Apple Pay: Bezahlen per Passbook-App und iPhone 6 mit Apples mobilem Bezahlsystem

Apple hat im kalifornischen Cupertino auf einer Presseveranstaltung ein neues, mobiles Bezahlsystem vorgestellt. Mit Apple Pay können Besitzer eines iPhone 6 oder einer Apple Watch bargeldlos bezahlen. Das System kombiniert NFC, den Fingerabdrucksensor Touch-ID, die neue Passbook-App und das sogenannte Secure Element von Apple. Das System wird zunächst nur in den USA verfügbar sein.

Mit Apple Pay will das Unternehmen das Bezahlen per Kreditkarte durch ein System mit mehr Sicherheit ablösen, das keine Eingabe einer Nummer oder Adresse erfordert und keine Karteninformationen mit dem Händler teilt. Das Bezahlen erfolgt mit einer Berührung des Fingerabdrucksensors in Reichweite eines NFC-Gerätes an der Kasse. Die Zahlungsinformationen sind in der iOS-App Passbook hinterlegt, in der sich mehrere Kreditkarten verwalten lassen. Die Anbindung an andere Anbieter wie PayPal ist theoretisch ebenfalls möglich.Apple Pay: Bezahlen per Passbook-App und iPhone 6 mit Apples mobilem Bezahlsystem

Apple Pay startet im Oktober 2014 zunächst nur in den USA, das Unternehmen arbeitet aber unter Hochdruck an der Verfügbarkeit für weitere Länder. Eine Programmierschnittstelle für Entwickler ist ebenfalls in Arbeit. Zu den US-amerikanischen Partnern zählen unter anderem Subway, McDonald’s und natürlich die eigenen Apple Stores.Apple Pay: Bezahlen per Passbook-App und iPhone 6 mit Apples mobilem Bezahlsystem

Sowohl PayPal als auch Google sowie einige Großhandelsketten in den USA haben bereits eigene, mobile Bezahlsysteme entwickelt, von denen allerdings keines für den Nutzer komfortabel ist, da jedes System eine eigene App erfordert.

Apple Pay ist Teil des iPhone 6 und iPhone 6 Plus sowie von Apple Watch und nicht mit früheren Geräten kompatibel, da ein NFC-Chip notwendig ist. Apple hat dank iTunes bereits Kreditkarteninformationen von rund 800 Millionen Nutzern. Das Unternehmen geht davon aus, zwischen 70 und 80 Millionen Exemplare des iPhone 6 zu verkaufen.

Bilder: Apple

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iOS 8: Die nächste Version von Apples mobilem Betriebssystem erscheint am 17. September 2014

Apple hatte das mobile Betriebssystem iOS 8 bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2014 im Juni vorgestellt. Im kalifornischen Cupertino hat das Unternehmen heute auf einer Presseveranstaltung den Starttermin der nächsten Version des mobilen Betriebssystems bekannt gegeben: Ab dem 17. September 2014 steht iOS 8 für iPhones und iPads zur Verfügung.

Die neue Version des mobilen Betriebssystems konzentriert sich auf die Anbindung an das Desktop-Betriebssytem Mac OS X 10.10 Yosemite und stellt mit der Continuity-Funktion Inhalte geräteübergreifend zur Verfügung: Dateien, Anrufe, SMS und Nachrichten lassen sich so zwischen iPhone, iPad und Desktop-Mac austauschen.

Neuerungen gibt es auch in der Form von Apps: Neben der Gesundheits- und Fitness-App Health integriert Apple die geräteübergreifende Synchronisation mithilfe von iCloud Drive. Die Passbook-App ermöglicht mit NFC und dem Fingerabdrucksensor Touch-ID das bargeldlose Bezahlen mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

Synchronisation und Auto-Backup

Mit AirDrop erleichtert Apple den Dateitransfer zwischen Mac- und iOS-Geräten. Mit iOS 8 ermöglicht Apple jetzt den Empfang von SMS und Anrufen vom Desktop-Rechner aus. Gespräche lassen sich auch auf dem iPhone starten, um sie dann per Lautsprecher oder Kopfhörer auf dem Mac zu führen.

Mit iOS 8 aufgenommene Fotos synchronisiert das Betriebsystem automatisch über iCloud. Durch den Cloud-Speicher erhält iOS 8 Zugriff auf mehr Fotos, als sich auf dem Gerät befinden.

HealthKit und Family Sharing

Mit HealthKit und Family Sharing hat Apple zwei neue Funktionen vorgestellt. Health ist eine mobile App, die an Apples HealthKit-Dienst angeschlossen ist: Über Health und Apps von Drittanbietern sammelt HealthKit Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Puls, oder Schlaf-Rhythmus und kann diese an entsprechende Spezialisten weiterleiten.

Family Sharing erlaubt das Teilen von App Store-Käufen mit Familienmitgliedern und hilft beim Organisieren von gemeinsamen Terminen und Senden von Gruppennachrichten. Benachrichtigungen informieren über App-Zugriffe eines Familienmitgliedes, außerdem integriert Apple eine erweiterte Kindersicherung in Family Sharing.

Weitere Neuerungen

Apples QuickType-Funktion ist eine intuitive Worterkennung der Tastatur-App, die Eingaben intelligent vorhersieht. Mit WiFi-Calling können iOS 8-Nutzer Gespräche über WLAN führen, zum Start ist diese Funktion aber nur in Partnerschaft mit Mobilfunkanbietern in den USA und England verfügbar. Mit der neuen Messaging-App lässt sich auch der Standort teilen und Apple führt Tap-to-Talk ein: Mit einen Mikrofon-Button lassen sich kurze Sprachnachrichten an Kontakte schicken. Außerdem stehen Widgets von Drittanbietern im Benachrichtigungscenter zur Verfügung.

Verfügbarkeit von iOS 8

Apple stellt die neue Ausgabe des mobilen Betriebssystems ab dem 17. September 2014 zur Verfügung. Die neue Ausgabe des mobilen Betriebssystems unterstützt folgende Geräte: iPhone 5s, 5c, 5 sowie 4s, iPod touch der fünften Generation, iPad 2, iPad mit Retina-Display, iPad Air, iPad mini und iPad mini mit Retina-Display.

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iCloud: Apple verschickt E-Mail-Benachrichtigungen bei iCloud-Zugriff aus dem Browser

Nach dem Datendiebstahl-Debakel rund um Apples Cloudspeicher iCloud hat das Unternehmen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit angekündigt. Mit E-Mail-Benachrichtigungen, die über den Cloud-Zugriff von einem Browser aus informieren, geht Apple jetzt den ersten Schritt.

Es handelt sich nur um eine kleine Verbesserung, die Angriffe auf iCloud- und Apple ID-Konten nicht verhindern kann. Die E-Mail-Benachrichtigungen setzen iCloud-Nutzer aber über den Zugriff von einem Web-Browser aus in Kenntnis. So sollen sich unerlaubte Zugänge schneller identifizieren lassen. Die Benachrichtigung erfolgt selbst dann, wenn Nutzer den verwendeten Browser in der Vergangenheit bereits autorisiert haben. Die Maßnahme ist allerdings eine einmalige Nachricht, die Apple für die identische Kombination aus Rechner und Browser nicht wiederholt.

Die verschickten E-Mails ähneln den Sicherheitswarnungen von Facebook, enthalten aber keine detaillierten Informationen zu IP-Adresse und Browser. Zu den kommenden Maßnahmen zählen weitere Benachrichtigungen über Passwort-Änderungen, das Zurücksetzen des mit dem Apple-Konto verknüpften Gerätes sowie die Anmeldung von einem neuen Gerät aus.

Quelle: MacRumors

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News des Tages: Mehr iCloud-Sicherheit, WhatsApp für iOS 8, FIFA 15 Demo

Apple will mit E-Mail-Benachrichtigungen vor eventuellen Angriffen auf den Cloudspeicher iCloud warnen, WhatsApp für iOS erhält neue Video-Funktionen und ist schon bereit für die neue Version iOS 8 und die spielbare Demo-Version der Fußball-Simulation FIFA 15 erscheint heute – die News des Tages.

  • Apple iCloud: Apple führt eine kleine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen für den Cloudspeicher iCloud ein. Nutzer erhalten jetzt E-Mail-Benachrichtigungen beim iCloud-Zugriff über einen Web-Browser, um über eventuelle Angriffsversuche aufzuklären.
  • Android 5.0: Wie heißt die nächste Android-Version? In Benchmarks der diesjährigen Ausgabe von Googles Nexus-Smartphone zeigt sich Android 5.0 mit der Bezeichnung Lion – wie der Schoko-Riegel.
  • Twitter: Der Kurznachrichtendienst testet einen neuen Button zum Kaufen von beworbenen Inhalten. Nutzer können damit direkt aus gesponserten Tweets heraus ein Produkt erwerben. Twitter will den zunächst kleinen Kreis an Testern in den USA beständig erweitern.
  • Todoist: Die Premium-Version der Organisationsapp Todoist lässt sich jetzt sechs Monat kostenlos ausprobieren.

Updates

  • WhatsApp: Die beliebte Messenger-App WhatsApp für iOS hat ein Update erhalten und ist schon fit für iOS 8. Besitzer eines iPhone 5s können jetzt Slow-Motion-Videos aufnehmen und verschicken, außerdem lassen sich Bilder vor dem Verschicken zuschneiden. Eine neue Schaltfläche bietet außerdem schnellen Zugriff auf die Kamera-Funktionen.
  • Maxdome: Die Online-Videothek Maxdome entwirft sich neu und startet ab sofort mit einem dreiteiligen Angebot, dem Monatspaket, Store und Live. Für 7,99 Euro im Monat bietet das Monatspaket mehr als 50.000 Inhalte, auch in HD-Qualität. Der Store ergänzt das Angebot um weitere Spielfilme und Serien, während Live Sport-Übertragungen und Events als Pay-per-View bereithält.
  • Google Play Movies & TV: Wie in der Android-Version auch können jetzt Nutzer von Google Play Movies & TV für iOS Inhalte herunterladen, um diese offline ohne Internetverbindung zu konsumieren. Nach wie vor fehlt allerdings die Möglichkeit, Video-Inhalte direkt in der App zu kaufen.

Spiele

  • FIFA 15: Heute startet die spielbare Demo-Version der Fußball-Simulation für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360. Das Spiel erscheint am 25. September 2014. Der Konkurrent Pro Evolution Soccer 2015 erhält erst nach der Veröffentlichung am 13. November 2014 eine spielbare Demo-Version.
  • Batman: Arkham Knight: Nach Verzögerungen erscheint Batman: Arkham Knight jetzt am 2. Juni 2015 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Das Spiel soll in zwei verschiedenen Versionen erhältlich sein, die sich aber nur in den mitgelieferten Gimmicks unterscheiden.
  • Mortal Kombat X: Die neue Ausgabe des Prügelspiels erscheint am 14. April 2014 in den USA, der europäische Start dürfte um nur wenige Tage verschoben erfolgen. Vorbesteller erhalten exlusiv Goro als spielbaren Kämpfer. Mortal Kombat X  ist für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 geplant.

Tweet des Tages

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iCloud: Apple kündigt Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen an

Apple-Chef Tim Cook hat Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Apples Cloudspeicher iCloud angekündigt. Nutzer sollen in Zukunft Benachrichtigungen bei Aktivität erhalten, um unerlaubten Zugriff festzustellen. Beim jüngsten Fall von Datendiebstahl haben die Angreifer dieselbe Software verwendet, mit der auch die Ermittlungsbehörde FBI und der Geheimdienst CIA auf iCloud-Konten zugreifen.

Apple kündigt Verbesserung der iCloud-Sicherheit an

Nach dem Hack von Apple-Konten mehrerer Prominenter mit anschließendem Datendiebstahl aus Apples Cloudspeicher iCloud hat das Unternehmen eine Stellungnahme veröffentlicht und eine generelle Sicherheitslücke des Angebots ausgeschlossen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal hat Apple-Chef Tim Cook erweiterte Sicherheitsvorkehrungen für die kommenden zwei Wochen angekündigt.

In Zukunft sollen iCloud-Nutzer E-Mail- und Push-Benachrichtigungen erhalten beim Versuch einer Passwortänderung oder Datenwiederherstellung. Auch das Hinzufügen eines neuen Gerätes zum Nutzerkonto ist mit einer Warnung verbunden, so dass Anwender reagieren können. Auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung will Apple stärker einbinden und bewerben. Mit dem Erscheinen von iOS 8 ist die Zweistufige Bestätigung auch beim iCloud-Zugriff von mobilen Geräten aus möglich.

Hacker haben dieselbe Software wie FBI und CIA benutzt

Beim Datendiebstahl der Fotos von Prominenten haben die Angreifer wahrscheinlich eine Software verwendet, die Geheimdienste und Ermittlungsbehörden einsetzen: Phone Password Breaker von Elcomsoft. Softonic hat mit dem Chef von Elcomsoft, Vladimir Katalov, in einem Telefoninterview gesprochen.

Es ist ein zweischneidiges Schwert, das sowohl für Gutes als auch Schlechtes eingesetzt werden kann.

So Katalov über die eigene Software. Die russische Firma Elcomsoft hat sich auf Computer-Forensik spezialisiert. Wie Business Insider berichtet, haben die Täter des iCloud-Datendiebstahls Phone Password Breaker verwendet, um Fotos von Prominenten wie Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst, and Kate Upton zu erbeuten.

Phone Password Breaker ahmt ein Gerät nach, um auf das zugehörige Cloud-Backup des Smartphones oder Tablets zugreifen zu können. Dazu sind im iCloud-Fall Apple-ID und Passwort nötig, welche die Angreifer aller Wahrscheinlichkeit automatisiert ausprobieren konnten oder durch Phishing und das Beantworten der Sicherheitsfragen herausgefunden haben. Der eigentliche Kontobesitzer erhält derzeit keine Nachricht über einen Zugriff von Phone Password Breaker.

Vladimir Katalov betont, dass die Software für Regierungen und Ermittlungsbehörden gedacht ist, auch wenn sie anfänglich als Anwendersoftware entwickelt wurde. Rund 75 Prozent aller verkauften Elcomsoft-Produkte gehen aber nicht an Privatanwender. Insgesamt bietet das Unternehmen um die 25 Programme zum Thema Computer-Forensik an.

Katalov stellt den Nutzen für Anwender in den Vordergrund. Für ihn überwiegen die Vorteile von Phone Password Breaker und anderen Anwendungen seines Unternehmens. Die Software ist für jeden käuflich erwerblich, zusätzlich findet eine illegale Verbreitung statt.

Phone Password Breaker von Elcomsoft an sich ist aber nicht illegal. Die Anwendung gibt es bereits seit zwei Jahren und nutzt keine Schwachstelle in Apples Angebot aus. Apple überträgt und speichert iCloud-Daten verschlüsselt. Die eigentliche Angriffsfläche ist der reine Schutz mit Apple-ID und Passwort ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Windows-Software iCloud Control Panel erfordert ebenfalls keine Zweistufige Bestätigung.iCloud Control Panel for Windows screenshot

Apple arbeitet momentan mit dem FBI zusammen, um den Fall von iCloud-Datendiebstahl aufzuklären. Über eine mögliche Rolle der Elcomsoft-Anwendung zeigte sich Vladimir Katalov nicht erfreut, wies aber darauf hin, dass Phone Password Breaker nicht die einzige Software dieser Art ist und den Tätern noch diverse weitere Optionen zur Verfügung standen.

Quelle: Wall Street Journal

Titelbild-Hintergrund: leolintang via Flickr

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iCloud-Sicherheitslücke: Zweistufige Bestätigung lässt sich unter Windows umgehen

Eine Sicherheitslücke erlaubt es, die Zweistufige Bestätigung beim Zugriff auf Apples Cloudspeicher iCloud zu umgehen. Mit der offiziellen Anwendung iCloud Control Panel ist es unter Windows möglich, private Daten aus der Cloud abzurufen. Dazu ist nur die Eingabe von Apple-ID und Passwort nötig, der zusätzliche Schutz einer Zwei-Faktor-Authentifizierung fällt weg.

Mit iCloud Control Panel bietet Apple auch für Windows-Rechnern die Synchronisation von E-Mail, Kontakten, Kalenderdaten und Browser-Lesezeichen sowie Downloads und Fotos von verknüpften iOS-Geräten. Die Zweistufige Bestätigung ist Apples Version einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der zusätzlich zu Apple-ID und Passwort noch die Eingabe einer per SMS verschickten PIN erforderlich ist. Im Gegensatz zu anderen Apple-Angeboten wie App-Käufen ist die Anwendung iCloud Control Panel aber nicht durch diese Maßnahme geschützt.iCloud-Sicherheitslücke: Zweistufige Bestätigung lässt sich unter Windows umgehen

Anwender, welche die Zweistufige Bestätigung von Apple nutzen, dürfen eigentlich erwarten, dass die Schutzmaßnahme auch unter Windows funktioniert. Die bestehende Lücke in Zusammenhang mit iCloud Control Panel ist ein schwerwiegendes Versehen von Apple und sollte dringend behoben werden.

Trotzdem empfehlen wir die Verwendung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, da das Verfahren grundsätzlich mehr Sicherheit bietet als die reine Kombination aus Nutzername und Passwort, ob es sich jetzt um Google-Dienste, ein E-Mail-Konto oder einen Cloudspeicher-Anbieter handelt. Wir haben weitere Hinweise zum Passwort- und Datenschutz zusammengefasst.

Quelle / Bild: TUAW

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News des Tages: Chrome 37 für Android, Zweistufige Bestätigung von Apple, Call of Duty: Advanced Warfare

Google aktualisiert Chrome für Android auf die Version 37 und führt das Material Design von Android L ein, eine Sicherheitslücke in Apples ZweiFaktor-Authentifizierung erleichtert Angreifern den Zugriff auf persönliche Daten und ein neues Video zeigt Details zum Mehrspieler-Modus von Call of Duty: Advanced Warfare – die News des Tages.

  • Zweistufige Bestätigung: Apple bietet unter dem Namen Zweistufige Bestätigung eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für mehr Sicherheit. Unter Windows lässt sich aber eine Schwachstelle ausnutzen, um ohne die Maßnahme Zugriff auf persönliche Daten wie Apples Cloudspeicher iCloud zu erlangen.
  • Afterlight für Windows Phone: Die Bildbearbeitungssoftware Afterlight für Android und iOS ist jetzt auch für Windows Phone erschienen. Die App bietet einfache Anpassungen von Fotos mit acht Einstellungs- und Bearbeitungswerkzeugen sowie vielen Filtern, Texturen und Rahmen.
  • Humin: Die Deutsche Telekom will Humin für iOS nach Europa holen. Die App aus den USA ersetzt das Adressbuch auf dem iPhone und sortiert Kontakte nach ihrer Bedeutung: Wichtige Personen erscheinen an oberster Stelle, eine Anbindung an Facebook sowie ortsabhängige Sortierung sind ebenfalls möglich.
  • Twitter: Der Kurznachrichtendienst führt eine neue Schriftart und neue Farben ein. Außerdem gibt es Details  zu favorisierten Tweets: Twitter zeigt nur dann Favoriten von anderen in der Timeline an, wenn App-Nutzer diese zweimal hintereinander neu laden.

Updates

  • Chrome für Android: Die Version 37 des mobilen Browsers präsentiert sich mit neuer Oberfläche im Material Design von Google. Das Update steht Anwendern in den kommenden Tagen im Google Play Store zur Verfügung.
  • Rdio: Der Streaming-Anbieter für Musik Rdio präsentiert die App für Android und iOS als auch die Internetseite mit neuem Design. Neue Funktionen erleichtern das Finden von Musik und das kostenlose Angebot funktioniert ähnlich dem Anbieter Pandora.
  • Aviate Launcher: Der zu Yahoo gehörende Aviate Launcher für Android unterstützt ab sofort sieben neue Sprachen, darunter Deutsch, Französisch und Spanisch.
  • Telegram: Die Messenger-App Telegram für Android erhält die Möglichkeit, erhaltene Daten wie Bilder im Hintergrund herunterzuladen. Eine Verbesserung beim Verschicken stellt eine unterbrochene Verbindung kein Problem mehr dar, außerdem erhält die App neue Vibrationsmuster zur Benachrichtigung.

Spiele

  • Call of Duty: Advanced Warfare: Ein Video zur neuen Ausgabe von Call of Duty erklärt Details des Mehrspieler-Modus. In Spielszenen ist vor allem der Exoskelett-Kampfanzug mit seinen Eigenschaften zu sehen. Call of Duty: Advanced Warfare erscheint am 4. November 2014 für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360.
  • Die Sims 4: Die Lebenssimulation Die Sims 4 erscheint heute. Zum Spielstart gibt es bereits einen ersten Patch mit jeder Menge Fehlerbehebungen. Angeblich sind auch bereits erste Cheats bekannt.
  • FIFA 15: EA Sports hat angefangen, die Liste der Top 50 Spielerwerte zu veröffentlichen. Die Werte dieser besten Spieler basieren auf den Leistungen in der jeweiligen Liga und der gespielten Pokalspiele in den letzten 365 Tagen. Den Anfang machen die Plätze 50 bis 41.
  • Angry Birds Transformers: Rovio hat einen neuen Trailer zu Angry Birds Transformers gezeigt und den Start der neuen Ausgabe der Spielereihe für den 15. Oktober 2014 angekündigt. Spielszenen gibt es allerdings auch im neuen Video nicht zu sehen.

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iCloud für Windows: Apple startet Beta-Version für Zugriff auf den Cloudspeicher unter Windows

Apple hat eine Beta-Version von iCloud für Windows gestartet. Mitglieder des Testprogramms AppleSeed können eine entsprechende Windows-Anwendung bereits ausprobieren. Apples Cloudspeicher iCloud Drive ist Bestandteil von iOS 8 und OS X Yosemite und bietet plattformübergreifenden Zugriff auf abgelegte Dokumente.

Die Beta-Version von iCloud für Windows erfordert außer einem AppleSeed-Konto mindestens Windows 7. Momentan empfiehlt Apple die Nutzung nur zu Testzwecken und nicht auf wichtigen Rechnern. Mit der Beta-Version von iOS 8 gab es vorab schon Hinweise auf die Verfügbarkeit von iCloud für Windows.

iCloud Drive sollte Nutzern gleichzeitig mit dem offiziellen Start von iOS 8 und OS X Yosemite zur Verfügung stehen. Apple wird die neue Version des mobilen Betriebssystems kurz nach der Produktvorstellung am 9. September 2014 veröffentlichen, OS X Yosemite könnte aber bis Oktober auf sich warten lassen.

Quelle: MacRumors

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iCloud-Hack: Apple veröffentlicht Stellungnahme zum großen Datendiebstahl

Nach dem Hack von Apple-Konten mehrerer Prominenter mit anschließendem Datendiebstahl aus Apples Cloudspeicher hat das Unternehmen eine Untersuchung des Vorfalls bekannt gegeben. Abschließend hat Apple jetzt eine Stellungnahme veröffentlicht, die eine generelle Sicherheitslücke und einen allgemeinen Hack ausschließt. Die Angreifer seien zielgerichtet vorgegangen und hatten es speziell auf die Konten der prominenten Opfer abgesehen.

Nach mehr als 40 Stunden Untersuchung schließt Apple in der Pressemitteilung aus, dass die Sicherheit des Cloudspeichers iCloud an sich beim Vorfall gehackt worden ist und die Funktion Mein iPhone Suchen eine Sicherheitslücke aufweist. Der Datendiebstahl gelang mit gezielten Angriffen auf ausgewählte Konten.

Letzten Endes haben die Angreifer die nötigen Passwörter oder Sicherheitsfragen erraten – Apple gibt aber nicht an, inwieweit dabei automatisierte Versuche zum Einsatz kamen. Die strafrechtlichen Ermittlungen der Behörden dauern in den USA an.

Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt vor einem derartigen Angriff. Der Vorgang, von Apple als Zweistufige Bestätigung bezeichnet, erfordert vor dem Zugriff zusätzlich zu einem Passwort die Eingabe eines SMS-Bestätigungscodes und bietet Nutzern so zusätzliche Sicherheit.

Wir haben wichtige Hinweise zur Einrichtung des iPhone und des iCloud-Angebotes zusammengefasst.

Quelle: Apple

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News des Tages: Neues August-Update für Windows, Apple iCloud, Resident Evil HD

Microsoft hat beim August-Update nachgebessert und eine neue Version der Aktualisierung veröffentlicht, Apple hat eine Stellungnahme zum iCloud-Datendiebstahl aus den Konten von Prominenten veröffentlicht und das HD-Remake von Resident Evil zeigt sich in einem ersten Trailer – die News des Tages.

  • Windows August Update: Microsoft hat das sogenannte August Update für Windows 8.1, Windows RT 8.1 und Windows Server 2012 R2 neu veröffentlicht. Wegen Problemen mit der Aktualisierung hat das Unternehmen allen Nutzern geraten, das Update zu deinstallieren und die Fehlerbehebung abzuwarten. Nach einem ersten Sicherheitsupdate steht das August Update jetzt wieder vollständig zur Verfügung.
  • Windows 9: Microsoft hat das neue Betriebssystem Threshold bereits Partnern zur Verfügung gestellt. Auch wenn das Unternehmen immer noch keine offizielle Bezeichnung bekannt gegeben hat, wird damit die Vorstellung einer Vorab-Version Ende September immer wahrscheinlicher.
  • iCloud für Windows: Apple startet eine Beta-Phase von iCloud für Windows. Das Unternehmen hat Mitglieder des Tester-Programms AppleSeed eingeladen, eine Windows-Anwendung zum Zugriff auf iCloud und iCloud Drive auszuprobieren.
  • Apple Stellungnahme zum iCloud-Hack: Nach einer Untersuchung hat Apple nun eine Stellungnahme zu gestohlenen Bildern von Prominenten veröffentlicht. Die Angreifer hätten keine generelle iCloud-Sicherheitslücke ausgenutzt, sondern gezielt die Konten der Opfer angegriffen.
  • Facebook: Als erste App, die nicht von Google stammt, erreicht Facebook für Android die Rekordmarke von einer Millarde Downloads.

Updates

  • Firefox 32 für Android: Mozilla hat Firefox für Android auf die Version 32 aktualisiert und bietet Nutzern neue Möglichkeiten der Anpassung des Browsers. Außerdem lässt sich Firefox Sync zur geräteübergreifenden Synchronisation jetzt leichter einrichten.
  • Lingua.ly: Die plattformübergreifende Hilfe beim Lernen von Fremdsprachen Lingua.ly hat die Browser-Erweiterung für Google Chrome aktualisiert. Nutzer erhalten eine verbesserte Kontrolle über die Funktion zum Sammeln von Vokabeln und die Möglichkeit, im Browser die Fremdsprache zu üben und Vokabeln zu pauken.
  • Microsoft Office für iPad: Microsoft hat das Office-Paket für iPad aktualisiert und bietet Nutzern die Möglichkeit, direkt in Word, Excel oder PowerPoint ein Abonnement für Office 365 abzuschließen. Als In-App-Kauf stehen monatliche und jährliche Abos der Home- und Personal-Variante von Office für iPad zur Verfügung.
  • AVM FRITZ!App Media: Der Router-Hersteller AVM hat die Anwendung FRITZ!App Media für Android aktualisiert, mit der Nutzer vom Smartphone auf ihren Netzwerkspeicher zugreifen können. Zu den Neuerungen zählen ein frisches Design, eine Suchfunktion, Warteschlange und Timer.
  • Opera: Der Browser erhält in der Version 24 für Desktop-Rechner eine Vorschau für einzelne Tabs und verbessert die Darstellung auf hochauflösenden Displays. Außerdem können sich Nutzer für die Beta-Phase von Opera Mini für Windows Phone anmelden.

Spiele

  • Resident Evil HD: Capcom hat den ersten Trailer zur Neuauflage von Resident Evil in HD veröffentlicht. Das Spiel soll das Original mit bestechender, hochauflösender Grafik nachbilden und 2015 für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360 erscheinen.
  • Titanfall: Das neue und sechste Update zu Titanfall erscheint heute. Neben Fehlerbehebungen bringt die Aktualisierung den neuen Spielmodus Pilotengefecht und führt Todgeweiht als permanenten Modus ein.
  • Assassin’s Creed: Unity: Ubisoft hat neue Details zur Verbindung zwischen Rogue und Unity der Assassin’s Creed-Reihe veröffentlicht. Beide Spiele erscheinen am 13. November 2014 für PC und Konsolen.
  • Mortal Kombat X: Der Hersteller NetherRealms hat ein neues Video zu Mortal Kombat X veröffentlicht. Zu sehen sind Spielszenen und die Kämpfer Scorpion gegen Subzero sowie Kano gegen Raiden. Das Spiel befindet sich derzeit in der Entwicklung für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und Xbox 360.

Tweet des Tages

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