iOS 8: Die nächste Version von Apples mobilem Betriebssystem erscheint am 17. September 2014

Apple hatte das mobile Betriebssystem iOS 8 bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2014 im Juni vorgestellt. Im kalifornischen Cupertino hat das Unternehmen heute auf einer Presseveranstaltung den Starttermin der nächsten Version des mobilen Betriebssystems bekannt gegeben: Ab dem 17. September 2014 steht iOS 8 für iPhones und iPads zur Verfügung.

Die neue Version des mobilen Betriebssystems konzentriert sich auf die Anbindung an das Desktop-Betriebssytem Mac OS X 10.10 Yosemite und stellt mit der Continuity-Funktion Inhalte geräteübergreifend zur Verfügung: Dateien, Anrufe, SMS und Nachrichten lassen sich so zwischen iPhone, iPad und Desktop-Mac austauschen.

Neuerungen gibt es auch in der Form von Apps: Neben der Gesundheits- und Fitness-App Health integriert Apple die geräteübergreifende Synchronisation mithilfe von iCloud Drive. Die Passbook-App ermöglicht mit NFC und dem Fingerabdrucksensor Touch-ID das bargeldlose Bezahlen mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

Synchronisation und Auto-Backup

Mit AirDrop erleichtert Apple den Dateitransfer zwischen Mac- und iOS-Geräten. Mit iOS 8 ermöglicht Apple jetzt den Empfang von SMS und Anrufen vom Desktop-Rechner aus. Gespräche lassen sich auch auf dem iPhone starten, um sie dann per Lautsprecher oder Kopfhörer auf dem Mac zu führen.

Mit iOS 8 aufgenommene Fotos synchronisiert das Betriebsystem automatisch über iCloud. Durch den Cloud-Speicher erhält iOS 8 Zugriff auf mehr Fotos, als sich auf dem Gerät befinden.

HealthKit und Family Sharing

Mit HealthKit und Family Sharing hat Apple zwei neue Funktionen vorgestellt. Health ist eine mobile App, die an Apples HealthKit-Dienst angeschlossen ist: Über Health und Apps von Drittanbietern sammelt HealthKit Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Puls, oder Schlaf-Rhythmus und kann diese an entsprechende Spezialisten weiterleiten.

Family Sharing erlaubt das Teilen von App Store-Käufen mit Familienmitgliedern und hilft beim Organisieren von gemeinsamen Terminen und Senden von Gruppennachrichten. Benachrichtigungen informieren über App-Zugriffe eines Familienmitgliedes, außerdem integriert Apple eine erweiterte Kindersicherung in Family Sharing.

Weitere Neuerungen

Apples QuickType-Funktion ist eine intuitive Worterkennung der Tastatur-App, die Eingaben intelligent vorhersieht. Mit WiFi-Calling können iOS 8-Nutzer Gespräche über WLAN führen, zum Start ist diese Funktion aber nur in Partnerschaft mit Mobilfunkanbietern in den USA und England verfügbar. Mit der neuen Messaging-App lässt sich auch der Standort teilen und Apple führt Tap-to-Talk ein: Mit einen Mikrofon-Button lassen sich kurze Sprachnachrichten an Kontakte schicken. Außerdem stehen Widgets von Drittanbietern im Benachrichtigungscenter zur Verfügung.

Verfügbarkeit von iOS 8

Apple stellt die neue Ausgabe des mobilen Betriebssystems ab dem 17. September 2014 zur Verfügung. Die neue Ausgabe des mobilen Betriebssystems unterstützt folgende Geräte: iPhone 5s, 5c, 5 sowie 4s, iPod touch der fünften Generation, iPad 2, iPad mit Retina-Display, iPad Air, iPad mini und iPad mini mit Retina-Display.

Passende Artikel

iOS 8 auf dem iPhone oder iPad installieren

WWDC 2014: iOS 8 bringt die Anbindung an Mac OS X und neue Apps

iOS 8 bereitet Fusion von Mac und iPhone vor

WhatsApp für iOS 8: Zeitlupen-Aufnahmen, Standort-Senden und Daten-Sparfunktion

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

iCloud: Apple verschickt E-Mail-Benachrichtigungen bei iCloud-Zugriff aus dem Browser

Nach dem Datendiebstahl-Debakel rund um Apples Cloudspeicher iCloud hat das Unternehmen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit angekündigt. Mit E-Mail-Benachrichtigungen, die über den Cloud-Zugriff von einem Browser aus informieren, geht Apple jetzt den ersten Schritt.

Es handelt sich nur um eine kleine Verbesserung, die Angriffe auf iCloud- und Apple ID-Konten nicht verhindern kann. Die E-Mail-Benachrichtigungen setzen iCloud-Nutzer aber über den Zugriff von einem Web-Browser aus in Kenntnis. So sollen sich unerlaubte Zugänge schneller identifizieren lassen. Die Benachrichtigung erfolgt selbst dann, wenn Nutzer den verwendeten Browser in der Vergangenheit bereits autorisiert haben. Die Maßnahme ist allerdings eine einmalige Nachricht, die Apple für die identische Kombination aus Rechner und Browser nicht wiederholt.

Die verschickten E-Mails ähneln den Sicherheitswarnungen von Facebook, enthalten aber keine detaillierten Informationen zu IP-Adresse und Browser. Zu den kommenden Maßnahmen zählen weitere Benachrichtigungen über Passwort-Änderungen, das Zurücksetzen des mit dem Apple-Konto verknüpften Gerätes sowie die Anmeldung von einem neuen Gerät aus.

Quelle: MacRumors

Passende Artikel

iCloud: Apple kündigt Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen an

iCloud-Hack: Apple veröffentlicht Stellungnahme zum großen Datendiebstahl

iCloud für Windows: Apple startet Beta-Version für Zugriff auf den Cloudspeicher unter Windows

iCloud-Sicherheitslücke: Zweistufige Bestätigung lässt sich unter Windows umgehen

Ein iCloud-Hack umgeht die Aktivierungssperre von verlorenen oder gestohlenen iPhones und iPads

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Fotovideos präsentieren: Die 5 besten iOS-Apps für Ihre Urlaubsbilder

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und was bleibt, sind schöne Erinnerungen und eine Unmenge an Fotos auf dem iPhone oder iPad. Doch wie präsentieren Sie diese Bilder nun am besten Ihren Freunden?

Am schönsten ist da ein digitales Fotoalbum in Form eines Videos. Untermalen Sie Ihre Videos mit Musik wie Ihren Lieblingsliedern oder Songs, zu denen Sie im Urlaub getanzt und gefeiert haben.

Die folgenden fünf Apps für iPhone und iPad basteln Ihnen tolle Fotovideos.

InstaVideo – slideshow for Instagram

InstaVideo slideshow for Instagram iconMit dem kostenlosen Programm zaubern Sie aus Fotos und Musik aus Ihrer Bibliothek oder Ihrem Instagram-Konto eine Präsentation. Sie können der Slideshow sowohl Fotos als auch Videos hinzufügen. Die App beschränkt Sie dabei nicht mit Zeitlimits. Die Bedienoberfläche zeigt sich in einem eleganten und funktionalen 2D-Stil. Das Teilen des fertigen Werks über YouTube, Facebook oder E-Mail gehört zur Standardausrüstung.

InstaVideo slideshow for Instagram screenshot combo

Download InstaVideo-slideshow for Instagram

ProShow Web Slideshow Creator

ProShow Web Slideshow Creator iconNehmen Sie Fotos aus Ihrer Bibliothek oder auch von Facebook, Instagram, Flickr, 500px und SmugMug. Die kostenlose Applikation bietet auch eine große Musikbibliothek. Die Musik ist von hervorragender Qualität und Sie können die Lieder für Ihren Urlaubsfilm frei nutzen. Darüber hinaus bietet die App spezielle Effekte für Ihre Foto-Slideshow.

ProShow Web Slideshow Creator läuft flüssig, während Sie Bilder oder Videos hinzufügen, entfernen, umstellen oder die Musik verwalten. Zur Erstellung von HD Filmen benötigen Sie jedoch die kostenpflichtige Pro Version der Anwendung.

ProShow Web Slideshow Creator combo

Download ProShow Web Slideshow Creator

Perfect Video – Video Editor and Slideshow builder (Lite)

Perfect Video iconPerfect Video ist eine vollständige Anwendung zur Videobearbeitung. Die App lässt sich leicht bedienen. Sie stellen Fotos in einer Präsentation einfach zusammen und statten diese mit der gewünschten Musik und Untertiteln aus. Zudem können Sie die Videos in der kostenlosen App langsamer oder schneller ablaufen lassen, Abschnitte ausschneiden sowie Klang- und visuelle Effekte hinzufügen. Das Ergebnis sehen Sie dann im HD-Format (1920×1080).

Perfect Video screenshot

Download Perfect Video

Flipagram

Flipagram icon

Diese kostenlose App greift auf Ihre Fotos von Instagram, Facebook und der eigenen Bibliothek zu. Anschließend bearbeiten Sie die Bilder mit einem Fingertipp. Sie fügen beispielsweise Lieder aus der eigenen Musikbibliothek oder von Flipagram hinzu. Flipagram bietet sowohl Gratis-Musikproben als auch eine große Auswahl an Songs gegen Bezahlung. Außerdem können Sie über eine Sprachaufnahme das Fotovideo kommentieren und fügen nach Belieben Texte hinzu. Zum Schluss teilen Sie Ihren Film auf Instagram, Facebook, Twitter, YouTube, Tumblr, Pinterest, WhatsApp oder LINE oder verschicken diesen per E-Mail an Ihre Freunde und Familie.

Flipagram combo

Download Flipagram

Magisto

Magisto iconMit lediglich fünf Fotos bereitet Magisto Ihnen schon ein tolles Video. Der Großteil des Prozesses verläuft automatisch und schnell. Das Resultat ist qualitativ hochwertig. Die kostenlose Applikation ist mit einem guten Bildstabilisator ausgestattet und bietet eine direkte Videoaufzeichnung über Magisto. Mit dem Premium-Abo profitieren Sie neben den üblichen Funktionen auch vom unbegrenzten Speicherplatz für Videos in der Cloud.

Magisto combo

Download Magisto

Videos leicht gemacht

Diese Apps für Fotovideos eignen sich für Einsteiger, Hobby-Fotografen und Fortgeschrittene. Mit zusätzlichen Optionen wie Musik hinzufügen können Sie sich kreativ austoben und Ihre Fotovideos beleben.

Legen Sie gleich los und zaubern ein schönes Erinnerungsvideo Ihres Sommerurlaubs. Zur Entlastung des Speicherplatzes Ihres iPhones oder iPads können Sie die Slideshows auch in der Cloud speichern.

Weitere interessante Artikel zum Thema:

Sicherheit in der Cloud: Diese Apps verschlüsseln Dropbox, OneDrive und Co.

Cloud-Festplatten wie Dropbox sind praktisch, aber auch sehr riskant. Über die Anmeldedaten hat jeder Langfinger Zugriff auf Ihre Dateien. Mit speziellen Apps sichern Sie Ihre Privatsspäre aber auch in der Cloud.

Cloud-Dienste erfordern beim Thema Verschlüsselung einen speziellen Ansatz. Die Daten müssen nicht nur vom heimischen PC sondern auch von verschiedenen Endgeräten aus erreichbar sein. Die folgenden Apps machen genau dies möglich.

Boxcryptor

Boxcryptor verschlüsselt automatisch alle Dateien in einem eigenen virtuellen Laufwerk. Im System genutzte Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox und Google Drive erscheinen automatisch im Boxcryptor-Laufwerk. Sie können aber auch manuell Ordner anderer Dienste hinzufügen. Per Rechtsklick verschlüsselt die App dort ausgewählte Dateien und Ordner automatisch mit dem AES-256 Bit Algorithmus oder dem RSA Standard mit 3072 Bit langen Schlüsseln.

Außerhalb von Boxcryptor sind Dateinamen und die Daten nicht auslesbar. Ohne das von Ihnen in der App festgelegte Passwort kann so keiner mit den kodierten Dateien etwas anfangen, auch nicht der Betreiber des Cloud-Dienstes. Mit Hilfe verschiedener Apps für alle wichtigen Systeme haben Sie auch unterwegs Zugriff auf Ihre Daten.

Download Boxcryptor für Windows

Download Boxcryptor für Windows 8 / Windows RT

Download Boxcryptor für Mac OS X

Download Boxcryptor für iOS

Download Boxcryptor für Android

Download Boxcryptor für Windows Phone

Download Boxcryptor für Blackberry

Download Boxcryptor für Google Chrome (Beta)

Viivo

Wie Boxcryptor arbeitet Viivo mit einem Verschlüsselungs-Ordner welchen Sie in einem Cloud-Laufwerk platzieren können. Theoretisch unterstützt die App Viivo damit alle Anbieter. Dropbox, Box, Microsoft OneDrive und Google Drive erkennt Viivo aber automatisch und arbeitet besser mit diesen Diensten zusammen.

Durch automatische Kompression aller verschlüsselten Daten spart Viivo zusätzlich wertvollen Speicherplatz in der Cloud. Eine Freigabe der Dateien ist nur für andere Viivo-Nutzer möglich. Viivo setzt auf den AES-256 Bit Algorithmus, und bei geteilten Dateien auf den sichereren RSA Standard mit 2048 Bit.

Download Viivo für Windows

Download Viivo für Mac OS X

Download Viivo für iOS

Download Viivo für Android

Cloudfogger

Auch Cloudfogger arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie Boxcryptor und verschlüsselt alle Daten vor dem Upload auf die Server von OneDrive und Co. Bei der Installation erkennt Cloudfogger wichtige Cloud-Dienste wie OneDrive, Dropbox und Google Drive.

Mit einer speziellen Funktion können Sie verschlüsselte Dateien mit anderen Cloudfogger-Nutzern teilen, ohne Ihr eigenes Passwort zu verraten. Zum Einsatz kommt auch hier die AES 256 Bit Verschlüsselung.

Download Cloudfogger für Windows

Download Cloudfogger für Mac OS X

Download Cloudfogger für iOS

Download Cloudfogger für Android

Sookasa

Sookasa beschränkt sich auf Dropbox und ist für diesen Dienst optimiert. Die App klinkt sich automatisch in den Dropbox-Ordner ein und verschlüsselt alle Daten in einem sicheren Sookasa-Unterordner mit AES 256 Bit.  Verschlüsselte Dateien können Sie per Download-Link mit beliebigen Personen teilen.

Mit einer Funktion für Sookasa-Arbeitsgruppen verwalten Sie aber auf Wunsch Berechtigungen auch für viele Personen, ohne den Überblick zu verlieren. Im Notfall können Sie den Datenzugriff für bestimmte Geräte solcher Arbeitsgruppen aus der Ferne sperren.

Download Sookasa für Windows

Download Sookasa für Windows Mac OS X

Download Sookasa für iOS

Download Sookasa für Android

Safemonk

Auch Safemonk beschränkt sich auf Dropbox und setzt auf AES 256 Bit Verschlüsselung. Der Dienst setzt ebenfalls auf einen Dropbox-Unterordner, in dem alles automatisch verschlüsselt wird. Im Gegensatz zu Sookasa können Sie Dateien mit anderen Safemonk-Nutzern besonders leicht über Dropbox selbst teilen. Die Freigabe von Downloadlinks für Kontakte ohne Safemonk ist über die Safemonk-Webseite möglich.

Download Safemonk für Windows XP

Download Safemonk für Windows Vista, 7, 8

Download Safemonk für Mac OS X

Download Safemonk für iOS

Download Safemonk für Android

Wie Sie sehen können, ist komfortable Verschlüsselung auch in der Cloud möglich. Welcher Dienst für besonders gut geeignet ist, hängt von Ihren Ansprüchen ab.

Boxcryptor ist beispielsweise der einzige Dienst mit Apps für Windows Phone und Blackberry. Viivo komprimiert die verschlüsselten Daten und Sookasa macht die Dateifreigabe mit beliebigen Personen möglich. Alle Dienste bieten mit mindestens AES 256 Bit Verschlüsselung ausreichend Sicherheit und sind kostenlos.

Mehr zum Thema

Was ist Verschlüsselung?

ZIP-Verschlüsselung für Dateien und E-Mails macht Datenschutz einfach

Truecrypt-Alternative BitLocker: Festplatten mit Windows-Bordmitteln verschlüsseln

Truecrypt-Alternative BitLocker: Komplettes Windows-System mit Bordmitteln verschlüsseln

Übersichtsseite: PC & Internet: Alles zu Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität

News des Tages: Windows 9 Start-Menü, Facebook Speichern-Funktion, Modern Combat 5

Neue Bilder zeigen das Start-Menü von Windows 9 und die Ausführung von Modern UI-Anwendungen im Fenster-Modus, Facebook führt eine Speichern-Funktion zum späteren Lesen von Beiträgen ein und Modern Combat 5: Blackout erscheint für alle Plattformen am 24. Juli 2014 – die News des Tages.

  • Windows 9 Start-Menü: Mit der neuen Windows-Version will Microsoft eine neue Version des Start-Menüs einführen. Zwei neue Bilder zeigen vorab das Menü mit Elementen aus Windows 7 und 8 sowie die Ausführung von Modern UI-Apps im Fenster-Modus.
  • Facebook Speichern-Funktion: Das soziale Netzwerk führt eine Funktion zum Speichern von Beiträgen ein. Geteilte Inhalte wie Artikel, Musik und Neuigkeiten lassen sich so zum späteren Konsumieren merken. Die neue Möglichkeit kommt sowohl für die Web-Version als auch für die Facebook-App für Android und iOS.
  • Hintertüren in iOS: Der Sicherheitsexperte Jonathan Zdiarski warnt vor Hintertüren in iOS, die den Zugriff auf die Geräte ermöglichen. Apple spricht von Schnittstellen für Unternehmen zur Wartung und Diagnose. Allerdings sind die Zugriffsmöglichkeiten bei Auslieferung der Geräte bereits aktiviert.

Updates

  • Google Maps: Mit der neuen Version 8.2 von Google Maps hat Google auch die Funktion zum Erkunden der Umgebung aktualisiert. Mit einem eigenen Button können Anwender nach Restaurants, Bars oder Sehenswürdigkeiten in der Umgebung suchen, auch abhängig von der jeweiligen Tageszeit.
  • iOS 8 und OS X Beta 4: Apple hat die vierte Beta-Version von iOS 8 und Mac OS X Yosemite veröffentlicht. Enhalten sind unter anderem iTunes 12 mit neuem Design, App-Tipps zur Erklärung der neuen Funktion in iOS 8 und eine Verbesserung der Diktierfunktion für Nachrichten.
  • Twitter: Der Kurznachrichtendienst hat eine Aktualisierung der Direktnachrichten angekündigt. Nutzer sollen in Zukunft Nachrichten einfacher löschen können, die Apps für Android und iOS erhalten außerdem Zugriff auf den gesamten Chatverlauf von Direktnachrichten mit anderen Nutzern.

Spiele

  • Modern Combat 5: Blackout: Microsoft hat angekündigt, dass Modern Combat 5: Blackout für Windows und Windows Phone zeitgleich mit der Android- und iOS Version am 24. Juli erscheinen wird. Gameloft gibt bekannt, dass alle HD-Titel des Herstellers 2014 zeitgleich mit anderen mobilen Plattformen auf den Markt kommen.
  • Watch Dogs: Die Watch Dogs-Modifikation zur Verbesserung der Grafik des Spiels hat eine finale Version erhalten und ist wahlweise mit oder ohne hochauflösende Texturen erhältlich. Die Modifikation erhöht den Detailreichtum der PC-Version von Watch Dogs.
  • League of Legends: Der Hersteller Riot Games geht gegen störende Spieler bei League of Legends vor. Rassistische Äußerungen, Betrügereien und extremes Stören des Spielablaufs ziehen Sperren und öffentliche Ächtung nach sich.

Tweet des Tages

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Skype 5.0 für iPhone: Microsoft kündigt großes Update mit neuer Oberfläche und Geschwindigkeitsverbesserung an

Microsoft hat mit Skype 5.0 für iPhone eine komplette Überarbeitung der Videotelefonie-App angekündigt. Die neue Ausgabe soll fünf mal schneller sein und die Bedienung erheblich erleichtern. Außerdem verbessert das Unternehmen die Gruppen-Chats und die geräteübergreifende Synchronisation von Benachrichtigungen.

Neue Benutzeroberfläche

Das neue Design der iOS-App orientiert sich stark am Aussehen der Version für Android und Windows Phone. Nach Aussage von Microsoft  hat man die Anwendung speziell für iOS angepasst und gleichzeitig den Fokus auf die Beschleunigung gelegt.Skype 5.0 für iPhone: Microsoft kündigt großes Update mit neuem Design und Geschwindigkeitsverbesserung an

Geschwindigkeitsgewinn

Die Benutzeroberfläche reagiert schneller und scrollt weicher, das Hin- und Her-Wischen zwischen Gesprächen, Kontakten und Favoriten funktioniert flüssig. Microsoft nennt die neue Ausgabe mehr als fünf mal so schnell im Vergleich zum Vorgänger. Gleichzeitig gehen Animationen und grafische Effekte nicht zu Lasten der Akkulaufzeit oder Stabilität.

Gruppenchats und Synchronisation

Nutzer können jetzt Gruppenchats an zentraler Stelle starten, außerdem lassen sich auch Nachrichten und Inhalte an Kontakte schicken, die gerade offline sind. Skype stellt die Nachrichten beim nächsten Anmelden der Empfänger automatisch zu. Durch die geräteübergreifende Synchronisation erhalten Nutzer keine doppelten Benachrichtigungen über neue Nachrichten mehr.

Skype 5.0 für iPhone soll nächste Woche erscheinen. Eine Überarbeitung der iPad-Version ist laut Microsoft ebenfalls in Arbeit.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Downloads

Passende Artikel

Quelle: Skype Blog

Besser lesen auf dem iPhone: Die sechs heißesten Tipps

Sie haben Schwierigkeiten, auf Ihrem iPhone-Bildschirm zu lesen? Wir verraten Ihnen sechs heiße Tipps, mit denen Sie den Bildschirminhalt besser erkennen können.

Das iPhone ist ein schönes Telefon, es ist langlebig, effizient und zuverlässig. Aber die Lesbarkeit des Bildschirms ist nicht seine Stärke – aus zwei Gründen. Der erste Grund ist die Größe: Im Vergleich zu anderen Smartphones, bietet das neuste iPhone nur einen Vier-Zoll-Bildschirm. Das zweite ist das Design von iOS 7. Es ist schön und elegant, aber die Standard-Schriftart ist so klein, dass es manchmal an der Lesbarkeit hapert.

Aber Apple hat auch daran gedacht. Es gibt 6 Dinge, die Sie tun können, um die Lesbarkeit des iPhones mit iOS 7 zu verbessern.

Fettschrift aktivieren

Stellen Sie zunächst iOS so ein, dass die Schrift fett erscheint. Dazu rufen Sie Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen auf und aktivieren den Modus Fetter Text (Bold Text).

Grassetto

Um die Einstellung wirksam zu machen, müssen Sie das iPhone neu starten.

Text vergrößern

Wenn Ihnen das noch nicht ausreicht, können Sie die Schriftgröße erhöhen. Dazu rufen Sie ebenfalls Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen auf und aktivieren Größerer Text (Larger Text). Sie können die Schriftgröße einstellen, die Sie bevorzugen, indem Sie den Knopf entlang der horizontalen Leiste bewegen.

Testo più grande

Zoom aktivieren

Der Zoom vergrößert im Wesentlichen alle Inhalte des Bildschirms. Man aktiviert ihn mit dem Schalter in Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen > Zoom. Zum Vergrößern berühren Sie den Bildschirm zweimal mit drei Fingern. Um den Bildschirminhalt zu bewegen, benutzen Sie ebenfalls drei Finger und ziehen den Inhalt in eine beliebige Richtung.

Zoom

Kontrast erhöhen

In Einstellungen > Allgemein> Bedienungshilfen > Kontrast erhöhen gibt es drei Optionen, mit denen Sie die Lesbarkeit verbessern.

Die erste ist Transparenz reduzieren. Damit erhöhen Sie den Kontrast gegenüber dem Hintergrund zur besseren Lesbarkeit. Die zweite Option heißt Farben abdunkeln (Darken Colors). Und schließlich Weißpunkt reduzieren (Reduce White Point). Probieren Sie alle drei aus – auch kombiniert, bis Sie das Ergebnis zufrieden stellt.

Aumenta contrasto

Farben umkehren

Die Auswahl Farben umkehren schafft eine Art Negativ dessen, was Sie auf dem Bildschirm sehen. Das kann in einigen Fällen besser lesbar sein als das Original. Die Optik des iPhone mit invertierten Farben ist in jedem Fall sehr originell!

Tastenformen aktivieren

Das minimalistische Design von iOS 7 macht es manchmal schwierig zu erkennen, welche Text eine Funktion besitzt. Um dieses Problem zu lösen, können Sie Tastenformen (Button Shapes) in Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen aktivieren.

Button shapes

Einstellungssache

Dank dieser Einstellungen, die Apple bei iOS 7 hinzugefügt hat, kann jeder die perfekte Formel für sich und sein iPhone finden.

Und wenn Sie mehr über iOS 7 wissen möchten, lesen Sie unser Tutorial.

WWDC 2014: iOS 8 bringt die Anbindung an Mac OS X und neue Apps

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2014 in San Francisco iOS 8 vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems legt großen Wert auf das Zusammenspiel mit Apples Desktop-Betriebssystem Mac OS X 10.10 Yosemite. Neuerungen gibt es vor allem in der Form von Apps: Neben der Gesundheits- und Fitness-App Health integriert Apple die geräteübergreifende Synchronisation mithilfe von iCloud Drive. Apple veröffentlicht iOS 8 für iPhone, iPad und iPod Touch im Herbst 2014 für Anwender.

Synchronisation und Auto-Backup

Mit AirDrop erleichtert Apple den Dateitransfer zwischen Mac- und iOS-Geräten. Mit iOS 8 ermöglicht Apple jetzt den Empfang von SMS und Anrufen vom Desktop-Rechner aus. Gespräche lassen sich auch auf dem iPhone starten, um sie dann per Lautsprecher oder Kopfhörer auf dem Mac zu führen.

Mit iOS 8 aufgenommene Fotos synchronisiert das Betriebsystem automatisch über iCloud. Durch den Cloud-Speicher erhält iOS 8 Zugriff auf mehr Fotos, als sich auf dem Gerät befinden. WWDC 2014: Apple hat iOS 8 vorgestellt

HealthKit und Family Sharing

Mit HealthKit und Family Sharing hat Apple zwei neue Funktionen vorgestellt. Health ist eine mobile App, die an Apples HealthKit-Dienst angeschlossen ist: Über Health und Apps von Drittanbietern sammelt HealthKit Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Puls, oder Schlaf-Rhythmus und kann diese an entsprechende Spezialisten weiterleiten.WWDC 2014: Apple hat iOS 8 vorgestelltFamily Sharing erlaubt das Teilen von App Store-Käufen mit Familienmitgliedern und hilft beim Organisieren von gemeinsamen Terminen und Senden von Gruppennachrichten. Benachrichtigungen informieren über App-Zugriffe eines Familienmitgliedes, außerdem integriert Apple eine erweiterte Kindersicherung in Family Sharing.WWDC 2014: Apple hat iOS 8 vorgestellt

Benachrichtigungscenter

Das neue Benachrichtigungscenter von iOS 8 bringt interaktive Nachrichten. Anwender können direkt aus dem Menü auf Nachrichten reagieren, ohne die aktuelle App verlassen zu  müssen. Außerdem ist eine direkte Reaktion auf Benachrichtigungen vom Lockscreen aus möglich. Diese Funktionalität steht nicht nur Apples Anwendungen zur Verfügung, sondern Entwickler können sie für eigene Apps nutzen. Widgets erhalten mit der Version 8 Einzug in iOS, allerdings nur im Benachrichtgunscenter, nicht auf dem Homescreen.

Weitere Neuerungen

Ein doppeltes Drücken des Home-Buttons öffnet wie gewohnt den Task-Switcher, neu unter iOS 8 ist aber die Anzeige kürzlich verwendeter Kontakte. Die Suche per Spotlight schließt jetzt die Suche von Apps sowohl auf dem Gerät als auch im App Store ein, ebenso Web-Inhalte, Filme und Musik. Suchvorschläge leiten direkt zu Wikipedia weiter und umgehen Google.

Die Nachrichten-App erlaubt unter iOS 8 die Titelvergabe für Konversationen, außerdem lassen sich Audio- und Video-Nachrichten hinzufügen. Über einen Button ist die direkte Aufnahme aus der Anwendung heraus möglich.WWDC 2014: Apple hat iOS 8 vorgestellt

Außerdem lässt Apple in Zukunft Keyboard-Anwendungen von Drittanbietern zu, so dass Nutzer Apples Standard-Tastur mit einer Ausgabe ihrer Wahl ersetzen können.WWDC 2014: Apple hat iOS 8 vorgestellt

Apples Sprachassistentin Siri erhält das eigene Sprachkommando “Hey, Siri”, ähnlich Google Now mit “Ok, Google.” Außerdem hat Siri unter iOS 8 die Fähigkeit, über die Technologie von Shazam Musiktitel zu erkennen. Die Funktion wird direkt aus Siri heraus aktiviert.WWDC 2014: Apple hat iOS 8 vorgestellt

Apple stellt die Beta-Version von iOS 8 Entwicklern ab sofort zur Verfügung und will die neue Ausgabe des Betriebssystems für iPhone, iPad und iPod Touch im Herbst 2014 veröffentlichen.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Passende Artikel

Ein iCloud-Hack umgeht die Aktivierungssperre von verlorenen oder gestohlenen iPhones und iPads

Einem niederländischen Hacker-Duo ist es gelungen, eine Sicherheitslücke in Apples iCloud-Dienst auszunutzen. Dadurch ist es möglich, verlorene oder gestohlene iOS-Geräte zu entsperren. Eine Internetseite täuscht eine Verbindung zu den iCloud-Servern vor und erlaubt so das Umgehen der Aktivierungssperre, welche Apple mit iOS 7 eingeführt und als wirksame Diebstahlsicherung bezeichnet hat.

iCloud Aktivierungssperre

Apples iCloud dient der Synchronisation und Sicherung von iOS-Geräten. Ab iOS 7 beinhaltet iCloud eine Aktivierungssperre als Teil der Ortungsfunktion Mein iPhone suchen. Bei Verlust oder Diebstahl des Gerätes erfordert die Sperre die Eingabe der Apple-ID und des Kennwortes, bevor sich die Ortung ausschalten lässt. Außerdem unterbindet der Dienst die Abmeldung von der iCloud und ein Zurücksetzen des Gerätes.iCloud Aktivierungssperre

Umgehung der Sperre

Zwei Hacker mit den Pseudonymen AquaXetine und MerrukTechnolog haben das Team DuolCi (iCloud rückwärts gelesen) gegründet und die Sicherheitsfunktion ausgehebelt. Nach ihrer Aussage handelt es sich um die weltweit erst Umgehung der Aktivierungssperre. Der Hack erfordert die Verbindung des Gerätes mit einem Desktop-Rechner. Dann täuscht eine von den Hackern eingerichtete Internetseite eine Verbindung zu den iCloud-Servern von Apple vor. Dadurch hebt das iOS-Gerät die Sperre auf, die Inhalte des iPhones oder iPads stehen zur Verfügung und das Gerät lässt sich zurücksetzen.

Nach eigenen Angaben haben die beiden Hacker fünf Monate an ihrer Lösung gearbeitet und Apple im März von der Schwachstelle unterrichtet. Erst jetzt habe das Unternehmen sich bei ihnen gemeldet. Zu spät, wie sie finden. Ihre Internetseite sei nur für private Zwecke, inzwischen zeugen aber mehrere tausend Tweets von der Funktionalität der Methode. Viele Erfolgsmeldungen stammen aus Asien, wo es einen florierenden Schwarzmarkt mit gestohlenen iOS-Geräten gibt.

Update von Apple nötig

Um die Sicherheitslücke zu schließen ist ein Update von Apple nötig. Dies berichtet der Sicherheitsexperte und iOS-Hacker Steven De Franco, der von einem sogenannten Man-in-the-Middle-Angriff spricht. Das bedeutet ein Abfangen und Umleiten der Verbindung zwischen dem iOS-Gerät und Apples Servern. Nach Einschätzung von De Franco handelt es sich um einen Fehler in der Firmware, den Apple mit einer Aktualisierung beheben kann.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Passende Artikel

Quelle: doulCi

Via: Cult of Mac

Project Cider: Android- und iOS-Apps laufen nebeneinander auf einem Gerät

Eine Forschungsgruppe von Studenten der Columbia Universität arbeitet an einem System, mit dem sich auf Android-Geräten sowohl iOS- als auch Android-Apps betreiben lassen. Der Prototyp verwendet ein Nexus 7 Tablet mit der neuesten Android-Version. Nach Aussage des Teams muss der Nutzer bei Project Cider nur geringe Geschwindigkeitseinbußen hinzunehmen, allerdings funktionieren iOS-Anwendungen bislang nur mit Einschränkungen.

Die Besonderheit des Systems: Die Android-Funktionalität des Gerätes bleibt uneingeschränkt erhalten. Durch eine Erweiterung des mobilen Betriebssystems wird es möglich, iOS-Anwendungen nativ auszuführen. Das bedeutet, dass die Apps direkt aus dem Apple Store stammen, eine Veränderung ist nicht nötig. Cider setzt keine Virtual Machine ein, sondern verwendet sogenannte diplomatische Funktionen. Diese überzeugen die Apps beim Ausführen davon, dass sie auf einem Apple-Betriebssystem laufen. Im Bericht des Entwickler-Teams heißt es, dass es damit zum ersten Mal gelungen sei, unveränderte iOS-Anwendungen auf Hardware laufen zu lassen, die nicht von Apple stamme.

Project Cider ScreenshotScreenshots von Project Cider und iOS-Apps unter Android.

Da die Übersetzung von iOS zu Android sozusagen live und bei Bedarf stattfindet, also während die Anwendung läuft, muss Cider natürliche Geschwindigkeitseinbußen gegenüber einem iPhone oder iPad hinnehmen. Außerdem gibt es bisher noch weitere technische Einschränkungen: Die Apple-Anwendungen können noch nicht die gesamte Hardware nutzen. Funktionen wie GPS, Kamera und Bluetooth fallen damit noch weg. Die Studenten arbeiten aber an der Weiterentwicklung von Cider.

Dem Entwickler-Team ging es um den Beweis der Möglichkeit, iOS- und Android-Anwendungen auf einem Gerät auszuführen. In der Theorie lösen sie damit das Problem, dass Anwender sich für eines der beiden Systeme entscheiden müssen. In der Praxis ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass Cider Unterstützung von Apple oder Google erhält und der breiten Masse zur Verfügung stehen könnte. Aus jetziger Sicht scheint das Projekt in eine rechtliche Grauzone verdammt, in der auch  iOS-Jailbreaks ihr Dasein fristen.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Passende Artikel

Quelle / Bild: Project Cider

Via: The Next Web