Z Launcher: Mit Nokias Android-Oberfläche schnell die richtigen Apps finden

Nokia stellt mit dem Z Launcher eine eigene Oberfläche für Android vor. Mit Gestensteuerung zur schnellen Suche und kontextabhängiger Sortierung der Apps auf dem Homescreen will sich Z Launcher von der Konkurrenz wie Aviate und Cover abheben. Die App befindet sich noch in der Beta-Phase und steht bisher nur für wenige Geräte zur Verfügung.

Z Launcher unterstützt mit einer Gestensteuerung die schnelle Suche auf dem Smartphone. Nutzer können mit dem Finger auf dem Homescreen Buchstaben schreiben,  die App präsentiert anschließend passende Ergebnisse. Dazu zählen Apps, Kontakte und auch Web-Inhalte. Durch ein Wischen zurück lässt sich der zuletzt geschriebene Buchstabe wieder entfernen. Das System ist so aufgebaut, dass Nutzer selten mehr als einen Buchstaben schreiben müssen.

Wie andere Launcher auch bietet Nokias Oberfläche einen dynamischen Homescreen. Die App-Icons sortieren sich selbst, abhängig von der Tageszeit, dem aktuellen Standort und den zuletzt geführten Gespräche. Die Idee dahinter ist, dass Anwender während der Arbeit andere Anforderungen haben als in der Freizeit. Z Launcher lernt vom Nutzerverhalten, um die automatische Sortierung zu verbessern.Z Launcher: Nokias eigene Android-Oberfläche findet schnell die richtigen Apps

Die Anwendung befindet sich noch in der Beta-Phase und ist daher noch nicht im Google Play Store verfügbar. Eine Installation ist über die Internetseite von Nokia möglich, jedoch funktioniert Z Launcher bisher nur auf den Geräten Nexus 5 und dem Samsung Galaxy S5, S4 und S3. Zur Anmeldung ist ein Google-Konto erforderlich. In der Beta-Phase verbleiben alle gesammelten Informationen auf dem Smartphone, außerdem bietet Nokia noch keine Widgets für den Homescreen an.

Als nächste Erweiterung denkt das Unternehmen über WLAN-Funktionen nach, um zum Beispiel im Netzwerk zu Hause entsprechende Funktionen und Apps anzubieten. In Zukunft will Nokia mit dem Z Launcher auch weitere Android-Geräte unterstützen und analysiert die Möglichkeiten für eine iOS-Version.

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Quelle: Z Launcher

News des Tages: Kick with Chrome, Android-Oberfläche von Nokia, Titanfall umsonst

Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft bietet Google drei Mini-Spiele für Smartphone und Browser, Nokia startet mit dem Z Launcher eine eigene Android-Oberfläche und Titanfall gibt es dieses Wochenende umsonst – die News des Tages.

  • Google Mini-Spiele zur Fußball-Weltmeisterschaft: Mit Kick with Chrome bietet Google gleich drei Mini-Spiele zur Fußball-Weltmeisterschaft: Dribbeln, Kicken und Elfmeter-Schießen. Die Spiele lassen sich mit oder ohne Desktop-Rechner spielen und mit dem Smartphone steuern.
  • Android-Oberfläche von Nokia: Mit Z Launcher stellt Nokia einen eigenen Launcher für Android vor. Mit intelligenter Gestensteuerung und unterschiedlichen Einstellungen je nach Umgebung will sich die App von der Konkurrenz abheben. Z Launcher ist noch in der Beta-Phase und nur über die Website von Nokia erhältlich.
  • Messaging-App Fuse: Das soziale Netzwerk Skout präsentiert mit Fuse für Android und iOS eine App für Gruppenchats mit Zeitbegrenzung. Ein voreingestellter Timer gibt allen Chat-Teilnehmern eine Reaktionszeit vor, um Nachrichten und Inhalte auch anonym zu senden. Nach Ablauf der Zeit wird das Gespräch gelöscht.

Updates

  • Android 4.4.4 KitKat: Google hat die neueste Android-Version 4.4.4 KitKat veröffentlicht. Das Update steht zunächst nur für Nexus-Geräte zur Verfügung. Eine Installation ist derzeit nur manuell möglich für das Nexus 5, Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10.
  • Skype 5.1 für iOS: Nach einem großen Update von Skype für iOS auf die Version 5.0 bessert Microsoft mit 5.1 nach. Neben Fehlerbehebungen bringt die neue Version die Möglichkeit, Gespräche zu löschen, einzelne Nachrichten zu bearbeiten und Favoriten hinzuzufügen.

Spiele

  • Titanfall umsonst: EA Origin bietet Titanfall dieses Wochenende umsonst an. Auf der Free-Games-Seite können Spieler die PC-Version kostenlos herunterladen und für zwei Tage gratis spielen. Titanfall gehört mit Online-Multiplayer-Modus und gigantischen Kampfmaschinen größten Ego-Shootern des Jahres.
  • Watch Dogs Modifikationen: Ubisoft reagiert auf enttäuschte Fans von Watch Dogs. Die Grafik der PC-Version bleibt für viele Spieler hinter den Erwartungen zurück, entsprechende Modifikationen sollen für Abhilfe sorgen. Ubisoft rät von der Verwendung ab und kündigt Besserung mit einem Patch für Watch Dogs an.

Tweet des Tages

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Secret: Das soziale Netzwerk für Geheimnisse und Klatsch ist jetzt weltweit gestartet

Vier Monate nach dem iOS-Start hat Secret jetzt auch eine App für Android veröffentlicht. Gleichzeitig steht das soziale Netzwerk zum anonymen Teilen von Geheimnissen, Klatsch und anderen Inhalten ab sofort weltweit zur Verfügung. Bisher war das Angebot Nutzern in den USA vorbehalten.

Secret ist anonym und doch mit Standort-Funktion

Nach einer Registrierung mit E-Mail-Adresse und Telefonnummer erlaubt Secret das anonyme Teilen von Inhalten. Über die Telefonkontakte und die Standortabfrage sucht die App nach Inhalten, die für den Nutzer relevant sind. Die Identifikation von Freunden erfolgt über die Telefonnummer. Beim Start der Anwendung präsentiert Secret eine entsprechend zusammengestellte Liste an Geheimnissen. Ein Tippen auf die Sprechblase öffnet die Kommentarfunktion, mit dem Herz-Button bekundet man Gefallen. Dadurch teilt die App ein Geheimnis mit Freunden.Secret-App Android Screenshot

Die Inhalte von Secret spiegeln Dinge wieder, die sich sonst im Internet auf sozialen Plattformen finden. Secret bietet eine Mischung aus Meinungen, Banalem und platten Witzen, aber auch ernsthafteren Themen sowie Bitten um Hilfe in allen möglichen Lebenslagen. Viele Teilnehmer wollen mit dem Verbreiten von Gerüchten Aufmerksamkeit heischen.

Exklusive Android-Funktion

Mit dem Start der Android-Version führt Secret eine neue Funktion ein, die erst in Kürze unter iOS zur Verfügung stehen soll. In einer eigenen Liste zeigt die Anwendung nur die Geheimnisse von Freunden einschließlich deren Freunde an.

Nach Aussage von Secret teilt die Anwendung weder Telefonnummer und Kontaktdaten noch Standortinformationen mit anderen. Secret ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.

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Downloads

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Quelle: Secret

Beta-Phase der verschlüsselten E-Mail ProtonMail, Gmail für Android Update, Minecraft Realms weltweit verfügbar

Der Schweizer E-Mail-Anbieter ProtonMail bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und ist mit einer offenen Beta-Phase gestartet, Gmail für Android erlaubt das direkte Speichern von Anhängen in Google Drive und Minecraft Realms ist jetzt weltweit verfügbar – der Nachrichtenüberblick.

  • ProtonMail: Vergangene Woche ist der Schweizer E-Mail-Anbieter ProtonMail mit einer offenen Beta-Phase gestartet. Die überwältigende Resonanz führte zu einer Serverüberlastung, jetzt erweitert das Unternehmen die Kapazitäten. ProtonMail ist ein Projekt des CERN und MIT und bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für E-Mails.
  • Klout für Android: Klout hat seine erste Android-App veröffentlicht. Ähnlich der iOS-Version empfiehlt die Anwendung Inhalte zum Teilen über soziale Medien wie Twitter und erlaubt das Takten von Posts entsprechend der Aktivität der Follower.
  • Google auf Instagram: Der Internetriese Google ist jetzt auch bei Instagram zu finden. Als ersten Beitrag teilt das Unternehmen den Zauberwürfel, das gestrige Google Doodle.
  • Twitter an Soundcloud interessiert: Gerüchten zufolge interessiert sich der Kurznachrichtendienst Twitter für das Berliner Startup Soundcloud. Der Marktwert des Unternehmens wird derzeit auf 700 Millionen Dollar geschätzt. Sollte die Übernahme stattfinden, wäre das der größte Deal eines deutschen Startups.

Updates

  • Gmail für Android: Google hat die Gmail-App für Android aktualisiert. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge direkt in Google Drive zu speichern. Außerdem bietet die Anwendung bessere Navigation über das Seitenmenü und Erklärungen, warum bestimmte Nachrichten im Spam-Ordner landen.
  • Firefox Mobile mit Sprachauswahl: Ab Version 32 erlaubt Firefox für Android die Auswahl der Sprache, und zwar unabhängig von der Systemsprache. Die Änderung der Sprache für die Benutzeroberfläche des Browsers erfordert keinen Neustart. In Zukunft lässt sich wie in der Desktop-Version auch die bevorzugte Sprache für Webinhalte festlegen.
  • Rdio in 60 Ländern: Der Anbieter zum Streamen von Musik Rdio steht inzwischen in weltweit 60 Ländern zur Verfügung – das sind vier mehr als der Konkurrent Spotify. Rdio ist kostenlos als App und Web-Version erhältlich, ein kostenpflichtiges Premium-Angebot bietet unbegrenztes Streamen.

Spiele

  • Minecraft Realms weltweit verfügbar: Mojang stellt das kostenpflichtige Online-Abo Minecraft Realms jetzt weltweit zur Verfügung. Der Dienst erleichtert das Zusammenspiel mit anderen erheblich und bietet eigene Server des Herstellers Mojang.
  • Assassin’s Creed Pirates: Nach dem großen, kostenlosen Update La Boca del Diablo stellt Ubisoft eine Gratis-Probeversion des Piratenspiel  zur Verfügung, die sich im Browser spielen lässt. Die Web-Version von Assassin’s Creed Pirates hat der Hersteller zusammen mit Microsoft entwickelt. Das Spiel ist für Internet Explorer 11 und Tablets optimiert, funktioniert aber auch mit anderen Browsern und Geräten.
  • Batman: Arkham Knight: Als finales Kapitel der Arkham-Serie erscheint Batman: Arkham Knight am 14. Oktober 2014 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Jetzt hat der Hersteller auf Twitter neue Screenshots veröffentlicht, die unter anderem Batmans neuen Kampfanzug und das im Spiel zur Verfügung stehende Batmobil zeigen.

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Project Cider: Android- und iOS-Apps laufen nebeneinander auf einem Gerät

Eine Forschungsgruppe von Studenten der Columbia Universität arbeitet an einem System, mit dem sich auf Android-Geräten sowohl iOS- als auch Android-Apps betreiben lassen. Der Prototyp verwendet ein Nexus 7 Tablet mit der neuesten Android-Version. Nach Aussage des Teams muss der Nutzer bei Project Cider nur geringe Geschwindigkeitseinbußen hinzunehmen, allerdings funktionieren iOS-Anwendungen bislang nur mit Einschränkungen.

Die Besonderheit des Systems: Die Android-Funktionalität des Gerätes bleibt uneingeschränkt erhalten. Durch eine Erweiterung des mobilen Betriebssystems wird es möglich, iOS-Anwendungen nativ auszuführen. Das bedeutet, dass die Apps direkt aus dem Apple Store stammen, eine Veränderung ist nicht nötig. Cider setzt keine Virtual Machine ein, sondern verwendet sogenannte diplomatische Funktionen. Diese überzeugen die Apps beim Ausführen davon, dass sie auf einem Apple-Betriebssystem laufen. Im Bericht des Entwickler-Teams heißt es, dass es damit zum ersten Mal gelungen sei, unveränderte iOS-Anwendungen auf Hardware laufen zu lassen, die nicht von Apple stamme.

Project Cider ScreenshotScreenshots von Project Cider und iOS-Apps unter Android.

Da die Übersetzung von iOS zu Android sozusagen live und bei Bedarf stattfindet, also während die Anwendung läuft, muss Cider natürliche Geschwindigkeitseinbußen gegenüber einem iPhone oder iPad hinnehmen. Außerdem gibt es bisher noch weitere technische Einschränkungen: Die Apple-Anwendungen können noch nicht die gesamte Hardware nutzen. Funktionen wie GPS, Kamera und Bluetooth fallen damit noch weg. Die Studenten arbeiten aber an der Weiterentwicklung von Cider.

Dem Entwickler-Team ging es um den Beweis der Möglichkeit, iOS- und Android-Anwendungen auf einem Gerät auszuführen. In der Theorie lösen sie damit das Problem, dass Anwender sich für eines der beiden Systeme entscheiden müssen. In der Praxis ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass Cider Unterstützung von Apple oder Google erhält und der breiten Masse zur Verfügung stehen könnte. Aus jetziger Sicht scheint das Projekt in eine rechtliche Grauzone verdammt, in der auch  iOS-Jailbreaks ihr Dasein fristen.

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Quelle / Bild: Project Cider

Via: The Next Web

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere

Google Camera ist mittlerweile eine eigenständige App und für alle Nutzer von Android 4.4 oder höher zum Download verfügbar. Die App bringt neue Möglichkeiten, verwirrt aber auch manchmal. Wir erklären, wie Sie Panorama und Photo Sphere am Besten nutzen.

Zu den Optionen Panorama und Photo Sphere gelangt man durch Wischen nach rechts – in Google Camera. In diesem Menü finden sich alle verfügbaren Kameramodi.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Panorama – so gelingt das Rundum-Bild

Google Camera erleichtert das Aufnehmen von Panoramafotos erheblich. Alles beginnt mit der Suche nach einem Startpunkt und einem Tipp auf das Panorama-Icon. Das löst die Aufnahme des ersten Fotos aus. Decken Sie jetzt bei jedem weiteren Foto den weißen Punkt ab. Google Camera nimmt dann automatisch das nächste Foto auf.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Dabei sollten Sie Ihren Standort nicht verändern, ansonsten bekommt Google Camera Probleme beim Kombinieren der Aufnahmen. Nach dem Abschluss der Panorama-Aufnahmen kombiniert Google Camera die Fotos zu einem einzigen Bild.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

In der Foto-App können Sie das Panoramafoto noch bearbeiten oder einen Auto-Scroll einstellen. Weiter Optionen umfassen beispielsweise Tiny Planet, das die Aufnahmen zu einem Kreis zusammensetzt.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Im Tiny Planet-Editor bleibt Ihnen außerdem die Wahl über den Zoomfaktor und die Rotation des Bildes . Mit den Werkzeugen im Photo Editor lassen sich viele weitere Parameter bearbeiten.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Photo Sphere

Google Camera erweitert mit Photo Sphere die Möglichkeit der Panoramaaufnahmen um eine 360-Grad-Aufnahme. Das funktioniert dort, wo alle Bildobjekte statischer Natur sind – am besten im Freien.

Eine Photo Sphere-Aufnahme beginnt wie ein herkömmliches Panoramafoto. Man folgt dabei den Anweisungen auf dem Bildschirm und richtet die Aufnahme entsprechend aus.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Google Camera zeigt dabei Punkte auf dem Bildschirm an und gibt so die Ausrichtung des Bilds vor. Eine Photo Sphere-Aufnahme nimmt nicht allzu viel Zeit in Anspruch, doch hin und wieder stürzt die Google Camera App dabei ab. Dann gehen alle zuvor aufgenommen Fotos verloren. Wenn alle Aufnahmen im Kasten sind, beginnt die App mit dem Zusammensetzen.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Einfacher ist es auf einem größeren Gerät. Dort können Sie die Bilder hin und her bewegen und einen Auto-Scroll auslösen.

Google Camera finished Photo Sphere

Wer genau hinsieht, erkennt die einen oder anderen Unzulänglichkeiten im Zusammensetzen.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

In den meisten Fällen funktioniert Photo Sphere aber ohne größere Probleme.

Fotobearbeitung

Das Editieren der Fotos hat sich seit der Einführung der Galerie mit Android 4.4 KitKat nicht verändert. Der Editor bietet zunächst verschiedene Filter, Rahmen oder das Beschneiden des Fotos an. Die erweiterten Optionen findet man unter dem Belichtungs-Icon.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Der Photo Editor bietet 16 verschiedene Optionen zum Feintuning der Fotos an. Einige davon beeinflussen die komplette Aufnahme – so zum Beispiel Autocolor, Negative und Posterize. Mit anderen bearbeitet man nur bestimmte Bereich des Bilds.

Google Camera: So nutzen Sie Panorama und Photo Sphere am effektivsten

Mit dem Photo Editor kann der Fotograf nach Herzenslust herumexperimentieren, denn jeder Arbeitsschritt lässt sich durch den rückwärts gerichteten Pfeil wieder rückgängig machen. So können Sie unpassende oder verunglückte Effekte stets wieder anullieren. Bei einigen Werkzeugen brauchen Sie ein wenig Experimentierfreude, um herauszufinden wie sie genau funktionieren.

Eine brauchbare Alternative

Keine Smartphonekamera kann einer ordentlichen Spiegelreflexkamera in Verbindung mit Desktop-Foto-Editoren das Wasser reichen. Trotzdem bietet Google Camera sehr viel Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit. Die Modi Panorama und Photo Sphere bieten mehr Funktionalität als nur einfache Fotos oder Videos und machen die Aufnahmen richtig interessant. Allerdings spielt Photo Sphere nur dann seine Stärken aus, wenn man das Ergebnis online betrachtet. Ansonsten erweckt es einzig den Eindruck einer etwas komplexeren Panoramaaufnahme.

Hinter Google Camera steckt eine einfache Kamera-App mit tollen Optionen. Die Bearbeitungsfunktion im Photo Editor der Galerie bietet schöne weitere Funktionen. Manche davon muss man sich aber erst durch Herumprobieren erschließen.

Mehr zum Thema:

    Uber, Blablacar und Co: Apps für Mitfahrgelegenheiten, Social-Taxis und Carsharing

    Für Kurztrips und Reisen setzen immer mehr Anwender auf Dienste der so genannten Social Economy. Zahlreiche Webseiten und Apps machen Fahrgemeinschaften, Taxifahrten oder das klassische Carsharing zwischen Unbekannten zum Kinderspiel. Das ist nicht nur billig, sondern auch sozial und ökologisch. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Anbieter vor.

    P2P-Taxi

    Uber

    Uber macht seine Mitglieder zu potentiellen Taxifahrern. Mit dem inzwischen in Google Maps integrierten Dienst können Sie per Knopfdruck ein Uber-Taxi bestellen. Als eingetragener Fahrer kann man Taxifahrten anbieten.

    Uber ermittelt via GPS automatisch den am nächsten gelegenen verfügbaren Fahrer und sendet eine Anfrage. Akzeptiert der Fahrer, übernimmt Uber alle weiteren Aufgaben wie Benachrichtigungen oder Zahlungsabwicklung.

    Verfügbar für iPhone und Android

    Fahrgemeinschaften

    BlaBlaCar

    BlaBlaCar ist eine der größten Mitfahrbörsen in Europa. Auf längeren Strecken können Sie als Fahrer freie Plätze interessierten Mitfahrern anbieten.

    Mit einem ausgeklügelten System schlägt BlaBlaCar auf Angebot und Nachfrage basierende Preise vor. Auch die Zahlungsabwicklung übernimmt der Dienst auf Wunsch.

    Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

    Mitfahrgelegenheit.de

    Mitfahrgelegenheit.de kommt aus Deutschland, und ist unter dem Namen Carpooling inzwischen auch in vielen anderen Ländern aktiv.

    Wie auf BlaBlaCar können Sie hier Fahrten anbieten oder sich als Mitfahrer einklinken. Neben Autofahrten ermöglicht Mitfahrgelegenheit.de auch die Mitnahme auf Basis von Gruppentickets für Bus, Bahn und Flüge.

    Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

    Lyft

    Für Fahrgemeinschaften  in den USA ist Lyft einer der populärsten Anbieter. Anders als BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit setzt Lyft jedoch auf Kurzstrecken. Um rechtlichen Problemen mit Taxidiensten aus dem Weg zu gehen, werden hier keine Preise vereinbart, und Mitfahrer sollen statt dessen Spenden.

    Unter dem Strich funktioniert Lyft aber auch nicht anders als die europäischen Pendants. Inzwischen hat sich auf dieser Plattform eine Art Schattenmarkt mit ziemlich konkreten Preisen herausgebildet.

    Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

    Sidecar Ride

    Sidecar Ride tritt als weiterer US-Anbieter in direkte Konkurrenz mit Lyft. Auch hier stehen Kurzstrecken in Metropolen im Vordergrund. Dank eines ausgeklügelten Systems und Geotargeting auf Karten finden Sie mit Sidecar Ride auch sehr kurzfristig Fahrten. Der Erfolg der App hängt aber wie bei Lyft von der Größe der Nutzerbasis ab.

    Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

    Carsharing

    Relayrides

    Relayrides agiert als Verleihagentur für Privatwagen und operiert ebenfalls nur in den USA. Die Nutzerbasis ist bislang noch überschaubar, Relayrides hat aber starke Partner an seiner Seite.

    Als Investoren traten bislang General Motors und Google Ventures in Erscheinung. Die internationale Expansion ist wohl nur eine Frage der Zeit.

    Verfügbar für iPhone und auf der Webseite

    Getaround

    Auch unter Getaround können Autohalter ihre Wagen für einige Stunden, Tage oder Wochen vermieten. Vom Mietpreis zwackt Getaround allerdings eine saftige Kommission von 40% ab.

    Davon wird dann unter anderem eine umfassende Versicherung finanziert. Der Dienst steht bislang nur in einigen großen US-Metropolen wie San Francisco zur Verfügung.

    Verfügbar für iPhone und auf der Webseite

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    Google Play-Dienste: Google macht Street View-Bildmaterial verfügbar und verbessert die Bewegungserkennung

    Google hat die Google Play-Dienste für Android auf die Version 4.4 aktualisiert. Das Update bringt vor allem Neuerungen für Entwickler: Durch neue Versionen der Programmbibliotheken für Google Maps und die Standortdienste erhalten diese mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Anwendungen.

    Google Maps

    Mit der neuen Version haben Entwickler Zugriff auf das Bildmaterial von Street View, und zwar inklusive der Panorama-Ansichten. Damit stehen in Zukunft interaktive Karten und die Straßenansichten auch aus Anwendungen von Drittanbietern heraus zur Verfügung.Google Street View Programmbibliothek

    Automatische Bewegungserkennung

    Google fügt den Standortdiensten zwei neue Modi bei der automatischen Erkennung von Bewegungsarten des Nutzers hinzu. Android-Geräte können zwischen der Fortbewegung per Auto oder Fahrrad unterscheiden. Ist der Anwender zu Fuß unterwegs, kann Android mit der neuen Version der Google Play Dienste jetzt besser das Laufen oder Gehen erkennen. Diese Neuerung ist natürlich für die Entwicklung und Verbesserung von Fitness-Apps interessant und könnte für neue Geräte wie Wearable Devices mit Android Wear eine wichtige Rolle spielen.

    Play Games

    Bei den Spielen setzt Google auf die soziale Komponente und erlaubt ab sofort mehrere Empfänger beim Verschenken von Inhalten und Versenden von Einladungen zu Spielen. Das Unternehmen verspricht Entwicklern dadurch mehr Interaktionen zwischen Spielern.

    Automatische Aktualisierung

    Die Google Play-Dienste aktualisieren sich automatisch über den Play Store auf die neue Version 4.4. Ein manuelles Update ist ebenfalls möglich.

    Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

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    Quelle / Bild: Android Developers Blog

    Google Play Dienste 4.4, GTA Online Highlife-Update, Mac OS X Mavericks Beta

    Google aktualisiert die Google Play Dienste auf Version 4.4, Grand Theft Auto bringt neue Autos und Waffen mit dem Highlife-Update und die neue Beta-Version von Apples Betriebssystem Mac OS X Mavericks 10.9.3 beinhaltet eine neue Ausgabe des Safari-Browsers – der Nachrichtenüberblick.

    • Mac OS X Mavericks: Apple hat eine neue Beta-Version von OS X Mavericks 10.9.3 veröffentlicht. Alle Anwender können die neue Ausgabe des Betriebssystems testen. Die aktuelle Beta-Version beinhaltet auch die Version 7.0.4 von Apples Browser Safari.
    • Adobe Voice für iPad: Mit der Anwendung will Adobe es iPad-Nutzern erleichtern, Demonstrationsvideos aufzunehmen. Adobe Voice vereint Video und Bilder mit Musik, Sprachaufzeichung und Effekten. Die Software basiert auf Adobe After Effects und bietet Videoerstellung im Stil einer Präsentationszusammenstellung.
    • Cyberkriminalitätsreport von Microsoft: Microsoft hat den Jahresbericht 2013 zur Cyberkriminalität veröffentlicht. Nach Aussage des Unternehmens hat die Zahl der ausgenutzten Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten abgenommen. Betrügerische Methoden zum Erlangen von Nutzerdaten haben sich im letzten Quartal 2013 aber verdreifacht.
    • Neue Twitter-Profile für alle: Am 28. Mai 2014 führt Twitter die vor kurzem vorgestellten neuen Nutzerprofile für alle Anwender ein. Die automatische Umstellung ersetzt die alte Darstellung mit dem neuen Design und größeren Profilbildern.

    Updates

    • Google Kamera-App: Vor kurzem hat Google die Kamera-App von Android als eigenständige Anwendung im Play Store veröffentlicht. Jetzt gibt es kleine Verbesserungen bei der Funktionalität: Während der Videoaufnahme lassen sich Standbilder speichern, und der Auslöser-Button bleibt im Hoch- und Querformat an derselben Stelle.
    • Google Play-Dienste 4.4: Google hat die Google Play-Dienste auf Version 4.4 aktualisiert. Damit erhalten App-Entwickler Zugang zum Bildmaterial von Street View. Außerdem bringen die Google Play-Dienste verbesserte Unterstützung für Fitness-Apps und neue soziale Funktionen für Play Games.
    • Skype für Modern UI: Microsoft hat Skype-Version für Windows mit Modern UI-Oberfläche aktualisiert. Verbesserungen gibt es bei der Synchronisation der Kontaktliste und der Bedienbarkeit mit Maus und Tastatur.
    • Internet Explorer 11 für Windows Phone 8.1: Microsoft erklärt die Neuerungen von Internet Explorer 11 für Windows Phone 8.1 im Detail. Der Hersteller verbessert den schnellen Seitenzugriff, flüssiges und schnelles Surfen sowie Sicherheit und Privatsphäre.

    Spiele

    • Retry von Rovio: Mit Retry will der Hersteller Rovio eine eigene Variante von Flappy Bird veröffentlichen. Im Spiel gilt es, ein kleines Flugzeug durch einen Hindernisparcours zu steuern. Retry ist im Retro-Stil von 8-Bit-Klassikern gehalten und soll ähnlich schwer wie Flappy Bird sein.
    • GTA Online Update: Grand Theft Auto Online erhält mit dem Highlife-Update vier neue Fahrzeuge und eine neue Waffe. Außerdem können Spieler mehrere Grundstücke besitzen und den Non-Conctact-Modus aktivieren, um Autounfälle mit anderen Spielern zu vermeiden. Das Highlife-Update erscheint am 13. Mai 2014.
    • Nintendo plant Mario Kart-Apps: Der japanische Spielehersteller Nintendo plant, in Zukunft eine Smartphone-App zum Konsolentitel Mario Kart 8 zu veröffentlichen. Mario Kart TV soll kein eigenständiges Spiel werden, sondern Spielern Zugriff auf Spielstatistiken und Daten bieten.
    • H1Z1: Sonys Zombie-Überlebensspiel H1Z1 soll realistische Wetterverhältnisse bekommen, damit auch die Zombies im Regen stehen. Ein Konzeptvideo zeigt, wie die Regenwolken übers Land ziehen. H1Z1 soll dieses Jahr für PC und PlayStation 4 erscheinen.

    Tweet des Tages

    Spotify: So bringen Sie eigene MP3s in die Android- oder iOS-App

    Wer Streaming-Dienste wie Spotify nutzt, benötigt eigentlich keine MP3-Sammlung mehr. Manche Songs, wie zum Beispiel die Werke der Beatles, fehlen dort aber noch. Spotify kommt zum Glück auch mit lokal gespeicherten MP3s zurecht. Wir zeigen, wie Sie persönliche MP3-Alben einfach und schnell in die Spotify-Apps auf Ihrem iPhone oder Android-Handy übertragen.

    1. MP3s unter Windows oder Mac OS X importieren

    Legen Sie Ihre MP3-Dateien aus einem beliebigen Ordner in eine leere Spotify-Playlist auf Ihrem Rechner ab.

    2. Android- oder iOS-App im gleichen WLAN-Netzwerk anmelden

    Melden Sie sich mit Ihrem Smartphone oder Tablet im gleichen Funknetzwerk an und öffnen Sie die Spotify-App auf dem Handy. Spotify fügt nach einigen Sekunden automatisch die gewünschte Playlist hinzu. Die Songs erscheinen zwar, werden aber noch nicht automatisch synchronisiert, wenn der Schieberegler bei Available Offline nicht aktiviert ist.

    Das ist etwas verwirrend, sind Sie doch mit Spotify tatsächlich online. Da Spotify ihre MP3s nicht vom Desktop zu Mobilgeräten streamen kann, müssen Sie die die Dateien wie andere Songs erst lokal abspeichern.

    3.  MP3 lokal speichern

    Aktivieren Sie den Schalter Available Offline und warten Sie bis der Sync-Vorgang abgeschlossen ist. Danach können Sie Ihre MP3s auch unterwegs anhören.

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    Spotify-Suche: Musik mit Filtern schneller finden

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