Google Chrome: Der Browser blockiert Downloads von Schadsoftware automatisch

Google erhöht ab sofort die Sicherheit beim Surfen mit dem Browser Google Chrome. Das automatische Blockieren von Downloads mit Schadsoftware, betrügerischen Internetseiten und Phishing-Attacken soll Anwendern zusätzlichen Schutz bieten.

Die Maßnahme ist Teil von Googles Initiative Mehr Sicherheit im Web. Die Safe Browsing-Technologie von Google identifiziert Internetseiten mit Sicherheitsrisiken und weist Nutzer von Google Chrome beim Surfen auf die Gefahren hin.

Neu ist jetzt der Schutz vor betrügerischer Software: Chrome warnt jetzt auch vor Downloads, die als hilfreiche Anwendungen getarnt sind, hinter den Kulissen aber unerwünschte Veränderungen vornehmen, etwa an der Startseite oder den Einstellungen.

Ein entsprechender Hinweis informiert über die Blockade derartiger Downloads, auf Wunsch können Anwender aber trotzdem mit dem Herunterladen fortfahren.Google Chrome: Der Browser blockiert automatisch Schadsoftware und betrügerische Internetseiten

Nach Aussage von Google liefert der Browser Chrome derzeit bereits mehr als drei Millionen Download-Warnungen pro Woche aus. Weitere Hinweise zum Schutz und Sicherheit vor Angreifern gibt Google im Sicherheitscenter.

Quelle: Google Chrome Blog

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Mozilla Firefox: Version 31 des Browsers schützt vor Schadsoftware

Mozilla hat eine neue Ausgabe des Browsers Firefox für Windows, Mac, Linux und Android veröffentlicht. Die Version 31 schützt aktiv vor Schadsoftware und führt eine Suchzeile für neue Tabs ein. Die Android-Version verbessert die Synchronisation von Tabs mit Firefox Sync.

Überprüfung von Downloads auf Schadsoftware

Mozilla Firefox 31 bringt die Möglichkeit, Downloads auf Schadsoftware zu überprüfen. Die Sicherheitsfunktion basiert auf Googles Lösung für Chrome zum sicheren Surfen im Netz. Mozilla hat die Überprüfung für Firefox angepasst und übernommen.

Anfängliche Tests zeigen, dass die Analyse noch nicht ganz so effektiv wie in Googles Browser Chrome arbeitet: Aktuell kann Firefox noch nicht feststellen, ob Nutzer das Herunterladen absichtlich gestartet haben. Die Funktion ist nach der Installation automatisch aktiviert und lässt sich in den Einstellungen unter dem Punkt Sicherheit ein- und ausstellen.

Suchzeile in neuen Tabs und weitere Verbesserungen

Beim Öffnen eines leeren Tabs im Browser finden Nutzer jetzt eine neue Suchleiste vor, über die sich schnell eine Recherche mit der Standard-Suchmaschine starten lässt. Firefox 31 für Windows kann jetzt auch PDF-Dokumente selbst anzeigen und Audio-Dateien im OGG-Format wiedergeben, es sei denn eine externe Anwendung ist in den Einstellungen festgelegt.

Mozilla Firefox 31 für Android

Die Android-Version von Mozillas Browser erlaubt in der Version 31 die neue Anordnung der einzelnen Felder auf der Startseite. Firefox-Erweiterungen dürfen jetzt auch Einfluss auf diese Seite nehmen und mit Firefox Sync lassen sich einzelne Tabs bei Bedarf neu abgleichen.

Zukünftige Verbesserung von Mozilla Firefox

Für kommende Firefox-Versionen will Mozilla die Verarbeitung von Zeichenketten in Javascript umstellen. Die Verwendung des Zeichensatzes Latin 1 statt UTF-16 hilft, Speicherplatz zu sparen und den Browser zu beschleunigen. Bei der Verarbeitung von Javascript ist ein Geschwindigkeitsgewinn von bis zu 36 Prozent möglich, in der Android-Version sogar um bis zu 48 Prozent. Diese Neuerung ist alledings nicht Teil von Firefox 31 und könnte frühestens mit Version 33 verfügbar werden.

Quelle: Mozilla | Mozilla Blog

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Kostspielige Android-Sicherheitslücke: Schadsoftware verursacht hohe Telefonkosten

Eine Sicherheitslücke in Android erlaubt es Schadsoftware, kostenpflichtige Rufnummern anzuwählen. Betroffen sind die Versionen Android Jellybean 4.1 bis 4.3 sowie Android KitKat 4.4.1 bis 4.4.3. Die momentan neuste Version Android 4.4.4 KitKat ist von der Schwachstelle ausgenommen.

Sicherheitslücke gewährt Zugriff auf Telefonfunktion

Auf betroffenen System können Apps auch ohne entsprechende Berechtigung Anrufe tätigen. Weiterhin erlaubt die Schwachstelle das Ausführen von Telefoncodes, über die weitere Eingriffe in das System möglich sind. Schadsoftware kann die Lücke ausnutzen, um kostenpflichtige Sonderrufnummern anzuwählen, was hohe Telefonrechnungen verursachen kann. Die anfälligen Android-Versionen im Überblick:

  • Android Jelly Bean: Version 4.1.x, 4.2.x und 4.3.x
  • Android KitKat: Version 4.4.1, 4.4.2 und 4.4.3

Schutz vor Schadsoftware

Die Sicherheitsexperten von Curesec haben die Android-Sicherheitslücke bereits Ende des vergangenen Jahres entdeckt. Google ist über die Schwachstelle informiert. Curesec bietet mit CRT-Kolme eine App zur Überprüfung von Android-Geräten an, welche die Möglichkeit zum unerlaubten Zugriff auf Telefonfunktionen überprüft.

Ein Schutz ist damit aber nicht möglich. Android-Anwender sollten sich allgemein über App-Berechtigungen informieren und Anwendungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren. Google hat mit Verify Apps die Überprüfung auf Schadsoftware verbessert und Android ab Version 2.3 so angepasst, dass ein fortlaufender Hintergrund-Scan stattfindet.

Worauf es bei den App-Berechtigungen ankommt und was es beim Installieren von Apps zu beachten gibt, erklären wir in unserer Übersicht der Android-Berechtigungen. Eine Analyse der Rechte von installierten Anwendungen ist mit F-Secure App Permissions möglich.

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Quelle: Curesec

Via: Computerworld

BSI-Warnung: Gehackte FTP-Server verbreiten Schadsoftware

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor FTP-Servern, über die Kriminelle Schadsoftware verbreiten. Das BSI hat aus unbekannter Quelle 200.000 gestohlene FTP-Passwörter für tausende von Servern erhalten und informiert betroffene Provider und Webmaster per E-Mail.

In Deutschland sind mehr als 600 Provider von dem Datendiebstahl betroffen. Die Bundesbehörde hat die entsprechenden Hosting-Anbieter angeschrieben, damit diese die Serverbetreiber in Kenntnis setzen. Angreifer nutzen die gestohlenen Zugangsdaten, um über die FTP-Server Schadsoftware zu verbreiten.

Das BSI geht davon aus, dass die Datensätze von infizierten Windows-Rechnern stammen und die Täter diese über längere Zeit ausgespäht haben. Weitere Daten könnten Teil der Beute sein, weshalb das Bundesamt den Server-Betreibern auch zur Überprüfung ihrer lokalen Rechner rät.

Das BSI informiert Betroffene über den CERT-Bund der Behörde per E-Mail und gibt lediglich an, die Liste der 200.000 gestohlenen Passwörter von einer “vertrauenswürdigen externen Quelle” zu haben. Aus Gründen der Vertraulichkeit könne man keine Angaben zu Einzelheiten machen.

Bei Verdacht der Infizierung über einen FTP-Server sollten Anwender ihren Rechner in regelmäßigen Abständen mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen.

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Quelle / Bild: Heise Online

Das BSI warnt erneut vor Phishing-E-Mails mit gefälschtem BSI-Absender und Schadsoftware im Anhang

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt erneut vor gefälschten E-Mails mit BSI-Absender. Kriminelle verschicken Nachrichten mit dem Betreff Information und einem Anhang, bei dem es sich vorgeblich um ein Merkblatt handeln soll. Die Datei enthält jedoch Schadsoftware, die beim Öffnen den PC des Anwenders infiziert.

Das BSI weist darauf hin, dass die aktuell verbreiteten E-Mails oder ähnliche Nachrichten nicht vom Bundesamt stammen. Bereits im April 2014 gab es eine Betrugswelle mit Schadsoftware, bei der die Täter Anwender zum Herunterladen eines vermeintlichen Formulars aufforderten. Beim Erhalt einer derartigen E-Mail sollte der Anhang auf keinen Fall geöffnet werden. Von einer Beantwortung ist abzusehen, der beste Schritt ist das umgehende Löschen der Nachricht.

Was tun beim Befall mit Schadsoftware?

Sollten Anwender die angehängte Datei doch geöffnet haben, empfiehlt das BSI die Überprüfung mit einem aktuellen Virenscanner. Derzeit erkennen noch nicht alle Anwendungen die enthaltene Schadsoftware, weshalb die regelmäßige Wiederholung des Scans wichtig ist. Das Bundesamt veröffentlicht außerdem allgemeine Informationen zu Phishing-E-Mails.

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Quelle: BSI

Facebook bietet die kostenlose Entfernung von Schadsoftware auf infizierten Geräten an

Facebook will seinen Nutzern die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten. Bei der Ameldung von einem infizierten Rechner oder Gerät schlägt das soziale Netzwerk je nach Art des Befalls eine Software zur Entfernung vor. Diese installliert und entfernt sich selbst. Das Unternehmen will den Dienst in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Sicherheitssoftware F-Secure und Trend Micro umsetzen.

Laut Kaspersky Lab haben rund 80 Prozent aller Phishing-Angriffe auf sozialen Medien Facebook-Nutzer im Visier. Das scheint das Unternehmen selbst erkannt zu haben und hat eine neue Funktion zum Überprüfen auf Schadsoftware angekündigt.

Facebooks erklärtes Ziel ist, seinen Nutzern für einen individuellen Befall die jeweils passende Software zur Entfernung zu bieten. Dazu arbeitet das Unternehmen mit den Experten von F-Secure und Trend Micro zusammen, die auch für Facebook selbst Sicherheitslösungen zur Verfügung stellen.

Facebook will die kostenlose Entfernung von Schadsoftware anbieten

So funktioniert die Entfernung von Schadsoftware mit Facebook

  • Bei der Anmeldung von einem infizierten Gerät zeigt Facebook eine Popup-Warnung über den Befall mit Schadsoftware an. Gleichzeitig empfiehlt das soziale Netzwerk eine der beiden Sicherheitslösungen, abhängig vom entsprechenden Befund. Die Verwendung der Software soll vorhandene Antivirus-Programme ergänzen. Das Herunterladen ist kostenlos, nach getaner Arbeit entfernt sich das Programm wieder selbst.
  • Ein Überspringen der Überprüfung auf Schadsoftware ist möglich, Facebook warnt dann aber zu einem späteren Zeitpunkt mit einer weiteren Nachricht.
  • Das Scannen und Entfernen findet im Hintergrund statt. Bis zum Abschluss können Nutzer Facebook weiter verwenden und erhalten eine Benachrichtigung, wenn die Überprüfung vollständig ist und ein Befund vorliegt.

Mit dem Angebot des kostenlosen Sicherheitschecks und der Entfernung von Schadsoftware will Facebook auch die Anzahl der, über die Plattform verschickten Links zu betrügerischen Angeboten und Phishing-Angriffe reduzieren. Nach eigener Aussage will das Unternehmen in Zukunft weitere Software-Funktionen anbieten.

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Quelle / Bild: Facebook

Facebook bietet kostenlose Entfernung von Schadsoftware, Google Chrome 35, Identitätsdiebstahl-Check im Netz

Facebook will seinen Nutzern beim Anmelden von einem infizierten Gerät die kostenlose Entfernung von Schadsoftware bieten, mit dem Identity Leak Checker können Anwender überprüfen, welche Daten von ihnen im Netz kursieren und Google aktualisiert den Browser Chrome auf die Version 35 – der Nachrichtenüberblick.

  • Facebook bietet kostenlose Malware-Entfernung: In Zusammenarbeit mit zwei Softwareherstellern bietet Facebook seinen Nutzern eine kostenlose Malware-Entfernung. Beim Anmelden von einem infizierten Gerät schlägt das soziale Netzwerk eine passende Anwendung vor, die sich dann installiert und nach Beseitigung der Schadsoftware wieder selbst entfernt.
  • Netflix kommt nach Deutschland: Vor Ende des Jahres 2014 will der Streaming-Anbieter von Filmen und TV-Serien Netflix auch in Deutschland starten. In Europa kostet der Dienst aktuell 7,99 € für Videos in SD-Qualität beziehungsweise 8,99 € pro Monat für HD-Qualität. Auch in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Luxemburg will Netflix in diesem Jahr durchstarten.
  • Identitätsdiebstahl-Check im Netz: Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam hat ein Tool entwickelt, mit dem Anwender prüfen können, ob ihre Daten im Netz kursieren. Die derzeit 170 Millionen zugrunde liegenden Datensätze stammen aus Quellen wie Hackerforen und sozialen Netzwerken. Der Abgleich funktioniert über die E-Mail-Adresse, Auskunft gibt der Identity Leak Checker nur bei einem Treffer.
  • Facebook Video-Werbung in Deutschland: Nach Tests in den USA will Facebook in sieben weiteren Ländern seinen Nutzern automatisch abgespielte Video-Anzeigen präsentieren, auch in Deutschland und Frankreich. Die meisten Videos sollen erst im September starten, ausgewählte Werbung gibt es aber schon rechtzeitig zur Fußball-WM.

Updates

  • Google Chrome 35: Die Aktualisierung von Googles Browser bringt unter Android die Möglichkeit, geschlossene Tabs wieder herzustellen. Für Windows und Mac richtet sich das Update hauptsächlich an Entwickler.
  • Google+ für Android: Google hat die Android-App für Google+ aktualisiert. Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche gibt es viele Funktionen rund um Fotos und Videos: Animierte GIFs, Foto-Effekte und das Kombinieren von Bildern und Videos sollen zum Teilen von Inhalten anregen.

Spiele

  • FIFA 14 für iOS: Die Weltmeisterschaft ist auch in der iOS-Version von FIFA 14 angekommen. Das neueste Update bringt die offiziellen Nationalmannschaften, Trikots und sogar den WM-Ball.
  • Civilization: Beyond Earth: In einem ausführlichen Interview sprechen die Entwickler von Civilization: Beyond Earth über Details zum Spiel. Die nächste Ausgabe der Spiele-Reihe soll ein unverwechselbares Civilization-Gameplay bieten und ist trotzdem eine eigenständige Science-Fiction-Version des Spielprinzips.
  • Call of Duty: Modern Warfare: Drei Jahre nach dem ersten Teil gibt es jetzt auch die zweite und dritte Ausgabe von Call of Duty: Modern Warfare für den Mac. Das Spiel kommt mit allen Single- und Multiplayer-Missionen, die verfügbaren Erweiterungen sind identisch mit den PC- und Konsolenversionen.
  • Wasteland 2 im August: Die zweite Ausgabe des post-apokalyptischen Rollenspiels kommt im August 2014. Das Original stammt aus dem Jahr 1988 und gilt als Vorlage für Fallout. Wasteland 2 soll eine große Spielwelt, ausgeprägte Spielfiguren und ein rundenbasiertes Kampfsystem bieten. Eine Beta-Version steht bereits zur Verfügung.

Tweet des Tages

Update 22.05.2014: Wir haben die Übersicht aktualisiert und den Preis für Netflix in Europa korrigiert.

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Cyberkriminalität: Phishing-E-Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen wollen Kundendaten ausspähen

Die Deutsche Telekom warnt vor einem aktuellen Phishing-Angriff mit gefälschten Telekom-Rechnungen. Cyberkriminelle verbreiten im großen Stil Spam-Nachrichten, die Kunden des Unternehmens täuschen sollen und auf angeblich ausstehende Zahlungen verweisen. Der Download-Link führt aber zu Schadsoftware.

Statt einer PDF-Datei mit einer Telekom-Rechnung verbirgt sich hinter dem Link in den betrügerischen E-Mails eine ausführbare Datei. Diese enthält Schadsoftware, welche die meisten Virenscanner noch nicht erkennen. Erste Untersuchungen der Deutschen Telekom zeigen, dass die Software im Zusammenhang mit sogenanntem Bitcoin-Mining steht. Dabei nutzen die Täter mit der Schadsoftware infizierte Rechner, um die virtuelle Währung Bitcoins zu errechnen.

Woran sind die gefälschten Rechungen zu erkennen?

Folgende Indizien weisen auf eine Phishing-E-Mail hin:

  • In der Betreffzeile fehlt die individuelle Buchungskontonummer.
  • Bei Privatkunden fehlt die persönliche Anrede mit dem korrekten Kundennamen.
  • Der Rechnungsbetrag stimmt nicht mit dem Betrag der Rechnung im Kundencenter der Telekom überein.

Was können Anwender tun, um sich zu schützen?

Das Unternehmen rät allen Kunden, beim Erhalt einer verdächtigen E-Mail unbedingt anhand der genannten Punkte die Echtheit zu überprüfen. Es ist ratsam, gefälschte Rechnungen zu löschen und den enthaltenen Link nicht anzuklicken. Sollte dies doch geschehen sein, besteht die Gefahr einer Infizierung mit Schadsoftware. Zur Überprüfung sollten Anwender am besten mit mehreren Antiviren-Programmen eine vollständige Analyse des Systems laufen lassen und diese in regelmäßigen Abständen wiederholen.

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Quelle: Telekom

Android Schadsoftware: Der neue Trojaner Koler.A erpresst Smartphone-Nutzer zur Lösegeld-Zahlung

Eine neue Schadsoftware für Android versucht gezielt, Anwender rund um die Welt zu erpressen. Die betrügerische App präsentiert einen angeblich polizeilichen Hinweis, der dem Nutzer illegales Verhalten vorwirft und zur Zahlung eines Geldbetrages auffordert. Bei der Schadsoftware handelt es sich um sogenannte Ransomware, die sich länderspezifisch anpassen kann.

Erpresser-Software

Ransomware ist betrügerische Software, die vom Nutzer Geld erpressen will. Statt einer Geldstrafe handelt es sich nämlich um nichts anderes als Lösegeld. Die Android-App mit der Bezeichnung Koler.A ermittelt über die Standortfunktionen das Heimatland des Anwenders und passt einen vermeintlichen Hinweis der nationalen Ermittlungsbehörden entsprechend an.

Auch in Deutschland aktiv

Deutsche Nutzer sehen ein Bild von Angela Merkel und die Insignien zahlreicher Behörden wie der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes. In dem angezeigten Hinweis heißt es: “Zugang von Ihrem Telefon wurde vorläufig aus den unten aufgelisteten Gründen gesperrt.” Nutzer werden des Besitzes und Vertriebes pornographischer Inhalte beschuldigt. Laut Ars Technica haben sich in Deutschland schon mehrere Nutzer die Software eingefangen.Koler.A Android Trojaner Schadsoftware Screenshot

Anwender installieren die Software selbst

Die Anwendung ist ein Trojaner, das heißt, Anwender installieren die Software in dem Glauben, eine funktionelle App zu einem bestimmten Zweck zu erhalten. Am häufigsten ist die Verbreitung über präparierte Internetseiten, die zur Installation der Anwendung anleiten und diese zum Beispiel als Player zum Betrachten von Videos ausgeben.

Die Installation von Anwendungen aus dritten Quellen ist unter Android normalerweise deaktiviert, wodurch ein gewisser Schutz vor derartigem Betrug gewährleistet ist. Bei der Installation am Google Play Store vorbei wird die Überprüfung durch Google umgangen. Die Google Play-Dienste führen aber eine fortlaufende Überprüfung auch von installierten Apps im Hintergrund aus, um Schadsoftware ausfindig zu machen. Vom Unternehmen gibt es keine Angabe, ob der Verfiy Apps-Mechanismus derzeit Koler.A erkennen kann.

Entfernen der Schadsoftware

Entgegen der Behauptung im erpresserischen Hinweis sperrt Koler.A das Smartphone nicht wirklich. Der Hinweis befindet sich in einem Browser-Fenster, das alle anderen Anwendungen überlagert. Über den Home-Button können Anwender die Meldung schließen, ein Timer bringt sie aber nach circa fünf Sekunden zurück. Wem diese kurze Zeitspanne nicht zum Entfernen der Schadsoftware reicht, der kann auf eine mobile Sicherheitslösung zurückgreifen. Eine De-Installation ist auch im Safe-Mode von Android möglich. Außerdem stellt der Anbiter Malwarebytes eine Anleitung zur Entfernung zur Verfügung.

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Quelle: Ars Technica

Bild: Malware don’t need coffee

Google Verify Apps: Schadsoftware auf dem Android-Handy soll durch Scan verhindert werden

Ende Februar hat Google eine Verbesserung der Überprüfung von Android-Apps auf Schadsoftware angekündigt. ÜberVerify Apps überprüft das mobile Betriebssystem installierte Apps fortlaufend im Hintergrund. Die Überwachung schützt Geräte mit Android 2.3 und höher.

Bisher hat Verify Apps neue Anwendungen nur zum Zeitpunkt der Installation auf dem Gerät überprüft. An dieser Kontrolle ändert sich nichts, aber die Google Play-Dienste führen diese Überprüfung jetzt ständig im Hintergrund aus. Ein Scan analysiert die Apps auf dem Android-Geräten und gleicht die Ergebnisse mit einer Datenbank von bekannter Schadsoftware ab. Bei einem Treffer alarmiert Android den Nutzer.Google Verify Apps Android Scan

Diese Überprüfung durch Verify Apps nach der Installation hat zwei Gründe: Anwendungen können Schadsoftware enthalten, die sich erst zu einem späteren Zeitpunkt als solche offenbart. Außerdem können Apps nach der Installation Software nachladen und so schädliche Komponenten einschleusen. Mit der ständigen Überprüfung wirkt Verify Apps beiden Gefahren entgegen.

Nach Aussage von Google haben im vergangenen Jahr lediglich 0,18 Prozent aller installierten Apps eine Warnung ausgelöst. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Zahl auch in Zukunft nicht dramatisch ansteigt.

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Quelle / Bild: Android Official Blog