Uber, Blablacar und Co: Apps für Mitfahrgelegenheiten, Social-Taxis und Carsharing

Für Kurztrips und Reisen setzen immer mehr Anwender auf Dienste der so genannten Social Economy. Zahlreiche Webseiten und Apps machen Fahrgemeinschaften, Taxifahrten oder das klassische Carsharing zwischen Unbekannten zum Kinderspiel. Das ist nicht nur billig, sondern auch sozial und ökologisch. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Anbieter vor.

P2P-Taxi

Uber

Uber macht seine Mitglieder zu potentiellen Taxifahrern. Mit dem inzwischen in Google Maps integrierten Dienst können Sie per Knopfdruck ein Uber-Taxi bestellen. Als eingetragener Fahrer kann man Taxifahrten anbieten.

Uber ermittelt via GPS automatisch den am nächsten gelegenen verfügbaren Fahrer und sendet eine Anfrage. Akzeptiert der Fahrer, übernimmt Uber alle weiteren Aufgaben wie Benachrichtigungen oder Zahlungsabwicklung.

Verfügbar für iPhone und Android

Fahrgemeinschaften

BlaBlaCar

BlaBlaCar ist eine der größten Mitfahrbörsen in Europa. Auf längeren Strecken können Sie als Fahrer freie Plätze interessierten Mitfahrern anbieten.

Mit einem ausgeklügelten System schlägt BlaBlaCar auf Angebot und Nachfrage basierende Preise vor. Auch die Zahlungsabwicklung übernimmt der Dienst auf Wunsch.

Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

Mitfahrgelegenheit.de

Mitfahrgelegenheit.de kommt aus Deutschland, und ist unter dem Namen Carpooling inzwischen auch in vielen anderen Ländern aktiv.

Wie auf BlaBlaCar können Sie hier Fahrten anbieten oder sich als Mitfahrer einklinken. Neben Autofahrten ermöglicht Mitfahrgelegenheit.de auch die Mitnahme auf Basis von Gruppentickets für Bus, Bahn und Flüge.

Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

Lyft

Für Fahrgemeinschaften  in den USA ist Lyft einer der populärsten Anbieter. Anders als BlaBlaCar und Mitfahrgelegenheit setzt Lyft jedoch auf Kurzstrecken. Um rechtlichen Problemen mit Taxidiensten aus dem Weg zu gehen, werden hier keine Preise vereinbart, und Mitfahrer sollen statt dessen Spenden.

Unter dem Strich funktioniert Lyft aber auch nicht anders als die europäischen Pendants. Inzwischen hat sich auf dieser Plattform eine Art Schattenmarkt mit ziemlich konkreten Preisen herausgebildet.

Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

Sidecar Ride

Sidecar Ride tritt als weiterer US-Anbieter in direkte Konkurrenz mit Lyft. Auch hier stehen Kurzstrecken in Metropolen im Vordergrund. Dank eines ausgeklügelten Systems und Geotargeting auf Karten finden Sie mit Sidecar Ride auch sehr kurzfristig Fahrten. Der Erfolg der App hängt aber wie bei Lyft von der Größe der Nutzerbasis ab.

Verfügbar für iPhone, Android und auf der Webseite

Carsharing

Relayrides

Relayrides agiert als Verleihagentur für Privatwagen und operiert ebenfalls nur in den USA. Die Nutzerbasis ist bislang noch überschaubar, Relayrides hat aber starke Partner an seiner Seite.

Als Investoren traten bislang General Motors und Google Ventures in Erscheinung. Die internationale Expansion ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Verfügbar für iPhone und auf der Webseite

Getaround

Auch unter Getaround können Autohalter ihre Wagen für einige Stunden, Tage oder Wochen vermieten. Vom Mietpreis zwackt Getaround allerdings eine saftige Kommission von 40% ab.

Davon wird dann unter anderem eine umfassende Versicherung finanziert. Der Dienst steht bislang nur in einigen großen US-Metropolen wie San Francisco zur Verfügung.

Verfügbar für iPhone und auf der Webseite

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Spotify: So bringen Sie eigene MP3s in die Android- oder iOS-App

Wer Streaming-Dienste wie Spotify nutzt, benötigt eigentlich keine MP3-Sammlung mehr. Manche Songs, wie zum Beispiel die Werke der Beatles, fehlen dort aber noch. Spotify kommt zum Glück auch mit lokal gespeicherten MP3s zurecht. Wir zeigen, wie Sie persönliche MP3-Alben einfach und schnell in die Spotify-Apps auf Ihrem iPhone oder Android-Handy übertragen.

1. MP3s unter Windows oder Mac OS X importieren

Legen Sie Ihre MP3-Dateien aus einem beliebigen Ordner in eine leere Spotify-Playlist auf Ihrem Rechner ab.

2. Android- oder iOS-App im gleichen WLAN-Netzwerk anmelden

Melden Sie sich mit Ihrem Smartphone oder Tablet im gleichen Funknetzwerk an und öffnen Sie die Spotify-App auf dem Handy. Spotify fügt nach einigen Sekunden automatisch die gewünschte Playlist hinzu. Die Songs erscheinen zwar, werden aber noch nicht automatisch synchronisiert, wenn der Schieberegler bei Available Offline nicht aktiviert ist.

Das ist etwas verwirrend, sind Sie doch mit Spotify tatsächlich online. Da Spotify ihre MP3s nicht vom Desktop zu Mobilgeräten streamen kann, müssen Sie die die Dateien wie andere Songs erst lokal abspeichern.

3.  MP3 lokal speichern

Aktivieren Sie den Schalter Available Offline und warten Sie bis der Sync-Vorgang abgeschlossen ist. Danach können Sie Ihre MP3s auch unterwegs anhören.

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Microsoft Office für iPad: Erstes Update bringt die Druck-Funktion über AirPrint und SmartGuides für PowerPoint

Microsoft hat im vergangenen Monat Office für iPad veröffentlicht. Jetzt erhält das Office-Paket bestehend aus Word, Excel und PowerPoint die Möglichkeit, Dokumente zu drucken.

Der Vorgang erfolgt drahtlos und benötigt einen AirPrint-kompatiblen Drucker. Mit diesem ersten Update von Office für iPad reagiert Microsoft nach eigener Aussage auf den Anwender-Wunsch Nummer Eins. Die Aktualisierung ist kostenlos erhältlich.

Das Drucken aus den Anwendungen von Microsoft Office für iPad heraus nutzt die AirPrint-Technologie von Apple. Diese Schnittstelle erlaubt das drahtlose Senden von Dokumenten an einen kompatiblen Drucker und erfordert keine umständliche Installation von Drucker-Treibern. Der Druck-Dialog von Word, Excel und PowerPoint liefert Anwendern eine Vorschau und erlaubt die Auswahl von einzelnen Seiten.

Microsoft Office für iPad Druck-DialogDer Druck-Dialog von Microsoft Word für iPad.

Microsoft hat außerdem die Funktionalität von PowerPoint für iPad verbessert. Die Anwendung unterstützt jetzt SmartGuides, eine intelligente Hilfe zum Ausrichten von Textfeldern, Bildern und Objekten in Präsentationen.

Microsoft Office für iPad: SmartGuidesMicrosoft Office für iPad: SmartGuides zum einfachen Ausrichten von Objekten in PowerPoint.

Office für iPad besteht aus den drei einzelnen Anwendungen Word, Excel und PowerPoint. In der kostenlosen Ausgabe erlauben die Anwendungen das Betrachten und Drucken von Dokumenten, zum Bearbeiten ist ein Abonnement von Microsoft Office 365 erforderlich.

Downloads

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Quelle / Bilder: Microsoft

Apple schließt drei Sicherheitslücken, neues Twitter-Design und OS X Mavericks Beta für alle

Apple schließt Sicherheitslücken in iOS, Mac OS und einigen WLAN-Routern, Twitter bringt das neue Design der Web-Version mit größeren Profilbildern für alle Nutzer, und die Beta-Version von Mac OS X Mavericks können jetzt alle Anwender testen – der Nachrichtenüberblick.

Neues Twitter-Design für alle: Vor kurzem hat Twitter für einige Nutzer ein neues Design der Web-Version ausgeführt. Jetzt erhalten alle Profile größere Fotos und Hintergrundbilder. Tweets lassen sich jetzt besser filtern und anheften. Außerdem fasst Twitter die besten Kurznachrichten zusammen und hebt beliebte Tweets automatisch hervor.

WhatsApp erreicht 500 Millionen Nutzer: Knappe fünf Jahre nach dem Start hat WhatsApp 500 Millionen aktive Nutzer erreicht. Damit hat der Messenger seit der Facebook-Übernahme im Februar 50 Millionen neue Nutzer gewonnen. Das soziale Netzwerk brauchte ein halbes Jahr länger, um die halbe Milliarde Nutzer zu erreichen.

OS X Mavericks Beta: Bisher konnten nur Entwickler die Beta-Version der neuen Ausgabe von OS X Mavericks testen. Jetzt öffnet Apple das OS X Beta Seed Program für alle Nutzer. Nach einer kostenlosen Registrierung kann jeder die Vorab-Version ausprobieren.

Windows Phone 8.1: Bereits über eine Millionen Mal haben Nutzer die Vorab-Version für Entwickler von Microsofts mobilem Betriebssystem installiert. Das Unternehmen hat Windows Phone 8.1 auf der BUILD-Konferenz 2014 vorgestellt und noch nicht offiziell veröffentlicht. Für den täglichen Gebrauch scheint es aber schon geeignet.

PGP-Verschlüsselung für Gmail: Google sucht nach Wegen, um Gmail-Nutzern die Verschlüsselung von E-Mails zu erleichtern. Die Verschlüsselungssoftware Pretty Good Privacy (PGP) ist bereits kompatibel mit Gmail. Jetzt will Google die Anbindung an den eigenen E-Mail-Dienst drastisch vereinfachen.

Google Chrome Stars: Google testet eine neue Funktion für Chrome zum Favorisieren von Internetseiten. Unter dem Code-Namen Google Stars und Google Collections experimentiert das Unternehmen mit dem einfachen Speichern, Teilen und Organisieren von Inhalten über reine Lesezeichen hinaus.

Updates

Apple schließt drei Sicherheitslücken: Mit dem Update auf iOS 7.1.1 schließt Apple eine Schwachstelle im mobilen Betriebssystem, die Angreifern das Umgehen von Verschlüsselungsmechanismen erlaubt und so das Mitlesen von Datenverkehr erlaubt. Ein Patch für Mac OS X schließt ebenfalls eine Sicherheitslücke, mit der Internetseiten Schadsoftware ausführen können. Außerdem sind die neuesten Modelle der WLAN-Router AirPort Extreme und Time Capsule vom Heartbleed-Fehler betroffen. Apple bessert hier ebenfalls mit einem Patch nach.

Spiele

Minecraft 1.8 Terrain Generator: Mojang zeigt den Terrain Generator von Minecraft 1.8 in einem Video. In der neuen Minecraft-Ausgabe können Spieler mit 16 verschiedenen Reglern die Landschaft nach ihren Vorstellungen formen. Minecraft 1.8 bringt auch die Möglichkeit zur Namensänderung, ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Batman Arkham-Serie: Gerüchten zufolge könnte sich die Veröffentlichung von Batman: Arkham Knight bis 2015 verzögern. Dafür hat Batman: Arkham Origins die Spielerweiterung Cold, cold heart erhalten, bei der Batman gegen den eiskalten Mr. Freeze antreten muss.

Grand Theft Auto V PC-Version: Fans wollen den Hersteller Rockstar Games mit einer Unterschriftenaktion zur Veröffentlichung des fünften Teils von Grand Theft Auto für PCs bewegen. Die Petition hat inzwischen fast 700.000 Unterschriften erreicht. Fraglich bleibt natürlich, ob sich Rockstar davon beeindrucken lässt.

Facebook zwingt Nutzern den Facebook Messenger auf und entfernt die Chat-Funktion in der App

Facebook entfernt die Chat-Funktion aus der Facebook-App für mobile Geräte. Für Nachrichten auf dem Smartphone und Tablet müssen Nutzer dann den Facebook Messenger installieren. Das soziale Netzwerk hat in bestimmten Ländern bereits damit begonnen, Nutzer über die Neuerung zu informieren.

Seit einiger Zeit startet der Facebook Messenger unter Android und iOS aus der Facebook-App heraus, sofern die Messenger-App installiert ist. Nutzer ohne Facebook Messenger erhalten eine Aufforderung zur Installation. Diese ließ sich bisher überspringen. Seit gestern ist Facebook aber dazu übergegangen, über den Wegfall der Chat-Funktion in der App zu informieren. Nach einer Übergangsphase sollen schließlich alle Nutzer Facebook Messenger zum Chatten auf mobilen Geräten benutzen. Die herkömmliche Chat-Funktion steht dann nicht mehr zur Verfügung und der Button in der Facebook-App leitet zum Messenger weiter.Facebook Messenger Hinweis

Die einzige Ausnahme: Auf Geräten mit schwacher Hardware, die den Anforderungen von Facebook Messenger nicht gewachsen sind, bleibt die Chat-Funktion erhalten. Mit der Änderung will Facebook die soziale Plattform für alle verbessern: Wer Facebook Messenger nicht nutzt, erhält eine schnellere Facebook-App, während Nutzer von der eigenständigen Messenger-App von den erweiterten Funktionen profitieren sollen.

Die Web-Version von Facebook bleibt unverändert. Die Chat-Funktion wird in den kommenden Wochen nach und nach für alle Nutzer entfernt.

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Quelle: TechCrunch

Microsoft Office für iPad, Türkei sperrt auch YouTube, Pinterest gehackt

Microsoft veröffentlicht Office für iPad, die türkische Regierung sperrt jetzt auch YouTube, und der Facebook Messenger für iOS erhält ein Update – der Nachrichtenüberblick.

Microsoft Office für iOS: Microsoft hat eine iPad-Version des Office-Pakets veröffentlicht. Word, Excel und Powerpoint können kostenlos heruntergeladen werden, allerdings ist das Bearbeiten von Dokumenten nur Kunden des Dienstes Microsoft Office 365 erlaubt. Ebenfalls vorgestellt hat Microsoft ein Update für die kostenlosen Android-Version, mit der man jetzt auch Dokumente bearbeiten kann.

Türkei blockiert YouTube: Kurz vor den anstehenden Kommunalwahlen hat die türkische Regierung YouTube gesperrt. Gegner des Ministerpräsidenten Erdoğan hatten über Googles Video-Plattform Anschuldigungen und Korruptionsvorwürfe verbreitet.

Pinterest gehackt: Hackern ist es gelungen, eine Anzahl von Pinterest-Konten zu knacken. Die Angreifer verbreiteten Butt-Pics, also Aufnahmen vom Allerwertesten. Zum Hinterest-Hack gibt es von Pinterest noch keine Stellungnahme.

Facebook: Das soziale Netzwerk testet erneut einen Save-Button, mit dem Nutzer einen Artikel speichern und zu einem späteren Zeitpunkt lesen können.

Updates

OneNote für iOS: Nach der Veröffentlichung von Office für iPad hat Microsoft auch die iPad-Version von OneNote an iOS 7 angepasst. Das Design der iPad-Version ist noch unverändert.

Facebook Messenger für iOS: Eine Aktualisierung des Facebook Messenger für iOS bringt Gruppenchats und die Möglichkeit, Nachrichten an andere Nutzer weiterzuleiten.

Spiele

Batman Arkham Knight: Neue Screenshots des finalen Titels der Batman Arkham-Reihe zeigen den Helden und seinen Gegenspieler, Arkham Knight. Außerdem ist das Batmobil zu sehen, das Spieler zum ersten Mal steuern können.

Watch Dogs: Ein neuer Trailer zu Ubisofts kommendem Action-Adventure Watch Dogs entführt uns in die Unterwelt Chicagos. Watch Dogs startet am 27. Mai 2014 für Windows PCs, PlayStation 3 und 4 sowie Xbox One und Xbox 360.

Captain America für Android: Gameloft hat ein Android-Spiel zur neuen Marvel-Comic-Verfilmung veröffentlicht. In Captain America: The Winter Soldier wird der Spieler zum Superhelden – und muss natürlich die Welt retten.


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Microsoft Office für iOS und Android: Word, Excel und Powerpoint kostenlos für iPad und Android-Smartphones

Microsoft-Chef Satya Nadella hat auf einer privaten Pressekonferenz Office für iOS vorgestellt. Die Anwendungen sind kostenlos und können ab sofort heruntergeladen werden, allerdings steht die volle Funktionalität nur Abo-Kunden von Microsoft Office 365 zur Verfügung. Zeitgleich mit der Veröffentlichung der iOS-Version hat Microsoft Office Mobile für Android-Smartphones aktualisiert. Ab sofort stehen hier alle Funktionen kostenlos zur Verfügung.

Microsoft Office für iOS umfasst Word, Excel, und PowerPoint. Alle Anwendungen sind speziell für die Touch-Bedienung auf dem iPad optimiert. Die iOS-Versionen der Programme stellen Dokumente genau so dar wie ihre Gegenparts auf dem Desktop. Für das gemeinsame Arbeiten an Projekten und für Online-Backups sorgt die Cloud-Anbindung an Microsofts Dienst OneDrive für Privat- und Geschäftskunden.Microsoft Office für iPad

Das Office-Paket ist kostenlos, allerdings können nur Abo-Kunden von Microsoft Office 365 Dokumente bearbeiten und neu erstellen. Anwender der kostenfreien Version müssen sich auf das Betrachten beschränken.Microsoft Office für iPad

Office ist das erfolgreichste Produkt für Microsoft, und das Unternehmen will seine Marktposition weiter ausbauen. Mit der heutigen Veröffentlichung von Office für iOS sowie einer kostenlosen Version von OneNote für Mac konzentriert man sich darauf, Apple-Anwender hinzuzugewinnen. Office Mobile gibt es bereits speziell für das iPhone, jetzt will sich Microsoft mit dem neuen Angebot Tablet-Nutzer erschließen. Die Android-Version von Office Mobile für Smartphone war bisher auch kostenlos, jetzt können aber alle Nutzer Dokumente nicht nur betrachten, sondern auch bearbeiten. In Kürze will Microsoft auch Android-Tablets unterstützen.

Microsoft Office für iOS kann ab sofort heruntergeladen werden.

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Quelle: Microsoft Office Blogs


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WhatsApp im Test – Jan Koum beteuert Unabhängigkeit von WhatsApp

WhatsApp hat die iOS-Version der Messenger-App aktualisiert. Nach einem Update für Android letzte Woche bekommen jetzt auch iPhone-Nutzer weitere Einstellungen zur Privatsphäre. Damit kann festgelegt werden, wer genau dem Online-Status oder das Profilbild sehen kann. Außerdem wendet sich WhatsApp-Chef Jan Koum beschwichtigend an die Nutzer der Anwendung und hebt die Bedeutung von Privatsphäre und Datenschutz für WhatsApp hervor.

Jan Koum über den Umgang mit Nutzerdaten bei WhatsApp

WhatsApp-Chef Jan Koum will in einem Blog-Eintrag das Bild von WhatsApp “geraderücken” – zu viele falsche Informationen seien in Bezug auf die Partnerschaft von WhatsApp und Facebook im Umlauf.

“Wenn die Zusammenarbeit mit Facebook bedeutet hätte, dass wir unsere Werte ändern müssen, dann wären wir nicht darauf eingegangen”, schreibt er. Koum betont noch einmal, dass WhatsApp weiterhin unabhängig und selbstständig operieren wird. Es werde sich nichts an den Überzeugungen und Prinzipien ändern. Der WhatsApp-Chef holt weit aus, um die Bedeutung der Privatsphäre für die Messenger-App zu erklären. Der gebürtige Ukrainer wuchs in der Sowjetunion auf. Die Furcht vor Überwachung und Abhörung nennt er als einen der Gründe, warum er in die USA auswanderte.

Sicherheitsproblematik von WhatsApp

Koums Beitrag kann auch als Reaktion auf die letzten Meldungen zur Sicherheitsproblematik der Anwendung gesehen werden. Ein niederländischer Programmier hat gezeigt, wie leicht andere Apps unter Android auf die WhatsApp-Datenbank der Chatgespräche zugreifen und diese auslesen können. Zuvor hatten zwei spanische Sicherheitsexperten die Manipulation von Absenderinformationen einer WhatsApp-Nachricht demonstriert. Jan Koum hat sich dazu bereits geäußert und bezeichnete die Medienberichte als überzogen.

Trotz der Unabhängigkeit von WhatsApp erklärt Facebook die Sicherheit der Anwendung zur Top-Priorität. Scott Renfro, einer der Verantwortlichen für die IT-Sicherheit des sozialen Netzwerkes, will die Sicherheit von WhatsApp verbessern. Die Sicherheit sei absolut Aufgabe des Facebook-Teams.

Die Messenger-App im Test

Es wird sich zeigen, ob sich die WhatsApp-Nutzer in Deutschland beschwichtigen lassen. Mit einem eigenen Mobilfunk-Tarif sowie einer Telefonfunktion will der Dienst hierzulande noch attraktiver werden. Aufgrund der Übernahme durch Facebook raten deutsche Datenschützer allerdings zum Wechsel. Die Stiftung Warentest beurteilte in einem Test von fünf Messenger-Apps WhatsApp als sehr kritisch.

Das deutsche Unternehmen Perfect Forward Secrecy Group (PSW Group), bekannt für die Anwendung De-Mail, testet gerade insgesamt neun Messenger-Apps. Untersucht werden nicht nur Privatsphäre und Datenschutz, sondern auch allgemeine Parameter wie Verbreitung, Kosten, Optik oder Bedienbarkeit. WhatsApp hat als erste Anwendung den Test durchlaufen. Die Zuverlässigkeit der App stuft die PSW Group als “insgesamt sehr gut” ein. Negativ fallen unzureichende Verschlüsselung, Datenschutzmängel, intrasparente AGBs und ein nicht vorhandener Jugendfilter auf. Inzwischen greifen bei WhatsApp immerhin die europäischen Datenschutzrichtlinien.

In den nächsten Wochen werden auch die WhatsApp-Alternativen getestet, mit dabei sind Threema, Telegram, TextSecure und Cryptocat.

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Quelle: WhatsApp Blog | PSW Group

Microsoft Office für iOS: Entwicklung abgeschlossen, noch kein Starttermin in Sicht

Microsoft hat die Entwicklung von Office für iOS abgeschlossen. Allerdings gibt es noch keinen Starttermin des Office-Pakets für mobile Geräte. Vorstandschef Satya Nadella hat noch keine Entscheidung gefällt.

Auf der einen Seite will er den Kundenstamm ausbauen, auf der anderen Seite ist Office eng an Microsofts Flaggschiff Windows gekoppelt. Die Windows-Version von Microsoft Office fördert den Absatz des Betriebssystems.

Schon seit langem üben Investoren Druck auf Microsoft aus, mit einer Office-Version für mobile Geräte endlich das erfolgreichste Produkt des Unternehmens auch auf anderen Plattformen anzubieten. Schätzungen eines Analysten zufolge lässt sich Microsoft jährlich zweieinhalb Milliarden US-Dollar Umsatz entgehen, allein durch den Verzicht auf eine iPad-Version von Office.
iPad mit Kind

Office Mobile für iOS ist momentan Abo-Kunden von Office 365 vorbehalten. Mit einer Veröffentlichung der neuen Version für alle Anwender sollte das Unternehmen nicht allzu lange warten. Bereits jetzt setzen viele Nutzer auf mobilen Geräten auf eine der Alternativen zu Microsoft Office.

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Quelle: Reuters

Android 4.3 gegen iOS 7: Welches System ist besser?

Apple hat mit iOS 7 nicht nur ein einfaches Update der Software veröffentlicht. Mit iOS 7 hat sich die Benutzeroberfläche radikal geändert. Eine ähnliche grafische Generalüberholung hat auch Android mit Ice Cream Sandwich, der Version 4.0, gemacht.

Kerrnfunktionen wie die Anordnung von Ordnern und Anwendungen auf einem virtuellen Gitter sind bei iOS 7 noch vorhanden. Aber neue Funktionen wie das Control Center oder das verbesserte Siri, welches mit iOS 7 den Beta-Status hinter sich lässt, belegen: Apple versucht, seine Software mehr und mehr an eine veränderte mobile Nutzung anzupassen. Wie schneidet iOS 7 bei dieser Anpassung im Vergleich mit der aktuellsten Android-Version 4.3 ab?

Der Homescreen

iOS 7

Die Benutzeroberfläche hat sich in iOS 7 im Vergleich zu iOS 6 stark verändert. Die neue Version verfügt über dynamische Hintergründe. Auch eigene Hintergrundbilder und mit dem iPhone aufgenommene Panoramabilder verschieben sich leicht, wenn man das iPhone bewegt. Ist man nicht an dynamischen Hintergründen interessiert kann man auch weiterhin die alten Hintergründe auswählen.

Die Apple-Entwickler haben viel Zeit in das neue Design der App-Symbole und Menüs investiert. Das skeuomorphe Design ist aus iOS 7 verschwunden. Das Betriebssystem wirkt eleganter.

Die Gitter-Anordnung für Ordner und Anwendungen ist unverändert geblieben. Allerdings fasst ein Ordner unter iOS 7 mehr als bislang neun Apps, da man nun in einem Ordner auch blättern kann. Das ist zwar recht unübersichtlich, aber wenigstens kann man nun zum Beispiel alle Spiele in einem Ordner sammeln. Die Darstellung von Ordnern ist für den iPhone-Bildschirmen optimiert. Auf dem iPad ist um die Ordner-Ansicht noch viel ungenutzter Platz übrig.

Android

In Ice Cream Sandwich präsentierte Android erstmals das Holo-Design und verlieh dem Betriebssystem damit einen einheitlichen Look. Das bezieht sich in Version 4.3 auch auf die Roboto-Schrift, die von vielen App-Entwicklern genutzt wird. Wenn man den Standard-Android-Launcher nicht mag, kann man auch den eines anderen Anbieters nutzen. Es existieren viele Themes wie KakaoHome oder die Facebook Home.

Android konnte man schon immer deutlich besser an die eigenen Vorlieben anpassen als iOS. Auch dank der Widgets hat Android beim Homescreen die Nase vorn, selbst wenn viele Widgets einen geringen Nutzen aufweisen.

Auch bei Android 4.3 legt man Ordner an. Aber anstatt durch die Seiten zu blättern, werden die Apps im Ordner tabellarisch angezeigt. Auch wenn damit mehrere Apps in einem Ordern abgelegt werden können, wirken die Ordner schnell überfüllt. Dagegen ist es bei Android aber möglich, nur die wichtigsten Apps auf den Home-Bildschirm zu legen.

Benachrichtigungen

iOS 7

Die Funktion für Push-Benachrichtigungen wurde mit iOS 3 eingeführt. Die Nutzung ist immer noch etwas kümmerlich, da man mit den Mitteilungen selbst nur die, mit einer Benachrichtigung verbundene App öffnet. Je nachdem über wie viele Apps man Nachrichten erhält, ist die Mitteilungszentrale zudem schnell überfüllt und man verliert den Überblick.

Positiv zu vermerken ist hingegen, dass iOS 7 Termine aus der Kalender-App direkt in der Mitteilungszentrale anzeigt. Sie finden sich in einer Einblendung am oberen Rand des Displays oder bei einen Alarm in der Mitte des Bildschirms. Die Benachrichtigungen im Sperr-Bildschirm sind ebenfalls nützlich, um schnell einen Blick über aktuelle Termine und Mitteilungen zu erhalten.

Apple ist immer noch damit beschäftigt, die Bedienung der Benachrichtigungs-Funktion zu verbessern. Das Unternehmen will jedoch Drittanbietern wie Twitter oder Facebook keine Kontrolle über das Betriebssystem selbst überlassen.

Android

Die Benachrichtigungsfunktion von Android ist ein einfacher Weg, um zentrale Funktionen von Apps zu benutzen ohne die App selbst öffnen zu müssen. Natürlich ist die Integration der Google-Dienste am besten. Andere Anbieter wie Twitter und Facebook haben ihre Apps aber mit der Zeit verbessert.

Gerüchten zufolge will Google die Mitteilungszentrale komplett für Drittanbieter öffnen, damit diese weitere Funktionen für die Benachrichtigungszentrale entwickeln können. Endgeräte mit Android 4.1 und höher unterstützen zudem Google Now. Die Benachrichtigungen dieses Teils von Google Search sind sehr hilfreich und immer häufiger Kontext basierend.

Schnelleinstellungen

iOS 7

Das Control Center von iOS 7 bietet einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen. Über das Menü ändert man Funktionen wie der Flugmodus oder die Bildschirm-Rotation auch ohne die Einstellungen-App.

Warum Apple auch die Audio-Einstellungen in das Control Center gepackt hat, erschließt sich nicht ganz. Alle anderen Optionen sind dauerhafte Einstellungen, doch auch das Musik-Menü wird angezeigt, wenn man keine Musik spielt. Wenn es darum ging, ein einheitliches Design beizubehalten, macht es Sinn. Ansonsten wirkt es wie eine Platzverschwendung auf dem Bildschirm. Trotzdem können iOS-Nutzer mit dem Control Center die wichtigsten Einstellungen schnell vornehmen.

Android

Auch unter Android 4.3 beziehen sich die Optionen der Schnelleinstellungen nur auf Systemfunktionen. Die Einstellungen für andere Apps nimmt man im Benachrichtigungsmenü vor.

Unter den Android-Schnelleinstellungen stellt man unter anderem die Display-Helligkeit, das WLAN, die Bildschirm-Rotation oder den Flugmodus an. Außerdem gibt es auch einen Link zur Einstellungen-App.

Die Schnelleinstellungen unter Android sind durchaus nützlich. Anders als in iOS kann man aber auch ein Widget verwenden.

Security

iOS 7

Die neue Sicherheitsfunktion unter iOS 7 ist der Fingerprint-Scanner, der im iPhone 5s eingebaut ist. Damit wird das iPhone über den Fingerabdruck entsperrt. Davor gab es nur die Option, das iPhone oder iPad mit einem Passwort zu sichern. Mit Mein iPhone suchen sucht man verlorene Geräte oder sperrt und löscht diese aus der Ferne.

Android

Bei Android 4.3 gibt es zahlreiche Möglichkeiten das Smartphone gegen unbefugten Zugriff zu sichern. Sie reichen von einfachen Bildschirmsperren über Gesichtserkennung und Mustereingabe bis hin zu einfachen Passwörtern. Mit Anwendungen wie dem Android Device Manager findet man verlorene oder gestohlene Smartphones und Tablets wieder. Bei der auf den Geräten installierten Sicherheit bietet Android einige Optionen mehr als iOS.

Fazit: Die Qual der Wahl

Mit iOS 7 hat Apple seinem Betriebssystem einen visuellen Neuanstrich verpasst. Die Kernfunktionen sind aber gleich geblieben. iOS 7 liefert viele Verbesserungen im Backend und bei der Benutzerfreundlichkeit, auch wenn einige nicht sofort offensichtlich sind.

Android arbeitet daran, das mit der Version 4.0 eingeführte Betriebssystem weiter zu verbessern. Android 5.0 steht aber noch nicht an. Stattdessen wirft die Version 4.4 namens KitKat seinen Schatten voraus und Google muss sich vor allem mit der Fragmentierung des Systems auseinander setzen. Denn die neusten und besten Funktionen nützen nichts, wenn sie nur einen Bruchteil der Nutzer erreichen.

War es früher relativ einfach, für oder gegen eines der beiden Betriebssysteme zu argumentieren, haben sich iOS und Android mit den jüngsten Updates in Sachen Produktivität, Benutzung und Kommunikation sehr angeglichen. Die einzelnen Unterschiede fallen nicht mehr so stark ins Gewicht wie früher.

Ob man Android oder iOS wählt, sollte man davon abhängig machen, welches Betriebssystem die Optionen bietet, die man am häufigsten benötigt.

Mehr zum Thema iOS 7 finden Sie auf unserer Übersichtsseite Alles rund um iOS 7.

Originalartikel von Softonic-Redakteur Christopher Park