Google Play Store: Google führt neue Sicherheitsmaßnahmen für In-App-Käufe ein zugunsten von Verbrauchern

Ab Ende September 2014 verbessert Google die Sicherheit im Play Store zugunsten von Verbrauchern. Anbieter kostenpflichtiger Apps müssen dann ihre Adresse hinterlegen, außerdem müssen In-App-Käufe noch besser als bisher gekennzeichnet sein, um auf mögliche anfallende Kosten hinzuweisen.

Entwickler müssen ihren Wohnsitz im Play Store angeben

Ab Ende September 2014 zwingt Google Anbieter von Apps, die kostenpflichtig sind oder In-App-Käufe enthalten, eine physische Adresse im Play Store anzugeben. Eine Postanschrift reicht nicht aus, bei Firmen ist die Betriebsstätte gefordert, bei einzelnen Entwicklern der Wohnsitz. Bei Nichterfüllung der Auflage droht die Entfernung der App aus dem Play Store.

Google will diese Adresse aber nicht nur in einer Datenbank speichern: per Klick im Play Store sind die Daten für jeden ersichtlich. Das Unternehmen nennt als Grund den Zwang zur Konformität mit Verbraucherschutzgesetzen. Gerade unabhängige Entwickler sehen den Datenschutz und ihre Privatsphäre gefährdet und wollen Google mit einer Petition umstimmen.

Kosten durch In-App-Käufe

Eine weitere Neuerung kommt ebenfalls Verbrauchern entgegen: Zum gleichen Zeitpunkt will Google In-App-Käufe noch besser als bisher kennzeichnen. Vor dem Herunterladen einer App soll der Play Store über mögliche Kosten informieren, die durch In-App-Käufe entstehen können.

Anfang September hat das Unternehmen bereits das Zeitfenster für die Rückgabe kostenpflichtiger Anwendungen erweitert. Bei Nichtgefallen ist die Erstattung des Kaufpreises jetzt innerhalb von zwei Stunden statt bisher nur fünfzehn Minuten möglich.

Quelle: Google Developer Console

Via: Android Authority

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Microsoft entfernt irreführende Apps aus dem Windows Store und erstattet Download-Kosten

Microsoft ergreift Maßnahmen gegen irreführende Apps in den Stores für Windows und Windows Phone. In einem ersten Schritt hat das Unternehmen 1.500 Apps entfernt, die Anwender durch tendenziöse Titel oder Beschreibungen in die Irre führen. Geprellte Nutzer können sich ihren Kaufbetrag erstatten lassen.

Das Problem der Fülle an Apps

Microsoft versucht, eine Balance zwischen Qualität und Auswahl für das App-Angebot im Windows Store zu finden. Betrüger nutzen die Beliebtheit bekannter und oftmals kostenloser Apps aus, um mit einem irreführenden Titel oder ähnlichem Logo Nutzer zu täuschen und zum Kauf der Nachahmer-App zu bewegen. Die Originale sind bei einer Suche oft nicht an erster Stelle zu finden.

Microsoft führt neue Richtlinien ein

Microsoft hat jetzt auf Kritik an diesen Umständen reagiert und die Richtlinien für den Zertifizierungsprozess im Windows Store weiter angepasst. Apps müssen in Zukunft klar benannt sein, der Titel muss die Funktionalität so gut wie möglich wiederspiegeln. Icons dürfen bestehende Logos und Anwendungen nicht nachahmen, um eine Verwechslung zu vermeiden. Außerdem ist auf die Zuordnung von passenden Kategorien zu achten.

1.500 Apps aus dem Store entfernt

Die Änderungen betreffen neue Apps und Updates bestehender Anwendungen sowohl für Windows als auch Windows Phone. Microsoft überprüft das Angebot und weist Entwickler auf eventuelle Missstände hin. Bei einer ausbleibenden Reaktion entfernt das Unternehmen die entsprechende App und hat auf diese Weise bereits mehr als 1.500 Missetäter unschädlich gemacht.

Rückgabe und Erstattung

Microsoft nimmt auch Hinweise auf problematische und irreführende Apps entgegen. Nutzer können über ein Online-Formular eine entsprechende Meldung einreichen. Opfer von täuschenden Anwendungen können sich die Kosten des Downloads erstatten lassen. Informationen zum Verfahren bietet das Unternehmen in den Rückgabebedingungen.

Quelle: Windows Blog

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Windows Phone 8.1: Ordner erleichtern die Sortierung von Anwendungen auf dem Startscreen

Microsoft arbeitet an der Integration von Ordnern in Windows Phone 8.1. Auf einer Seite im Windows Phone Store erklärt das Unternehmen, wie sich Apps auf dem Startscreen in Ordner sortieren lassen. Die Anleitung ist inzwischen nicht mehr verfügbar und es ist unklar, ob die Möglichkeit bereits zum Start von Windows Phone 8.1 besteht oder erst mit einem zukünftigen Update.

Im Gegensatz zu Android oder iOS bietet Windows Phone bisher keine Ordner. Dieser Mangel lässt sich zwar mithilfe der App Anwendungsordner von Nokia umgehen, bietet aber weniger Komfort als eine direkte Lösung. Die Anleitung im Windows Phone Store zeigt, dass sich in Zukunft auch unter Windows Phone bequemer Ordnung schaffen lässt. Durch das Ziehen einer Kachel auf eine andere legt Windows Phone einfach einen neuen Ordner an.

Inzwischen hat Microsoft die Erklärung wieder entfernt, es ist aber davon auszugehen, dass Windows Phone 8.1 Ordner unterstützen wird. In der Anleitung listet Microsoft Windows Phone 8.1 Update als Voraussetzung, wobei nicht klar ist, ob damit die kommende neue Version des Betriebssystems gemeint ist oder erst eine zukünftige Aktualisierung.

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Quelle: Windows Phone Store

Via: Engadget

iOS 8: Apple testet App-Werbung auf dem Sperrbildschirm

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2014 die neue Version des mobilen Betriebssystems iOS 8 vorgestellt. In der Beta-Version zeigt sich jetzt eine neue Funktion, die Apple gar nicht angekündigt hat: Werbung für Apps auf dem Sperrbildschirm. Ein kleines Icon unten links schickt Nutzer in den App Store und schlägt je nach Standort unterschiedliche Anwendungen vor.

Diese Vorschläge sollen es Anwendern anscheinend ermöglichen, neue Apps zu entdecken. Abhängig vom aktuellen Standort des Gerätes passt iOS 8 die angezeigte App-Werbung entsprechend an. Beim Besuch eines Geschäfts oder einer Restaurantkette kann es also sein, dass der Nutzer die App des Unternehmens auf seinem Sperrbildschirm findet. Die lokale Anpassung ließe sich theoretisch durch das Deaktivieren der Standortfunktionen für den App Store umgehen, allerdings könnte iOS 8 dann andere Vorschläge anzeigen.iOS 8: Apple führt Werbung für Apps auf dem Sperrbildschirm ein

Die finale Version von iOS 8 erscheint erst im Herbst 2014. Es ist also möglich, dass Apple hier in der Beta-Version die App-Vorschläge zunächst testet. Unklar ist, ob Apple die App-Werbung in die Finale Version des Betriebssystems integriert.

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Quelle: Tim Vüllers auf Twitter

Via: MacRumors

Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle und reduziert das automatische Teilen in Apps

Facebook hat beim automatischen Teilen von Inhalten aus Apps einen neuen Kurs eingeschlagen. Das soziale Netzwerk will seinen Nutzern mehr Kontrolle bieten, wann Anwendungen von Drittanbietern Informationen auf Facebook veröffentlichen. Nach der Entkopplung von Instagram sollen in Zukunft auch andere Apps auf das automatische Teilen verzichten.

Verzicht auf Auto-Sharing

Vergangene Woche hat Facebook das automatische Teilen von Likes für Bilder, Kommentaren und Inhalten von Instagram deaktiviert. Dadurch finden sich weniger Hinweise auf Instagram-Aktivitäten auf Facebook. Das Unternehmen ist davon abgekommen, alle Nutzer-Aktionen über das Facebook-Profil öffentlich zu machen.

Jetzt wendet sich das soziale Netzwerk an App-Entwickler und rät ihnen, mit ähnlichen Schritten dem Instagram-Beispiel zu folgen. Anwendungen sollen auf das sogenannte Auto-Sharing verzichten, oder die Funktion zumindest nur optional anbieten und Anwendern erklären, welche Informationen wann zu Facebook fließen.Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle und reduziert das automatische Teilen in Apps

Darüber hinaus zeigt Facebook automatisch geteilte Inhalte nicht mehr prominent in den Neuigkeiten an. Zu oft markieren Anwender diese als Spam. In einer Stellungnahme des Unternehmens heißt es:

Wir haben festgestellt, dass Nutzer sich mehr für Inhalte interessieren, die absichtlich anstatt automatisch geteilt wurden, und dass Nutzer von automatisch geteilten Inhalten oft verwirrt sind.

Mehr Kontrolle über persönliche Daten für Nutzer

Damit gibt Facebook eine klare Richtung vor: mehr Kontrolle für Nutzer über die persönlichen Daten. Bei der vor kurzem eingeführten Funktion zur automatischen Erkennung von Musiktiteln, Filmen und TV-Serien gibt es die Möglichkeit zum Verzicht. Mit der Überarbeitung des Anmeldens mit einem Facebook-Konto in Apps von anderen Anbietern und der Möglichkeit zur anonymen Anmeldung will das soziale Netzwerk in Zukunft noch mehr Kontrolle und Anpassungsmöglichkeiten geben, welche Daten die Apps von Drittanbietern bekommen.

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Quelle: Facebook

Appsfire: Noch mehr Werbeanzeigen auf dem Smartphone beim Aktualisieren von Inhalten?

Das französische Unternehmen Appsfire hat sich eine neue Form der Werbung auf dem Smartphone ausgedacht. Viele Apps wie Twitter, Facebook, Pinterest und Google+ verwenden die Geste Pull to Refresh, also das Herunterziehen zum Aktualisieren. Dadurch entsteht am oberen Rand des jeweiligen Feeds ein kleiner Extraraum, bevor die jeweilige Anwendung neue Inhalte nachlädt. Appsfire will genau dort einen Werbebalken anbringen.

Das Herunterziehen zum Aktualisieren ist eine weit verbreite Steuerungsgeste auf Smartphones und Touchscreens. Bis jetzt hat aber noch keine App oder kein Unternehmen dieses Bedienelement mit Werbung verknüpft. Bühne frei für Appsfire: Mit Newsfire stellen die Franzosen eine Newsreader-Anwendung vor, die testweise zum ersten Mal beim Nachladen auf diese Art Werbeanzeigen einblendet. Ein Video erklärt die Funktionsweise der Werbung in Kombination mit dem Herunterziehen zum Nachladen von Inhalten.

Nach Aussage von Appsfire könnte diese neue Platzierung von Werbung das Ende von Banner-Anzeigen auf mobilen Geräten bedeuten. Diese sind gerade auf Smartphones störend und invasiv, da auf kleinen Bildschirmen wertvoller Platz überlagert wird oder Nutzer erst Pop-ups schließen müssen. Im Zweifelsfall bedeuten Werbeanzeigen in Verbindung mit Pull to Refresh aber noch mehr Werbung statt weniger.

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Quelle: Appsfire Blog

Via: Adage

Duolingo: Mit dem Duolingo Test Center können Sprachschüler günstige Sprachzertifikate erwerben

Zum Start der The Next Web Conference 2014 in Amsterdam hat die Sprachen-Lern-App Duolingo das Duolingo Test Center angekündigt. Damit können Sprachschüler zum Preis von 20 US-Dollar in einem standardisierten Verfahren ein Sprachzertifikat online erwerben.

Luis von Ahn, Mitgründer von Duolingo, hat das Testverfahren genauer erklärt. Um Betrug auszuschließen, überwacht Duolingo die Testkandidaten mit Mikrofon und Kamera. Wie bei einem realen Sprachtest auch kontrolliert ein menschlicher Aufpasser, dass alles mit rechten Dingen vor sich geht. Das Duolingo Test Center soll in drei Wochen starten.Luis von Ahn von Duolingo auf der TNW Konferenz in Amsterdam

Dank des standardisierten Verfahrens soll die Bescheinigung von Sprachkenntnissen equivalent mit anderen Zertifikaten sein, der große Unterschied liegt aber im günstigen Preis. Nach eigener Aussage reagiert Duolingo mit den Tests auf den Wunsch vieler Sprachschüler, das Erlernte nachweisen zu können. Duolingo kann derzeit 12,5 Millionen aktive Nutzer weltweit vorweisen.

Duolingo bietet Sprachkurse in unterschiedlichen Kombinationen an. Das Angebot ist sowohl in der App als auch der Web-Version kostenlos. Die Lernenden helfen dem Dienst bei der Finanzierung durch die Übersetzung von Texten für Duolingo-Kunden.

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Android Launcher Sicherheitslücke, WhatsApp Messenger, BSI warnt vor Phishing-Mails

Eine Sicherheitslücke in Android können Angreifer zum Phishing ausnutzen, WhatsApp Mesenger ist die am häufigsten verwendete Android-App in Deutschland und das BSI warnt vor einer Welle von Phishing-E-Mails – der Nachrichtenüberblick.

  • Android Launcher Sicherheitslücke: Angreifer können eine Sicherheitslücke in den Berechtigungen des Android-Launchers zum Phishing ausnutzen. Eine App könnte Icons auf dem Homescreen derart verändern, dass sie auf eine präparierte Internetseite weiterleiten, auf der dann Nutzerdaten ausgespäht werden.
  • WhatsApp Messenger: Deutsche Android-Nutzer verwenden als häufigste App WhatsApp Messenger. Zu diesem Ergebnis kam das Bremer Forschungsprojekt NuPEx mithilfe einer App, die das Nutzerverhalten aufzeichnete. Die weiteren Plätze belegen Kontakte, Internet, Facebook, SMS-Dienste und Google Play.
  • BSI warnt vor Phishing-Mails: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor gefälschten E-Mails. Die Fälschungen tragen das BSI als Absender und werfen dem Empfänger Rechtsverstöße vor und verlinken ein Dokument zum Herunterladen. Das “echte” BSI empfiehlt, die E-Mails sofort zu löschen.
  • Mac OS X 10.9.3: Apple verteilt eine neue Beta-Version von Mac OS X Mavericks 10.9.3 beta an Entwickler. Apple bietet um Feedback zu den Grafik-Treibern: Die neue Version bringt Unterstützung für den sogenannten Retina-Modus, um MacBook Pro-Geräte an externe 4K-Monitore anzuschließen.

Updates

  • Komoot: Die Web-Version der App zum Planen von eigenen Touren hat ein großes Update erhalten. Die Karte wurde komplett erneuert und passt sich jetzt auf mobilen Geräten automatisch der Bildschirmgröße an.

Spiele

  • Quizduell für Windows Phone: Nach dem großen Erfolg der iOS-Version und Android-App gibt es jetzt auch Quizduell für Windows Phone. Wie gewohnt können Quiz-Süchtige gegen Zufallsgegner oder Facebook-Freunde antreten. Das Design ist speziell an Windows Phone angepasst.
  • League of Legends: Der Hersteller Riot Games hat einen Patch für League of Legends veröffentlicht, um das Spiel mit Bots zu verbessern. Das Spielverhalten der virtuellen Gegner soll damit mehr dem von Menschen ähneln und somit einen besseren Trainingseffekt bieten.
  • Neuer Borderlands-Titel: Die neue Ausgabe von Borderlands mit dem Titel Borderlands: The Pre-Sequel soll nicht ganz so groß werden wie Borderlands 2. Hersteller Gearbox Software hat bekannt gegeben, den Preis des Spiels der Größe anpassen zu wollen. Das neue Spiel ist zeitlich zwischen dem ersten und zweiten Teil angesiedelt.
  • Call of Duty: Ghosts: In Kürze wird Snoop Dogg zum Kill-Ansager bei Call of Duty: Ghosts. In Multiplayer-Spielern gibt es zu jedem Abschuss einen Spruch des Rappers. Die Spielerweiterung mit Snoop Dogg erscheint am 22. April auf Xbox Live, andere Plattformen sollen bald folgen.

Google Verify Apps: Schadsoftware auf dem Android-Handy soll durch Scan verhindert werden

Ende Februar hat Google eine Verbesserung der Überprüfung von Android-Apps auf Schadsoftware angekündigt. ÜberVerify Apps überprüft das mobile Betriebssystem installierte Apps fortlaufend im Hintergrund. Die Überwachung schützt Geräte mit Android 2.3 und höher.

Bisher hat Verify Apps neue Anwendungen nur zum Zeitpunkt der Installation auf dem Gerät überprüft. An dieser Kontrolle ändert sich nichts, aber die Google Play-Dienste führen diese Überprüfung jetzt ständig im Hintergrund aus. Ein Scan analysiert die Apps auf dem Android-Geräten und gleicht die Ergebnisse mit einer Datenbank von bekannter Schadsoftware ab. Bei einem Treffer alarmiert Android den Nutzer.Google Verify Apps Android Scan

Diese Überprüfung durch Verify Apps nach der Installation hat zwei Gründe: Anwendungen können Schadsoftware enthalten, die sich erst zu einem späteren Zeitpunkt als solche offenbart. Außerdem können Apps nach der Installation Software nachladen und so schädliche Komponenten einschleusen. Mit der ständigen Überprüfung wirkt Verify Apps beiden Gefahren entgegen.

Nach Aussage von Google haben im vergangenen Jahr lediglich 0,18 Prozent aller installierten Apps eine Warnung ausgelöst. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Zahl auch in Zukunft nicht dramatisch ansteigt.

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Quelle / Bild: Android Official Blog

Letztes Update für Windows XP, massive Server-Sicherheitslücke, Android-App prellt Nutzer

Heute erhalten Windows XP und Office 2003 zum letzten Mal kritische Sicherheitsupdates von Microsoft, eine massive Sicherheitslücke betrifft mehr als die Hälfte aller Internetseiten und eine betrügerischere Android-App schaffte es an die Spitze der kostenpflichten Apps im Google Play Store – der Nachrichtenüberblick.

  • Windows XP und Office 2003: Heute endet der Support von Microsoft für Windows XP und Office 2003. Zum letzten Mal veröffentlicht der Hersteller kritische Sicherheitsupdates. Microsoft rät allen Nutzern dringend zum Wechsel zu einer neueren Windows-Version.
  • Sicherheitslücke betrifft viele Internetseiten: Viele Webserver, Dienste und Apps setzen die Sicherheitsbibliothek OpenSSL ein. Sicherheitsexperten haben eine massive Lücke entdeckt, die mehr als die Hälfte aller Internetseiten betrifft. Unter Ausnutzung eines Fehlers können Angreifer verschlüsselten Datenverkehr auslesen.
  • Betrügerische Android-App mit Erfolg: Der kostenpflichtige Antiviren-Scanner Virus Shield wurde zu einer der erfolgreichsten Apps im Google Play Store. Allerdings handelt es sich um einen Betrug, die Anwendung schützt weder vor Viren noch vor Malware. Google hat die App inzwischen aus dem Angebot entfernt.
  • Adobe Lightroom für iPad: Mit einer mobilen Version der Anwendung zum Verwalten von Bildarchiven richtet sich Adobe an iPad-Besitzer. Adobe Lightroom mobile bietet intuitive Touch-Steuerung und synchronisiert sich mit der Desktop-Version. Ein Abo von Adobe Creative Cloud ist erforderlich.
  • Google klagt gegen YouTube-Sperre: Google hat beim türkischen Verfassungsgericht Beschwerde gegen die YouTube-Sperre in der Türkei eingereicht und klagt zusätzlich, um eine Aufhebung der Blockade zu erreichen.

Updates

  • Candy Crush Saga: Die Android-Version von Candy Crush Saga hat ein Update mit neuen Leveln erhalten. In der Traumwelt können Spieler die Bonbonpyramide und den Zuckerwattenkarneval spielen.
  • Titanfall: Um Spieler besser miteinander zu verbinden, hat der Hersteller Respawn die Einstellungen bei Titanfall angepasst. Bisher sollten möglichst Spieler der gleichen Spielstärke aufeinander treffen. Der Effekt sorgte aber für längere Wartezeiten und wurde zurückgenommen.

Spiele

  • The Elder Scrolls Online: Ein Update für das Online-Rollenspiel führt ein neues Handlungselement ein. Viele Spieler klagen aber über Ärger mit den 30 kostenlosen Spieltagen und dem Abo-Modell.
  • Scrolls für Tablets: Mojang will das strategische Kartenspiel Scrolls auch für iPad und Tablets veröffentlichen. Die momentane Beta-Version für Windows und Mac erhält neue Funktionen, darunter ein verbessertes Wertungssystem.
  • Watch Dogs erfordert Uplay: Die kommende PC-Version von Watch Dogs erfordert Uplay. Der plattformübergreifende Dienst bietet soziale Interaktionen im Spiel. Die Vorgabe ist nicht neu: Titel wie Far Cry 3 und Assassin’s Creed 4: Black Flag erfordern ebenfalls Uplay.