Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, BBM und Skype bietet Sicherheit und Datenschutz?

Die Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Vielzahl von Chat- und Messenger-Apps wie WhatsApp und Facebook Messenger getestet. Bei der Beurteilung spielten vor allem die Kriterien Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre eine Rolle. Wir stellen Ihnen die Gewinner und Verlierer der Auswahl vor.

Sieben Sicherheitskriterien

Die EFF hat alle Apps anhand von sieben Kriterien beurteilt:

  • Findet eine verschlüsselte Datenübertragung statt?
  • Hat der Anbieter selbst keine Möglichkeit, die übertragenen Daten mitzulesen?
  • Lässt sich die Identität der Kontakte verifizieren?
  • Ist der Chat-Verlauf geschützt im Fall eines Diebstahls der Sicherheitsschlüssel?
  • Ist der Quellcode offen?
  • Sind die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend dokumentiert?
  • Fand eine unabhängige Überprüfung des Quellcodes statt?

Messenger-Apps im Test: Wer von WhatsApp, Facebook Messenger und Skype bietet Sicherheit, Datenschutz und Privatsphäre?

Die sichersten Messenger-Apps

Die folgenden Apps schnitten am besten ab und konnten die EFF in allen sieben Punkten überzeugen:

  • Chatsecure: Die kostenlose Messenger-App ist für Android und iOS erhältlich. Die Anmeldung ist mit einem Facebook-Profil sowie Google- oder Jabber-Konto möglich.
  • Cryptocat: Diese Messenger-App zählt zu den flexibelsten dank der plattformübergreifenden Unterstützung. Die kostenlose App Cryptocat ist als Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox, Safari und Opera erhältlich sowie als App für iOS und OS X. Eine Android-Version gibt es allerdings noch nicht.
  • Signal, RedPhone und Textsecure: Dieses Trio stammt vom Hersteller Whisper Systems und erhielt eine Top-Bewertung der EFF. Signal bietet iOS-Nutzern verschlüsselte Kommunikation, RedPhone funktioniert auf Android-Geräten. Die Messenger-App TextSecure für Android ergänzt das Angebot.
  • Silent Phone und Silent Text: Silent Circle bietet diese beiden Apps an. Die Apps für Android und iOS ermöglichen verschlüsselte Telefongespräche und sind kostenlos erhältlich, erfordern aber ein Abonnement für die dauerhafte Nutzung.

Die bekanntesten Messenger-Apps sind nicht die sichersten

WhatsApp, Facebook Messenger, Google Hangouts und Skype schneiden weniger gut ab und erreichen alle nur zwei von sieben Punkten.

Diese Messenger-Apps fallen durch

Die folgenden Apps können keines oder lediglich ein einziges der EFF-Sicherheitskriterien erfüllen:

AOL Instant Messenger, BlackBerry Messenger, Ebudy XMS, Hushmail, Kik Messenger, Mxit, QQ, Secret, Viber, Yahoo! Messenger.

Secret bezeichnet sich selbst als anonymes soziales Netzwerk, bekommt im EFF-Test aber den Schwarzen Peter zugeschoben. Während die anderen Messenger-Apps keine Datenschutz-Behauptungen aufstellen, stellt Secret die eigene App als sicher dar.

Nicht im Test dabei die deutsche Messenger-App Sicher. Weitere verschlüsselte WhatsApp-Alternativen aus der EU haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

Quelle / Bilder: EFF

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Mozilla Firefox mit DuckDuckGo als Suchmaschine im Browser für mehr Privatsphäre und Datenschutz

Mozilla integriert die Suchmaschine DuckDuckGo in Mozilla Firefox. DuckDuckGo sammelt keine persönlichen Informationen und liefert daher auch keine nach Standort oder Nutzerverhalten personalisierten Suchergebnisse aus. Mit der kommenden Firefox-Version bietet Mozilla DuckDuckGo als Option und will damit mehr Privatsphäre und Datenschutz bieten.

Mozilla folgt dem Vorbild von Apple: Mit iOS 8 bietet das Unternehmen DuckDuckGo als Suchmaschine in Safari an. Der Browserhersteller integriert die Suchmaschine mit Datenschutz jetzt auch in Firefox.Mozilla Firefox bietet DuckDuckGo als Suchmaschine im Browser für mehr Privatsphäre und Datenschutz

DuckDuckGo sammelt oder teilt keine persönlichen Informationen – So lässt sich die Datenschutzrichtlinie der Suchmaschine zusammenfassen. Da die Suchergebnisse nicht personalisiert sind, entstehen keine sogenannten Filterblasen. Im Gegensatz zu Google findet keine Vorsortierung der Ergebnisse statt, das heißt Browserverlauf, Klickverhalten und Standort beeinflussen die angezeigten Resultate nicht.

DuckDuckGo will dadurch den Ausschluss von Informationen vermeiden. Eine Vorsortierung wie bei Google oder Facebook tendiert dazu, dem Nutzer Inhalte auszuliefern, die seinen Interessen der Vergangenheit entsprechen. DuckDuckGo filtert aber die Suchergebnisse im Hinblick auf Qualität und wertet Seiten mit sehr viel Werbung ab sowie Internetseiten, welche die Beeinflussung von Google zum Zweck haben.Mozilla Firefox bietet DuckDuckGo als Suchmaschine im Browser für mehr Privatsphäre und Datenschutz

Die neue DuckDuckGo-Option ist mit Firefox 33.1 gestartet. Bislang ist es nur möglich, DuckDuckGo selbst von Hand hinzuzufügen. Wir haben außerdem die weiteren Neuerungen von Mozilla 34 wie Firefox Hello für Sie zusammengefasst. Mozilla Firefox 34 wird für den 25. November 2014 erwartet.

Quelle: Mozilla Releases

Via: Soeren Hentzschel

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Verschlüsselung in Microsoft Office: Word und Excel als Datensafe nutzen

Mit dem eingebauten Passwortschutz von Microsoft Office schützen Sie private Daten auf die elegante Art. Auch in E-Mails und Cloud-Diensten wie Dropbox sind die verschlüsselten Dokumente aus Word, Excel und Co. sicher.

Beim Schutz Ihrer privaten Dokumente haben Sie die Qual der Wahl. Sie können Daten auf mit BitLocker verschlüsselten Laufwerken abspeichern oder gleich das komplette Windows-System verschlüsseln, verschlüsselte Zip-Dateien als Datensafe nutzen oder mit Spezial-Apps Cloudspeicher wie Dropbox und OneDrive sicher nutzen.

Eine oft unterschätzte und genauso sichere Alternative ist die gezielte Verschlüsselung von Office-Dateien. Im Gegensatz zu anderen Methoden steht die Passworteingabe nur beim Öffnen der jeweiligen Dokumente an. Die Dateien selbst können Sie aus diesem Grund ohne technische Hürden frei kopieren und teilen.

Wichtig: Die eingebaute Verschlüsselung ist nur ab Microsoft Office 2007 wirklich sicher. Auch frühere Office-Versionen boten einen ähnlichen Passwortschutz an. Dieser ist jedoch relativ leicht zu knacken. Wenn Sie Office 2007, 2010 oder 2013 verwenden, können Sie die praktische Funktion aber bedenkenlos einsetzen.

1. Verschlüsselung und Passwortschutz aktivieren

In Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2013 klicken Sie oben links zunächst auf Datei.

Microsoft Office how to protect and encrypt your files with passwords

Unter Info klicken Sie anschließend auf Arbeitsmappe schützen und wählen dann Verschlüsselung mit Passwort aus.

Microsoft Office how to protect and encrypt your files with passwords

Sollten sie noch Microsoft Office 2007 nutzen, finden Sie die gleiche Funktion über den Office-Button unter Vorbereiten.

Microsoft Office how to protect and encrypt your files with passwords

2. Kennwort eingeben

Geben Sie anschließend ein sicheres Kennwort ein und klicken Sie OK. Achten Sie darauf, ein besonders sicheres Passwort zu wählen. Weitere Tipps zur Handhabe finden Sie hier.

Microsoft Office how to protect and encrypt your files with passwordsIhr Dokument ist jetzt sicher verschlüsselt und kann nur mit dem entsprechenden Passwort geöffnet werden. Sie können mit der Office-Verschlüsselung geschützte Dateien bedenkenlos auf USB-Sticks, in Ihrem E-Mail Postfach oder auf einem Online-Cloudspeicher wie Dropbox ablegen.

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Adblock Plus verhindert Tracking durch Facebook-Werbung

Der verbreitete Werbeblocker Adblock Plus unterbindet die Verfolgung durch Facebook-Werbung. Mit einer neuen Form des eigenen Werbenetzwerks verknüpft Facebook das Surfverhalten und die Interaktion mit Werbeanzeigen mit den Facebook-Profilen seiner Nutzer. So lässt sich sogar geräteübergreifend feststellen, wann Nutzer eine Anzeige gesehen und wo sie eine Kaufentscheidung gefällt haben. Adblock Plus unterbricht diesen Zyklus.

So funktioniert Facebooks Werbenetzwerk Atlas

Facebook bietet mit seinem Werbenetzwerk Atlas Werbekunden die Möglichkeit, die Effizienz von Anzeigen global und plattformübergreifend festzustellen. Facebook verknüpft dazu die Nutzer-Profile mit Informationen über ihr Surfverhalten und die Interaktion mit Anzeigen im Internet. Diese Art der Überwachung, das sogenannte Tracking, findet auf dem Smartphone wie auf dem Laptop oder Tablet statt.

Atlas informiert Facebooks Werbekunden, ob Nutzer ihre Anzeige beispielsweise auf dem Laptop gesehen haben, einen Kauf aber später auf dem Smartphone getätigt haben. Dabei verlässt sich Facebook nicht mehr nur allein auf Cookies, sondern sammelt personenbezogene Daten. Werbekampagnen im Internet lassen sich auch mit normalen Käufen verbinden. Nach Aussage von Facebook gibt die soziale Plattform die Nutzeridentität aber nicht an Werbekunden weiter und verkauft nur anonymisierte Daten.

Adblock Plus blockiert auch die Atlas-Überwachung

Für Ben Williams von Adblock Plus ist die Anonymisierung aber nicht ausreichend. Er fordert, dass Nutzer einer Verfolgung im Internet und derart zielgerichteteter Werbung zustimmen müssen. Wer dies nicht will, braucht eine Möglichkeit zum Schutz der Privatsphäre. Adblock Plus ist eine Option, die Überwachung zu unterbinden. Der Werbeblocker sperrt die Anzeigen des Netzwerks inklusive des Tracking durch Social Media-Buttons. Auf je mehr mehr Geräten Adblock Plus zum Einsatz kommt, desto weniger Daten kann Facebook sammeln.

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Facebook entschuldigt sich für den Klarnamen-Zwang und legt die eigenen Richtlinien neu aus

Nach einer kontroversen Debatte rund um den Klarnamen-Zwang lenkt Facebook ein. Das soziale Netzwerk ändert seine Richtlinien zwar nicht, legt diese aber zugunsten der Nutzer neu aus. Davon betroffen sind vor allem Mitglieder der LGBT-Gemeinde, die Profile unter Pseudonym führen.

Entschuldigung an die LGBT-Gemeinde

Facebook-Manager Chris Cox bedauert, dass es zur Kontroverse um Facebook-Profile unter Pseudonym gekommen ist. Gleichzeitig hat er sich für die Umstände und den schlechten Service entschuldigt, den betroffene Nutzer hinnehmen mussten. Damit richtet sich Chris Cox vor allem an die LGBT-Gemeinschaft.

Im September 2014 wollte Facebook zahlreiche Nutzer zwingen, ihr Profil mit dem korrekten Namen zu versehen, so wie dieser auch im Ausweis steht. Die Aufforderung betraf vor allem Drag Queens und Kings sowie Transsexuelle, die Profile unter Pseudonymen führten. Die soziale Plattform verwies auf die eigenen Richtlinien und drohte bei Zuwiderhandlung mit Löschung der Profile.

Facebook bot empörten Pseudonym-Nutzern die Umwandlung ihres Profils in eine Facebook Seite als Ausweg an, was viele aber nicht akzeptieren wollten. Die Verwendung des echten Namens wollen viele LGBT-Nutzer wegen Problemen und Diskriminierung vermeiden.

Neue Auslegung der Richtlinien

Wie Chris Cox erläutert, ziele die Facebook-Vorschrift nicht darauf ab, die Verwendung des juristischen Namens zu erzwingen. Stattdessen sollen Facebook-Nutzer sich unter dem Namen anmelden, den sie auch im echten Leben führen. Für Drag Queens wie Sister Roma und Lil Miss Hot Mess sind es eben ihre Namen Sister Roma und Lil Miss Hot Mess.

Facebook will in Zukunft den Kundenservice verbessern und Möglichkeiten einführen, wie sich gefälschte und böswillig geführte Profile vermeiden lassen und sich Pseudonym-Nutzer authentifizieren können.

Quelle: Chris Cox auf Facebook

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WhatsApp verrät den Online-Status trotz Einstellungen zur Privatsphäre

WhatsApp Messenger bietet Nutzern Einstellungen zur Privatsphäre, mit denen sich unter anderem die Anzeige des Online-Status unterdrücken lässt. Trotzdem gibt die App preis, wann ein Kontakt zuletzt online war, vorausgesetzt die Telefonnummer ist bekannt. Ein Skript erleichtert sogar die Überwachung anderer.

Der Informatikstudent Flavio Giobergia macht auf ein Datenschutz-Problem von WhatsApp aufmerksam. Auf die Einstellungen zum Datenschutz der App ist kein Verlass. Mit einem einfachen Trick lässt sich herausfinden, wann ein anderer Nutzer online ist, wenn dessen Mobilfunknummer bekannt ist.

Über die Telefonnummer lässt sich der Kontakt zum Adressbuch hinzufügen. Ein neues Chatfenster gibt nun Einblick, ob die Person gerade online ist, unabhängig von den jeweiligen Datenschutz-Einstellungen. Der Beobachtete erfährt nichts davon.WhatsApp verrät den Online-Status trotz Einstellungen zur Privatsphäre

Flavio Giobergia hat sogar ein Skript geschrieben, das eine regelrechte Überwachung anderer Nutzer ermöglicht, da es auf die beschriebene Weise die WhatsApp-Zeiten anderer automatisch erfassen kann.

Für WhatsApp ist dies die zweite Datenschutz-Panne innerhalb kurzer Zeit: Mit einem Update für Android und iOS Anfang September hat der Dienst die Privatsphäre-Einstellungen der Nutzer automatisch zurückgesetzt.

Quelle / Screenshot: fgiobergia

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8 praktische Sicherheits-Apps für Windows Phone 8.1

Windows Phone ist ein sehr sicheres mobiles Betriebssystem und eignet sich mit den richtigen Apps perfekt zur Ablage sensibler Daten. Mit diesen App-Tipps holen Sie noch mehr aus Windows Phone.

Anders als bei Android oder iOS gibt es bei Windows Phone keine Hintertürchen wie root oder jailbreak. Cyberkriminelle konzentrieren sich wegen des geringen Marktanteils eher auf andere Plattformen. Mit diesen Sicherheits-Apps für Windows Phone erhöhen Sie den Sicherheitsfaktor erheblich und nutzen Ihr Mobilgerät als tragbaren Daten-Tresor.

Keeper

Keeper ist zugleich Passwort-Manager und Daten-Tresor für Windows Phone. In der durch ein Master-Passwort geschützten App verwalten Sie Zugangsdaten, Kreditkartennummern und andere sensiblen Informationen. Mit einem Passwortgenerator erzeugen Sie schnell hochsichere Zugangscodes und speichern diese in Keeper ab. Im Browser meldet Sie Keeper auf Wunsch mit den gespeicherten Zugangscodes automatisch auf Webseiten an. Dank nur über die App zugänglichen Ordnern können Sie Dateien sicher abspeichern. Keeper schützt alle Daten mit AES-256 Bit Verschlüsselung vor Langfingern.

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eWalletGo

eWalletGo arbeitet ähnlich wie Keeper, spezialisiert sich aber rein auf sensible Daten, Passwörter, Zugangscodes und Kreditkartendaten. Auch eWalletGo schützt alle Informationen mit AES-256 Bit Verschlüsselung und schützt die Daten mit einem App-Passwort. Als Extra können Sie Ihre Daten in verschlüsselter Form  als Backup bei Google oder Dropbox abspeichern. Bei Verlust des Geräts ist dies eine wertvolle Hilfe.

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Enpass Password Manager & Information Keeper

Auch Enpass Password Manager & Information Keeper ist ein mobiler Datensafe und verwaltet Zugangsdaten, Pin-Nummern und Passwörter. Wie Keeper bringt die App einen Passwortgenerator sowie eine Auto-Anmeldefunktion für Webbrowser mit und schützt alle Daten mit AES-256 Bit Verschlüsselung. Über Dropbox oder OneDrive synchronisieren Sie die Zugangsdaten auf Wunsch mit anderen Geräten. Dank einer Importfunktion für Keeper und andere populäre Datenverwalter wie mSecure, Datavault, 1Password, LastPass, RoboForm, Keepass ist der Umstieg und die Zusammenarbeit mit anderen Plattformen hier besonders einfach.

Enpass Password Manager & Information Keeper für Windows Phone herunterladen

AVG Family Safety

AVG Family Safety 8 schützt als hochsicherer und für Kinder geeigneter Webbrowser vor gefährlichen Webseiten, Cyberkriminellen und jugendgefährdenden Inhalten. Als Webbrowser in der Kinderecke von Windows Phone geben Eltern ihren Kindern mit AVG Family Safety 8 eingeschränkten Zugriff auf Webseiten. Die Bedienung ist nahezu identisch mit der von Internet Explorer.

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Best Phone Security

Mit Best Phone Security erhöhen Sie den Sicherheitsfaktor Ihres Windows Phones noch einmal deutlich. Die App ersetzt den Standard-Sperrbildschirm und wird entweder per Sicherheitscode oder Entsperrmuster bedient. Bei fehlerhafter Eingabe des Zugangscodes spielt Best Phone Security auf Wunsch einen lauten Alarmton ab und speichert den per GPS ermittelten Standort der gescheiterten Anmeldung ab.

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Lock & Hide

Mit Lock & Hide speichern Sie Bilder statt im normalen Bilderordner in geschützten Alben ab. Nur nach Eingabe eines Passworts können Sie die derart geschützten Alben öffnen und betrachten. Zur Sicherheit verschlüsselt Lock & Hide alle Dateien zusätzlich. Eine Importfunktion für vorhandene Bilderalben erleichtert den kombinierten Einsatz mit ungeschützten Bilderalben.

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Unit Converter

Unit Converter ist eine als Einheitenumrechner getarnte Variante von Lock & Hide. Über eine versteckte Menüfunktion erreichen Sie die wie in Lock & Hide geschützt gespeicherten Bilder. Doch nur Sie wissen, dass sich auf Ihrem Telefon überhaupt gesperrte Bilder befinden. Für Langfinger oder schnüffelnde Angehörige ist die App schlicht ein langweiliger Umrechner für Währungen und andere Einheiten.

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Kaspersky Safe Browser

Kaspersky Safe Browser schützt wie AVG Family Safety vor gefährlichen oder bedenklichen Webseiten. Über Filter wie Gewalt, Pornografie, Waffen, Glücksspiel oder Spiele können Sie die Sparten der unerwünschten Webseiten zusätzlich auswählen. Auch Kaspersky Safe Browser eignet sich damit gut für die Kinderecke von Windows Phone.

Kaspersky Safe Browser für Windows Phone herunterladen

Mit diesen Anwendungen werten Sie Ihr Windows-Gerät nochmal zusätzlich auf und haben auch unterwegs leicht Zugriff auf Zugangscodes und Passwörter. Mit den Daten-Tresor-Apps können Sie ruhig schlafen, auch wenn Ihr Telefon irgendwo liegen bleibt oder gestohlen wird.

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Android L: Google bietet mehr Sicherheit mit Standard-Datenverschlüsselung

Google will die Sicherheit und den Datenschutz von Android-Geräten verbessern. Ab der kommenden Version Android L ist die Verschlüsselung aller Inhalte auf dem Smartphone oder Tablet Standard. Ohne das korrekte Passwort besteht kein Zugriff, was sensible Daten im Falle von Verlust, Diebstahl oder Beschlagnahmung des Gerätes schützt.

Google bietet in Android bereits jetzt die Möglichkeit, die gespeicherten Inhalte zu verschlüsseln, allerdings nutzen nur wenige Anwender die Option zur zusätzlichen Sicherheit. Unter Android L soll die Geräte-Verschlüsselung Teil des Aktivierungsprozesses während der Einrichtung des Smartphones oder Tablets sein. Beim Einschalten ist dann ein zusätzliches Passwort erforderlich, ohne dass keine Entschlüsselung stattfindet und sich das Gerät nicht nutzen lässt.Android L: Google führt die Datenverschlüsselung für mehr Sicherheit ein

Die notwendigen Schlüssel verbleiben dabei auf dem Gerät, Google hat nach eigener Aussage keinen Zugriff. Dadurch können Angreifer die Schlüssel nicht vom Unternehmen stehlen. Ebenso können Ermittlungsbehörden keine Herausgabe der Schlüssel von Google fordern.

Durch die Neuerung verbessert sich auch das Zurücksetzen des Geräts. Die Sicherheitsexperten von Avast hatten im Juli 2014 gezeigt, dass sich trotz des Zurücksetzens auf Werkseinstellungen gelöschte Daten wiederherstellen ließen. Das verschlüsselte Speichern der Inhalte bietet hier zusätzlichen Schutz.

Mit Android L bringt Google nach eigener Aussage die größten Veränderungen des Android-Betriebssystems. Android L steht momentan nur als Vorab-Version für Entwickler zur Verfügung. Die Veröffentlichung der finalen Version wird für Herbst 2014 erwartet. Google hat noch keinen offiziellen Starttermin genannt.

Quelle: The Washington Post

Via: Ars Technica

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Android Browser: Sicherheitslücke in allen Versionen vor Android 4.4 KitKat gefährdet die Privatsphäre

Im Standard-Browser des Android Open Source Projects (AOSP) sorgt ein Fehler für eine Sicherheitslücke. Angreifer können diese für Zugriff ausnutzen und alle offenen Tabs und Cookies auslesen. Betroffen sind alle Versionen der Anwendung vor Android 4.4 KitKat.

Viele Anwender setzen auch beim Surfen auf dem Smartphone oder Tablet auf Google Chrome, Mozilla Firefox, Opera oder einen anderen Browser eines Drittanbieters. Der AOSP-Browser ist auf viele Geräten aber der Standard-Browser, und Android-Versionen vor 4.4 KitKat beanspruchen noch rund 75 Prozent Marktanteil.

Diese Geräte mit einer AOSP-Browser-Version vor 4.4 KitKat sind für eine Javascript-Sicherheitslücke anfällig. Mithilfe präparierter Internetseiten können Angreifer die sogenannte Same Origin Policy umgehen, eine Sicherheitsfunktion, welche die Manipulation von Internetseiten untereinander mithilfe von Skriptsprachen verhindern soll.

Von der Schwachstelle betroffene Browser gewähren Zugriff auf alle geöffneten Tabs und Fenster und ihre Inhalte sowie auf die Session-Cookies, mit denen das Abfangen und die Übernahme einer Sitzung möglich sind.

Betroffene Nutzer können sich auf einfache Weise vor dem Problem schützen und einen anderen Browser verwenden. Der Fehler ist bereits seit dem 1. September 2014 bekannt und der Entdecker hat Google davon in Kenntnis gesetzt. Vom Unternehmen gibt es bislang keine Stellungnahme zur Sicherheitslücke. Google selbst pflegt den AOSP-Browser nicht mehr.

Quelle: Rapid 7

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WhatsApp für Android und iOS setzt die Einstellungen zur Privatsphäre zurück

Nutzer von WhatsApp Messenger für Android und iOS sollten ihre Einstellungen zur Privatsphäre kontrollieren. Die Messenger-App setzt diese anscheinend automatisch zurück. Dies betrifft unter anderem die Sichtbarkeit des Online-Status, mit der sich regeln lässt, welche Kontakte die Zeit der letzten WhatsApp-Aktivität sehen können.

Wie Caschys Blog berichtet, betrifft die automatische Änderung sowohl WhatsApp für Android als auch iOS. Bei Android ist das Zurücksetzen der Privatsphäre-Einstellungen anscheinend an das neueste Update der Messenger-App gebunden. Unter iOS geschieht dies unabhängig von einer Aktualisierung der App.WhatsApp für Android und iOS setzt die Einstellungen zur Privatsphäre zurückWhatsApp für Android und iOS setzt die Einstellungen zur Privatsphäre zurück

Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen und ihre Einstellungen zur Privatsphäre entsprechend angepasst haben, sollten WhatsApp dementsprechend kontrollieren. Gerade die Sichtbarkeit von Zuletzt online wollen viele Anwender nicht mit jedem teilen. Die entsprechende Option findet sich in den Einstellungen von WhatsApp unter dem Punkt Account > Datenschutz. Die Android-Version der Messenger-App hat die neuen Einstellungen zur Privatsphäre erst im Februar erhalten. Wir geben eine ausführliche Anleitung, wie sich mit WhatsApp Online-Status und Zeitpunkt verstecken lassen.

Quelle: WhatsApp

Via: Caschys Blog

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