumenten, zum Bearbeiten ist ein Abonnement von Microsoft Office 365 erforderlich.

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FritzBox-Sicherheitslücke, Office für iPad erhält Druck-Funktion, Zombie-Spiel H1Z1 mit neuem Trailer

Die Telekom will mit einer E-Mail-Aktion Kunden zum Sicherheitsupdate von angreifbaren FritzBoxen bewegen, Microsoft Office für iPad erhält die Möglichkeit zum Drucken über AirPrint und Spielszenen des Zombie-Überlebensspiels H1Z1 sind in einem weiteren offiziellen Trailer zu sehen – der Nachrichtenüberblick.

  • Telekom warnt vor FritzBox-Routerleck: Noch immer betrifft eine Sicherheitslücke viele aktiv verwendete FritzBoxen. Die Telekom hat die Initiative ergriffen und mehr als 12.000 Kunden mit einer signierten E-Mail angeschrieben, um die Anwender zur Aktualisierung der Router-Software zu bewegen.
  • Google Chrome und Heartbleed: Sicherheitsexperten haben den Browser Google Chrome analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Software so gut wie keine Internetseiten erkennt, die vom Heartbleed-Fehler betroffen sind. Die Ursache liegt in der Art der Auswertung von abgelaufenen Sicherheitszertifikaten.
  • Label-App hilft bei Produktauswahl: Das Bundesministerium für Ernährung und Lebensmittel hat eine Label-App veröffentlicht, mit der man mobil auf Europas größte Label-Datenbank Label-Online zugreift. Mit der Anwendung zum Portal sollen Verbraucher Durchblick im Dschungel der Lebensmittel-Etiketten und Zertifikate erhalten.
  • Mit Google anmelden: Tritt das soziale Netzwerk Google+ doch wieder zurück in den Schatten des Unternehmens? Nachdem Google die Plattform erst beworben und gefördert hat, könnte Gerüchten zufolge in Zukunft das reguläre Google-Konto statt des Google+-Profils wieder eine zentrale Rolle spielen, zum Beispiel beim Anmelden auf anderen Internetseiten.
  • Adblock Plus Studie: Der Werbeblocker Adblock Plus hat Nutzer-Reaktionen auf Anzeigen auf unterschiedlichen Internetseiten analysiert. Die Studie zeigt, welche Anzeigen am besten funktionieren. Adbock Plus blockiert nicht alle Werbung, sondern lässt ausgewählte Anzeigen durch den Filter.
  • Mozilla-Kampagne für Netz-Neutralität: Was ist Ihnen wichtig? fragt Mozilla auf der Internetseite Das Web, das wir wollen. Die Kampagne kommt zum Start der neuen Firefox-Version 29 und setzt sich für ein neutrales Internet ein.

Updates

  • Office für iPad: Microsofts Office-Paket erhält in der iPad-Version die Möglichkeit, Dokumente über AirPrint an kompatible Drucker zu schicken. Alle drei Anwendungen Word, Excel und PowerPoint erhalten das Update.
  • Spotify für Android: Die App zum Streamen von Musik hat jetzt auch in der Android-Version die neue Benutzeroberfläche im dunklen Design und mit vereinfachter Bedienung erhalten. Vor kurzem ist der neue Look in der iOS-Ausgabe und auf der Internetseite gestartet, jetzt fehlt nur noch die Umsetzung für Windows Phone.
  • Yahoo Mail für iOS: Ein großes Update der iOS-Version von Yahoo Mail vereint E-Mail, Nachrichten und mehr in einer einzigen App. Durch die Integration weiterer Yahoo-Dienste können Nutzer auch aus der Mail-Anwendung heraus auf Börsendaten oder Sportergebnisse zugreifen.
  • Movie Maker für Windows Phone 8.1: Kurz nach der Veröffentlichung der ersten App zum Bearbeiten von Videos für Windows Phone erhält Movie Maker 8.1 bereits ein Update. Die Entwickler haben das Einfügen von Dateien verbessert und einen Fehler bei der Video-Ausgabe behoben.
  • OS X Mavericks Beta: Apple verteilt eine neue Beta-Version von OS X Mavericks 10.9.3. Inzwischen ist das Beta-Programm nicht mehr nur Entwicklern vorbehalten, sondern alle Nutzer können die Vorab-Version kostenlos testen.

Spiele

  • H1Z1-Trailer mit Spielszenen: Erster offizieller Trailer mit Spielszenen von Sony Online Entertainment zeigt das Geschehen im Online-Überlebensspiel mit Zombies. H1Z1 soll in Kürze für Windows-PCs starten.

One Windows: So geht es mit Windows und Windows Phone weiter

Nach dem Update ist vor dem Update. Und so tobt nach dem eben erst erschienenen Windows 8.1 Update 1 bereits die Gerüchteküche über Windows 8.2, Windows 8.1 Update 2 sowie Windows 9. Hier ein Überblick zu den bereits bekannten Halbwahrheiten.

Das nächste Update: Windows 8.2 oder Windows 8.1 Update 2

Nach neuesten Medienberichten plant Microsoft ein weiteres Update für Windows 8 mit Erscheinungstermin August 2014. Ob es als Windows 8.2 oder Windows 8.1 Update 2 daherkommen wird, ist bislang noch unklar.

Quelle der Gerüchte ist erneut die russische Hackergruppe WZor, welche bereits in der Vergangenheit durch zutreffende Vorankündigungen auffiel. Mary Jo Foley von ZDNet, mit guten Kontakten zu Microsoft, spricht ebenfalls von einem weiteren Update für den Sommer.

Über die zu erwartenden Neuerungen ist hingegen wenig bekannt. Auf der BUILD Konferenz hat Microsoft bereits Windows Store Apps (Metro Apps) im Fenstermodus sowie ein wieder voll funktionsfähiges Startmenü vorgeführt. Laut WZor soll das künftige Startmenü auf Geräten mit Touchscreen anders funktionieren als auf reinen Dekstop-PCs. Andere Quellen sprechen von einem für Wischgesten optimierten Startmenü für Touch-Geräte.

Wie Mary Jo Foley meldet, will Microsoft beide Neuerungen wenn möglich bereits mit dem August-Update anbieten. Für das Startmenü dürfte das wohl technisch leicht möglich sein. Die Technologie ist ja nicht neu und auch nicht besonders komplex. Ein derartiges Startmenü war immerhin bis Windows 7 fester Bestandteil des Systems.

Beim Fenster-Modus für Windows Store Apps sieht das schon anders aus. Schließlich sind diese Apps für die Vollbildansicht optimiert. Das es trotzdem geht, hat aber bereits die Firma Stardock mit der Software ModernMix bewiesen.

Windows 9

Von Windows 9 ist bis auf den anvisierten Erscheinungstermin im April 2015 und einer wahrscheinlich neuen Version der Modern UI-Oberfläche fast nichts bekannt.

Sollten es das Startmenü und der Fenster-Modus für Windows Store Apps nicht in das Herbst-Update schaffen wären dies zwei wichtige Neuerungen für Windows 9. Auf YouTube und Seiten wie Deviantart konnte man bereits lange vor der BUILD 2014 interessante Konzeptstudien zu Windows 9 bestaunen, zumeist mit Startmenü und Windows Store Apps im Fenstermodus.

Microsoft beugt sich anscheinend dem Druck der Nutzer und wird wohl mit Windows 9 eine weitere Rolle rückwärts vollziehen. Für einen großen Versionssprung wäre das aber zu mager. Man kann deshalb mit weiteren großen Neuerungen rechnen.

Windows als Gratisversion

Ebenfalls von WZor kommen Gerüchte, Microsoft wolle künftig eine kostenlose abgespeckte Version von Windows als eine Art Cloud-OS anbieten. Erweiterte Funktionen könnten die Nutzer dann gegen eine Art Abonnement wie bei Office 365 online freischalten und über eine Internetverbindung hinzufügen.

Auch andere Quellen hatten bereits von einem möglichen Gratis-Windows berichtet. Demnach experimentiere Microsoft an einer kostenlosen Version, genannt Windows 8.1 mit Bing, welches Microsoft an Windows 7-Nutzer verschenken könnte.

Die Meldungen dürften nicht aus der Luft gegriffen sein. Microsoft fährt inzwischen einen aggressiven Kurs und bietet immer mehr Produkte verbilligt oder vollkommen kostenlos an. Wie auf der BUILD 2014 Konferenz angekündigt, ist Windows künftig für Geräte mit Bildschirmen unter 9 Zoll umsonst.

Im Februar sorgte eine 70-prozentige Preissekung bei Windows 8.1 für Billig-Computer und Tablets für Schlagzeilen. Und bereits im Dezember machten Gerüchte über kostenlose Versionen von Windows Phone und Windows RT die Runde. Für einige Smartphone-Hersteller ist das seit März Realität. Auch das große Zugpferd Office 2013 ist für Mini-Tablets seit Mitte 2013 kostenlos zu haben.

One Windows: Verschmelzung von Windows RT und Windows Phone

Bereits seit der Veröffentlichung von Windows 8 arbeitet Microsoft an einer Verschmelzung von Windows Phone und Windows 8. Den Startschuss machte die Angleichung der Oberflächen. Beide Welten setzen auf die Kacheloptik und das als Modern UI (Metro) bekannte Design, welches erstmals mit Windows Phone eingeführt wurde. Microsoft setzt damit eine langfristige Strategie um. Wohin die Reise geht, hat Bill Gates bereits in einem Interview 2012 verraten.

Die Angleichung der Systeme ist technisch jedoch alles andere als einfach. Chip-Architektur und Nutzeranforderungen unterscheiden sich bei Smartphones, Tablets und Desktop-PCs dramatisch. Aktuell fokussiert sich Microsoft auf die Angleichung von Windows Phone und Windows RT, wobei Windows RT die neue Modern UI-Oberfläche und App-Welt von Windows 8 repräsentiert.

Mit dem vor kurzem veröffentlichten Windows Phone SDK, können Entwickler auf einfache Art Apps für beide Welten gleichzeitig entwerfen.

Damit gibt sich Microsoft allerdings nicht zufrieden. Wie Microsofts Chef der Betriebssystemsparte Terry Myerson kürzlich in einem Interview verriet, planen die Redmonder ebenfalls eine Angleichung der Entwicklerwerkzeuge für andere Plattformen. Unter der One Windows genannten Strategie arbeitet der Softwaregigant an einer einheitlichen Entwicklungsumgebung aller App-Typen für Xbox, Tablets, Smartphones und Cloud-Dienste.

Inwiefern Microsoft Desktop- und Windows Store Apps zusammenführen will und überhaupt kann, bleibt hingegen unklar. Vielleicht lässt man die klassischen Desktop-Apps auch langsam sterben. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung des neuen App-Modells könnte dies ermöglichen.

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Microsoft Office Online: Die Web-Apps erhalten neue Funktionen und sind auch im Chrome Web Store erhältlich

Microsoft hat das Office Online-Paket aktualisiert. Die Web-Apps von Word, PowerPoint, Excel und OneNote erhalten alle Verbesserungen der Funktionalität. Zusätzlich bietet das Unternehmen Office Online jetzt auch im Chrome Web Store an und unterstützt damit den Browser Google Chrome und Notebooks mit Googles Betriebssystem Chrome OS.

Office ist das beliebteste Produkt von Microsoft, und der Software-Hersteller setzt nach wie vor auf den Ausbau auf allen Plattformen. Nach der Veröffentlichung von Office für iPad und der kostenlosen Version Office Mobile für Smartphones hat Microsoft jetzt die Sammlung der Office Web-Apps überarbeitet.

Die wichtigsten Verbesserungen in der Übersicht

  • Word Online: Fuß- und Endnoten lassen sich wesentlich leichter einfügen, und auch die Kommentarfunktion wurde verbessert und steht in verschiedenen Bearbeitungsmodi zur Verfügung. Das Einfügen von Listen wurde an die Desktop-Version angepasst, so dass kein Umlernen mehr nötig ist. Außerdem bietet Office Online die Option, Dokumente als PDF herunterzuladen und die PDF-Ausgabe im Internet Explorer und Google Chrome funktioniert besser.
  • Excel Online: Auch in der Tabellenkalkulation klappt das Kommentieren besser, und mit der praktischen Funktion TellMe können Nutzer Fragen zu Funktionen stellen.
  • PowerPoint: Hier funktioniert die Textvorschau besser, damit die einzelnen Folien der Präsentation schon beim Bearbeiten wie das fertige Produkt aussehen.
  • OneNote Online: Anwender können jetzt auch aus der Notiz-App drucken, und die Seitennavigation wurde verbessert, damit sich der verfügbare Bildschirmplatz besser ausnutzen lässt.

Microsoft OneNote Online Screenshot

Office Online im Chrome Web Store

Microsoft bietet Office Online jetzt auch im Chrome Web Store von Google an. Damit können die einzelnen Web-Apps direkt in Google Chrome ausgeführt werden. Besitzer eines Chromebooks mit Googles Betriebssystem Chrome OS können die Apps also auch nutzen. Word, PowerPoint und OneNote sind bereits verfügbar, in Kürze ist auch Excel im Chrome Web Store zu finden.

Im Februar 2014 hat Microsoft die Web-Apps des Office-Pakets unter Office.com zusammengefasst, wo sich Nutzer einfach mit ihrem Microsoft-Konto anmelden können.

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Quelle: Microsoft Office Blogs

Microsoft stellt Windows Phone 8.1 vor, Update 1 für Windows 8.1, Blizzard Hearthstone für iPad

Windows Phone 8.1 bekommt die intelligente Sprachassistentin Cortana sowie viele Möglichkeiten zur Personalisierung, Windows 8.1 Update 1 steht ab dem 8. April 2014 zur Verfügung und Blizzard startet mit dem World of Warcraft-Kartenspiel Hearthstone für iPad – der Nachrichtenüberblick.

  • Microsoft BUILD 2014: Microsoft hat gestern auf der Entwicklerkonferenz BUILD in San Francisco viel vorgestellt. Windows 8.1 Update 1 ist ab dem 8. April 2014 verfügbar und bringt einige Neuerungen. Windows Phone 8.1 ist eine komplette Überarbeitung des mobilen Betriebssystems und führt die Sprachassistentin Cortana ein. Außerdem zeigte der Softwarehersteller eine Vorschau von Microsoft Office für Modern UI und wird in Zukunft das Startmenü in Windows 8.1 wieder einführen.
  • Twitter-Sperre in der Türkei: Das Türkische Verfassungsgericht hat gestern die Blockade des Kurznachrichtendienstes Twitter für verfassungswidrig erklärt. Die Sperre verletze die Meinungsfreiheit, so die Entscheidung der Richter. Twitter begrüßte das Urteil.
  • Yahoo verschlüsselt Datentransfer: Seit Januar 2014 bietet Yahoo verschlüsselte Verbindungen für E-Mail-Nutzer. Ab sofort erfolgt auch der interne Datenverkehr zwischen Yahoos Servern verschlüsselt. In den kommenden Monaten will Yahoo auch noch Verschlüsselung für den Yahoo Messenger anbieten.

Updates

  • Gmail für Android: Google experimentiert mit neuen Funktionen in der Android-App von Gmail. Ausgewählte Nutzer können eine Snooze-Funktion für E-Mails testen und außerdem wichtige Nachrichten anheften, anstatt sie wie bisher mit einem Stern zu versehen.
  • HERE Drive+ und Transit: Mit dem Update auf Windows Phone 8.1 stellt Nokia die Navigationsapps HERE Drive+ und HERE Transit kostenlos zur Verfügung.
  • Skype: Mit dem Update auf Windows Phone 8.1 erhält Skype die Anbindung an Microsofts neue Sprachassistentin Cortana. Außerdem erleichtert Skype die Bedienung auf allen Geräten unter Windows 8.1.
  • Facebook Messenger für Windows Phone: Version 3.1 der Messenger-App erlaubt das Speichern von Fotos und verbessert die Benachrichtigungen. Außerdem soll Facebook Messenger für Windows Phone zuverlässiger laufen sowie weniger Akku und Daten verbrauchen.

Spiele

  • Blizzard Hearthstone für iPad: Blizzard startet mit dem Kartenspiel Hearthstone in Australien, Kanada und Neuseeland. Das Spiel für iPad basiert auf Charakteren aus dem Rollenspiel World of Warcraft und soll in Kürze auch in anderen Ländern und für Android zur Verfügung stehen.
  • Middle-earth: Das Rollenspiel Middle-earth: Shadow of Mordor entführt Spieler in die Welt von Herr der Ringe. Middle-earth startet am 7. Oktober 2014 für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360. Spieler schlüpfen in die Rolle eines Rangers und müssen die Herkunft der mächtigen Ringe aufspüren.

Microsoft Office für iPad: Für wen das iOS-Office Sinn macht

Microsoft Office für iPad soll das Apple-Tablet zum leistungsfähigen Arbeitsgerät machen. Für den vollen Funktionsumfang wird aber ein Office 365-Abo fällig. Nicht für alle Anwender ist das Tablet-Office daher gleich interessant.

Office für das iPad: Kostenlos vs. Office 365 Abonnement

Office für iPad besteht momentan aus drei Gratis-Apps, Word für iOS, Excel für iOS und PowerPoint für iOS. Der Name der kostenlosen Version ist jedoch trügerisch. Mehr als einen Datei-Betrachter bekommt man damit nicht. Zum Bearbeiten und Erstellen von Dokumenten ist ein gültiges Office 365-Abonnement erforderlich.

Office für iPad Funktionsvergleich: Gratis vs. Office 365 Abonnement

Gratis-Funktionen

Alle Apps arbeiten mit OneDrive zusammen und zeigen dort hinterlegte Dokumente an. In Word für iOS können Sie Kommentare hinzufügen, während Sie mit Kollegen am gleichen Text arbeiten.

In Excel für iOS kann man zusätzlich zur Anzeige Tabellen durchsuchen, filtern und sortieren.

PowerPoint für iOS eignet sich zum Präsentieren und zeigt das Material entweder  im Vollbildmodus oder mit Notizen an. Während des Vortrags kann man mit Werkzeugen wie einem virtuellen Laserpointer und Markierstiften interessante Stellen hervorheben.

Als schlichte Gratis-Viewer sollten die Apps von Office für iOS zu der Grundausstattung jedes iPads gehören. Selbst wenn die Apps nicht viel können, zur korrekten Anzeige von Office-Dokumenten führt an Word, Excel und Powerpoint für iPad kein Weg vorbei.

Etwas ärgerlich sind die für simple Betrachter relativ großen Apps. PowerPoint schlägt mit 215 Megabyte zu Buche, Excel benötigt 233 Megabyte und Word gar satte 259 Megabyte. Nutzt man nur die Gratis-Version ohne Office 365-Abonnement, sind die anderen Funktionen einfach gesperrt.

Funktionsumfang mit Office 365 Abonnement

Mit einem vorhandenen Abonnement von Office 365 können Sie die Vollversion von Office für iPad nutzen. Für die kleinste Version Office 365 Home Premium sind hierfür 10 Euro pro Monat oder 100 Euro pro Jahr fällig.

Die Oberfläche von Office für iOS ähnelt wie Office-Online stark an die Windows-Version. Auch auf dem iPad bedienen Sie die einzelnen Apps über die Ribbon-Bedienleiste.

Word für iOS

Word für iPad bringt fast alle Funktionen mit, die Sie von Word bereits kennen: Dokumentenvorlagen, Schriftarten und fortgeschrittene Layoutfunktionen. Mit Hilfe der geteilten Tastatur hat man auch auf einem kleinen Tablet genug Platz, um Dokumente komplett neu zu entwerfen und nicht nur vorhandenes Material zu überarbeiten.

Das Formatieren von Text funktioniert problemlos und Sie erziehlen schnell gute Ergebnisse. Beim Einbetten von Elementen wie Bildern müssen Sie hingegen Abstriche machen. Die Ausrichtung mittig, links oder rechts oder frei können Sie nach dem Platzieren der Bilder nicht mehr ändern. Größe, Rotation und den Textfluss kann man aber gut anpassen.

Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten ist in Word für iOS ebenfalls kein Problem. Entsprechend geteilte Dokumente kann man gleichzeitig mit anderen in Echtzeit editieren.

Excel für iOS

Bei Excel für iPad lässt sich Microsoft nicht lumpen und legt eine umfangreiche und sehr durchdachte App vor. Die Touch-Bedienung funktioniert überraschend gut. Die Auswahl von Zellen, Spalten und Zeilen gelingt leicht, und auch das Erstellen oder ändern von komplexen Formeln ist kein Problem.

Schwierigkeiten macht hier schon eher die beschränkte Displaygöße, doch hierfür kann Microsoft nichts. Große Tabellen sind auf dem iPad schlecht darstellbar. Um den Platz intelligent zu nutzen, wurde Excel für iPad für das Querformat optimiert. Hier erreichen Sie über die Menüleiste fast alle Funktionen, die Sie auch von Windows kennen.

PowerPoint für iOS

Auch PowerPoint für das iPad ist eine vollwertige App. Wie auf dem Desktop können Sie mit etwas Geduld ansprechende Prästentationen von Grund auf gestalten. Auch das Platzieren von Folien mit Bildern und Tabellen gelingt leicht per Fingertipp.

Für komplexe Präsentationen sollte man aber zur Windows-App greifen. Auf dem iPad fehlen zu viele Funktionen der inzwischen sehr ausgefeilten Windows-Version. Der wirkliche Nutzen von PowerPoint für iOS liegt aber woanders. Die App eignet sich ausgezeichnet, um halbfertigen Präsentationen den letzten Feinschliff zu geben und sie anschließend direkt vom iPad aus zu präsentieren.

Fazit: Office für iPad bringt Schwung in den Businessalltag

Office für iPad zielt auf Geschäftskunden und macht vor allem für diesen Kundenkreis Sinn. Wer noch kein Abonnement von Office 365 nutzt, wird für das iPad-Office sicher keines abschließen. Als Privatanwender ist Office für iOS aber auch zur simplen Anzeige von Dokumenten fast unerlässlich. Nur mit den Original-Apps von Microsoft sieht auch alles genau so aus, wie es soll.

PowerPoint nimmt hier eine Sonderrolle ein. Die ausgezeichnete Präsentations-App wird sicher den Büroalltag in vielen Firmen erobern, auch ohne Office 365 Abonnement. Eine fertige Präsentation direkt vom iPad abzuspielen ist praktisch und macht Eindruck.

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Microsoft Office für iPad, Türkei sperrt auch YouTube, Pinterest gehackt

Microsoft veröffentlicht Office für iPad, die türkische Regierung sperrt jetzt auch YouTube, und der Facebook Messenger für iOS erhält ein Update – der Nachrichtenüberblick.

Microsoft Office für iOS: Microsoft hat eine iPad-Version des Office-Pakets veröffentlicht. Word, Excel und Powerpoint können kostenlos heruntergeladen werden, allerdings ist das Bearbeiten von Dokumenten nur Kunden des Dienstes Microsoft Office 365 erlaubt. Ebenfalls vorgestellt hat Microsoft ein Update für die kostenlosen Android-Version, mit der man jetzt auch Dokumente bearbeiten kann.

Türkei blockiert YouTube: Kurz vor den anstehenden Kommunalwahlen hat die türkische Regierung YouTube gesperrt. Gegner des Ministerpräsidenten Erdoğan hatten über Googles Video-Plattform Anschuldigungen und Korruptionsvorwürfe verbreitet.

Pinterest gehackt: Hackern ist es gelungen, eine Anzahl von Pinterest-Konten zu knacken. Die Angreifer verbreiteten Butt-Pics, also Aufnahmen vom Allerwertesten. Zum Hinterest-Hack gibt es von Pinterest noch keine Stellungnahme.

Facebook: Das soziale Netzwerk testet erneut einen Save-Button, mit dem Nutzer einen Artikel speichern und zu einem späteren Zeitpunkt lesen können.

Updates

OneNote für iOS: Nach der Veröffentlichung von Office für iPad hat Microsoft auch die iPad-Version von OneNote an iOS 7 angepasst. Das Design der iPad-Version ist noch unverändert.

Facebook Messenger für iOS: Eine Aktualisierung des Facebook Messenger für iOS bringt Gruppenchats und die Möglichkeit, Nachrichten an andere Nutzer weiterzuleiten.

Spiele

Batman Arkham Knight: Neue Screenshots des finalen Titels der Batman Arkham-Reihe zeigen den Helden und seinen Gegenspieler, Arkham Knight. Außerdem ist das Batmobil zu sehen, das Spieler zum ersten Mal steuern können.

Watch Dogs: Ein neuer Trailer zu Ubisofts kommendem Action-Adventure Watch Dogs entführt uns in die Unterwelt Chicagos. Watch Dogs startet am 27. Mai 2014 für Windows PCs, PlayStation 3 und 4 sowie Xbox One und Xbox 360.

Captain America für Android: Gameloft hat ein Android-Spiel zur neuen Marvel-Comic-Verfilmung veröffentlicht. In Captain America: The Winter Soldier wird der Spieler zum Superhelden – und muss natürlich die Welt retten.


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Microsoft Office für iPad, Windows Phone 8.1, neue Foto-Features für Twitter

Microsoft stellt Office für iPad vor, Windows Phone 8.1 zeigt sich auf neuen Bildern, und Twitter führt neue Foto-Funktionen ein – der Nachrichtenüberblick.

Windows Phone 8.1: Auf Screenshots zeigt sich schon jetzt die die neue Version des Stores für Windows Phone 8.1. Zu den Neuerungen zählen neue Rubriken und ein überarbeitetes Design. Windows Phone 8.1 selbst soll eine verbesserte Mitteilungszentrale bringen sowie frei definierbare Schnellstarts für häufig verwendete Aktionen.

Microsoft Office für iPad: Es wird erwartet, dass Microsoft heute Office für iPad vorstellt. Auf einer privaten Presseveranstaltung wird Microsoft-Chef Satya Nadella noch weitere Produkte ankündigen, darunter Office für die Modern UI von Windows 8 und eine Geräteverwaltung für Geschäftskunden.

Google Play Music: Nutzer von Googles Angebot Play Music können jetzt über den Chrome-Browser Musik hochladen. Ein Umweg über die App ist nicht mehr notwendig.

Instagram Facebook-Checkin: Facebook will die Funktion zum Einchecken in die Foto-App Instagram integrieren. Bisher können Nutzer nur über Foursquare ihren Standort teilen.

Updates

Twitter: Ein Update der Twitter-App für iOS und Android rückt die Foto-Funktionen des Dienstes in den Vordergrund. Nutzer können jetzt Tweets mit bis zu vier Bildern verschicken und maximal 10 Personen in einem Foto markieren. Außerdem experimentiert Twitter freudig weiter: Die Retweet-Funktion könnte schon bald Share heißen.

Camera360 für Windows Phone: Die Aktualisierung auf Version 2.0 der Kamera-App bringt einen neuen Effekt, außerdem kann der Grad der Fotofilter eingestellt werden.

Surfy Browser: Der Browser für Windows Phone hat einige Neuerungen bekommen, darunter die Auswahl der Suchmaschine und ein verbesserter Download-Manager.

Spiele

Plants vs. Zombies 2: Das Far Future-Update für Plants vs. Zombies 2 bringt jede Menge neues Gemüse und Gegner. Die Spielerweiterung erscheint heute für iOS.

Fifa 14 für Windows: Fifa 14 von EA ist im Windows Store angekommen. Das Fußballspiel mit Touch-Steuerung kann kostenlos für Windows 8 heruntergeladen werden.

Goat Simulator: Der offizielle Trailer zum Goat Simulator ist da und nimmt den Trailer zum Spiel Dead Island auf die Hörner. Goat Simulator soll am 1. April 2014 für den PC erscheinen – wir sind gespannt, ob es sich bei der Ziegen-Simulation nicht doch um einen lang geplanten Scherz handelt.