FIFA 14: Update bringt die Nationalmannschaften der Fußball-Weltmeisterschaft 2014

Nach der Android-Version hat EA Sports jetzt auch FIFA 14 für iOS aktualisiert. Mit dem Update zur Fußball-WM 2014 stehen die offiziell lizenzierten Nationalmannschaften und Trikots zur Verfügung, und der Brasuca-Ball zum Turnier in Brasilien fehlt natürlich auch nicht.

Spieler können jetzt die Nationalmannschaften im Spieltags-Spektakel auswählen, mit dem Team ihrer Wahl bei den Spielen der Woche auflaufen und um die Ehre kicken. Es lassen sich aber nur einzelne Spiele der Weltmeisterschaft nachspielen, das ganze Turnier mit einem Wunschteam zu durchlaufen ist nicht möglich.

FIFA 14 Update zur Fußball-WM 2014 in Brasilien

Das Update der iOS-Version von FIFA 14 steht kostenlos zur Verfügung. Außerdem hat EA Sports die Offene Beta-Phase für FIFA World gestartet, ein kostenloses Online-Fußballspiel für Windows-PCs.

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Quelle: FIFA 14 bei iTunes

Facebook bietet die kostenlose Entfernung von Schadsoftware auf infizierten Geräten an

Facebook will seinen Nutzern die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten. Bei der Ameldung von einem infizierten Rechner oder Gerät schlägt das soziale Netzwerk je nach Art des Befalls eine Software zur Entfernung vor. Diese installliert und entfernt sich selbst. Das Unternehmen will den Dienst in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Sicherheitssoftware F-Secure und Trend Micro umsetzen.

Laut Kaspersky Lab haben rund 80 Prozent aller Phishing-Angriffe auf sozialen Medien Facebook-Nutzer im Visier. Das scheint das Unternehmen selbst erkannt zu haben und hat eine neue Funktion zum Überprüfen auf Schadsoftware angekündigt.

Facebooks erklärtes Ziel ist, seinen Nutzern für einen individuellen Befall die jeweils passende Software zur Entfernung zu bieten. Dazu arbeitet das Unternehmen mit den Experten von F-Secure und Trend Micro zusammen, die auch für Facebook selbst Sicherheitslösungen zur Verfügung stellen.

Facebook will die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten

So funktioniert die Entfernung von Schadsoftware mit Facebook

  • Bei der Anmeldung von einem infizierten Gerät zeigt Facebook eine Popup-Warnung über den Befall mit Schadsoftware an. Gleichzeitig empfiehlt das soziale Netzwerk eine der beiden Sicherheitslösungen, abhängig vom entsprechenden Befund. Die Verwendung der Software soll vorhandene Antivirus-Programme ergänzen. Das Herunterladen ist kostenlos, nach getaner Arbeit entfernt sich das Programm wieder selbst.
  • Ein Überspringen der Überprüfung auf Schadsoftware ist möglich, Facebook warnt dann aber zu einem späteren Zeitpunkt mit einer weiteren Nachricht.
  • Das Scannen und Entfernen findet im Hintergrund statt. Bis zum Abschluss können Nutzer Facebook weiter verwenden und erhalten eine Benachrichtigung, wenn die Überprüfung vollständig ist und ein Befund vorliegt.

Mit dem Angebot des kostenlosen Sicherheitschecks und der Entfernung von Schadsoftware will Facebook auch die Anzahl der, über die Plattform verschickten Links zu betrügerischen Angeboten und Phishing-Angriffe reduzieren. Nach eigener Aussage will das Unternehmen in Zukunft weitere Software-Funktionen anbieten.

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Quelle / Bild: Facebook

Google Chrome 35 für Android kann geschlossene Tabs wiederherstellen

Google hat den Browser Google Chrome für Windows, Mac und Android auf die Version 35 aktualisiert. Unter Android bringt Google Chrome endlich die Möglichkeit, das Schließen von Tabs zurückzunehmen. Eine praktische neue Funktion, da man sich auf dem kleinen Smartphone-Bildschirm schnell einmal verdrückt. Die Neuerungen der Desktop-Ausgaben des Browsers konzentrieren sich vor allem auf Verbesserungen für Entwickler.

Mit Chrome 35 für Android lassen sich geschlossene Tabs wiederherstellen. Die nützliche Funktion ist ein bekannter Bestandteil von Google Chrome für Windows und Mac, iOS-Nutzer müssen allerdings weiterhin darauf warten. Zusätzlich verbessert Chrome 35 auf Android-Geräten die Unterstützung für HTML 5-Videos und fügt einen Vollbildmodus sowie Untertitel hinzu.

Google Chrome 35 für Windows und Mac bringt laut Google viele nicht näher angegebene Stabilitäts- und Leistunsverbesserungen. Die weiteren Neuerungen wie hinzugefügte Javascript-Funktionen und verbesserte Kontrolle der Touch-Steuerung richten sich an Entwickler.

Die Aktualisierung auf Chrome 35 für Android erfolgt über den Google Play Store. Bei den Desktop-Ausgaben für Windows und Mac findet das Update über die integrierte Funktion des Browsers statt, eine manuelle Installation ist ebenfalls möglich.

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Quelle: Google Chrome Release Blog 1 | Google Chrome Release Blog 2

Facebook bietet kostenlose Entfernung von Schadsoftware, Google Chrome 35, Identitätsdiebstahl-Check im Netz

Facebook will seinen Nutzern beim Anmelden von einem infizierten Gerät die kostenlose Entfernung von Schadsoftware bieten, mit dem Identity Leak Checker können Anwender überprüfen, welche Daten von ihnen im Netz kursieren und Google aktualisiert den Browser Chrome auf die Version 35 – der Nachrichtenüberblick.

  • Facebook bietet kostenlose Malware-Entfernung: In Zusammenarbeit mit zwei Softwareherstellern bietet Facebook seinen Nutzern eine kostenlose Malware-Entfernung. Beim Anmelden von einem infizierten Gerät schlägt das soziale Netzwerk eine passende Anwendung vor, die sich dann installiert und nach Beseitigung der Schadsoftware wieder selbst entfernt.
  • Netflix kommt nach Deutschland: Vor Ende des Jahres 2014 will der Streaming-Anbieter von Filmen und TV-Serien Netflix auch in Deutschland starten. In Europa kostet der Dienst aktuell 7,99 € für Videos in SD-Qualität beziehungsweise 8,99 € pro Monat für HD-Qualität. Auch in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Luxemburg will Netflix in diesem Jahr durchstarten.
  • Identitätsdiebstahl-Check im Netz: Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam hat ein Tool entwickelt, mit dem Anwender prüfen können, ob ihre Daten im Netz kursieren. Die derzeit 170 Millionen zugrunde liegenden Datensätze stammen aus Quellen wie Hackerforen und sozialen Netzwerken. Der Abgleich funktioniert über die E-Mail-Adresse, Auskunft gibt der Identity Leak Checker nur bei einem Treffer.
  • Facebook Video-Werbung in Deutschland: Nach Tests in den USA will Facebook in sieben weiteren Ländern seinen Nutzern automatisch abgespielte Video-Anzeigen präsentieren, auch in Deutschland und Frankreich. Die meisten Videos sollen erst im September starten, ausgewählte Werbung gibt es aber schon rechtzeitig zur Fußball-WM.

Updates

  • Google Chrome 35: Die Aktualisierung von Googles Browser bringt unter Android die Möglichkeit, geschlossene Tabs wieder herzustellen. Für Windows und Mac richtet sich das Update hauptsächlich an Entwickler.
  • Google+ für Android: Google hat die Android-App für Google+ aktualisiert. Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche gibt es viele Funktionen rund um Fotos und Videos: Animierte GIFs, Foto-Effekte und das Kombinieren von Bildern und Videos sollen zum Teilen von Inhalten anregen.

Spiele

  • FIFA 14 für iOS: Die Weltmeisterschaft ist auch in der iOS-Version von FIFA 14 angekommen. Das neueste Update bringt die offiziellen Nationalmannschaften, Trikots und sogar den WM-Ball.
  • Civilization: Beyond Earth: In einem ausführlichen Interview sprechen die Entwickler von Civilization: Beyond Earth über Details zum Spiel. Die nächste Ausgabe der Spiele-Reihe soll ein unverwechselbares Civilization-Gameplay bieten und ist trotzdem eine eigenständige Science-Fiction-Version des Spielprinzips.
  • Call of Duty: Modern Warfare: Drei Jahre nach dem ersten Teil gibt es jetzt auch die zweite und dritte Ausgabe von Call of Duty: Modern Warfare für den Mac. Das Spiel kommt mit allen Single- und Multiplayer-Missionen, die verfügbaren Erweiterungen sind identisch mit den PC- und Konsolenversionen.
  • Wasteland 2 im August: Die zweite Ausgabe des post-apokalyptischen Rollenspiels kommt im August 2014. Das Original stammt aus dem Jahr 1988 und gilt als Vorlage für Fallout. Wasteland 2 soll eine große Spielwelt, ausgeprägte Spielfiguren und ein rundenbasiertes Kampfsystem bieten. Eine Beta-Version steht bereits zur Verfügung.

Tweet des Tages

Update 22.05.2014: Wir haben die Übersicht aktualisiert und den Preis für Netflix in Europa korrigiert.

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Der große Tuning-Test 2014: Methode, Testrechner, Werkzeuge und Ergebnisse

Für unseren großes Windows-Tuning Test haben wir sechs Tuning-Programme unter die Lupe genommen. Damit der Test gerecht abläuft, haben wir immer dieselbe Methode verwendet. In diesem Artikel erklären wir das Vorgehen bei dem Tuning-Test 2014 und stellen die beteiligten Komponenten vor.

Den Tuning-Test 2014 finden Sie hier: TuneUp, Glary Utilities und Co. im großen Vergleich: Diese Tuning-Software für den PC hilft wirklich.

Die Hardware des Testrechners

Die Hardwarespezifikationen des Testrechners sehen wie folgt aus:

  • Prozessor: Intel Core2 CPU E8400 @ 3.00 GHz
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR 2 SDRAM
  • Grafik: Onboard
  • Motherboard: Dell 0G214D
  • Festplatte: 232,83 GB

Das Szenario: Sauberes System, zugemüllt und getunt

Der Testablauf nutzt drei Szenarien. Bei jedem Szenario werden Bootzeit, allgemeine Systemleistung und freier Speicherplatz gemessen.

  1. Das saubere, neu aufgesetzte System dient als Maßstab für ein schlankes System ohne Datenmüll und ressourcenfressende Programme oder Prozesse.
  2. Aus dem sauberen System wird durch Datenmüll, unzählige Programme und Fragmentierung das belastete System – der Prototyp eines ungepflegten Familienrechners.
  3. Aus dem belasteten System soll mit Hilfe der Tuning-Software wieder ein möglichst leistungsfähiges System werden.

Die Systeme im Detail:

Sauberes System

Das sind die Eigenschaften des sauberen Systems:

  • Der Rechner ist neu aufgesetzt und läuft unter Windows 7 Professional, 64 bit.
  • Installiert sind die aktuellen Software-Versionen, Stand 27.03.2014. Automatische Updates für Windows sind deaktiviert.
  • Zusätzlich kommen noch die folgenden Programme auf den Rechner: Skype, PCMark 8, Soluto, Macrium Reflect Free Edition, Intel Management and Security, Avira Free Antivirus, Passmark Rebooter.
  • Auf der Festplatte sind 180 GB verfügbar, die Fragmentierung beträgt 0%.
  • Die durchschnittliche Bootzeit für den kompletten Boot (Full Boot) beträgt 2:40 Minuten. Auf Befehle reagiert das System (Responsive Desktop) nach 1:43 Minuten.
  • Bei einem Benchmark mit PCMark 8 Home Conventional erreicht der Rechner im Durchschnitt 1425 Punkte.

Sauberer PC

Belastetes System

Das sind die Eigenschaft des zugemüllten Systems:

  • Der Rechner war zwei Wochen in Gebrauch.
  • Insgesamt sind zusätzlich 99 Programme installiert worden.
  • Auf der Festplatte sind noch 1,15 GB frei, die Fragmentierung beträgt 65%.
  • Für einen kompletten Boot braucht der Computer 7:19 Minuten, nach 5:59 Minuten reagiert das System auf Befehle.
  • Bei dem Benchmark mit PCMark 8 Home Conventional erreicht der PC 1291 Punkte.

Zugemülltes System

Getuntes System

Das getunte System entspricht dem des belasteten Systems, mit Ausnahme der folgenden drei Punkte:

  • Die jeweilige Tuning-Software wurde von der Herstellerseite heruntergeladen.
  • Die Tuning-Software wird mit Standard-Einstellungen installiert und gestartet.
  • Wir folgen allen Empfehlungen der Software und führen die empfohlenen Schritte aus.

Die Tuning-Software

Diese Tuning-Software durchläuft den Test:

Weitere Alternativen wie WinZip System Optimizer oder Advanced System Optimizer kommen im Test nicht vor, da die Testversionen nur eine Analyse bieten, aber keine Wartung oder Reparatur.

Diese Faktoren bestimmen die Wertung

Die getesteten Programme bieten unterschiedliche Funktionen zum Tuning. Wir untersuchen drei gemeinsame Hauptfeatures: Bootzeit, allgemeine Systemleistung und gewonnener Speicherplatz. Außerdem bewerten wir die Bedienbarkeit. In Klammern findet sich jeweils die prozentuale Gewichtung für die Gesamtwertung:

  • Bootzeit (25%)
  • allgemeine Systemleistung (45%)
  • gewonnener Speicherplatz (20%)
  • Bedienbarkeit (10%)

Mit diesen Werkzeugen messen wir

Die vier Faktoren messen wir mit diesen Programmen:

  • Die Bootzeit entnehmen wir dem Wartungstool Soluto. Für jede Tuning-Software errechnen wir den Mittelwert aus fünf Messungen. Die Messungen umfassen jeweils den Responsive Desktop und Full Boot. Aus den beiden Mittelwerten zwischen Responsive Desktop und Full Boot erstellen wir den finalen Wert, der in die Wertung eingeht.
  • Die allgemeine Systemleistung messen wir mit dem PCMark 8 Home Conventional Benchmark. Dazu nutzen wir den Mittelwert aus drei Messungen.
  • Der Windows Arbeitsplatz zeigt den gewonnenen Speicherplatz an.
  • Die Bedienbarkeit bewerten wir anhand der persönlichen Einschätzung des testenden Redakteurs.

Benchmark Beispiel

Der PCMark 8-Benchmark simuliert Nutzerverhalten und liefert so allgemein brauchbare Ergebnisse.

Diese Methode nutzen wir Schritt für Schritt

Damit alle Programme dieselben Voraussetzungen haben, benutzen wir immer die gleiche Vorgehensweise:

  1. Zuerst spielen wir ein Image des belasteten Testsystems mit Macrium Reflect auf den Rechner.
  2. Wir laden die Tuning-Software von der Herstellerseite herunter.
  3. Wir installieren die Tuning-Software mit den Standard-Einstellungen.
  4. Wir folgen den Empfehlungen der Software.
  5. Falls die Software diese Schritte nicht automatisch durchführt, starten wir manuell die Suche nach Duplikaten und das Entfernen der Autostart-Einträge. Bei den Autostart-Einträgen werden alle Programme außer Avira Free Antivirus, Zonealarm, Skype, Macrium Reflect, Intel Management & Security und Snagit entfernt.
  6. Nach dem Ausführen aller empfohlenen Schritte starten wir den PC mit Passmark Rebooter drei Mal neu.
  7. Es wir jeweils die Bootzeit und der gewonnene Speicherplatz notiert.
  8. PCMark 8 Benchmark misst die allgemeine Systemleistung. Wir notieren das Ergebnis.
  9. Für die weiteren Messungen mit PCMark 8 wiederholen wir die Schritte 6 und 8 insgesamt drei Mal.
  10. Für das nächste Tuning Programm beginnen wir wieder bei Schritt 1.

So haben wir bewertet: Punktevergabe

Im Idealfall schafft der PC nach dem Tuning dieselbe Leistung wie vor der Belastung durch den Programm- und Daten-Müll. Dazu wird die Differenz zwischen sauberem und belastetem System gemessen.

Ein Beispiel: Beträgt die Differenz zwischen dem sauberen und belasteten System bei der Bootzeit 50 Sekunden, so wird diese Zeit mit 100 Prozent gewertet. 40 Sekunden eingesparte Bootzeit bedeuten damit 80 Prozent wiederhergestellte Leistung und 8 von 10 möglichen Punkten. Beim Speicherplatz dient das Programm mit dem größten freigeräumten Platz als Maßstab und steht für 100 Prozent.

Der große Tuning-Test: Sauberes und zugemülltes System

Die Ergebnisse im Detail

Glary Utilities

Was haben wir gemacht?

Glary Utilities 11 kümmert sich mit der 1-Click-Maintenance um die Registry, überflüssige Verknüpfungen, Spyware, Datenspuren und temporäre Dateien. Disk Repair behebt außerdem Fehler auf der Festplatte. Zusätzlich kommt noch der Start-Up Manager zum Einsatz. Der Duplicate Finder sucht nach doppelten Dateien.

Das sind die Ergebnisse

Nach dem Einsatz von Glary Utilities reagiert der Testrechner im Schnitt nach 4:18 Minuten, voll zur Verfügung steht der PC nach 5:28 Minuten: Der Mittelwert beträgt 4:53 Minuten. Auf der Festplatte stehen 7.60 GB Speicherplatz zur Verfügung. Im Schnitt erreicht der Rechner beim Benchmark 1361,33 Punkte.

Wie leicht ging die Wartung?

Die 1-Click-Wartung macht es dem Nutzer leicht, umfasst aber nicht alle wichtigen Funktionen. Der Start-Up Manager hilft beim Entschlacken des Bootvorgangs, für Anfänger fehlen Empfehlungen und Erklärungen. Außerdem zeigt das Tool nicht alle Programme an: In unserem Test bietet Glary Utilities die Programme Soluto, VNC, Search Protect, Teamviewer und vor allem das aufsässige Regclean Pro nicht zur Abwahl an und die Programme starten bei jedem Bootvorgang. Auch ärgerlich: Beim ersten Neustart lädt Glary Utilites ohne Ankündigung Checkdisk und startet einen Bootdefrag.

Ashampoo WinOptimizer 11

Was haben wir gemacht?

Nach dem Start beantworten wir einige Fragen zum Rechner. Danach verspricht WinOptimizer 11 mit einen Klick auf Start Scan den Rechner aufzuräumen, die Leistung zu optimieren und für mehr Schutz zu sorgen. Den Startup Manager starten wir manuell. Ebenso per Hand kommt der Duplicate Finder zu Einsatz.

Das sind die Ergebnisse

Zum Booten braucht der Rechner jetzt durchschnittlich 4:34 Minuten; auf Befehle reagiert der PC nach 3:11 Minuten. Der Mittelwert ergibt 3:53 Minuten. Auf der Festplatte sind statt 1,15 GB freiem Speicherplatz 3,27 GB verfügbar. Bei PCMark 8 Home Conventional  Benchmark erreicht der Testrechner im Schnitt 1384,66 Punkte.

Wie leicht ging die Wartung?

Die 1-Click-Wartung funktioniert leicht, man weiß allerdings auch nicht, was im Hintergrund passiert. Wie schon bei Glary Utilities funktioniert der StartUp Manager nicht ohne Ausnahme: VNC Server, Zonealarm, Search Protect, Hotspot Shield und das lästige RegClean Pro stehen nicht zur Abwahl bereit.

Im Test sucht der Duplicate Finder über sieben Stunden nach doppelten Dateien – allerdings nur anhand des Dateinamens. Damit findet das Tool unzählige, winzige Dateien, die man alle per Hand auswählen muss. Identische Dateien mit unterschiedlichen Namen bleiben verborgen. Immerhin hilft eine Suchfunktion und das Tool warnt vor dem Löschen kritischer Dateien.

TuneUp Utilities 2014

Was haben wir gemacht?

Zuerst kommt die 1-Click-Maintenance zum Einsatz. Danach folgen wir allen Empfehlungen, bis die Leiste in der Übersicht komplett voll ist. Außerdem sucht der Duplicate Finder nach doppelten Dateien und unter Disable startup programs werden alle Programme außer Avira, Zonealarm, Skype, Macrium, Intel und Snagit deaktiviert.

Das sind die Ergebnisse

Nach der TuneUp-Reiningung braucht der PC im Schnitt 4:15 Minuten für den kompletten Boot, auf Befehle reagiert der Rechner nach durchschnittlich 3:06 Minuten. Der Mittelwert ergibt 3:41 Minuten. Auf der Festplatte finden sich nach den Einsatz von TuneUp 42,7 GB freier Speicherplatz. Der Benchmark von PCMark 8 zeigt im Schnitt 1388 Punkte an.

Hinweis: Obwohl bei TuneUp Utilities und AVG PC TuneUp laut Hersteller dieselbe Software im Hintergrund läuft, ergeben die Tests unterschiedliche Ergebnisse. Die Tests wurden deshalb doppelt durchgeführt. Beide Testläufe ergaben ein ähnliches Bild: TuneUp liefert bessere Ergebnisse.

Wie leicht ging die Wartung?

Die 1-Click-Wartung funktioniert ohne Probleme, auf dem Dashboard zeigt TuneUp eine Übersicht. Positiv: Erklärungen und Empfehlungen zu den Tools helfen unerfahrenen Nutzer und bieten Mehrwert. Auch der Duplicate Finder räumt zuverlässig viel Platz auf der Festplatte frei – bei kleinen Dateien fehlt allerdings ein Regelsystem. So muss man jedes Mal einzeln entscheiden – bei mehreren hundert Dateien eine unzumutbare Aufgabe. Auch kann TuneUp Utilities nicht alle Dateien aus dem Autostart entfernen: VNC Server, Search Protect und das aufsässige RegClean Pro bleiben.

Avira System Speedup

Was haben wir gemacht?

Zur Installation ist eine E-Mail-Adresse notwendig. Bevor es mit dem Rechnerputz losgeht, erstellt Avira System Speedup noch automatisch einen Wiederherstellungspunkt. Dann nutzen wir den System Clean Up. Die Wartung umfasst die Reinigung von Junk Files und der Registry. Ein Privacy Cleanup soll sensible Datenreste entfernen, der Smart Defragmenter für eine geordnete Festplatte sorgen. Außerdem kommt der Duplicate Finder zum Einsatz. Der Startup Optimizer lässt in der Testversion allerdings nur eine Analyse zu.

Das sind die Ergebnisse

Nach der Wartung durch Avira System Speedup braucht der Testrechner im Schnitt 5:54 Minuten für den kompletten Bootvorgang, nach 5:24 Minuten reagiert der PC. Das ergibit einen Mittelwert von 5:39 Minuten. Auf der Festplatte stehen dem Nutzer 3,39 GB freier Speicher zur Verfügung. PCMark 8 lieferte in drei Testläufen ein Durchschnittsergebnis von 1146 Punkten.

Wie leicht ging die Wartung?

Installation und System Clean Up funktionieren auch bei Avira ohne Umstände. Danach kämpft der Nutzer aber mit Problemen: Die Oberfläche der Software startet oft nur sehr spät oder reagiert bei Doppelklick auf das Symbol in der Startleiste gar nicht. Der Duplicate Finder sucht nur anhand von Dateinamen und bietet keine Sortiermöglichkeiten oder Regeln. Einen Lichtblick bietet Avira System Speedup: Die Software entfernt das nervige RegClean Pro aus dem Autostart.

AVG PC TuneUp

Was haben wir gemacht?

Zur Installation müssen wir den AGBs und der Verwendung unserer Daten zustimmen. Danach startet die 1-Click-Maintenance automatisch. Die Wartung umfasst eine Registry Säuberung, beseitigt kaputte Verknüpfungen und räumt unter den Programmen, in Windows und im Browser auf. Auch der Bootvorgang wird beschleunigt und die Festplatte auf Fragmentierung untersucht. Den Duplicate Finder führen wir per Hand aus.

Wir folgen den Empfehlungen in der Übersicht: Beim Startup werden alle Programme außer Avira, Zonealarm, Skype, Macrium, Intel und Snagit deaktiviert; andere Einstellungen wie visuelle Effekte werden den Vorschlägen entsprechend angepasst.

Das sind die Ergebnisse

Das getunte System braucht durchschnittlich 5:06 Minuten für den kompletten Bootvorgang; Befehle kann man nach 3:36 Minuten erteilen. Das ergibt einen Mittelwert von 4:13 Minuten. Die Festplatte zeigt 41,2 GB freien Speicher an. PCMark 8 gibt die Systemleistung mit 1368,33 Punkten an.

Hinweis: Obwohl bei AVG PC TuneUp und TuneUp Utilities laut Hersteller dieselbe Software im Hintergrund läuft, ergeben sich bei den Tests unterschiedliche Ergebnisse. Die Tests wurden deshalb doppelt durchgeführt. Beide Testläufe ergaben ein ähnliches Bild: TuneUp liefert konsistent bessere Ergebnisse.

Wie leicht ging die Wartung?

AVG PC TuneUp und TuneUp Utilities kommen aus demselben Haus und das sieht man auch: Oberfläche als auch Funktionen von AVG PC TuneUp sind dieselbe wie bei TuneUp Utilities. Ebenso gut lässt sich AVG PC TuneUp bedienen. Positiv fällt der Duplicate Finder auf, der nicht nur nach gleichen Dateinamen sucht. Wie bei TuneUp auch muss der Nutzer aber jedes Duplicat selbst anklicken – bei vielen Dateien eine Sisyphus-Arbeit.

Außerdem ärgerlich: Zwar entfernt AVG PC SpeedUp die meisten Programme aus dem Autostart, VNC Server, Hotspot Shield, Search Protect und TeamViewer starten in unserem Test trotzdem; manchmal auch das aufsässige RegClean Pro.

Advanced System Care Free

Was haben wir gemacht?

Mit der Installation kommen Toolbar und Zusatzprogramme auf den Rechner – es sei denn, man entfernt die entsprechenden Haken. In unserem Test bleiben die Haken gesetzt. Nach dem Start des Programms kommt der Scan zum Einsatz, voreingestellt sind: Junk File Clean, Malware Remover, Shortcut Fix, Registry Fix, Privacy Sweep und Internet Boost. Per Hand werden außerdem noch Registry Defrag, System Optimization und der StartUp Manager ausgeführt.

Das sind die Ergebnisse

Nach der Wartung durch Advanced System Care Free braucht das System durchschnittlich 5:50 zum Laden aller Dienste, nach 4:05 reagiert der Rechner auf Befehle. Das ergibt einen Mittelwert von 4:58. Auf der Festplatte stehen 5,56 GB Speicherplatz zur Verfügung. Die Performance gibt PCMark 8 mit 1364 Punkten an.

Wie leicht ging die Wartung?

Advanced System Care lässt sich leicht bedienen und bleibt verständlich. Außerdem positiv: Der Duplicate Finder hilft dem Nutzer mit einer Vorauswahl zum Löschen doppelter Dateien.

Bei der Installation ist allerdings Vorsicht geboten, um die gleichzeitige Installation von Zusatzprogrammen zu vermeiden. In unserem Test stockt die Oberfläche des Programms mehrere Male, einmal folgt der Totalausfall. Außerdem negativ: Der Startup Manager entfernt nicht alle Programme: Soluto, Hotspot Shield, VNC Server und Teamviewer bleiben im Autostart.

Alle Ergebnisse in der Übersicht

Der große Tuning-Test: Detaillierte Ergebnisse in der Übersicht

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TuneUp, Glary Utilities und Co. im großen Vergleich: Diese Tuning-Software macht den PC schneller

Der eigene Rechner ist langsam, fährt minutenlang hoch, stockt bei jeder Gelegenheit und uralte Dateien stapeln sich doppelt und dreifach? Tuning-Programme für Windows versprechen Abhilfe: Mehr Leistung, mehr Speicherplatz, kürzere Bootzeiten. Aber halten diese Programme auch, was sie versprechen?

Hilft eine defragmentierte Registry und wie viel Speicherplatz können ein paar gelöschte Cookies schon freischaufeln? Wir haben sechs Programme dem großen Tuning-Test unterzogen und verglichen.

Diese Software haben wir getestet

Um den geplagten Rechner wieder auf die Beine zu bringen, haben wir diese Programme eingesetzt:

Die Tuning-Programme sind entweder kostenlos oder als Testversion zeitlich begrenzt nutzbar. Mehr zu unserer Testmethode finden Sie am Ende dieses Artikels nach den Ergebnissen. Die detaillierten Ergebnisse zeigen wir in dem Artikel Der große Tuning-Test 2014: Methode, Testrechner, Werkzeuge und Ergebnisse.

Die Tuning-Programme in der Rangliste

1. Platz für TuneUp Utilities 2014: Bootzeit, Systemleistung, Speicherplatz top

TuneUp nimmt den Nutzer an die Hand: Die 1-Click-Wartung funktioniert ohne Probleme, eine Übersicht zeigt, was noch zu tun ist. Erklärungen und Empfehlungen zu den Tools helfen unerfahrenen Nutzern und bieten Mehrwert.

Auch unter der Oberfläche stimmt die Leistung: Der Rechner bootet deutlich schneller und läuft auch flotter. TuneUp erreicht in den Kategorien Systemleistung, Bootzeit und gewonnener Speicherplatz jeweils den ersten Platz.

Negativ fällt dagegen der Duplicate Finder auf. Das Tool bietet kein Filtersystem und mutet dem Nutzer viel Arbeit zu. Auch die Entfernung der Autostarteinträge gelingt nicht vollkommen – VNC, Search Protect und das aufsässige RegClean Pro bleiben.

Hinweis: Laut Hersteller AVG steckt hinter TuneUp Utilities und AVG PC TuneUp dieselbe Software. Dennoch unterscheiden sich die Ergebnisse auch nach mehrfachen Tests.

Der große Tuning-Test: TuneUp Utilities

TuneUp überzeugt in allen Disziplinen.

2. Platz für AVG PC TuneUp: Freier Speicher, schnellerer Boot und Systemleistung

Oberfläche und Funktionen von AVG PC TuneUp sind die gleichen wie bei TuneUp Utilities und ebenso gelungen. Andererseits entfernt auch AVG PC SpeedUp nicht alle unliebsamen Programme aus dem Autostart – neben Search Protect, VNC starten auch Hotspot Shield und Teamviewer beim Booten.

AVG PC SpeedUp punktet in den Kategorien Systemleistung und Bootzeit, kann TuneUp Utilities aber nicht erreichen. In der Kategorie gewonnener Speicherplatz hingegen steht AVG PCTuneUp dem Konkurrenten aus demselben Hause nichts nach – ein guter zweiter Platz.

Hinweis: Laut Hersteller AVG steckt hinter TuneUp Utilities und AVG PC Speedup dieselbe Software. Dennoch unterscheiden sich die Ergebnisse auch nach mehrfachen Tests.

TuneUp, Glary Utilites und Co.: Diese Tuning-Software hilft wirklich

AVG PC TuneUp bleibt knapp hinter TuneUp Utilities.

3. Platz für Ashampoo WinOptimizer 11: Leistung stark, schwach beim Speicherplatz

Ashampoo WinOptimizer lässt sich leicht bedienen, verkürzt die Bootzeit stark und verbessert die Systemleistung deutlich. Damit erreicht die Software einen guten dritten Platz. In den Kategorien Bootzeit und Allgemeine Systemleistung kommt WinOptimizer sogar fast an den Testsieger TuneUp Utilities heran.

Verbesserungswürdig ist die Suche nach doppelten Dateien – nach mehr als sieben Stunden findet das Tool unzählige, winzige Dateien, die man per Hand auswählen muss. Dabei springen lediglich etwas mehr als drei Gigabyte Speicherplatz heraus. Auch WinOptimizer kann den Nutzer nicht vor allen lästigen Programmen im Autostart bewahren.

Der große Tuning-Test: Ashampoo WinOptimizer

WinOptimizer bleibt knapp hinter den Siegern, macht aber zu wenig Speicherplatz frei.

4. Platz für Glary Utilities: Die beste kostenlose Tuning-Software

Glary Utilities überzeugt als kostenlose Anwendung für Privatnutzer: Die 1-Click-Wartung hilft dem Nutzer bei der Wartung, der Start-Up Manager mistet Programme im Autostart aus. In unserem Test findet Glary Utilities aber nicht alle Einträge – Programme wie das aufsässige Regclean Pro lädt Windows weiterhin nach jedem Start. Für Anfänger fehlen außerdem Empfehlungen und Erklärungen.

Dafür verkürzt die Software die Bootzeit um 39 Prozent und stellt über die Hälfte der allgemeinen Systemleistung wieder her – damit ist Glary Utilities die beste kostenlose Tuning-Software in unserem Test.

Der große Tuning-Test: Glary UtilitiesGlary Utilities bietet die beste kostenlose Lösung.

5. Platz für Advanced System Care Free: Kostenlos, Vorsicht bei der Installation

Advanced System Care Free lässt sich leicht bedienen und bleibt verständlich. Mit 54 Prozent wiederhergestellter Systemleistung lohnt sich die Wartung, bei Bootzeit und gewonnenem Speicherplatz landet Advanced System Care Free knapp hinter dem anderen kostenlosen Konkurrenten Glary Utilities.

Bei der Installation lohnt es sich, die richtigen Haken zu entfernen, um die Installation ungewollter Zusatzprogramme zu vermeiden. Auch Advanced System Care Free entfernt nicht alle Programme aus dem Autostart.

Der große Tuning-Test: Advanced System Care

Advanced System Care Free kommt nahe an Glary Utilities heran, bei der Installation ist Vorsicht angebracht.

Letzter Platz für Avira System Speedup: Rechner langsamer statt schneller

Avira System Speedup enttäuscht auf ganzer Linie: Die Oberfläche der Software startet oft nur sehr spät oder reagiert bei Doppelklick auf das Symbol in der Startleiste gar nicht. Festplattenplatz gewinnt der Nutzer nur wenig und auch die Bootzeit verkürzt das Programm im Schnitt nur um eine Minute. Unverständlich außerdem: Nach der Wartung durch Avira System Speedup läuft unser System langsamer als davor. Ein abgeschlagener letzter Platz ist die Folge.

Der große Tuning-Test: Avira System Speed UpAvira System Speed Up macht den Rechner langsamer statt schneller.

Das Ergebnisse im Überblick

Der große Tuning-Test: TuneUp, AVG und WinOptimizer

Fazit: Tuning-Software hilft, löst aber nicht alle Probleme

Mehr Leistung, mehr Speicherplatz, kürzere Bootzeit – diese Versprechen können die Tuning-Programme mit unterschiedlichem Erfolg einlösen. Auch der Testsieger TuneUp Utilities kann die Leistung eines sauberen Systems nicht wiederherstellen.

Zusätzlich kann keines der Tuning-Programme alle unliebsamen Einträge im Autostart entfernen. Außerdem vermissen wir bei allen Testteilnehmern Hinweise auf den unnötigen zweiten Virenscanner und Vorschläge zur Entfernung von Schadprogrammen und unzähligen Toolbars.

Das Fazit: Tuning-Software hilft, beschleunigt Rechner sowie Bootvorgang und säubert das System – wie neu wird der Rechner damit aber nicht. Für ein schlankes System bleibt es dabei: Ohne einen verantwortungsvollen Nutzer kein flottes System.

So haben wir getestet

PCs werden durch zu viele installierte Programme langsam. Dazu kommen Datenmüll, doppelte Dateien und lange Bootzeiten. Unser Testrechner simuliert genau dieses Szenario des zugemüllten Rechners.

Ein zugemüllter Rechner

Allerlei nützliche und sinnlose Programme machen die Arbeit mit unserem Testrechner zur Geduldsprobe.

Diese Werte haben wir gemessen

Alle getesteten Programme haben gemeinsam, dass sie eine Verbesserung der allgemeinen Leistung und mehr Speicherplatz, oft Clean-Up genannt, versprechen. Wir haben anhand von vier Faktoren bewertet, in Klammern steht die jeweilige Gewichtung für die Gesamtwertung:

  • Durchschnittliche Bootzeit (25%)
  • Gewonnener Speicherplatz (20%)
  • Allgemeine Systemleistung (45%)
  • Benutzerfreundlichkeit (10%)

So kommt die Wertung zustande

Die Wertung ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen sauberem, zugemüllten und getuntem System. Kann die Tuning-Software etwa 95 Prozent des Leistungsunterschieds zwischen zugemülltem und sauberem System wieder gutmachen, so bekommt sie dafür 10 Punkte in der Kategorie Allgemeine Systemleistung.

Bei gewonnenem Speicherplatz dient das höchste Ergebnis als 100%. Die Nutzerfreundlichkeit wurde von unserem Redakteur bewertet. Grundsätzlich wurden bei jedem Programm die empfohlenen Schritte durchgeführt und zusätzlich nach doppelten Dateien gesucht.

Welche Erfahrung haben Sie mit Tuning-Programmen gemacht? Schreiben Sie uns einen Kommentar.

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Anstoß für EA Sports FIFA World: Das kostenlose Fußballspiel geht in die offene Beta-Phase

EA Sports hat heute die offene Beta-Phase des Free-to-Play Fußballspiels FIFA World bekannt gegeben. Das PC-Spiel steht ab sofort zum Download bereit und jeder kann sich für die Testphase anmelden. Aufgrund der großen Nachfrage kommt es aber zu Überlastungen der Internetseite zum Spiel.

EA Sports FIFA World basiert auf dem Konsolenspiel EA Sports FIFA HD und bietet ein anfängerfreundliches Gameplay und den Spielmodus FIFA Ultimate Team. Neben einigen neuen Funktionen kommt das Spiel mit mehr als 16.000 Spielern, 600 Fußballclubs und 30 offiziell lizenzierten Ligen. In der geschlossenen Testphase war nur der Saisonmodus spielbar, jetzt kommen Herausforderungen, Turniere und Spieleinladungen hinzu.EA Sports FIFA World Screenshot

Das Spiel ist neben Deutsch in acht weiteren Sprachen verfügbar, darunter Englisch und Französisch. Zum Spielen ist eine Internetverbindung erforderlich. Die kostenlose Anmeldung und Download des Spiels sind auf der offiziellen Internetseite möglich, allerdings kommt es aktuell wegen der großen Nachfrage zu Verbindungsproblemen. Nach Angaben des Herstellers haben sich bereits eineinhalb Millionen Fans registriert.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

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Quelle: EA Sports

Freund oder Feind: Mehr Facebook-Sicherheit mit der kostenlosen App von Kaspersky Lab

Kaspersky Lab stellt Facebook-Nutzern eine kostenlose Web-App mit dem Titel Freund oder Feind zur Verfügung. Die App analysiert und bewertet das eigene Freunde- und Bekannten-Netzwerk und deren Aktivitäten auf Facebook. Außerdem will Kaspersky mit Tipps zum sicheren Umgang zeigen, wie persönliche Informationen auch privat bleiben.

Der Softwarehersteller Kaspersky Lab reagiert mit Freund oder Feind nach eigener Aussage auf die steigende Cyberkriminalität im Zusammenhang mit dem sozialen Netzwerk. Persönliche Informationen und Zugangsdaten sind für Kriminelle von Interesse, um das Ausspähen von weiteren Daten wie zum Beispiel Details zum Online-Banking zu ermöglichen. Laut Kaspersky Lab haben rund 80 Prozent aller Phishing-Angriffe auf sozialen Medien Facebook als Ziel.Kaspersky Lab: Freund oder Feind

So funktioniert die App Freund oder Feind

Freund oder Feind sammelt Informationen über Facebook-Aktivitäten, zum Beispiel die Anzahl der geteilten Fotos und Inhalte eines Mitgliedes, die Anzahl der Likes und weitere Statistiken. Dadurch soll Anwendern ersichtlich werden, wem sie vertrauen können – und wem nicht. Zu den weiteren Sicherheitsfunktionenn der App zählen:

  • Überprüfung von Fotos: Nutzer können sich anzeigen lassen, auf welchen Bildern sie markiert sind, um sich gegebenenfalls auszutragen.
  • Check-Ins: Diese Funktion zeigt nicht freigegebene Check-Ins und erlaubt auf Wunsch das Löschen dieser.
  • Verknüpfte Apps: Freund oder Feind zeigt die bisher verwendeten Apps und erlaubt das Überprüfen und Entfernen von Zugriffsrechten der verknüpften Facebook-Anwendungen.
  • Facebook-Suche: Mit dieser Funktion können Anwender Facebook-Suchergebnisse ausblenden oder löschen lassen.

Kaspersky Lab: Freund oder Feind Fehlermeldung

Noch in der Beta-Phase

Kaspersky Lab will die Web-App Freund oder Feind nach eigener Aussage abhängig vom Anwender-Feedback ausbauen und weiterentwickeln. Mehre Sprachen stehen zur Auswahl, die deutsche Version findet sich auf der Internetseite von Kaspersky Lab. Unsere Testversuche von Freund oder Feind scheiterten bisher aber an einer Fehlermeldung.

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Quelle / Bilder: Kaspersky Lab

Vodafone warnt vor einer Welle von Phishing-E-Mails mit gefälschten Rechnungen

Vodafone warnt vor Spam-Nachrichten, die Betrüger an Kunden des Unternehmens sowie Unbeteiligte verschicken. Mit gefälschten Rechnungen wollen die kriminellen Urheber Schadsoftware verbreiten. Vodafone rät dazu, verdächtige E-Mails genau zu überprüfen und eventuell vorhandene Links nicht zu öffnen.

Als Absender der gefälschten E-Mails verwenden die Täter Vodafone Service, Vodafone Online oder einfach nur Vodafone. Hinter den Spam-Nachrichten steht aber nicht das Unternehmen selbst. Wie im Fall der Telekom nutzen die Täter den Bekanntheitsgrad und großen Kundenstamm aus, um die Empfänger zu täuschen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

An folgenden Merkmalen lässt sich eine Nachricht der aktuellen Phishing-Welle erkennen:

  • Die enthaltene Kundennummer stimmt nicht mit der tatsächlichen Nummer überein.
  • Unvollständige Anrede mit fehlender Personalisierung: Die Nachricht beginnt nur mit “Liebe” oder “Guten Tag” anstatt den vollständigen Namen zu enthalten.
  • Die E-Mail enthält einen Link zu einem PDF-Dokument mit der Aufforderung zum Herunterladen.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Beim Erhalt einer verdächtigen E-Mai sollte diese anhand der genannten Punkte überprüft werden. Es ist ratsam, gefälschte E-Mails zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems durchführen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Vodafone hat seine Kunden umgehend über die E-Mails informiert und veröffentlichte darüber weitere Sicherheitshinweise auf der Unternehmens-Internetseite.

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Quelle: Vodafone Pressearchiv 2014

ProtonMail: Der Schweizer E-Mail-Anbieter mit Verschlüsselung startet in die offene Beta-Phase

ProtonMail ist ein Schweizer E-Mail-Anbieter, der vergangene Woche mit einer für jeden offenen Beta-Phase gestartet ist. ProtonMail legt großen Wert auf Sicherheit und Privatsphäre und bietet Verschlüsselung an. Eine nahezu überwältigende Resonanz auf das Angebot hat in der Vergangenheit zu Serverproblemen geführt. Jetzt erweitert der Provider seine Kapazitäten, eine Anmeldung ist weiterhin möglich.

Die große Nachfrage beim Start von ProtonMail überstieg die Kapazitäten

Beim Start von ProtonMail am 16. Mai 2014 gingen die Server nach 60 Stunden in die Knie. Die Betreiber zeigten sich angesichts dieser Nachfrage überrascht, eigentlich gingen sie davon aus, erst in einem Monat die Server ausbauen zu müssen. Der Ansturm zeigt aber, wie wichtig vielen Anwendern ein E-Mail-Anbieter ist, der die Themen Sicherheit und Privatsphäre in den Vordergrund stellt.

Schweizer Kernforscher entwickeln ProtonMail

Wissenschafter der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN haben ProtonMail im Sommer 2013 gegründet. ProtonMail wird am CERN in Zusammenarbeit mit dem MIT entwickelt und ist in Genf in der Schweiz zu Hause. Als E-Mail-Anbieter will ProtonMail eine sichere und gleichzeitig einfache Lösung bieten, die keine Software-Installation erfordert und Verschlüsselung für jeden zugänglich macht.

Dank des sogenannten Responsive Designs ist keine App erforderlich, weder auf Deskop-Rechnern noch auf mobilen Geräten. Anwender rufen die Internetseite im Browser auf, die Benutzeroberfläche passt sich an die Bildschirmgröße an. Folglich gibt es auch keine Möglichkeit, über eine Anwendung Schadsoftware einzuschleusen oder Nutzerdaten auszuspähen.ProtonMail Screenshot

Sicherheit und Privatsphäre

ProtonMail ergreift umfassende Maßnahmen, um Nutzern Sicherheit, Privatsphäre und Verschlüsselung zu bieten. Der Anbieter hat eine ausführliche Liste der sicherheitsrelevanten Details zusammengefasst. Hier die wichtigsten Merkmale im Überblick:

  • Schweizer Standort für ProtonMail: Lediglich das Schweizer Verfassungsgericht oder das Genfer Kantongericht kann den Anbieter zur Herausgabe von Daten zwingen. Die Betreiber haben ausführliche Informationen zum Standort Schweiz zusammengefasst.
  • Kein Zugang auf Nutzerdaten: Der Anbieter selbst hat keinen Zugang auf gespeicherte Daten und E-Mails, da diese verschlüsselt abgelegt werden. Zur Anmeldung sind daher zwei Passwörter erforderlich. Die Server befinden sich in Schweizer Daten-Zentren, die auch Banken-Server beheimaten.
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Bei diesem Verfahren bleiben Nachrichten über den gesamten Transportweg verschlüsselt, vom Server bis zum Browser des Nutzers. Die Kommunikation  mit anderen E-Mail-Anbietern erfolgt ebenfalls verschlüsselt.
  • Anonymität: ProtonMail speichert keine IP-Adressen der Nutzer und kann Daten von Google Analytics nicht mit bestimmten Nutzerkonten in Verbindung setzen.
  • Nachrichten mit Selbstzerstörung: Auf Wunsch lässt sich eine Selbstzerstörung für E-Mails einstellen, sodass diese nach einer festgelegten Zeit beim Empfänger aus dem Postfach verschwinden. Eine Art Snapchat für E-Mail also.
  • Einfach zu benutzen: Sicherheitsmaßnahmen sind  nutzlos, wenn sie zu kompliziert für Anwender sind. ProtonMail legt von Anfang an Wert auf Benutzerfreundlichkeit, damit Anwender ohne Probleme von anderen Providern wechseln können.

ProtonMail Screenshot

ProtonMail geht auch in einem Blog-Beitrag ausführlich auf die Gefahren und Angriffe ein, vor denen der Anbieter schützen kann. Bis der Anbieter die Server-Kapazitäten erweitert hat, steht der Dienst nur bereits registrierten Nutzern zur Verfügung. Die Reservierung eines Nutzerkontos ist aber möglich. Das E-Mail-Angebot ist kostenlos, ProtonMail will sich über zusätzliche Premium-Funktionen finanzieren.

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Quelle / Bilder: ProtonMail