Watch Dogs: Videos zeigen die Detailstufe des Hackingspiels auf der Xbox 360

Nach einem offiziellen Trailer und Leaks zu Spielszenen aus Watch Dogs zeigt jetzt ein Video, wie das Hackingspiel von Ubisoft auf den älteren Konsolen aussieht. Die PC-Version erfordert einiges an Rechenleistung für die höchste Detailstufe, daher müssen Konsolenbesitzer der älteren Modelle PlayStation 3 und Xbox 360 Qualitätseinbußen hinnehmen, um ein flüssiges Spielerlebnis zu haben.

Die filmische Eröffnungssequenz von Watch Dogs sieht in der Version für Xbox 360 annehmbar aus, wenn man bedenkt, dass die Hardware der Konsole auf dem Stand von vor acht Jahren ist.

Watch Dogs : voici l’intro du jeu sur Xbox 360 !

Auf dem YouTube-Kanal von Mugen Fantasy gibt es insgesamt rund 40 Minuten an Spielszenen von Watch Dogs auf einer Xbox 360. Fairerweise muss man sagen, dass die Aufnahmen aus einem Livestream stammen und daher eine reduzierte Qualität aufweisen. Im Vergleich mit Spielszenen auf einer PlayStation 4 sind aber einige Unterschiede im Detail zu erkennen.

In der PC-Version gehen die Anforderungen des Spiels sehr zu Lasten des Prozessors. Der Kreativchef des Hackingspiels, Jonathan Morin, hat Details zur nötigen Hardware veröffentlicht. Watch Dogs erscheint am 27. Mai 2014 für PC, PlayStation 4 und 3, Xbox One und 360 sowie Wii U.

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Quelle: Mugen Fantasy auf YouTube

Windows-Tuning-Software im Vergleich: Erster Platz für TuneUp

Unter sechs Konkurrenten hat TuneUp Utilities den ersten Platz im großen Tuning-Software-Benchmark von Softonic erreicht. Dahinter landen AVG PC TuneUp und Ashampoo WinOptimizer auf den Plätzen zwei und drei.

Tuning-Software verspricht mehr Leistung, Speicherplatz und kürzere Bootzeit

Verglichen wurden Tuneup Utilities 14, AVG PC Tune Up 2014, Ashampoo WinOptimizer 11, Glary Utilities, Advanced SystemCare und Avira System Speedup. Alle Produkte versprechen eine Verbesserung der Systemleistung, der Bootzeit und mehr Speicherplatz. Neben diesen Faktoren fließt auch die Bedienbarkeit in die Bewertung mit ein.

TuneUp hilft, Avira macht den Rechner langsamer

Von möglichen 10 Punkten erreicht der Sieger TuneUp 7,6 Punkte – das Programm-Bündel verkürzt die Bootzeit, räumt viel Speicherplatz frei und macht den PC auch wieder flotter. AVG PC TuneUp folgt mit 6,65 Punkten, dahinter landet Ashampoo WinOptimizier mit 5,35 Punkten.

Das beste kostenlose Tool ist Glary Utilities mit 4,25 Punkten. Das ebenso kostenlose Advanced System Care Free erreicht mit 4,05 Punkte ein annähernd gutes Ergebnis. Avira System Speed Up landet mit 1,1 Punkte weit abgeschlagen auf dem letzten Platz – die Software macht in unserem Test den Rechner langsamer statt schneller.

Detaillierte Ergebnisse, Methoden und Testrechner

Die detaillierten Ergebnisse können Sie in unserem Artikel TuneUp, Glary Utilities und Co. im großen Vergleich: Diese Tuning-Software für den PC hilft wirklich nachlesen.

Die genaue Vorgehensweise und die Spezifikationen des Testrechners erklären wir in unserem Artikel Der große Tuning Test 2014: Methode, Testrechner, Werkzeuge und Ergebnisse.

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Facebook: Automatische Erkennung von Musiktiteln, Filmen und TV-Serien für Status-Updates

Facebook will es seinen Nutzern erleichtern, Musiktitel und TV-Serien zu teilen. Das neueste Update der App für Android und iOS bringt eine automatische Erkennungsfunktion mit. Über das Mikrofon des Gerätes ermittelt Facebook, welches Lied oder welche TV-Serie gerade im Hintergrund läuft. Diese Information lässt sich dann mit Freunden in Status-Meldungen teilen.

Facebook ist bei weitem nicht der erste Anbieter einer derartigen Funktion. Mit der automatischen Erkennung von Musik ist die App Shazam bereits im Jahr 2008 gestartet und hat später Unterstützung für Serien und Filme hinzugefügt. Mit der Einführung dieser Funktion will Facebook Nutzern jetzt das Eintippen von Musik- oder Filmtiteln ersparen. Beim Verfassen eines Status-Updates zeigt die App am oberen Rand den per Mikrofon den erkannten Song, Film oder die Serie an. Das Teilen der Information ist freiwillig und erfolgt durch Tippen auf den Titel.Facebook: Automatische Musikerkennung Screenshot

In den Neuigkeiten zeigt Facebook dann einen Player mit einem Clip von 30 Sekunden an. Die App greift dabei wenn möglich auf den zuletzt genutzten Musikdienst wie Spotify oder Rdio zurück. Im Fall von TV-Serien stehen Informationen zur Staffel und Folge der Show zur Verfügung.

Nach eigener Angabe speichert das Unternehmen die erkannten Musik- und TV-Informationen nicht. Facebook führt die neue Erkennungsfunktion in den kommenden Wochen in der App für Android und iOS ein.

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Quelle: Facebook

Ebay-Hack, Facebook erkennt Musiktitel und TV-Serien, anonymes Filesharing über TOR mit OnionShare

Angreifer haben die Auktionsplattform Ebay gehackt und Zugriff auf 145 Millionen Kundendatensätze erlangt, Facebook will in Kürze mit einer Funktion zur automatischen Erkennung von Musiktiteln und TV-Serien starten und OnionShare erlaubt das anonyme Filesharing über TOR – der Nachrichtenüberblick.

Ebay-Hack: Nach Angaben von Ebay haben Angreifer das Verkaufsportal gehackt und Zugriff auf 145 Millionen Kundendatensätze erlangt. Der Bezahldienst PayPal ist nicht betroffen, Ebay fordert Nutzer aber zur Passwortänderung auf. Nach Angaben des Unternehmens sind die erbeuteten Passwörter aber verschlüsselt gespeichert.

Anonymes Teilen über OnionShare: Die kostenlose Software OnionShare ermöglicht das anonyme und sichere Teilen von Dateien über den Anonymisierungsdienst TOR. Anstatt einem Cloudspeicherdienst vertrauen zu müssen können Nutzer über eine temporäre Internetseite Dateien teilen. Der Entwickler hat nach eigener Angabe Leaker und Whistleblower wie Edward Snowden als mögliche Nutzer im Sinn.

Facebook mit Musik- und TV-Erkennung: Das soziale Netzwerk will in Zukunft die Möglichkeit bieten, Songs und TV-Serien automatisch zu erkennen. Die Facebook-App für iOS und Android nutzt das Mikrofon des Gerätes, die Informationen lassen sich in Facebook-Nachrichten einfügen.

Secret-App für Android: Secret ist ein Netzwerk zum anonymen Teilen von Bildern und Nachrichten. Nach großem Erfolg in den USA startet der Dienst rund um Geheimnisse und Klatsch jetzt weltweit. Neben der iOS-App steht Secret ab sofort auch für Android zur Verfügung.

Ringo-App für billige Gespräche: Die neue Anwendung Ringo bietet billige Tarife für Telefongespräche, im Gegensatz zu Skype nicht über das Internet, sondern über die normale Mobilfunkverbindung. Ringo steht bereits in 16 Ländern einschließlich Deutschland zur Verfügung und lässt sich für internationale Gespräche nutzen.

Regeln für Free-to-Play-Spiele: Der Bundesverband der deutschen Games-Branche (GAME) legt sich selbst Regeln für faire Online-Spiele auf. Die Initiative Faires Onlinespiel soll für Kostentransparenz bei sogenannten Free-to-Play-Spielen sorgen. Die mehr als 60 Unternehmen des Verbandes wollen am Freemium-Geschäftsmodell festhalten, aber gegen “schwarze Schafe” ein Zeichen setzen.

iOS-Benachrichtigungen auf dem Mac: Mit Notifyr können Besitzer eines Macs und iPhones Smartphone-Benachrichtigungen auch auf dem Desktop-Rechner empfangen. Dabei lässt sich auswählen, welche Nachrichten die App im Detail weiterleitet.

Updates

Safari Sicherheitsupdates: Apple aktualisiert den Browser Safari in der Version 7.0.4 und 6.1.4 und schließt damit Sicherheitslücken. Präparierte Internetseiten können die Schwachstellen ausnutzen, um die Software zum Absturz zu bringen und Schadsoftware auszuführen.

Spiele

Watch Dogs: Der Kreativchef des Hackerspiels von Ubisoft hat Details zu den Hardwareanforderungen von Watch Dogs veröffentlicht. Außerdem gibt es Leaks zu Videosequenzen und Spielgeschehen der Xbox 360-Version, welche die Detailstufe auf älteren Konsolen zeigen.

Infinity Blade 3 Update: Mit einer großen Aktualisierung erhält Infinity Blade 3 für iOS neue Funktionen. Ein Trainingsbot hilft bei der Verbesserung der Fertigkeiten, die Spielfigur lässt sich mit neuen Möglichkeiten gestalten und die Zieljagd führt den Vergleich mit Freunden ein.

Day-Z Update: Das Entwicklerteam des Zombiespiels DayZ zeigt die Arbeit an einem Update, welches das Verhalten der Untoten im Spiel verändern soll. Eine Verbesserung der Künstlichen Intelligenz sorgt für realistischere Bewegungen und Pläne der Zombies.

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GMX und Web.de veröffentlichen eigene Windows Phone-Apps

GMX und Web.de haben eigene Windows Phone-Apps für das E-Mail-Angebot der Portale veröffentlicht. Mit den beiden Apps ruft man E-Mails von Web.de und GMX ab, versendet E-Mails und nutzt auch gebuchte Fun-Domains als Absender.

Die kostenlosen Windows Phone Apps stehen nun für Windows Phone-Geräte ab Windows Phone 8 zum Download bereit. Neben den typischen Mail-Funktionen und Push-Nachrichten für neue Mails bieten die Apps auch einen PIN-Schutz. Durch diesen verhindert man mit einem Sicherheitscode, dass andere Nutzer unbefugt E-Mails lesen.

SPAM-Mails markiert man mit den Apps direkt auf dem Windows Phone als SPAM und meldet die unerwünschten Nachrichten dadurch auch den offiziellen Spamfiltern von GMX und Web.de.

Hat man eine Fun-Domain bei einem der beiden Anbieter gebucht, kann man diese in den Mail-Apps auch direkt als Absender nutzen.

Live Kacheln und Deep Pinning

Die E-Mail-Apps unterstützen auch die Windows Phone-typische Live Kachel-Funktion, bei der das Programmsymbol eine Vorschau auf neue Nachrichten anzeigt. Über die Deep Pinning-Funktion pinnt man zudem einen direkten Zugriff auf Unterordner auf die Startseite. Beide Apps stehen ab sofort im Windows Phone Marketplace als kostenloser Download bereit.

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Watch Dogs: Das sind die Hardwareanforderungen der PC-Version von Ubisofts Hackingspiel

Die PC-Version von Watch Dogs scheint mindestens sechs Gigabyte Arbeitsspeicher zu erfordern. Jonathan Morin, der Kreativchef des Open World-Hackingspiels von Ubisoft, hat auf Twitter Details zu den Hardwareanforderungen veröffentlicht.

Watch Dogs verweigert auf Rechnern mit einem Dualkern-Prozessor den Dienst, so Morin. Außerdem ist ein Minimum von sechs Gigabyte Arbeitsspeicher erforderlich, um das Spiel auf geringer Detailstufe spielen zu können. Eine mittlere Qualitätseinstellung ist mit einem Intel i5-Prozesser oder einer vergleichbaren CPU möglich. Für die höchste Detailstufe sind mehr als 9.000 Punkte auf dem Intel CPU-Benchmarktest PassMark nötig.

Die Anforderungen von Watch Dogs gehen also sehr zu Lasten des Prozessors. Eine wichtige Bedingung für flüssigen Spielspaß bei hoher Detaildichte ist außerdem, dass die Grafikkarte nicht das System ausbremst. Das Spiel soll am 27. Mai 2014 für PC, PlayStation 4 und 3, Xbox One und 360 sowie Wii U erscheinen.

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Quelle: Jonathan Morin auf Twitter

Via: Dark Side of Gaming

Batman Arkham Knight: Der offizielle Trailer zeigt das Spielgeschehen der finalen Ausgabe der Arkham-Reihe

Batman: Arkham Knight ist die finale Ausgabe der Arkham-Reihe. Jetzt zeigt sich das Spielgeschehen in einem offiziellen Trailer. Batman: Arkham Knight bietet Spielern Neuerungen und Herausforderungen: Im Kampf gegen gleich mehrere Schurken können Spieler erstmals das Batmobil steuern.

Das Serien-Finale konfrontiert Batman nicht nur mit einem Zusammenschluss mehrerer Schurken. Zwar wollen Scarecrow, Pinguin, Two-Face und Harley Quinn mit vereinten Kräften Batman überwältigen. Doch die eigentliche Herausforderung ist ein neuer Gegner. Der Bösewicht soll Batman ebenbürtig sein und verspricht einen einzigartigen Zweikampf.

Batman: Arkham Knight - Harley Quinn

Batman: Arkham Knight wartet auch mit einer extra für das Spiel entworfenen Version des Batmobils auf. Zum ersten Mal können Spieler das Gefährt steuern und damit in Gotham City auf Verbrecherjagd gehen.

Batman: Arkham Knight - Batmobil

Das abschließende Kapitel der Batman: Arkham-Serie soll  im Oktober 2014 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

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Quelle: PlayStation auf YouTube

Bilder: Batman Arkham auf Twitter

Wegen eines Hackerangriffs fordert eBay Nutzer zur Passwortänderung auf

Nach Angaben von Ebay haben Angreifer das Verkaufsportal gehackt. Im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März 2014 haben Kriminelle eine Datenbank des Unternehmens geknackt und Kundendaten gestohlen. Insgesamt hatten die Angreifer zugriff auf 145 Millionen Datensätze, nicht alle davon sind Teil der Beute. Nach Angaben von Ebay sind die Passwörter der betroffenen Konten verschlüsselt gespeichert. Trotzdem fordert das Unternehmen Nutzer zur Änderung des Passwortes auf. Der Bezahldienst PayPal ist nicht betroffen.

Zugriff auf 145 Millionen Kundendatensätze

Die Angreifer haben Zugänge von Ebay-Mitarbeiten genutzt, um persönliche Kundendaten des Auktionsportals abzugreifen. Dazu zählen Informationen wie Klarnamen, verschlüsselte Passwörter, Anschriften und E-Mail-Adressen sowie Geburtstage und Telefonnummern. Laut Ebay gibt es keine Anzeichen, dass Zahlungsdaten wie Kreditkarteninformationen betroffen sind. PayPal schließt aus, dass Kundeninformationen und Zahlungsdaten den Tätern in die Hände gefallen sind.

Ebay gibt an, dass die Hacker Zugriff auf 145 Millionen Datensätze hatten und “einen großen Teil” davon gestohlen haben. Die Ebay-Sprecherin Amanda Miller betonte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die betroffenen Passwörter verschlüsselt gespeichert sind, das Entschlüsseln sei mit erheblichem Aufwand verbunden. Das Unternehmen arbeitet mit den Sicherheitsexperten von FireEye zusammen, um den Fall zu analysieren.

Aufforderung zur Passwortänderung

Ebay fordert seine Kunden mit einer E-Mail zur Passwortänderung auf. Wer entgegen der allgemeinen Sicherheitswarnungen dasselbe Passwort für andere Dienste verwendet, sollte auch dort den Zugang ändern. Von Ebay gibt es keine Angabe, ob auch deutsche Nutzer betroffen sind. Rund 128 Millionen Personen nutzen die Plattform aktiv.

So ändern Sie Ihr Ebay-Passwort

Die Passwortänderung des Auktionsportals gestaltet sich nicht ganz einfach. In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie nach dem Ebay-Hack Ihr Passwort ändern können.

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Update 22.05.2014: Wir haben die Nachricht aktualisiert mit Details zur Anzahl der Nutzerdaten und einer Videoanleitung zur Passwortänderung.

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Quelle: PayPal | ebay | Reuters

Das BSI warnt erneut vor Phishing-E-Mails mit gefälschtem BSI-Absender und Schadsoftware im Anhang

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut vor gefälschten E-Mails mit BSI-Absender. Kriminelle verschicken Nachrichten mit dem Betreff Information und einem Anhang, bei dem es sich vorgeblich um ein Merkblatt handeln soll. Die Datei enthält jedoch Schadsoftware, die beim Öffnen den PC des Anwenders infiziert.

Das BSI weist darauf hin, dass die aktuell verbreiteten E-Mails oder ähnliche Nachrichten nicht vom Bundesamt stammen. Bereits im April 2014 gab es eine Betrugswelle mit Schadsoftware, bei der die Täter Anwender zum Herunterladen eines vermeintlichen Formulars aufforderten. Beim Erhalt einer derartigen E-Mail sollte der Anhang auf keinen Fall geöffnet werden. Von einer Beantwortung ist abzusehen, der beste Schritt ist das umgehende Löschen der Nachricht.

Was tun beim Befall mit Schadsoftware?

Sollten Anwender die angehängte Datei doch geöffnet haben, empfiehlt das BSI die Überprüfung mit einem aktuellen Virenscanner. Derzeit erkennen noch nicht alle Anwendungen die enthaltene Schadsoftware, weshalb die regelmäßige Wiederholung des Scans wichtig ist. Das Bundesamt veröffentlicht außerdem allgemeine Informationen zu Phishing-E-Mails.

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Quelle: BSI

Cyberkriminalität: Mit dem Identity Leak Checker können Nutzer den Online-Identitätsdiebstahl abfragen

Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam bietet mit dem Identity Leak Checker eine Möglichkeit, das Ausspionieren von Identitätsdaten festzustellen. Durch Eingabe einer E-Mail-Adresse können Anwender überprüfen, ob persönliche Daten im Zusammenhang mit der Adresse im Internet im Umlauf sind. Ein Verschleierungsverfahren und weitere Schritte verhindern den Missbrauch des Tools.

Cyberkriminalität und frei verfügbare Datenquellen

Durch das Ausspähen mit Schadsoftware und andere Methoden gelangen Kriminelle täglich in den Besitz von persönlichen Identitäts- und Zugangsdaten. Diese werden im Internet zum Beispiel in Hackerforen veröffentlicht oder sogar verkauft. Das Hasso-Plattner-Institut hat Daten aus frei zugänglichen Quellen aus dem Internet zusammengetragen. Dazu zählen Foren, soziale Netzwerke, Leak-Seiten und sogenannte Paste-Seiten, die das einfache Teilen großer Mengen von Text erlauben.

Identity Leak Checker Domains ScreenshotVerteilung der in Leaks erfassten Domains des Hasso-Plattner-Instituts.

So funktioniert der Identity Leak Checker

Anwender geben auf der Internetseite des Identity Leak Checker ihre E-Mail-Adresse ein. Das Tool gleicht diese mit den zusammengetragenen Daten ab. Dabei wird überprüft, ob die Adresse mit anderen persönlichen Informationen wie Telefonnummer, Geburtsdatum, Anschrift oder Zahlungsdaten im Internet verfügbar und damit für Missbrauch anfällig ist. Der Identitätsdiebstahl-Check funktioniert ähnlich dem Sicherheitstest des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Nur bei einem Treffer erhalten Anwender eine Nachricht mit einer Auflistung.

Gegen Missbrauch geschützt

Nach Angaben des Hasso-Plattner-Instituts ist der kostenlose Dienst gegen Missbrauch geschützt. Zunächst verhindert ein CAPTCHA-Feld automatisierte Abfragen. Bei einem Treffer finden sich in der Antwort keine Detailangaben, also keine Passwörter oder Ähnliches. Dadurch wird die Abfrage mit einer bereits gehackten E-Mail-Adresse für den Täter wertlos. Die Datenbank der Abfrage enthält nur minimale Information, um sie nicht selbst zum begehrten Ziel für Angriffe zu machen. Außerdem kommt bei der Abfrage eine Verschleierung zum Einsatz, der Dienst zeigt E-Mail-Adressen nur verschlüsselt an.

Der Identity Leak Checker steht auf der Seite des Hasso-Plattner-Instituts kostenlos zur Verfügung. Eine Überprüfung ohne Ergebnis schließt jedoch nicht aus, dass persönliche Daten nicht doch im Internet kursieren.

E-Mail-Adressen, andere Konten und Passwörter sind für Cyberkriminelle eine begehrte Ware: Beim bisher größten Fall von Datendiebstahl haben Fahnder 18 Millionen E-Mail-Passwörter ausfindig gemacht.

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Quelle: Hasso-Plattner-Institut