Dual-Boot: So nutzen Sie Windows 10 und ältere Versionen im Parallelbetrieb

Sie wollen Windows 10 testen? Dann installieren Sie das kommende Windows doch einfach parallel zu Ihrem aktuellen System. Die Dual-Boot-Funktion von Windows macht das möglich.

Unfertige Betriebssysteme wie Windows 10 testet man am besten als Virtuelle Maschine. Wenn Sie die volle Systemleistung Ihres Rechners ausschöpfen oder anspruchsvolle Hard- und Software ausprobieren möchten, sollten Sie Windows 10 besser als Dual-Boot-System installieren. Sie benötigen lediglich 20 GB freien Speicherplatz auf der Festplatte.

1. Zusätzliches Systemlaufwerk bereitstellen

Um mehr als eine Version von Windows zu installieren, benötigen Sie ein zusätzliches Laufwerk. Dies kann entweder eine zweite Festplatte sein oder eine so genannte Partition mit eigenem Laufwerksbuchstaben. Wenn Sie bereits ein zusätzliches Laufwerk mit mindestens 20 Gigabyte freiem Platz haben, können Sie direkt zum zweiten Abschnitt springen.

Auf PCs mit nur einem Laufwerk sollten Sie mit folgenden Schritten eine zweite Partition erstellen.

1.1 Windows-Partitionierungswerkzeug starten

Drücken Sie die Tastenkombination Windows + R und führen Sie das Kommando diskmgmt.msc aus. Dies startet den Laufwerk-Manager von Windows.

Install Windows 10 as a dual boot system

1.2. Freien Festplattenplatz überprüfen

Suchen Sie nach Ihrer Hauptfestplatte mit Namen C: und stellen Sie sicher, dass mindestens 20 Gigabyte Platz frei ist. Wenn nicht, müssen Sie erst den notwendigen Platz auf Ihrer Festplatte freiräumen.

Install Windows 10 as a dual boot system

1.3 Hauptlaufwerk C: verkleinern

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre C: genannte Festplatte und anschließend auf Shrink Volume.

Install Windows 10 dual boot_03

1.4 Freizugebenden Festplattenplatz angeben

Geben Sie im nächsten Schritt den später für Windows 10 gedachten Festplattenplatz an. Wie bereits erwähnt sollten das mindestens 20 Gigabyte sein. Wenn Sie Platz haben, können Sie wie in unserem Beispiel auch spendabler sein.

Install Windows 10 dual boot_04

1.5 Neue Partition erstellen

Ihr C: genanntes Laufwerk wurde jetzt verkleinert. Der freigewordene Platz erscheint rechts davon. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen freien Bereich und anschließend auf New Simple Volume.

Install Windows 10 as a dual boot system

Anschließend weisen Sie den maximal verfügbaren Platz dem neuen Laufwerk zu.

Install Windows 10 as a dual boot system

Im nächsten Schritt wählen Sie noch einen Laufwerksbuchstaben aus. Windows schlägt Ihnen automatisch einen passenden Buchstaben vor.

Window 10 install as dual boot

Im letzten Schritt sollten Sie das neue Laufwerk mit der Standardeinstellung NTFS formatieren.

Window 10 install as dual boot

Ihre zusätzliche Partition ist damit fertig. Jetzt können Sie Windows 10 als Dual-Boot-System installieren.

Window 10 install as dual boot

2. Installations-DVD oder bootfähigen USB-Stick erzeugen

Um Windows 10 zu installieren, benötigen Sie entweder eine Installations-DVD oder einen bootfähigen USB-Stick mit den Installationsdateien. Beides können Sie aus der von Microsoft bereitgestellten ISO-Datei mit einem Brennprogramm wie CDBurnerXP oder USB-Tools wie ISO to USB leicht herstellen.

3. Windows 10 installieren

Starten Sie den Rechner von der Windows 10 Installations-DVD oder dem bootfähigen USB-Stick.

3.1 Angepasste Installation auswählen

Bei den Installationsoptionen wählen Sie Custom: Install Windows only (advanced) aus.

Window 10 install as dual boot

3.2 Freies Installationslaufwerk auswählen

Geben Sie als Ziel das von Ihnen vorbereitete Laufwerk an. Dies kann entweder wie oben gezeigt eine zusätzliche Partition oder eine weitere Festplatte sein.

Wichtig: Wählen Sie hier NICHT das von Ihnen bislang genutzte Hauptlaufwerk aus. Anhand der Angabe bei Free Space können Sie das richtige Laufwerk leicht erkennen. Haben Sie eine zusätzliche Partition erstellt, befindet sich der Eintrag normalerweise ganz unten.

Window 10 install as dual boot

3.3 Windows 10 Dateien kopieren und Installation abschließen

Das Installationsprogramm kopiert Windows 10 jetzt auf die Festplatte. Wenn die Installation abgeschlossen ist, startet der Rechner automatisch neu.

Window 10 install as dual boot

4. Beim Rechnerstart gewünschtes System auswählen

Bei jedem Neustart des Rechners können Sie jetzt zwischen Windows 10 und Ihrem bislang genutzten System auswählen. Beide Systeme kommen sich nicht in die Quere und liegen in komplett getrennten Laufwerken.

Window 10 install as dual boot

Bei sehr viel freiem Festplattenplatz ist die Dual-Boot Methode eine praktische Alternative zu einer Virtuellen Maschine. Lediglich das langwierige Hin- und Herwechseln zwischen beiden Systemen per Neustart nervt ein wenig. Wenn Sie ein wirklicher Bastler sind, können Sie ja beide Methoden kombinieren.

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Windows mit dem Mausrad intelligenter nutzen

Fast alle Computermäuse haben ein Mausrad. Mehr als Webseiten scrollen tun die meisten Nutzer damit aber nicht. Dabei lässt sich Windows mit dem Mausrad viel eleganter bedienen.

Seit der Genius EasyScroll, der ersten Maus mit Radfunktion von 1995, ist das praktische Rädchen nicht mehr wegzudenken. Inzwischen gilt eine Kombination aus Rad und Knopf als Standard für Mäuse. Microsoft hält mehrere wichtige Patente für die Technologie und hat Windows mit folgenden Funktionen für die Mausradbedienung optimiert.

Der Mausrad-Zoom für fast überall

Halten Sie die STRG-Taste gedrückt, können Sie mit dem Mausrad an vielen Stellen des Systems Ansichten oder Objekte schnell vergrößern und verkleinern.

Größe von Desktop-Symbolen schnell ändern

Mit der Kombination aus  gedrückter STRG-Taste und Mausrad passen Sie die Größe aller Symbole schnell und bequem an. Je nach Bedarf rießengroß, oder…

…winzig klein, um besonders viel Platz zum Anordnen nutzen zu können.

Zoom im Windows Explorer

Auch im Windows-eigenen Dateimanager können Sie den Zoom nutzen, um schnell zwischen Detailansicht und großen Vorschaubildern hin- und herzuwechseln. Das ist insbesondere beim Hantieren mit Fotos eine große Hilfe.

Windows 8 Startmenü

Im Startmenü von Windows 8 können Sie die Ansicht mit dem Mausrad nicht nur seitlich scrollen. Auch hier aktiviert die Kombination aus STRG-Taste und Mausrad einen Zoom-Modus, mit dessen Hilfe Sie App-Gruppen schnell anordnen können.

Kalender auf der Taskleiste

Im Kalender auf der Taskleiste wechseln Sie mit STRG-Taste und Mausrad schnell zwischen Tages-, Monats- und Jahresansichten hin und her. Wenn Sie schnell ein Datum in der fernen Zukunft prüfen wollen, erspart dies einige Mausklicks.

Zoom- und Scrollfunktion in Webbrowsern und anderen Apps

Alle Webbrowser und viele Apps unterstützen ebenfalls den Zoom über STRG-Taste und Mausrad. Sie vergrößern und verkleinern dort die jeweilige Ansicht. Darüber hinaus können Sie in vielen anderen Apps zusätzlich die Tastenfunktion des Mausrads nutzen. Fast in allen Fenstern mit scrollbaren Inhalten aktiviert ein Klick mit dem Mausrad den Autoscroll-Modus. In manchen Apps müssen Sie dazu die Scroll-Leiste anklicken, in Webbrowsern geht das auch im Fenster. Ob der Autoscroll-Modus aktiv ist, erkennen Sie an dem dann eingeblendeten Kreissymbol mit den Pfeilen.

Durch leichtes Verschieben der Maus aktivieren Sie den automatischen Scrollvorgang. Große Bewegungen erhöhen die Scroll-Geschwindigkeit, kleine verlangsamen die Funktion.

Kennen Sie weitere Anwendungsmöglichkeiten für das Mausrad? Hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar!

Weitere Tipps finden Sie in unserer umfangreichen Sammlung an Tricks und Tutorials rund um Windows.

Truecrypt-Alternative BitLocker: Komplettes Windows-System mit Bordmitteln verschlüsseln

Die beliebte Verschlüsselungssoftware TrueCrypt wird nicht mehr weiterentwickelt. Um ein komplettes Windows-System zu verschlüsseln, ist deshalb BitLocker von Microsoft die erste Wahl.

Wie Sie mit BitLocker zusätzliche Laufwerke wie externe Festplatten und USB-Sticks verschlüsseln, haben wir Ihnen bereits gezeigt. Die Absicherung der Systemfestplatte mit BitLocker ist ein klein wenig komplizierter.

BitLocker gehört in den Ultimate und Enterprise Editionen von Windows Vista und Windows 7 sowie in Window 8 Pro oder Windows 8 Enterprise zum Systemumfang. Wenn Sie eine Standardversion von Windows haben, müssen Sie diese erst noch auf Windows 8 Pro upgraden. Das Upgrade erfordert keine Installation, Microsoft schaltet die Zusatzfunktionen im System nur frei.

Und so funktioniert die Verschlüsselung mit BitLocker:

1. BitLocker für Datenträger auswählen

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol des Systemlaufwerks und dann auf BitLocker aktivieren.

Sehen Sie die folgende Fehlermeldung machen Sie bei Schritt 2 weiter. Ansonsten können Sie direkt zu 5. Entsperrmethode beim Systemstart wählen springen.

2. Öffnen Sie den Group Policy Editor

BitLocker nutzt normalerweise zur Verschlüsselung ein so genanntes TPM-Modul (Trusted Platform Module). Dies ist ein auf neueren Rechnern fest verbauter Chip auf der Hauptplatine. Im Group Policy Editor können Sie BitLocker auch für Rechner ohne ein solches Modul aktivieren.

3. Die BitLocker-Einstellungen im Group Policy Editor öffnen

Wechseln Sie im linken Teilfenster zu Local Computer Policy > Computer Configuration > Administrative Templates > Windows Components > BitLocker Drive Encryption > Operating System Drives.

Danach öffnen Sie im rechten Teilfenster per Doppelklick den Eintrag Require additional authentication at startup. Achten Sie darauf, die richtige Option zu wählen. Es gibt einen ähnlichen Eintrag mit der Ergänzung (Windows Server….) im Namen.

4. Trusted Platform Module-Sicherheitsprüfung (TPM) für BitLocker deaktivieren

Klicken Sie oben links bei Require additional authentication at startup auf Enabled. Aktivieren Sie die Checkbox Allow BitLocker without a compatible TPM (requires a password or a startup key on a USB flash drive). Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf OK.

Gehen Sie jetzt zurück zum ersten Schritt – 1. BitLocker für Datenträger auswählen

5. Entsperrmethode beim Systemstart wählen

BitLocker schützt verschlüsselte Festplatten zusätzlich zum Windows-Nutzerkennwort mit einem Sicherheitsmechanismus. Erst nach erfolgreicher Legitimierung werden die Daten auf dem Laufwerk lesbar.

Den Freischaltcode können Sie entweder auf einem USB-Stick speichern oder ein Verschlüsselungs-Passwort angeben. Wir empfehlen die Passwort-Option. Der USB-Stick könnte verloren gehen oder beschädigt werden.

Wählen Sie ein nicht zu kurzes Kennwort mit einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Werfen Sie am Besten kurz einen Blick auf unsere Passwort-Tipps.

6. Notfall-Schlüssel zur Wiederherstellung speichern

Im nächsten Schritt erstellen Sie einen Rettungs-Schlüssel. Falls Sie später das Passwort vergessen oder verlieren, hilft nur noch dieser Notfall-Code weiter. Wir empfehlen Ihnen diesen Schlüssel entweder als Datei oder auf Papier an einem sicheren Ort zu archivieren.

Bei dem Notfall-Schlüssel handelt es sich um eine einfache Textdatei mit zwei längeren Codes.

7. Verschlüsselung aktivieren

Im nächsten Schritt starten Sie die Verschlüsselung der Daten. Für größtmögliche Sicherheit sollten Sie die zweite Option verwenden. Die erste Option verschlüsselt nur aktuell genutzten Speicherplatz. Datenreste von gelöschten Dateien bleiben dadurch unberücksichtigt und könnten mit spezieller Software ausgelesen werden. Die zweite Prozedur dauert zwar etwas länger, aber Sie müssen die Aktion ja nur einmal durchführen.

Vor der Verschlüsselung bietet Ihnen BitLocker noch einen Testlauf an, ob mit Ihrer Festplatte alles stimmt und die Sicherheitsschlüssel beim Systemstart problemlos gelesen werden können. Nutzen Sie diese Option und klicken Sie auf Run BitLocker system check und dann auf Continue.

8. Rechner neu starten und Verschlüsselung durchführen

Windows bittet Sie mit einem kleinen Infosymbol um einen Rechner-Neustart.

Beim Neustart müssen Sie noch vor dem eigentlichen Windows-Bootvorgang das von Ihnen gewählte Passwort eingeben.

Danach melden Sie sich wie gewohnt bei Windows an. BitLocker verschlüsselt das Systemlaufwerk jetzt im Hintergrund. Ein kleines Infosymbol informiert Sie über den Status.

Nach einem Klick auf die Meldung können Sie den Fortschritt der Verschlüsselung einsehen.

BitLocker ist jetzt eingerichtet. Achten Sie darauf, den Notfall-Code nicht zu verlieren. Falls Sie das Passwort vergessen, können Sie Ihre Daten notfalls damit wieder entschlüsseln. Ansonsten sind die Dateien für immer verloren.

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30 Jahre Windows: Reisen Sie zurück mit diesen Windows-Emulatoren im Browser

Windows feiert den 30. Geburtstag und wir feiern mit. Werfen Sie mit diesen Web-Emulatoren einen Blick zurück auf Windows 1.0, 3.0, 95, ME, 2000, XP und Vista.

Am 10.11.1983 präsentierte Microsoft das Betriebssystem Windows der Öffentlichkeit. Für den Softwaregiganten war das ein Meilenstein, auch wenn es bis zum Verkaufsstart noch zwei Jahre dauern sollte. Aus heutiger Sicht sind die ersten Windows-Versionen so simpel, dass man Sie problemlos mit einem Windows-Emulator im Browser betreiben kann.

Bei den neueren Versionen ist das schon schwieriger, doch für nette Spielereien und einen nostalgischen Blick zurück reicht es auch bei Windows XP und Vista. Viel Spaß beim Durchklicken! Mit den Windows Emulatoren und Simulatoren für den Browser kommen bestimmt einige Erinnerungen hoch.

Windows 1.01 Emulator im Browser

Die erste Windows-Version erschien am 20. November 1985. Die Begeisterung der Öffentlichkeit hielt sich in Grenzen, weil ohne teure Hardware wie Maus, Festplatte und Erweiterungsspeicher kein sinnvoller Einsatz denkbar war. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar!

Heute benötigen Sie für Windows 1.01 nicht mehr als einen Webbrowser und Java. Mit dem PC-Emulator PCE.js von James Friend betreiben Sie einen kompletten IBM PC XT samt Diskettenlaufwerk und Windows 1.01. Die erste Version von Windows kann nicht viel, eine nette Partie des Spieleklassikers Reversi ist aber schon möglich.

Windows 3.0 Emulator im Browser

Ebenfalls auf Basis von PCE.js können Sie Windows 3.0 im Browser ausprobieren. Die dritte Windows-Version war das erste große Windows mit kommerziellem Erfolg. Windows 2.0 hatte einen Urheber-Rechtsstreit mit Apple ausgelöst, in dem Apple Microsoft etwa die Kopie von Funktionen wie überlappende Fenster vorwarf.

Im Windows 3.0 Emulator funktioniert leider die Maus nicht. Fingerakrobaten alter Schule finden sich dennoch schnell zurecht. Nutzen Sie die Pfeiltasten sowie ALT und Tabulator; um zwischen Menüs und Fenstern zu wechseln. Vielleicht gelingt Ihnen ja ein ebenso aufgeräumter Desktop wie mir! Einer schnellen Partie Solitaire steht dann nichts mehr im Wege.

Sie können auch einen historischen Vergleich mit Apples altem Macintosh anstellen. Auch dafür gibt es einen Emulator auf Basis des Systems 7.0.1 von 1993. Im gleichen Jahr erschien übrigens auch Windows 3.1. Auf dem Mac-Emulator im Browser funktioniert sogar die Maus.

Windows 3.1 Simulator im Browser

Keinen Emulator, aber eine pfiffige Web-Simulation von Windows 3.1 finden Sie auf der Seite www.michaelv.org. Das Bediengefühl von Windows 3.1 können Sie dort sehr gut nachempfinden. Und der Programmierer hat sich sogar die Arbeit gemacht Programme wie Minesweeper und den Taschenrechner zu portieren. Lediglich beim Mediaplayer kommt mit einem YouTube-Fenster ein ziemlich fauler Trick zum Einsatz.

Windows 95 “Simulator” Web-App

Der von uns aufgespürte Windows 95 “Simulator” veranschaulicht auf witzige Weise die Instabilität dieser Windows-Version. Windows 95 war zwar zweifelsohne ein großer Windows-Meilenstein: Zum ersten Mal wurden 32-Bit Prozessoren sowie wirkliches Multitasking unterstützt – der parallele Betrieb mehrerer Programme gleichzeitig. Doch führte Windows 95 bei anspruchsvoller Nutzung auch zu extrem vielen Abstürzen.

Durchklick-Simulatoren für Windows 98, Windows ME, Windows 2000, Vista und XP

Bei TotalEmulator finden Sie Simulatoren der Systeme Windows 98 bis Windows Vista. Hier wird allerdings kein wirkliches System emuliert. Doch können Sie sich mit der Maus ziemlich vielseitig durch die jeweilige Windows-Version klicken und einen Blick auf die Oberfläche und wichtige Programme werfen.

Alle anklickbaren Elemente sind rosa eingefärbt. So sehen Sie auf einen Blick, wo es etwas zu entdecken gibt.

Windows ME Durchklick-Simulator von TotalEmulator

Windows Spaß-Apps und Fantasie-Simulatoren von Windows XP bis Windows 7

Eine ganz andere Art von Windows-Emulatoren haben wir auf den Seiten von Newgrounds entdeckt. Es handelt sich hier um kleine Flash-Apps, die neuere Windows-Versionen wie XP, Vista und Windows 7 auf die Schippe nehmen. Die Flash-Bastler machen sich über klassische Windows-Probleme wie Sicherheit, komische Meldungen oder Abstürze lustig.

Ein besonders gelungenes Beispiel ist der Simulator mit dem Namen Windows Doors Ultimate in Anlehnung an Windows Vista. Sogar eine Radio-App als Widget-Leiste zur Musikberieselung gibt es.

Auf einer Übersichtsseite finden Sie noch mehr dieser absurden Simulationen mit sinnfreien Namen wie Windows Mista, Windows ABC SP2 oder Windows 6012.

Bei der intensiven Beschäftigung mit den alten Versionen wurde mir zwei Dinge klar: Aus Nutzersicht hat Windows die schlechtesten Zeiten sicher hinter sich. Das aktuelle Windows 8.1 ist stabil, leistungsfähig und dank neuer Touch-Oberfläche sehr vielseitig einsetzbar.

Und die Kritik an der neuen Oberfläche wirkt wie ein Aufguss alter Versionssprünge. Neue Windows-Versionen sorgten schon stets für Unmut bei den Anwendern, konnte sich aber auf lange Sicht stets durchsetzen. Microsoft hat schon immer nicht ganz ausgereifte Produkte auf den Markt gebracht und dann nach verbesseert, wie eben im aktuellen Fall von Windows 8 und Windows 8.1.

Hatten Sie beim Durchklicken eher gute oder eher schlechte Erinnerungen? Hinterlassen Sie uns doch einen kurzen Kommentar!

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