YouTube für Android, WhatsApp-Gründer Brian Acton im Gespräch, Hitman GO für Android

Google hat die YouTube-App für Android aktualisiert und bringt die manuelle Anpassung der Streaming-Qualität in der Anwendung, WhatsApp-Gründer Brian Acton hat in seinem ersten öffentlichen Auftritt über den Facebook-Deal gesprochen und das Spiel Hitman GO ist für Android erschienen – der Nachrichtenüberblick.

  • WhatsApp-Gründer spricht über Facebook-Deal: In seinem ersten öffentlichen Auftritt hat der WhatsApp-Gründer Brian Acton beim StartX-Event über den Facebook-Deal gesprochen. Acton erklärte, warum WhatsApp die Übernahme einem Börsengang vorgezogen habe, weshalb das Unternehmen keine Schnittstelle für Entwickler anbietet und wieso keine Nutzerdaten von WhatsApp zu Facebook fließen.
  • Lern-App Lingua.ly als Web-Version: Die App Lingua.ly nutzt das Internet, um das Erlernen einer Sprache zu erleichtern. Die Anwendung kann Vokabeln von Internetseiten speichern und fertigt automatisch Lernkarten an. Zur Browser-Erweiterung und Android-App gesellt sich jetzt eine Web-App.

Updates

  • YouTube für Android: Google hat die Video-App aktualisiert und Nutzer können jetzt die Streaming-Qualität festlegen. Eine Auto-Option wählt die beste Auflösung entsprechend der aktuell verfügbaren Geschwindigkeit der Internetverbindung.
  • Hangouts für Android: Die neueste Aktualisierung der Messenger-App Google Hangouts bringt benutzerdefinierte Töne für Anrufe und Chatnachrichten von unterschiedlichen Kontakten. Außerdem wurde die SMS-Blockliste verbessert und versteckte Kontakte finden sich in einer eigenen Liste.
  • Chrome Web Store: Im Chrome Web Store bietet Google Web-Applikationen und Browser-Erweiterungen für Google Chrome an. Mit einer neuen Filter-Option zeigt Google Apps an, die über eine eigene Android-Version verfügen.
  • DB Navigator: Die App der Deutschen Bahn verbessert die Buchung. Ab sofort lassen sich Handy-Tickets auch in den DB Navigator (Android/iOS) laden. Nutzer sparen sich so den Ausdruck einer Fahrkarte. Außerdem gibt es Verbesserungen bei den Bahncard-Funktionen.

Spiele

  • Angry Birds Stella: Hersteller Rovio hat den Veröffentlichungstermin für Angry Birds Stella bekannt gegeben. Die neue Ausgabe der Angry Birds-Reihe soll im September 2014 erscheinen. Das Spiel erzählt eine Geschichte voller Heldentum rund um die Hauptfigur Stella und ihre fünf Freunde.
  • Hitman GO für Android: Die Rätselspiel-Ausgabe der Hitman-Serie Hitman GO ist nach der iOS-Version jetzt auch für Android erschienen. Die einzelnen Level sind einem Brettspiel ähnlich gestaltet und der Spieler muss Aufgaben lösen, ohne entdeckt zu werden.
  • SportsQuest für iOS: Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft gibt es jetzt ein Quiz-Spiel mit ausschließlich Fragen zum Thema Sport. In insgesamt 260 Kategorien bietet SportsQuest 26.000 Fragen rund um Fußball und 21 weitere Sportarten.
  • Euro Truck Simulator: Der Hersteller des Euro Truck Simulator hat einen weiteren Erweiterungspack angekündigt: Mit Nordic Driving steuern Spieler durch liebevoll gestaltete Landschaften Skandinaviens.

Tweet des Tages

So hat sich das Facebook-Profil von Mark Zuckerberg im Lauf der Zeit entwickelt.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

YouTube-Sperre in der Türkei: Google geht vor Gericht, Ministerpräsident Erdoğan beharrt auf Internet-Blockade

Google geht gegen die Sperre des Videoportals YouTube in der Türkei vor. Das Unternehmen hat beim türkischen Verfassungsgericht Beschwerde eingereicht. Außerdem klagt Google seinerseits vor dem Verwaltungsgericht in Ankara gegen die Blockade. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan beharrt auf den Sperren von YouTube und Twitter.

Internet-Sperren in der Türkei

Die Telekommunikationsbehörde hatte YouTube am 27. März 2014 gesperrt. Das Verwaltungsgericht in Ankara hat zwar gegen eine Blockade des Kurznachrichtendienstes Twitter entschieden. Im Falle von YouTube wurde die Sperre aber nach einer Aufhebung am 5. April 2014 wieder eingesetzt. Ein Google-Sprecher gab keine Stellungnahme dazu ab und sagte nur, das Urteil sei natürlich sehr enttäuschend. Nach dem Erfolg von Twitter könnte sich aber auch Google vor Gericht durchsetzen. Beide Unternehmen werden in der Sache vom selben Anwalt vertreten. Inzwischen können türkische Nutzer wieder alternative DNS-Server nutzen, um die Sperre zu umgehen. Diese waren zunächst ebenfalls geblockt worden. Eine entsprechende Stellungnahme von den Providern oder der Regierung steht noch aus.

Erdoğan beharrt auf Internet-Sperren

Inzwischen hat der türkische Ministerpräsident Erdoğan das Urteil des Verfassungsgerichts zugunsten von Twitter kritisiert. Er hält an den Internet-Sperren für beide Dienste fest. “YouTube und Twitter müssen sich an türkische Gesetze halten”, sagte er. Es ginge nicht darum, gegen Freiheiten vorzugehen, sondern “gegen Hass und Rassismus im Gewand der Meinungsfreiheit.” Oppositionelle beschuldigen den Ministerpräsidenten der Korruption und wollen dies mit Dokumenten belegen, die sie über soziale Medien verbreiten. Erdoğans Stellvertreter spricht sich ebenfalls für ein Aufrechterhalten der Blockade aus. Die Rechte von Twitter und YouTube dürften nicht über die persönlichen Rechte der Türken gestellt werden, sagte er.

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Quelle: Hürriyet Daily News | Twitter | Der Spiegel | Engadget

Bild: @ZAGNOS_PASA auf Twitter

YouTube: Premium-Angebot für Musikvideo-Streaming verzögert sich

Der Start eines kostenpflichtigen Streaming-Angebotes von Musikvideos auf YouTube verzögert sich. Gerüchten zufolge will Google die Plattform erst noch weiter entwickeln, um von Anfang an mit Spotify und anderen Anbietern konkurrieren zu können.

Der Dienst hätte eigentlich zum Beginn dieses Jahres starten sollen, jetzt berichtet das Billboard-Magazin von einer Verzögerung bis zum zweiten Quartal oder noch später. Anstatt wie sonst mit der Beta-Version eines Produktes anzufangen, will sich Google gleich zu Beginn von der Konkurrenz absetzen können. Als Alleinstellungsmerkmal soll ein elegantes und intuitives Design dienen, an dem allerdings noch gearbeitet wird.

Einen Vorteil gegenüber Spotify und Co. hat YouTube allerdings: Die Plattform ist vor allem für junge Nutzer ein beliebter Weg, neue Musik zu entdecken. Die Schwierigkeit für Google liegt aber darin, das vorhandene Angebot in einer Form aufzubereiten, die einen Mehrwert bietet. Angedacht sind das Streamen von ganzen Alben und individuelle Wiedergabelisten, damit Lieder nicht einzeln gesucht werden müssen.

Eine zweite Schwierigkeit stellt das Herausarbeiten eines adäquaten Geschäftsmodells dar. YouTube hat nach eigenen Angaben eine Milliarde Nutzer im Monat und möchte die kostenlose Plattform nicht einschränken. Eine Möglichkeit wären also zusätzliche Premium-Funktionen und Zugriff auf einen umfassenderen Musikkatalog. Einem YouTube-Partner zufolge denkt Google über ein Modell für 10 US-Dollar im Monat nach und eine werbegestützte Variante für 5 US-Dollar im Monat.

In Deutschland kommt Google an der Gema nicht vorbei. Zwar hat Google entsprechende Lizenzen für das Angebot Play Music, die Verwertungsgesellschaft wird diese aber nicht verhandlungslos auf ein Streaming-Angebot für Musikvideos ausweiten. Gleichzeitig will Apple mit einem eigenen Streaming-Dienst für Musik in Stellung gehen. Damit reagiert das Unternehmen auf die sinkenden Musikverkäufe über iTunes. Allzu lang kann Google also nicht warten, der Platz an der Spitze der Streaming-Anbieter ist umkämpft.

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Quelle: Billboard

BSI informiert über Identitätsdiebstahl, YouTube Musik-Streaming verzögert sich, Türkische YouTube-Sperre bleibt

Das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik informiert Betroffene der gestohlenen E-Mail-Adressen, das YouTube-Angebot zum Musik-Streaming verzögert sich und die Türkei hält die Internetsperren aufrecht – der Nachrichtenüberblick.

  • YouTube Musik-Streaming: Das angekündigte Angebot zum Streamen von YouTube-Musik verzögert sich. Um sich von der Konkurrenz wie Spotify abzuheben, will YouTube von Anfang an alles richtig machen. Der Start des Dienstes wird daher auf das Ende des zweiten Quartals oder noch später verschoben.
  • Gestohlene E-Mail-Adressen: Das BSI hat neue Informationen zu den 18 Millionen gestohlenen E-Mail-Konten veröffentlicht. Das Bundesamt informiert betroffene Bürger und stellt einen Sicherheitstest zur Verfügung, mit dem Nutzer selbst überprüfen können, ob ihre Adresse betroffen ist.
  • Cortana außerhalb der USA: Microsoft Windows Phone führt die Sprachassistentin Cortana ein – der Dienst steht vorerst nur in den USA zur Verfügung. Allerdings lässt sich die Region des Gerätes umstellen. So können Nutzer in anderen Ländern Cortana schon jetzt ausprobieren.
  • Windows im Auto: Nach CarPlay von Apple will jetzt auch Microsoft mit einem Betriebssystem für das Auto durchstarten. Der Hersteller testet bereits Windows Phone für fahrbare Untersätze. Zentraler Bestandteil soll die Steuerung über Sprachkommandos mithilfe von Cortana werden.
  • Türkische YouTube-Sperre bleibt: Nach dem Gerichtsbeschluss in Ankara zu Internetsperren in der Türkei bleibt YouTube nach wie vor blockiert. Das Gericht korrigierte seine Entscheidung zur Aufhebung. Die Außenminister der EU-Staaten kritisierten die Türkei für die Sperren von YouTube und Twitter.
  • Android TV: Google plant mit Android TV eine Entertainment-Ausgabe des mobilen Betriebssystems. Anstatt aus dem Fernseher ein Smartphone zu machen ist Android TV darauf ausgelegt, die Unterhaltung und das Konsumieren von Inhalten in den Vordergrund zu stellen.
  • WhatsApp Abo-Verlängerung: Anscheinend erhalten Android-Nutzer von WhatsApp Nachrichten über eine Kulanz-Verlängerung ihres Abos. Verschiedene Datumsangaben und Hintergründe der Anwender lassen kein Muster erkennen, wer genau diese Nachricht erhält.

Updates

  • In eigener Sacher: Die Softonic-App bietet eine übersichtliche Oberfläche und viele Funktionen, um zu jedem Thema die passende App zu finden. Die neue Version für Android und iOS bietet ab sofort Push-Benachrichtigung und eine weitere Unterteilung der Inhalte.

Spiele

  • Frozen Synapse: Der Hersteller des taktischen Strategiespiels Frozen Synapse plant eine iPhone-Version, die noch dieses Jahr erscheinen soll.
  • The Amazing Spider-Man 2: Der zweite Teil der Spider-Man-Reihe basiert nur wenig auf dem Film. Im Trailer zum Spiel zeigen sich die Bösewichter, gegen die Peter Parker antreten muss. Das Spiel erscheint am 2. Mai 2014 für PC, PlayStation 4 und 3, Xbox One und 360 sowie in abgeänderter Form für mobile Geräte.
  • Titanfall: Hersteller Respawn verbannt alle Titanfall-Spieler, die automatische Ziel-Bots einsetzen. Das eingesetzte FairFight-System soll zuverlässig zwischen Fehlern und Betrügern unterscheiden können. Respawn will nicht zulassen, dass eine Minderheit an Betrügern einen negativen Einfluss auf die Mehrheit der Spieler hat.

Microsoft Office für iPad, Türkei sperrt auch YouTube, Pinterest gehackt

Microsoft veröffentlicht Office für iPad, die türkische Regierung sperrt jetzt auch YouTube, und der Facebook Messenger für iOS erhält ein Update – der Nachrichtenüberblick.

Microsoft Office für iOS: Microsoft hat eine iPad-Version des Office-Pakets veröffentlicht. Word, Excel und Powerpoint können kostenlos heruntergeladen werden, allerdings ist das Bearbeiten von Dokumenten nur Kunden des Dienstes Microsoft Office 365 erlaubt. Ebenfalls vorgestellt hat Microsoft ein Update für die kostenlosen Android-Version, mit der man jetzt auch Dokumente bearbeiten kann.

Türkei blockiert YouTube: Kurz vor den anstehenden Kommunalwahlen hat die türkische Regierung YouTube gesperrt. Gegner des Ministerpräsidenten Erdoğan hatten über Googles Video-Plattform Anschuldigungen und Korruptionsvorwürfe verbreitet.

Pinterest gehackt: Hackern ist es gelungen, eine Anzahl von Pinterest-Konten zu knacken. Die Angreifer verbreiteten Butt-Pics, also Aufnahmen vom Allerwertesten. Zum Hinterest-Hack gibt es von Pinterest noch keine Stellungnahme.

Facebook: Das soziale Netzwerk testet erneut einen Save-Button, mit dem Nutzer einen Artikel speichern und zu einem späteren Zeitpunkt lesen können.

Updates

OneNote für iOS: Nach der Veröffentlichung von Office für iPad hat Microsoft auch die iPad-Version von OneNote an iOS 7 angepasst. Das Design der iPad-Version ist noch unverändert.

Facebook Messenger für iOS: Eine Aktualisierung des Facebook Messenger für iOS bringt Gruppenchats und die Möglichkeit, Nachrichten an andere Nutzer weiterzuleiten.

Spiele

Batman Arkham Knight: Neue Screenshots des finalen Titels der Batman Arkham-Reihe zeigen den Helden und seinen Gegenspieler, Arkham Knight. Außerdem ist das Batmobil zu sehen, das Spieler zum ersten Mal steuern können.

Watch Dogs: Ein neuer Trailer zu Ubisofts kommendem Action-Adventure Watch Dogs entführt uns in die Unterwelt Chicagos. Watch Dogs startet am 27. Mai 2014 für Windows PCs, PlayStation 3 und 4 sowie Xbox One und Xbox 360.

Captain America für Android: Gameloft hat ein Android-Spiel zur neuen Marvel-Comic-Verfilmung veröffentlicht. In Captain America: The Winter Soldier wird der Spieler zum Superhelden – und muss natürlich die Welt retten.


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Türkische Regierung sperrt auch YouTube drei Tage vor Kommunalwahlen

Eine Woche nach der Sperre des Kurznachrichtendienstes Twitter hat die Türkische Regierung inzwischen auch Googles Video-Plattform YouTube blockiert. Innerhalb weniger Stunden nach dem Auftauchen eines vorgeblich kompromittierenden Videos hat die Telekommunikationsbehörde der Türkei eine Sperre des Dienstes in Kraft gesetzt.

Die Website der Behörde nennt eine Verwaltungsmaßnahme gegen YouTube als Grund. Das aufgetauchte, strittige Video zeigt angeblich ein Gespräch zwischen dem türkischen Außenminister, dem Spionage-Chef und einem hochrangigen General. Diese diskutieren Szenarien, die einen türkischen Angriff auf militante Gruppen in Syrien zur Folge haben könnten.

Der Türkische Ministerpräsident Erdoğan hatte wiederholt angedroht, YouTube sperren zu wollen, wenn sich die Plattform nicht an türkische Gesetze halten sollte. In den vergangenen Monaten hatten sich soziale Medien wie Twitter und YouTube zur Arena eines politischen Kampfes entwickelt. Der Hauptgegener Erdoğans ist der in den USA lebende Muhammed Fethullah Gülen, ein früherer Imam und islamischer Meinungsbildner.

Nach Angaben der türkischen Regierung sind Anhänger Gülens für die Verbreitung von Dokumenten und Telefongesprächen über soziale Medien verantwortlich. Die veröffentlichten Informationen und Nachrichten beschuldigen den Ministerpräsidenten der Korruption. Die jüngsten Anschuldigen und die YouTube-Sperre kommen genau drei Tage vor den anstehenden Kommunalwahlen in der Türkei.

Anfang der Woche hatte das Verwaltungsgericht in Ankara die von Erdoğan initiierte Twitter-Sperre aufgehoben. Nachdem Nutzer in der Türkei alternative Server benutzt hatten, um die Blockade zu umgehen, weitete die Telekommunikationsbehörde die Maßnahme aus. Über entsprechende Software zum Aufbau von VPN-Verbindungen können türkische Nutzer die Internet-Sperren trotzdem umgehen.

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Quelle: The Wall Street Journal Europe | Business Insider

Bild: @ZAGNOS_PASA auf Twitter

YouTube bekommt neues Aussehen und rückt Playlists in den Vordergrund

Googles Video-Plattform YouTube bekommt in der Web-Version ein neues Aussehen, das sich am Layout der YouTube-App für Android orientiert. Das neue Design ist mittig ausgerichtet, um sich besser an alle Bildschirmgrößen anzupassen. Außerdem präsentiert YouTube jetzt Wiedergabelisten der Nutzer an prominenter Stelle in der Seitenleiste links.

Neues Design

Das neue Aussehen bringt Icons für die einzelnen Menüpunkte mit . Über den präsenten Menü-Button neben dem YouTube-Logo in der linken, oberen Ecke blendet man Seitenleiste ein und aus. Nutzer haben so schnellen Zugriff auf empfohlene Videos, Playlists, Kanäle und Abos. Das neue Design sieht allgemein frischer, übersichtlicher und lesbarer aus.

Playlists

Selbst erstellte Playlists und Wiedergabelisten aus Kanälen finden sich links im Seitenmenü, außerdem bekommen die YouTube-Kanäle einen eigenen Reiter für Playlists. Wiedergabelisten können bequem bearbeitet werden.

Das neue YouTube-Design wird ab heute für alle Nutzer weltweit umgestellt.

Quelle/Bilder: YouTube-Blog

Let’s Play Live: Tipps für den Upload auf YouTube

Ihr habt euer Gameplay aufgenommen, kommentiert, geschnitten und betitelt? Dann wird es Zeit für den Upload auf YouTube! Wir geben ein paar Tipps, was ihr beim Hochladen beachten solltet und wie ihr viele zufriedene Zuschauer erreicht.

Vorbereitung: YouTube-Account und Kanal einrichten

Um euer Video bei YouTube der Öffentlichkeit zu zeigen, müsst ihr zunächst einen YouTube-Account einrichten. Geht folgendermaßen vor:

  • Ruft die Webseite von Google auf.
  • Wählt Anmelden.
  • Loggt euch in euren Google-Account ein oder klickt auf Konto erstellen.

Let's play auf YouTube: Kanal erstellenLegt anschließend einen aussagekräftigen Kanal an, damit eure Videos gut strukturiert auf YouTube erscheinen:

  • Wechselt auf die Seite YouTube.
  • Meldet euch falls erforderlich mit eurem Google-Account an.
  • Klickt oben rechts auf das Zahnrad und wählt YouTube Einstellungen.
  • Ihr befindet euch in der Übersichtsseite eures YouTube-Profils. Klickt nun auf Erstelle einen Kanal.

Jetzt kommt der spannende Teil, der Upload der Videos!

Videos hochladen

Let's play auf YouTube: Video-UploadUm ein Video hochzuladen, müsst ihr nur auf Hochladen klicken und eure Datei wählen. Alternativ zieht die Datei auf den Hochlade-Knopf in eurem Internet-Browser.

Bereits während des Uploads könnt ihr die Felder Titel, Beschreibung und Tags ausfüllen, Datenschutzeinstellungen vornehmen und eine passende Kategorie wählen.

Die Felder Titel und Beschreibung helfen euch dabei, Zuschauer auf euer Video zu locken. Dazu gibt unser Video-Redakteur Antoni Noguera einige wichtige Tipps:

  • Wählt einen attraktiven, aber korrekten Titel. Flunkert nicht und denkt nicht nur an Suchmaschinen oder Schlagwörter für eine günstige Platzierung auf YouTube.
  • Gebt dem Video eine gute, suchmaschinenenfreundliche Beschreibung. Das Feld sollte die Frage, wofür das Video nützlich ist, schlüssig beantworten.
  • Fügt in der Beschreibung Links zu eurer Webseite ein, falls vorhanden. Verlinkt auch Quellen, die ihr im Video verwendet habt. Das gilt besonders für Musik. Eure Zuschauer werden euch nach Songs befragen. Antwortet ihnen vorausschauend. Und fasst euch in der Beschreibung so kurz wie möglich.
  • Wählt ein gutes Thumbnail. Nach dem Upload macht euch YouTube drei Vorschläge mit verschiedenen Schnappschüssen aus dem Video. Verwendet kein missverständliches Bild, das die Nutzer in die Irre führt und nichts mit eurem Video zu tun hat. Gute und schlechte Thumbnails haben Auswirkungen auf eure langfristige Positionierung auf YouTube.

Let's Play auf YouTube - Thumbnails

Tags und Kategorien helfen darüber hinaus, euer Video den richtigen Zuschauern zugänglich zu machen. Unterhaltung ist beispielsweise für Let’s Play-Videos geeigneter als Reisen und Events. Tags sind kurze Schlagwörter, um die Suche nach den Videos zu erleichtern. Hier bieten sich etwa der Name des Spiels und das Thema eures Videos an.

Nachbearbeitung auf YouTube

Eigentlich seid ihr jetzt schon fertig. Allerdings gibt es noch ein paar Tricks, mit denen ihr eure Nutzer noch besser einbindet. YouTube bietet auch nach der Veröffentlichung von Videos noch einige Möglichkeiten an, sie mit Effekten zu bereichern. Besonders wirkungsvoll sind Anmerkungen (Annotations).

Öffnet auf YouTube euren Video-Manager über diesen Link. Hier habt ihr einen Überblick über alle hochgeladenen Videos. Klickt neben Bearbeiten auf den Pfeil nach unten und wählt Anmerkungen aus. Das folgende Fenster ähnelt einem einfachen Schnittprogramm. Verschiebt die Marke auf der Zeitleiste bis zu der gewünschten Stelle und klickt anschließend auf Anmerkung hinzufügen.

Let's Play auf YouTube - Anmerkungen

Ihr könnt Texte über das Video legen und sie mit Links versehen. Das ist ein praktisches Mittel, um weitere Videos von euch zu verlinken, sobald euer Archiv gewachsen ist. Darüber hinaus bieten sich Anmerkungen an, auf thematisch ähnliche Kanäle zu verweisen.

Eine Warnung: Anmerkungen sind toll, um User länger auf dem eigenen Kanal zu halten. Aber zu viele Boxen stören und können dazu führen, dass Zuschauer genervt die Seite verlassen.

Qualität ist Trumpf!

Niemand will verpixelte Videos mit Rauschen und schlechter Qualität sehen. Ladet deshalb keine schlecht vorbereiteten Videos hoch. Achtet schon bei der Aufnahme darauf, in einer HD-Auflösung (1280×720 Pixel oder 1920×1080 Pixel) aufzunehmen. Und sorgt dafür, dass bei der Nachbearbeitung keine Qualität verloren geht.

Hier haben wir erklärt, wie ihr verlustfrei schneidet. Mit diesem Programm gebt ihr euer Video immerhin noch mit 1280×720 Pixeln aus. Sofern ihr das Video neu rendern müsst, wählt möglichst den besonders effizienten Codec H.264.

Anpassung des Kanals

Wenn ihr nach und nach euren Kanal mit Videos füllt, solltet ihr ihn auch etwas anpassen. Mit einem eigenen Hintergrundbild einer passenden Kanalbeschreibung und Links auf euer soziales Netzwerk gebt ihr dem Kanal eine persönliche Note. So erkennen eure Zuschauer den Kanal besser wieder und fühlen sich wohl.

Fazit: Einfacher Video-Upload mit einigen rechtlichen Stolperfallen

YouTube ist für das unkomplizierte Teilen von Let’s Play Videos besonders praktisch. Der Upload ist ein Kinderspiel, auf der Videoplattform tummeln sich millionen Spiele-Fans und man kann seine Inhalte unkompliziert wahlweise mit Freunden oder jedermann teilen.

Eines solltet ihr bei dem Upload von Gameplay-Videos allerdings beachten. Ihr arbeitet mit urheberrechtlich geschütztem Material. Was es dabei zu beachten gilt, wird Thema unserer abschließenden fünften Folge Let’s Play Legal, die in Kürze erscheint.

Let’s Play kostenlos – Teil 1: Spiele-Gameplay aufnehmen

Let’s Play kostenlos – Teil 2: Videos schneiden

Let’s Play kostenlos – Teil 3: Videos mit einfachen Effekten versehen

Vevo vs. YouTube: Was kann das neue Musikvideoportal?

Am 1. Oktober ist der Musikvideo-Dienst Vevo in Deutschland online gegangen. Nach eigenen Angaben hat der Dienst über 75.000 hochauflösende Musikvideos im Angebot. Zugriff haben Musikfans über den Browser, mobile Apps für Android, iOS und Windows Phone sowie Xbox, Apple TV und Roku.

Welche Vorteile hat der in Deutschland lang erwartete Dienst? Wir haben Vevo unter die Lupe genommen und mit YouTube verglichen.

Größeres Angebot an offiziellen Musik-Videos

Vevo hat im Gegensatz zu YouTube eine Einigung mit der Verwertungsgesellschaft Gema erreicht. Wer offizielle Musikvideos der Künstler sucht, schaut daher bei YouTube oft in die Röhre, während man bei Vevo fündig wird.

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Anders als in den bisherigen Vevo-Ländern USA, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Irland, Italien, Neuseeland, Spanien und Großbritannien kooperiert Vevo folgerichtig in Deutschland auch nicht mit YouTube.

Bestimmte Künstler wie etwa Die Toten Hosen oder Metallica sind auch auf Vevo nicht vertreten.

Playlists speichern

In Vevo kann man, wie auch in YouTube eigene Playlists anlegen. Ähnlich der Künstlerradio-Funktion auf Musik-Streamingdiensten wie Spotify oder Ampya bietet Vevo bei jedem laufenden Video eine Playlist passend zum laufenden Song. Diese Playlist aus etwa 20 Videos läuft automatisch durch. Auf Wunsch speichert man die Liste in seinem Profil ab, bearbeitet die Daten und gibt die Playlist an Freunde weiter.

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Eine Speicher-Funktion wie Später ansehen auf YouTube gibt es auf Vevo nicht.

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Magazin-Angebote

Vevo ist ein reines Musikvideoportal. Neben den eigentlichen Videos produziert Vevo eigene Magazine zu Neuigkeiten aus der Musikwelt. So werden beispielsweise im Format Hot this Week in 1:30 Minuten auf Englisch Nachrichten aus der Musikszene zusammengefasst.

Das Magazin Lift stellt vielversprechende Newcomer in Videointerviews und Texten vor. Die Inhalte sind teils auf Deutsch und teils auf Englisch. Weitere der insgesamt rund 20 Vevo Originals Angebote sind beispielsweise Live on Letterman, AMEX Unstaged,oder ASK:Reply, wo Fans ihre Fragen direkt per Video-Chat an die Künstler stellen.

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YouTube kann hier nicht mithalten, hat aber auch nicht den Anspruch. Die beiden Portale unterscheiden sich  grundlegend in ihrer Zielsetzung. Im Gegensatz zu YouTube bietet Vevo wiederum keine Möglichkeit, eigene Videos hochzuladen. Diese Beschränkung bietet die Sicherheit, dass alle Videos garantiert legal sind.

Abonnements

Auf Vevo gibt es keine Möglichkeit, sich über neue Inhalte eines bestimmten Künstlers automatisch informieren zu lassen. YouTube punktet hier mit Abonnements.

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Allerdings ist die Enttäuschung wieder groß, wenn im YouTube-Abo Videos auftauchen, die in Deutschland gesperrt sind. Eine Suche nach demselben Videos auf Vevo war im Test immer erfolgreich. Man kann sich also per YouTube auf dem Laufenden halten und die Inhalte dann auf Vevo bekommen. Nicht gerade komfortabel, momentan aber wohl der einzige Weg.

Soziale Netzwerke

Vevo ist eng mit Facebook verknüpft. Man kann sich direkt über sein Facebook-Konto in Vevo anmelden. Twitter und Google+ sind ebenfalls integriert und man teilt Songs oder komplette Playlists direkt über die sozialen Netzwerke.

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YouTube nutzt man über ein Google-Konto. Die Teilmöglichkeiten für einzelne Videos reichen von Facebook, Google+ und Twitter über Reddit und Tumblr bis zu Odnoklassniki und LiveJournal. Insgesamt zehn soziale Netzwerke stehen bereit. Will man eine bestimmte Szene im Video besonders hervorheben, setzt man den Startzeitpunkt für das geteilte Video einfach an diesen Zeitpunkt.

Fazit: Das beste aus zwei Welten nutzen

Vevo bringt endlich lang vermisste offizielle Musikvideos vieler Künstler auf deutsche Bildschirme. Interessant sind auch die Magazin-Inhalte, hier lernt man aufsteigende Bands und Musiker kennen oder informiert sich über Aktuelles aus der Musikszene. Mit Hilfe der automatisch erstellten Playlists zum Video entdeckt man auf Vevo leicht neue Künstler.

Wer sich allerdings ganz gezielt über bestimmte Bands auf dem Laufenden halten will, ist mit YouTube-Abonnements besser bedient. Sind dort neu erscheinende Videos in Deutschland gesperrt, kann wiederum ein Versuch bei Vevo erfolgreich sein. Freunde anderer sozialer Netzwerke als Facebook, Twitter und Google+ fahren bei YouTube besser.

Vevo wird YouTube im Bereich Musikvideos in Deutschland sicher nicht komplett ersetzen, bringt aber einen großen Mehrwert für Musikfreunde im Gema-Land Deutschland. Eine Kombination aus beiden Angeboten ist momentan wohl die beste Lösung.

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Ankündigung: YouTube Videos offline auf dem Smartphone ansehen

Wie die Entwickler von YouTube in einer Mitteilung erklären, können Smartphone-Nutzer in naher Zukunft YouTube-Videos auf mobilen Geräten speichern und später ohne Netzverbindung abspielen.

Bislang ist das Betrachten von Videos auf Android-Smartphones oder dem iPhone nur dann möglich, wenn eine Internetverbindung vorhanden ist. Die Android-App unterstützt zudem seit einiger Zeit die Möglichkeit, Videos offline wiederzugeben, solange man den Clip Online gestartet hat. Das soll sich ändern: Nach Angaben der Entwickler wird es in Zukunft möglich sein, Videos “eine kurze Zeit” auf dem Handy zu speichern und offline abzuspielen.

Videos bis zu 48 Stunden speichern

Ab wann die Funktion verfügbar ist, sagt YouTube bislang nicht. Einem Bericht von AllThingsD zufolge wird man Videos bis zu 48 Stunden speichern können. Danach löscht die App die Videos automatisch. Die Speichern-Funktion soll im November verfügbar sein.

Via YouTube Creators und AllThingsD