Skype: Microsoft testet eine neue Benutzeroberfläche für Mac und Windows

Microsoft überarbeitet die Benutzeroberfläche von Skype für Windows und Mac. Seit der Version für Windows 8 mit dem modernen Interface hat das Unternehmen auch die Apps für Windows Phone und Android erneuert. Jetzt sind die Desktop-Ausgaben an der Reihe.

In ersten Tests bekommt eine kleine Auswahl an Windows-Nutzern ein neues Skype-Design präsentiert, die Mac-Version folgt schon bald. Das neue Aussehen soll Skype aufgeräumt, übersichtlich und modern machen und plattformübergreifend für eine einheitliche Nutzererfahrung sorgen.

Nach Aussage von Microsoft wird das Unternehmen die Tests zusammen mit Rückmeldungen von Anwendern analysieren und die neue Oberfläche im Detail anpassen, bevor sie für alle Nutzer zur Verfügung steht. Einen Termin hat Microsoft noch nicht bekannt gegeben. In Kürze will man weitere Informationen veröffentlichen.

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Quelle: Skype Blog

Das muss auf den Rechner – Aktuelle Software-Tipps 287

Advanced SystemCareAdvanced SystemCare

Das kostenlose Advanced SystemCare Free optimiert die Leistung des Windows-Rechners und säubert das System von Datenmüll. Unter den mehr als 25 Tools finden sich Werkzeuge, mit denen man unnötige Prozesse deaktiviert, Treiber aktuell hält oder das Android-Smartphone säubert. Dabei muss Advanced SystemCare den Vergleich mit anderen Tuning-Programmen nicht scheuen.

Mit dem neuen Update weitet Advanced SystemCare die Unterstützung für XP-Rechner aus und hilft mit dem Tool PCTransfer bei der Übertragung von Daten.

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FIFA WorldFIFA World

FIFA World macht den Traum vieler Fußball-Fans wahr: Am PC Fußball gegen Freunde spielen, ohne teure Hardware oder hohen Preis für die Software.

Mit FIFA World kommt eine abgespeckte Free-to-Play FIFA-Verion auf den Rechner: Man stellt seine Mannschaft zusammen, tritt gegen andere Spieler an und engagiert neue Spieler. Vom Umfang, der Grafik und dem Sound her kann FIFA World nicht mit dem großen Bruder FIFA 14 mithalten – dafür ist das Spiel kostenlos. Derzeit befindet sich FIFA World in der offenen Beta-Phase.

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PDFCreatorPDFCreator

Mit dem PDFCreator macht man im Handumdrehen PDF-Dateien aus Word-Dokumenten. Mit dem virtuellen Drucker kann der Nutzer außerdem Seiten drehen, verkleinern oder auch mit Signatur und Passwort versehen. Das aktuelle Update bringt Unterstützung für PDF Architect 2 und verbessert die Erkennung von ausdruckbaren Dateien.

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Neues soziales Netzwerk Youmigo plant bereits eine iOS-Version

Vor nicht ganz einem Monat ist das neue, interkulturelle Netzwerk Youmigo im Windows Phone-Store an den Start gegangen. Einen Monat später plant der Gewinner des AppCampus-Wettbewerbs von Microsoft und Nokia bereits eine iOS-Version. Zunächst stehen jedoch Updates für das Windows Phone an.

iOS-Version bereits in der Planung

Auch wenn der Fokus aktuell auf der Verbesserung der Windows Phone-App liegt, plant Youmigo bereits den Schritt auf andere Plattformen. Wie Youmigo gegenüber Softonic erklärte, habe man bereits die passende Hardware erworben, um auch eine iOS-Version des noch jungen, sozialen Netzwerks entwickeln zu können.

250 neue Nutzer am Tag

Nach nur einem Monat zählt die App des Münchner Startups bereits über 12.000 Nutzer aus der ganzen Welt. Aktuell kommen laut Youmigo jeden Tag ungefähr 250 Nutzer hinzu, welche sich auch aktiv an der Verbesserung der App beteiligen. So reichen die Nutzer regelmäßig Vorschläge ein, die in Kürze in ein erstes großes Update für die Windows Phone-App einfließen.

“Wir wollen in der nächsten Zeit ein paar Updates für Windows Phone herausbringen”, bestätigte uns Youmigo auf Anfrage. Die Updates beinhalten zum einen allgemeine Verbesserungen, aber auch neue Features, die Youmigo noch nicht weiter ausführte.

Was ist Youmigo?

In Youmigo ist jeder Nutzer Experte seiner Heimat. Ist die App einmal installiert, gibt man während der Registrierung an, woher man kommt und für welche Region, für welche Kultur man sich als Experte versteht. Als Nutzer stellt man öffentlich Fragen zu interessanten Orten, die man eventuell besuchen möchte. Reagiert ein Experte auf eine Frage, tritt man in ein privates Gespräch. Mehr zu Youmigo lesen Sie in unserem Artikel Youmigo vernetzt die Welt zum interkulturellen Austausch.

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Facebook bietet einen Check der Privatsphäre-Einstellungen und ändert das Teilen von Inhalten

Facebook ändert die Einstellungen zur Privatsphäre und bietet gleichzeitig eine Möglichkeit zur Überprüfung. Damit soll es für Nutzer des sozialen Netzwerkes leichter werden zu verstehen, wer welche geteilten Inhalte zu sehen bekommt. Mit einem neuen Standard will Facebook außerdem verhindern, dass neue Nutzer Inhalte aus Versehen öffentlich teilen anstatt nur mit Freunden.

Einfache Bedienung

Facebook stellt die Verständlichkeit und einfache Bedienung in den Mittelpunkt der überarbeiteten Privatsphäre-Einstellungen. Ein niedlicher blauer Dinosaurier soll Nutzern zu verstehen geben, dass es gar nicht so kompliziert ist und begleitet durch die entsprechenden Schritte zur Anpassung der Optionen.Facebook bietet einen Check der Privatsphäre-Einstellungen und ändert das Teilen von Inhalten

Für neue Nutzer legt Facebook einen neuen Standard fest: Das soziale Netzwerk stellt die Sichtbarkeit der Status-Updates automatisch auf nur Freunde. Dadurch will Facebook das versehentliche, öffentliche Teilen von Inhalten verhindern. Alle anderen Einstellungen zur Privatsphäre bleiben nach Aussage von Facebook unverändert.Facebook bietet einen Check der Privatsphäre-Einstellungen und ändert das Teilen von Inhalten

Weitere Kontrollmöglichkeiten

Auf der Entwicklerkonferenz f8 2014 in San Francisco hat Facebook weitere Möglichkeiten zur Kontrolle der Privatsphäre vorgestellt. Mit Anonymous Login und einer überarbeiteten Version der Facebook-Login-Möglichkeit können Anwendern genau festlegen, auf welche Nutzerdaten die Apps von Drittanbietern zugreifen können.

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Quelle / Bilder: Facebook

Facebook Privatsphäre-Einstellungen, Watch Dogs-Team im Interview, Skype testet neue Oberfläche

Facebook ändert die Einstellungen zur Privatsphäre und zum Teilen von Inhalten auf der sozialen Plattform, das Watch Dogs-Team gibt in einem Video-Interview Einblicke in die Spielwelt und Skype testet eine neue Benutzeroberfläche für Windows und Mac – der Nachrichtenüberblick.

  • Teilen auf Facebook: Das soziale Netzwerk überarbeitet die Einstellungen zur Privatsphäre. In Zukunft wählt Facebook für die Sichtbarkeit von geteilten Inhalten Freunde statt eines öffentlichen Publikums aus. Außerdem hilft ein Tool bei der Überprüfung der Optionen zur Privatsphäre.
  • Ebay-Hack: Nach dem Ebay-Hack bieten Cyberkriminelle Nutzerdaten zum Kauf an, die angeblich aus der Ebay-Datenbank stammen. Das Auktionsportal bestreitet die Echtheit der Datensätze. Trotzdem ermitteln die Behörden in drei US-Bundesstaaten, ob das Unternehmen ausreichende Datenschutzmaßnahmen getroffen hat.
  • Internet Explorer 8: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Sicherheitswarnung zum Internet Explorer 8 veröffentlicht. Bis zur Schließung einer Schwachstelle sollten Nutzer wenn möglich einen anderen Browser verwenden. Präparierte Internetseiten können momentan mithilfe des Browsers Schadsoftware ausführen.
  • Apple iMessage-Fehler: Apple hat einen Fehler im Nachrichtensystem iMessage zugegeben. Beim Umstieg von iOS auf ein anderes System wie Android verschluckt der Dienst SMS an die Rufnummer. Apple zeigt eine Möglichkeit zur Umgehung des Problems auf, macht aber keine Terminangabe zur Fehlerbehebung.

Updates

  • Google Chrome: Mit dem neuesten Updates des Chrome-Browsers führt Google das Sprachkommando zur Suche ein. Anwender können jetzt mit “OK Google” in einem neuen Tab oder auf Google.com eine Suchanfrage starten. Die Möglichkeit bestand bisher über eine Erweiterung, jetzt ist die Funktion in  Google Chrome integriert.
  • Pushbullet Geräte-Synchronisation: Die kostenlose App Pushbullet erlaubt under Android und iOS das Weiterleiten von Inhalten wie Links oder Bildern von einem mobilen Gerät an Desktop-Rechner – und umgekehrt. Neu ist jetzt die automatische Synchronisation von Benachrichtigungen.
  • Skype Desktop-Version: Microsoft testet eine neue Benutzeroberfläche für Skype in der Desktop-Version für Windows und Mac. Die Anwendung zur Video-Telefonie soll ein simples und modernes Aussehen und damit verbesserte Nutzererfahrung bekommen. Nach Auswertung der Testergebnisse stehen die Neuerungen allen Nutzern zur Verfügung.
  • Gerüchte zu iOS 7.1.2: Gerüchten zufolge steht die Veröffentlichung von iOS 7.1.2 kurz bevor. Anwender erhoffen sich von der neuen Version von Apples mobilem Betriebssystem die Beseitigung von Akku-Problemen und des Fehlers in Apples Nachrichtensystem iMessage.

Spiele

  • Watch Dogs: In einem Video-Interview gibt das Team von Watch Dogs Einblicke in die Spielwelt. Der Chefdesigner erzählt, warum Chicago der perfekte Schauplatz ist. Außerdem gibt es den offiziellen Launch-Trailer, der die actiongeladene Seite des Spiels hervorkehrt.
  • Minecraft: Mojang hat einen neuen Minecraft-Snapshot veröffentlicht. Die Vorab-Version bringt einige Bugfixes und Verbesserungen. Außerdem gab der Minecraft-Entwickler Nathan Adams einen Hinweis auf Parallelwelten im Spiel. Diese Möglichkeit könnte schon mit dem nächsten Snapshot kommen.
  • Battlefield 5: SWAT: Gerüchten zufolge wird EA die neue Ausgabe der Battlefield-Reihe im Juni 2014 auf der E3-Spielemesse vorstellen. Bei Battlefield 5 soll der Spieler angeblich eine Polizeieinheit steuern.

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Watch Dogs: Video-Interview mit dem Team und der offizielle Launch-Trailer zum Spiel

In einem Video-Interview gibt Danny Belanger, der Chefdesigner von Watch Dogs, Einblicke in die Spielwelt. Der Schauplatz von Ubisofts Open World-Hackingspiel ist Chicago. Im Gespräch erzählt Belanger, warum die Stadt der perfekte Ort für das Spiel ist. Außerdem hat der Hersteller den offiziellen Launch-Trailer zum Spiel veröffentlicht.

Bei Watch Dogs übernimmt der Spieler die Rolle des Widerstandskämpfers Aiden Pearce. In einer düsteren Zukunft beherrscht ein zentrales Computersystem Chicago. Nur durch das geschickte Überlisten von Überwachungstechnologie und das Hacken von  Sicherheitsmechanismen und anderen Spielern hat Pearce eine Chance.

Das Entwickler-Team war immer wieder vor Ort, um Atmosphäre und Details der Stadt einzufangen. Das Spiel setzt Chicago detailgetreu um, bis hin zum Akzent der Gesprächsfetzen von Passanten. Aber auch auf digitaler Seite ist Watch Dogs um Realismus bemüht: Das Hacken ist ein wichtiges Spielelement, für dessen Darstellung das Team extra Sicherheitsexperten befragt hat. Der offizielle Launch-Trailer zeigt dramatisch, wie sich digitale und echte Welt überschneiden und beeinflussen, verrät aber keine neuen Details zum Spiel.
Der Veröffentlichungstermin von Watch Dogs ist der 27. Mai 2014 für PC, PlayStation 4 und 3 sowie Xbox One und 360, Die Wii U-Version folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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Quelle: Watch Dogs auf YouTube

Half Life 3 und Left 4 Dead 3: Der Counter-Strike-Schöpfer bestätigt beide Spiele im Interview auf Twitch

Der Counter-Strike-Schöpfer Minh Le hat auf der Live-Streaming-Plattform Twitch ein ausführliches Interview gegeben. Dabei bestätigte er die Entwicklung des dritten Teils der Half Life-Reihe und erzählte begeistert von der dritten Ausgabe von Left 4 Dead.

Zu Half Life 3 hat Minh Le eine klare Aussage getroffen: “Ja, ich habe Konzepte zu Half Life 3 gesehen”, sagte er. Weiterhin hat er den kooperativen Zombie-Shooter Left 4 Dead 3 in Aktion gesehen. “Fantastisches Spiel”, sagte er. “Ich war echt begeistert, als ich es gesehen habe. Wow, das wird sehr beeindruckend.”

Bislang hat Valve, der Hersteller von Half Life und Left 4 Dead, die Arbeit an den beiden neuen Ausgaben nicht offiziell bestätigt. Der Schöpfer von Counter-Strike scheint sich im Eifer des Interviews gehörig verplappert zu haben.

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Quelle: Twitch

Klartext: Totalversagen – Warum die Backup-Funktion von Android ein Witz ist

Ich hatte schon immer meine Probleme mit Android. Meinen ersten Wutanfall spendierte mir Googles geniale Idee, mit Android 2.3 auf externen Speicher per SD-Karte zu setzen, was die Smartphones billig und gleichzeitig unbenutzbar machte. Auch die verschachtelte Menüs vieler Android-Apps bringen mich weiterhin regelmäßig zur Verzweiflung.

Seit Gingerbread hat sich zwar viel getan, doch viele Android-Funktionen sind noch heute undurchdacht und bleiben was sie sind: ein Haufen Schrott. Eine dieser Funktionen hat mich heute Hunderte Fotos gekostet: Das integrierte Android-Backup.

Das Google Backup ist ein Witz

Das von Haus aus eingebaute Google Backup speichert lediglich eine Handvoll Daten. Dazu gehören WLAN-Passwörter und Einstellungen. Gar die Liste der installierten Apps speichert das schlaue System. Aber die simple Anordnung der Apps auf dem Homescreen speichert Android nicht. Auch die wichtigen App-Daten sichert Android nur in wenigen Fällen und erst ab Version 4.4, die auf weniger als zehn Prozent aller Geräte läuft. Das ganze Konzept ist ein schlechter Witz.

Ein System, dass mich zu stundenlanger Internetrecherche nötigt, nur um ein Backup anzulegen, ist nicht mehr zeitgemäß.

Undurchsichtiger Vollzugriff für Drittanbieter

Es gibt Dutzende Apps, mit denen ich eine komplette Sicherungskopie meines Android-Smartphones erstellen kann. Aber die einzigen Lösungen, die wirklich funktionieren, benötigen systembedingt einen Root-Zugriff. Dadurch haben Apps irgendwelcher Hersteller Zugriff auf alles, was in meinem Smartphone steckt. Und das nur, um eine einfache Kopie von App-Daten anzulegen, die ich anschließend nur mit viel Mühe auf ein neu installiertes System zurück bekomme.

Android fehlt es an Eleganz

Wir leben im Jahr 2014. Technologie sollte uns nicht mehr durch seine eigenen Beschränkungen zurückhalten. Das Stichwort ist Benutzerfreundlichkeit, Eleganz. Und die sollte im Zentrum jeder Software stehen. Elegant ist, wer sich auf das Wesentliche beschränkt und eine Software zu Ende denkt, bevor sie überhaupt programmiert wird.

Eleganz erreicht man aber nicht, in dem man eine schöne Hülle über ein kaputtes Backup-Konzept wirft. Eleganz ist die Beschränkung auf das Essentielle und hier geht Google nach wie vor den falschen Weg.

Nehmt mir Arbeit ab!

Ein Backup über Superuser-Rechte erstellen zu müssen ist weder komfortabel noch benutzerfreundlich.

Liebes Google: Warum stellt ihr uns vor die Wahl ein kompliziertes Backup zu machen oder keines? Nehmt uns die Wahl ab – mit einem automatischen Backup für alle Daten. Die Sicherheitskopie kann von mir aus auch in der unbeliebten Cloud landen. Wenn mir das nicht gefällt, kann ich immer noch entscheiden, kein Backup zu machen oder mich selbst darum zu kümmern. Wenn dann etwas schief geht, bin ich wenigstens selbst Schuld.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Android-Backups gemacht? Lassen Sie es mich wissen, in den Kommentaren, bei Twitter an @tvuellers oder über Google+.

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Ein iCloud-Hack umgeht die Aktivierungssperre von verlorenen oder gestohlenen iPhones und iPads

Einem niederländischen Hacker-Duo ist es gelungen, eine Sicherheitslücke in Apples iCloud-Dienst auszunutzen. Dadurch ist es möglich, verlorene oder gestohlene iOS-Geräte zu entsperren. Eine Internetseite täuscht eine Verbindung zu den iCloud-Servern vor und erlaubt so das Umgehen der Aktivierungssperre, welche Apple mit iOS 7 eingeführt und als wirksame Diebstahlsicherung bezeichnet hat.

iCloud Aktivierungssperre

Apples iCloud dient der Synchronisation und Sicherung von iOS-Geräten. Ab iOS 7 beinhaltet iCloud eine Aktivierungssperre als Teil der Ortungsfunktion Mein iPhone suchen. Bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes erfordert die Sperre die Eingabe der Apple-ID und des Kennwortes, bevor sich die Ortung ausschalten lässt. Außerdem unterbindet der Dienst die Abmeldung von der iCloud und ein Zurücksetzen des Gerätes.iCloud Aktivierungssperre

Umgehung der Sperre

Zwei Hacker mit den Pseudonymen AquaXetine und MerrukTechnolog haben das Team DuolCi (iCloud rückwärts gelesen) gegründet und die Sicherheitsfunktion ausgehebelt. Nach ihrer Aussage handelt es sich um die weltweit erst Umgehung der Aktivierungssperre. Der Hack erfordert die Verbindung des Gerätes mit einem Desktop-Rechner. Dann täuscht eine von den Hackern eingerichtete Internetseite eine Verbindung zu den iCloud-Servern von Apple vor. Dadurch hebt das iOS-Gerät die Sperre auf, die Inhalte des iPhones oder iPads stehen zur Verfügung und das Gerät lässt sich zurücksetzen.

Nach eigenen Angaben haben die beiden Hacker fünf Monate an ihrer Lösung gearbeitet und Apple im März von der Schwachstelle unterrichtet. Erst jetzt habe das Unternehmen sich bei ihnen gemeldet. Zu spät, wie sie finden. Ihre Internetseite sei nur für private Zwecke, inzwischen zeugen aber mehrere tausend Tweets von der Funktionalität der Methode. Viele Erfolgsmeldungen stammen aus Asien, wo es einen florierenden Schwarzmarkt mit gestohlenen iOS-Geräten gibt.

Update von Apple nötig

Um die Sicherheitslücke zu schließen ist ein Update von Apple nötig. Dies berichtet der Sicherheitsexperte und iOS-Hacker Steven De Franco, der von einem sogenannten Man-in-the-Middle-Angriff spricht. Das bedeutet ein Abfangen und Umleiten der Verbindung zwischen dem iOS-Gerät und Apples Servern. Nach Einschätzung von De Franco handelt es sich um einen Fehler in der Firmware, den Apple mit einer Aktualisierung beheben kann.

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Quelle: doulCi

Via: Cult of Mac

Video-Streaming: Was ist eigentlich Netflix?

Netflix startet noch vor Ende des Jahres 2014 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Dienst bietet über das Internet Zugriff auf zahlreiche Filme und Fernsehserien für einen annehmbaren Abo-Preis. Aber wie funktioniert Netflix genau und was kann es leisten?

Was ist Netflix?

Netflix startete 1997 so ähnlich wie eine klassische Videothek. Allerdings bestellte man die Filme per Internet und bekam sie auf DVD per Post nach Hause geliefert. Mit der Ausbreitung von Breitbandinternet-Verbindungen war es ein logischer Schritt für das kalifornische Unternehmen, sich in Richtung Video-on-Demand weiterzuentwickeln. Heute verbreitet Netflix Filme und Fernsehserien per Streaming. Die Zeiten von langatmigen Downloads und DVDs im Briefkasten sind damit vorbei. Heute kann man sagen: Netflix ist für Videos, was Spotify für Musik ist.

Interface NetflixRiesige Filmbibliothek in HD

Wie funktioniert Netflix?

Netflix nutzt man mit einem Rechner (PC oder Mac), einem Smart-TV, einer Spielekonsole (beispielsweise Xbox, PlayStation oder Wii) oder über ein Smartphone oder Tablet.

Um auf die umfangreiche Film-Datenbank in HD-Qualität zuzugreifen, muss man sich registrieren und eine monatliche Abo-Gebühr bezahlen. In den USA beträgt der Monatsbeitrag zurzeit 8,99 Dollar, in den Niederlanden ist man mit 8,99 Euro dabei.

Eine schnelle Internetverbindung ist natürlich Voraussetzung.

Was Netflix anders macht

Das traditionelle Fernsehen tut sich mit der Anpassung an den neuen Medienkonsum schwer. Der Erfolg von Netflix jenseits des Atlantiks dürfte vor dem Deutschland-Start vor allem Sky beunruhigen. Das günstigste Abo schlägt hier mit 24,90 Euro monatlich zu Buche. Netflix punktet neben dem auch für Deutschland zu erwartenden günstigen Preis mit einem umfangreichen Angebot und der ständigen Verfügbarkeit.

Nach den USA und Kanada baut Netflix sein Netz in Europa aus. Die Niederlande, Schweden und das Vereinigte Königreich profitieren bereits von dem großen Video-Streaming-Dienst. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Netflix für dieses Jahr außerdem den Start in Frankreich, Belgien und Luxemburg  angekündigt.

Warten auf Netflix

Es gibt bereits verschiedene Video-on-Demand-Dienste in Deutschland wie beispielsweise  Maxdome, Amazon Instant Video oder Watchever. Die Medienbibliothek von Netflix wird dem jeweiligen Land angepasst, wie umfangreich die Auswahl an Filmen in Deutschland sein wird, ist daher noch unklar.

Alternativ kann man mit Hilfe eines Proxy-Dienstes wie etwa anonymoX (Firefox Win/Firefox Mac) oder Stealthy (Firefox Win/Firefox Mac/Chrome) auf ausländische Versionen von Netflix zugreifen. Rechtlich begibt man sich damit allerdings in eine Grauzone.

Eigenproduktionen und Lücken im Angebot

Wer vor allem Filme und amerikanische Serien anschaut, wird mit Netflix gut bedient sein. Seit einigen Jahren produziert Netflix auch eigene Serien, wie etwa den Emmy-Erfolg House of Cards. Welche deutschen Produktionen in Netflix zu sehen sein werden, bleibt abzuwarten. Sport-Übertragungen werden wohl weiter Sky vorbehalten sein.

Netflix House of Cards

Netflix produziert auch eigene Serien

Originalartikel auf Französisch von Yann-Marig Brézac, angepasst für Netflix in Deutschland von Mareike Erlmann.

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